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Ich war nicht faul!

Januar 26, 2008 Von: admin Kategorie: Arbeit Noch keine Kommentare →

Nein! Auch, wenn ich in den letzten drei Wochen absolut keinen Beitrag hier verfasst habe. Was also hat der Becker die ganze Zeit getrieben?

Zunächst einmal habe ich viel gearbeitet. Natürlich! Wir hatten in der Mitte des Januars einiges in der Kulturetage zu tun. Hauptsächlich umbauten aber auch mal wieder ein großes Konzert. Also ein Konzert mit vielen Zuschauern. Ob es aus künstlerischer Sicht großes Tennis war, kann ich nicht gut beurteilen, da ich (wie so oft) von dem Konzert selbst nicht viel mitbekommen habe. Annett Louisan war in Oldenburg und da es von der Kulti organisiert wurde, waren auch wir wieder als Hands zu gegen. Ich muss sagen, das ich mir diesen Job weitaus stressiger vorgestellt habe. Das letzte mal, als wir an einer Veranstaltung dieser Größe beteiligt waren, war es alles andere als ein spaßiger Job. Insbesondere der Ton war ziemlich rauh, die Aufgaben unpräzise verteilt und die Crew glaubte mit jedem Handgriff klar machen zu wollen, das sie das Konzert in Oldenburg nicht so recht ernst nehmen. Sicher das alte Großherzogtum ist nicht Berlin oder Hamburg unter einer professionellen Einstellung verstehe ich aber etwas anderes, als völlig verkater aus dem Tourbus zu steigen, weil man die Nacht vorher gesoffen hat. Mit dem Joint in der Fresse fängt man dann ganz gemütlich an, tonnenschweres Equipment an die Decke zu hängen und blafft anschließend alles und jeden an, wenn der Abbau statt geplanter drei Stunden nur anderthalb dauert. Hinterher stellt sich dann heraus, das die Crew selbst Veranstaltungen dieser größe alles andere als oft macht. Nämlich an dem speziellen Termin zum allerersten Mal. Das frage ich mich, wenn wollt ihr hier beeindrucken? Nun gut, die Kiste ist abgehakt. Dennoch:
Unter diesem Gesichtspunkt war die Show von Annett Louisan fast ein Spaziergang und es hat tatsächlich Spaß gemacht. Alles war hübsch durchorganisiert (Reibereien, gibt es überall und sicher können auch wir noch das ein oder andere organisatorisch verbessern.), der Ton war freundlich, die Crew eingespielt und jeder wußte, was wann, wo zu tun war (und falls sie es nicht wußten, hat man es ihnen jedenfalls nicht angemerkt.). Nein, für diesen Abend gibt es ein nettes “Danke schön”, so können wir das häufiger machen. Da fällt mir ein: Einer der Techniker von Annett Louisan blog selbst und ich bin die Tage über auf sein Blog aufmerksam geworden. Markus war bei Annett für die Backline zuständig und hat sich in rührenderweise darum bemüht unserem Friedi den Umgang mit den Instrumenten auf der Bühne näher zu bringen. Ich fand das Blog recht interessant, da der gute Mann wohl schön länger und auch viel auf der Straße arbeitet (als Veranstaltungstechniker-Meister) und viel davon in seinem Blog preisgibt. Wer also mal wissen will, wie so Veranstaltungstechniker leben und arbeiten, da plaudert jemand aus dem Nähkästchen.

Was war noch? Wenn es mein Terminkalender zuließ habe ich mich auf die Klausuren im Februar vorbereitet. Logik und Mathe für Informatiker. Im Augenblick habe ich tageland Verspannungen im Nacke, da ich stundenlang vor den Büchern sitze und mich nicht traue aufzustehen und etwas anderes zu machen, da mir die Zeit am Ende zum Lernen fehlen könnte. Gut, so schlimm ist es natürlich nicht. Es macht auch Spaß festzustellen, das sich langsam der ein oder andere Knoten im Gehirn löst und man den Stoff immer besser in den Griff bekommt. Die Klausuren schreibe ich übrigens in Berlin und werde dabei gleich alten Kumpels noch einen Besuch abstatten. So macht studieren doch Spaß!

