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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

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Gestern im Spiegel…

May 26, 2007 Von: admin Kategorie: Medien, Politik, Zeitungen Noch keine Kommentare →

Als ich mich gestern kurz auf ein paar Pilz in eine meiner Lieblingskneipen zurückgezogen und mir den Spiegel vorgeknöpft habe, durfte ich mit erstaunen feststellen, das einer meiner Lieblingsblogger mittlerweile von einem meiner Lieblingsmagazine zitiert wird. Hier ist der Auszug:

Alles ganz harmlos. Gleichwohl gibt es Strafverteidiger wie den Düsseldorfer Udo Vetter, die ihren Mandanten raten würden, “die Geruchsabnahme nicht zu dulden”. Wenn die Obrigkeit im Schweiß ihrer Untertanen schnüffle, sei das “ein Eingriff in die Intimsphäre von erheblichem Gewicht”

Aus: Spiegel Nr. 21/2007 Seite 33

Ich finde es bruhigend zu wissen, das die (teils als narzistisch belächelte) Blogszene auch in etablierten Medien langsam zur Kenntniss genommen wird. Das hießt für mich: die Blogs werden gelesen. Damit tragen sie zur Meinungsbildung bei und es wird auch Menschen mit weniger weitreichenden Möglichkeiten eine Tür geöffnet, abseits des Mainstreams an der Willensbildung mitzuwirken (Sprich: Ihre Meinung zu sagen). Das kann durchaus positive Folgen haben (und, wenn nur die Hälfte dessen, was ich während meines Politikstudiums über Demokratietheorie gelernt habe stimmt, müsste es richtig heißen: Dann muss das positive Folgen haben. Aber lassen wir uns lieber überraschen.).

Da der Spiegel leider versäumt hat, auf Udo ihm sein Blog hinzuweisen, mache ich das jetzt. Das Lawblog von Vedder beschäftigt sich überwiegend mit juristischen Fragen und Anekdoten aus dem Leben eines Verteidigers. Erfreulicherweise verzettelt er sich dabei nicht in langatmigen, juristischen Erklärungen sondern schafft es, sich allgemein verständlich auszudrücken und lässt dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen.

Inhaltlich ging es in dem Spiegel Artikel übrigens um den Einsatz von Spürhunden zur Ermittlung von potenziell Gewalttätigen Demonstranten innerhalb einer Menschenmenge. Diese Maßnahme steht in einer ganzen Reihe von Erlassen und Verordnungen seitens des Innenministers Schäuble, die geeignet sind, die Grundfesten unserer Republik zu erschüttern. Pikanterweise gehörten spezielle Spürhunde und Geruchsproben von Bürgern auch zum Reportoire der Stasi, was wohl viele Ost-Deutsche etwas (gelinde gesagt) irritiert hat. Da Udo das ähnlich sieht und fast täglich neue Beiträge zum Thema “Bürgerrechte”, “Freiheit” und “Sicherheitspolitik” schreibt, muss ich abermals auf das Lawblog verweisen und empfehlen, täglich dort vorbeizuschauen. Viele seiner Beiträge sind sehr nah dran am Geschehen, da er, wie erwähnt, die Erfahrungen aus der täglichen Anwaltstätigkeit mit einfließen lässt.

Da fällt mir aber noch der gute Westerwelle ein. Verstörenderweise bezichtigt der Vorsitzende der Liberalen Partei all jene als unfähig Demokratie zu begreifen, die den (historisch übrigens belegten) Vergleich des heutigen Spürhunde Einsatzes mit Stasi-Methoden wagen. Wenn ausgerechnet der Vorsitzende einer Liberalen Partei Geschichtsbewußtsein und sensiblen Umgang mit selbiger als Unverständniss für demokratische Prozesse diffamiert, kann ich sehr gut nachvollziehen, warum Hildegard Hamm-Brüchner 2002 ihr Parteibuch zurückgegeben hat. Solche Äußerungen sind hanebüchen und bedürfen keines weiteren Kommentars.

So, jetzt ist der heutige Beitrag mal wieder so richtig chaotisch geworden, dafür aber mal wieder ein kleiner Rundumschlag. Das waren mit Sicherheit die Themen, die mich diese Woche am meisten beschäftigt haben.

