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	<title>Tyrbedarf &#187; Tutorials</title>
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		<title>Netzlaufwerk und Printserver</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor ein paar Monaten einen zweiten Rechner angeschafft habe, wurde es Zeit auch den Drucker und ein externes USB-Laufwerk im Netzwerk verf&#252;gbar zu machen. Es ist ja nicht ganz so praktisch f&#252;r jedes Dokument, das man mal eben ausdrucken m&#246;chte, den Desktop-Rechner hochzufahren, die Datei dort hin zu kopieren und anschlie&#223;end zu drucken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich vor ein paar Monaten einen zweiten Rechner angeschafft habe, wurde es Zeit auch den Drucker und ein externes USB-Laufwerk im Netzwerk verf&#252;gbar zu machen. Es ist ja nicht ganz so praktisch f&#252;r jedes Dokument, das man mal eben ausdrucken m&#246;chte, den Desktop-Rechner hochzufahren, die Datei dort hin zu kopieren und anschlie&#223;end zu drucken. Da meine FritzBox noch keine USB-Anschl&#252;sse hat, stand die Anschaffung eines kleinen Printservers auf dem Programm. Entsprechende Netzwerkadapter gibt es zu Hauf, vielen sagt man jedoch nach, das sie nicht sehr zuverl&#228;ssig seien. Daneben verf&#252;gen die meisten lediglich &#252;ber 100 MBit Schnittstellen und es l&#228;&#223;t sich in der Regel nur ein Ger&#228;t anschlie&#223;en. Nach etwas suchen kam ich auf ein <a class="previewlink" href="http://www.conrad.de/ce/de/product/973526/CONRAD-GIGABIT-NAS-ADAPTER-G101" target="_blank">Ger&#228;t</a>, welches Conrad vertreibt und wohl auch herstellen l&#228;&#223;t. Bei dem Preis konnte man nicht viel falsch machen, also habe ich es kurzer hand bestellt. Heute ist das Ger&#228;t angekommen, zusammen mit einem einfachen Intelli-Switch, da meine FritzBox nur einen LAN-Anschlu&#223; besitzt. Beides ist jetzt in Betrieb genommen und sowohl Drucker als auch Laufwerk sind bei mir jetzt &#252;ber das Netzwerk erreichbar.</p>
<p>Wie es bei solch einfachen Ger&#228;ten asiatischer Herkunft oft so ist: Die Dokumentation ist wieder ziemlich sparsam. Insofern zeige ich hier mal kurz, wie man den Print-Server und das Laufwerk unter Window 7 zum Laufen bekommt. Nachdem das Ger&#228;t mit der FritzBox verbunden ist, beschafft es sich sofort eine Netzwerkadresse und bietet seine Dienste im Netz an. Die Konfiguration l&#228;uft auch bei diesem Ger&#228;t &#252;ber eine HTML-Seite, die man aufrufen kann, wenn man die IP-Adresse des Ger&#228;tes in die Adresszeile des Browsers eintippt. Leider wei&#223; man am Anfang nicht, welche Adresse das Ger&#228;t zugewiesen bekommen hat. Normalerweise k&#246;nnte man die Adresse im Router selbst Auslesen, dieser fungiert bei den meisten als DHCP-Server und f&#252;hrt Buch &#252;ber die vergebenen IP-Adressen. In meinem Fall spinnt die FritzBox etwas und l&#228;&#223;t mich nicht mehr ins Routermen&#252;, wo man solche Daten abfragen k&#246;nnte. Abhilfe schafft hier der ARP-Befehl von Windows.</p>
<div id="attachment_1009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/cmd.jpg"><img class="size-medium wp-image-1009" title="cmd" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/cmd-300x161.jpg" alt="Unter Start &quot;cmd&quot; eingeben." width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Unter Start &quot;cmd&quot; eingeben.</p></div>