Noch kurz ein Hinweis in blogtechnischer Sache. Die Songs können jetzt wieder angehört werden. Ich hatte beim Umzug auf den neuen Server vergessen, die MP3s mit zu nehmen. Dieser Fehler ist jetzt behoben.

Geschafft!

August 06, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Geschafft, in zweifacher Hinsicht. Heute haben wir die letzten Reste des Kultursommers abgebaut. Die Veranstaltungen im Schlossgarten und das Bounty-Theater im (ich glaube es war der) Yacht-Hafen. Damit ist das sozio-kulturelle Großereignis in Oldenburg für 2007 beendet (zumindest für mich).
Mann, was haben wir gelitten! Aber wir haben auch wieder viele nette Leute kennengelernt und viele Eindrücke gesammelt; dass trägt man ja noch eine Weile mit sich herum (zum Beispiel bis zum nächsten Kultursommer 2008, denn der kommt bestimmt!).

In Erinnerung ist mir der Mercher von E.S.T. geblieben. Die Band an sich war etwas anstrengend…nein, die Band nicht, sondern nur deren Musik. Sicher gut gemachter Jazz, wenn man auf völlig vergeistigte Musik steht…ja, ist halt nicht die Musik, die man im Vorbeigehen hört, zum Beispiel, wenn man auf einen Schlossplatz voller Menschen acht geben soll (und das mit fünf Leuten!!! Hanebüchen!). Von der Band selbst habe ich nicht viel mitbekommen. Gut, der Pianist meditiert halt gern Backstage…und beim Meditieren auf Alabaster sitzen zu dürfen ist sicher ein Privileg (und dieses gibt es nur in Oldenburg, die Kulturetage darf halt Schloss benutzen, um die Künstler für die internationalen Konzerte unterzubringen.). Oh, was für ein Chaos, dabei wollte ich nur über den Mercher von E.S.T schreiben und eigentlich nur erwähnen, das der sehr umgänglich und fleißig war! Ja, aber das ist der Kultursommer, viele Eindrücke und Einflüsse, die man nur langsam verarbeiten kann. Allein die Konzerte muss ich erstmal wieder sortieren. Und Stress!
Ich glaube ich habe diesen Monat mein Pensum für die nächsten drei Monate abgeleistet und bei all der Arbeit noch immer Zeit gefunden, eine Wohnung zu kaufen. Darf ich das sagen?! Hmm…der Vertrag ist unterschrieben und ich warte eigentlich nur noch auf die Verträge von der Bank…ja, die Nummer ist durch und die Wohnung gekauft. Ab dem 01.09 werde ich dann eine neue Adresse haben…und einen riesen Arsch voll Schulden…

Außerdem haben wir ja noch zweimal Pyrotechnik veranstaltet. Ich komme darauf, weil davon noch Bilder vorrätig sind. Eines davon hier:

Ja, so sieht es aus, wenn wir für Herzleid die Böller bestücken. Die Jungs haben sowohl auf dem CatRock, als auch auf dem Wilstedt ziemlich gerockt. Ich hatte denen das am Anfang wirklich nicht zugetraut aber die habe ziemlich viel Lust auf das, was die da machen (nein, meine Musik ist dieses Ramsteinzeugs auch nicht…). Lohnt sich also, wenn die Jungs mal in der Nähe sind!

Bei mir zieht langsam wieder der Alltag ein. Alles in allem muss ich sagen: Schade! Wenn ich ein bis zwei Tage Urlaub mehr bekommen hätte, hätte man den Kultursommer auch noch einen Monat länger durchziehen können. Naja, nächstes Jahr…

Da fällt mir ein: unter www.kultursommer.event-and-stage.de gibt es noch ein paar Eindrücke vom Kultursommer in Form von Schnappschüssen. Einfach mal vorbei schauen!

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