Adenauers Erkenntnisse

May 25, 2007 Von: admin Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Neben der (nun mehr als falsch anzusehenden) Erkenntnis unseres ersten Bundeskanzlers Adenauer “Kinder kriegen die Leute sowieso!”, ist mir heute eine neue, tolle These des alten aus Rhön in die Hände gefallen. Nicht wörtlich, dafür aber inhaltlich wiedergegeben von der Wikipedia:

Die Wohnungsbauprämie (WoP) ist neben der Eigenheimzulage und der Arbeitnehmersparzulage eine Säule der staatlichen Wohnungsbauförderung in der Bundesrepublik Deutschland. Historisch entstanden ist diese Prämie maßgeblich aus Adenauers Erkenntnis, dass Hausbesitzer keine Revolution machen.

Manchmal kann man nicht anders, als zu schmunzeln, wenn man die Weltsicht des Konervativenlagers studiert.

Zitat des Tages (XI)

May 10, 2007 Von: admin Kategorie: Zitate Noch keine Kommentare →

Gestern war Weltfrauentag und passend dazu ist mir heute ein Zitat zum Thema “Zeit” in die Hände gefallen, was zunächst mal Frauen am allerbesten verstehen werden.

Die Zeit ist eine wunderbare Heilerin, aber eine lausige Kosmetikerin.” – Sam Ewing

Zitat des Tages (X)

April 02, 2007 Von: admin Kategorie: Zitate Noch keine Kommentare →

Selbst bei Wikiqoute sind sich die Autoren nicht immer ganz sicher, wer welchen Satz, wann mal gesagt hat. Sie nennen die Zitate dann dennoch und vermerken es als “zugeschrieben”. Folgendes Zitat wird Aristoteles zugeschrieben und passt heute, wie der Hahn in den Korb.

“Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave.”

Ähnliche Sätze sollen auch Thomas Jefferson und Benjamin Franklin schon geäußert haben. Plötzlich wird einem Bewusst, wie alt der Konflikt um Sicherheit und Freiheit ist. Und, wie wichtig der fortlaufenden Einsatz für den Erhalt der Freiheit ist. In diesem Sinne: “Legt euch wieder hin!”

Zitat des Tages (IX)

March 28, 2007 Von: admin Kategorie: Zitate Noch keine Kommentare →

Ha, da fällt mir noch ein nettes Zitat von Henry Miller ein:

Den Reichtum eines Menschen kann man daran ermessen, wie laut er im Theater schnarcht.

In diesem Sinne, legt euch wieder hin..

Zitat des Tages (VIII)

March 27, 2007 Von: admin Kategorie: Zitate Noch keine Kommentare →

Ja, so kann man es auch sagen:

“Der Frühling wird überbewertet.” – Douglas Adams

In diesem Sinne:”Legt euch wieder hin!”

Zitat des Tages (VII)

March 17, 2007 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Mir ist gerade wieder das wenig beachtet Debutalbum von Zinoba in die Hände gefallen. Dieses Album entstand, als die ehemaligen Selig Mitglieder Plewka und Stoppel sich mal wieder entschlossen hatten, zusammen Musik zu machen. Das war kurz vor der unsäglichen Gesichte mit Temp-eua. Das Zitat des Tages stammt von diesem Album, bzw. aus dem Song “Du kannst tun, was Du willst”:

“Du kannst tun was du willst wenn du willst was Du tust

wenn Du tust was Du willst ja dann tu es gut.

Du kannst tun was du willst wenn du willst was Du tust

wenn Du tust was Du willst und die Welt steht Dir gut. “

Zitat des Tages (VI)

March 16, 2007 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Gottfried Benn gilt als einer der außergewöhnlichsten Dichter des vergangenen Jahrhunderts auch wenn man ihn nur mit Vorsicht genießen sollte. Seine Sympathie für das NS-Regime war (zumindest in den Anfangsjahren) kaum zu übersehen. Dennoch, ein für ein paar gute Zeilen ist auch dieser Mann zu gebrauchen. So wie diese:

Eure Etüden,
Arpeggios, Dankchoral
sind zum Ermüden
und bleiben rein lokal.

Das Krächzen der Raben
ist auch ein Stück -
dumm sein und Arbeit haben:
das ist das Glück.

Zitat des Tages (V)

March 12, 2007 Von: admin Kategorie: Allgemein, Zitate Noch keine Kommentare →

Aus dem Fenster geschaut, Sonne gesehen, kurz gestöbert und ein passendes Zitat gefunden. Diesmal von Birgittta von Schweden:

“Die Sonne ist nicht verschwunden, weil die Blinden sie nicht sehen.”

Zitat des Tages (IV)

March 06, 2007 Von: admin Kategorie: Allgemein, Zitate Noch keine Kommentare →

Das Zitat des Tages kommt von Friedrich Nietzsche und klingt, selbst mit fast 150 Jahren auf dem Buckel, noch immer top aktuell. Insbesondere, wo es um Medienkritik geht.

“Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.”

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