<p>&#220;ber ARP lassen sich alle Netzwerkger&#228;te im lokalen Netz ausfindig machen (Wer mehr Hintergr&#252;nde haben m&#246;chte, schau bitte <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Address_Resolution_Protocol" target="_blank">hier.</a>), solange sie &#252;ber IP- oder MAC-Adresse verf&#252;gen. Ausgef&#252;hrt wird er unter der Eingabe Aufforderung &#8220;CMD&#8221; von Windows. Unter Windows 7 geht man dazu auf &#8220;Start&#8221;, klickt in das &#8220;Suchen&#8221;-Feld ganz unten und gibt hier &#8220;cmd&#8221; ein. Nach dem Dr&#252;cken der Eingabe-Taste sollte sich ein kleines Fenster mit schwarzem Hintergrund &#246;ffnen. Hier geben wir einfach den Befehl ein, zusammen mit der Option -a. Also:</p>
<p>&#8220;arp -a&#8221;</p>
<p>und Enter. Anschlie&#223;end sehen wir eine &#220;bersicht der Ger&#228;t im Netz, im Zweifel f&#252;r jeden Netzwerkadapter eine. Es ist nicht sofort ersichtlich welches das Ger&#228;t ist, welches wir eigentlich suchen, da hier eine Menge mehr angezeigt wird, als wir eigentlich gewohnt sind. So sehen wir bei mir, als zweite Schnittstelle den LAN-Adapter, der in diesem Beispiel nicht verbunden ist. Dennoch gibt es einen statischen Eintrag im Bereich 169.254.x.x. Normalerweise w&#252;rde Windows diesem Adapter eine 169.er Adresse zuweisen, wenn das Ger&#228;t keine IP-Adresse bekommt. Ich vermute, der statische Eintrag am Ende des Adressraums reserviert Windows gleich f&#252;r den DHCP-Request. Das aber nur am Rande.</p>
<div id="attachment_1010" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/arp.jpg"><img class="size-medium wp-image-1010" title="arp" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/arp-300x156.jpg" alt="&#220;bersicht der Adressen im lokalen Netzwerk." width="300" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">&#220;bersicht der Adressen im lokalen Netzwerk.</p></div>
<p>Um das Richtige zu ermitteln, ist es hilfreich nur einen Rechner, den Router und eben den NAS-Adapter im Netz zu haben. Dann n&#228;mlich l&#228;&#223;t sich die Adresse relativ leicht herausfinden. Wir konzentrieren uns bei der Suche auf die Ger&#228;te, die eine dynamische Adresse bezogen haben. Im Bereich 192.168.178.x sind dies genau zwei. Einmal die FritzBox selbst und der NAS-Adapter (mein Laptop hatte in diesem Beispiel die Adresse  192.168.178.21, diese steht oben dr&#252;ber). Die FritzBox ist auf die 192.168.178.1 geeicht, also kann der Adapter nur 192.168.178.25 haben. Wir schnappen uns die Adresse und tippen sie in die Adresszeile des Browsers ein. Der Adapter begr&#252;&#223;t uns mit einer Anmeldemaske und fordert Benutzername und Kennwort. Standardm&#228;&#223;ig ist dies &#8220;admin&#8221; und &#8220;admin&#8221;. Diese Daten sollten wir beim ersten Anmelden sofort &#228;ndern.</p>
<div id="attachment_1012" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/menue.jpg"><img class="size-medium wp-image-1012" title="menue" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/menue-300x155.jpg" alt="Men&#252; des NAS-Adapters nach der Anmeldung." width="300" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Men&#252; des NAS-Adapters nach der Anmeldung.</p></div>
<p>Auf der &#220;bersichtsseite kann man die ersten Informationen zu dem Ger&#228;t ablesen. Wir gehen als erstes in den Administrationsbereich und &#228;ndern das Kennwort des Standardbenutzers. Beim Passwort darauf achten, keine Umlaute zu verwenden, der Adapter ist auf englische Spracheinstellungen getrimmt. Hinterher ist es angebracht, im Men&#252; &#8220;LAN Config&#8221; den dynamischen Adress-Bezug auf statisch zu &#228;ndern. Wir wollen Drucker und Laufwerk schlie&#223;lich nicht jedes mal neu in Windows hinzuf&#252;gen. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, das die FritzBox unter Umst&#228;nden die vergebene IP-Adresse sp&#228;ter an ein anderes Ger&#228;t vergibt, insbesondere dann, wenn der NAS-Adapter mal ausgeschaltet sein sollte. Je nachdem, wie gro&#223; das eigene Netzwerk ist, wird diese Option Probleme machen. Dann sollte man dar&#252;ber nachdenken, das gesamte Netzwerk mit statischen IP-Adressen zu betreiben. Im Men&#252; &#8220;LAN Config&#8221; einfach den Punkt bei &#8220;Static IP as below&#8221; setzen und auf &#8220;apply&#8221; klicken. Anschlie&#223;end k&#246;nnen wir uns ein wenig im Men&#252; umsehen und schauen, was das Ger&#228;t so macht.</p>
<p>Prinzipiell scheint dieser kleine Netzwerkapdater nicht ganz dumm zu sein. Gesetzt dem Fall, man schlie&#223;t den Druker an die richtige USB-Buchse an, erkennt das Ger&#228;t den Drucker und macht ihn gleich im Netzwerk verf&#252;gbar. Man sieht es, wenn man auf &#8220;Print-Server&#8221; clickt. In meinem Fall hat er den Namen und Hersteller des Ger&#228;tes schon erkannt. Gut, dann f&#252;gen wir das Ger&#228;t auf dem Laptop hinzu. Das Hinzuf&#252;gen ist unter Windows meiner Meinung nach etwas verwirrend, da man bei Einrichten von Netzwerkdruckern keinen Netzwerkdrucker installiert, sondern einen lokalen Drucker. Aber alles der Reihe nach.</p>
<div id="attachment_1013" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/lokalerDrucker.jpg"><img class="size-medium wp-image-1013" title="lokalerDrucker" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/lokalerDrucker-300x220.jpg" alt="Wir f&#252;gen einen lokalen Drucker hinzu!" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Wir f&#252;gen einen lokalen Drucker hinzu!</p></div>
<p>Wir klicken auf &#8220;Start-&gt;Ger&#228;te&#8221; und Drucker und dort auf &#8220;Drucker hinzuf&#252;gen&#8221; und gehen den Assistenten durch. Es beginnt, wie ich schon sagte, mit der verwirrenden Option &#8220;Einen lokalen Drucker hinzuf&#252;gen&#8221;. Auf der n&#228;chsten Seite sollen wir den Anschlu&#223; am Rechner ausw&#228;hlen. Auch hier ist die Verwirrung erstmal gro&#223;, da der Druck ja nicht am Rechner angeschlossen ist und die Netzwerkkarte ist nicht dabei. Wir erstellen uns also wir einen neuen Anschlu&#223;. Ja, wir erstellen ihn einfach. Ohne auf die Details einzugehen: Aus Sicht des Betriebssystems sind alle Anschl&#252;sse am Rechner nur als Software verf&#252;gbar, die &#252;ber die Treiber der Hardware zur Verf&#252;gung gestellt werden. F&#252;r Windows macht es keinen gro&#223;en Unterschied, ob das Ger&#228;t tats&#228;chlich am Rechner angeschlossen ist oder nicht, das Betriebssystem mu&#223; nur wissen, wie es mit dem Ger&#228;t kommunizieren soll. F&#252;r Drucker hat sich bereits ein Standard entwickelt, der von so gut wie allen Netzwerkkarten unterst&#252;tzt wird. Wir k&#246;nnen diesen Standard nutzen. Der Begriff &#8220;Anschlu&#223;&#8221; ist hier mehr eine Metapher.</p>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/TCPIP-Port.jpg"><img class="size-medium wp-image-1014" title="TCPIP-Port" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/TCPIP-Port-300x219.jpg" alt="Standard TCP/IP-Porr w&#228;hlen." width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Standard TCP/IP-Porr w&#228;hlen.</p></div>
<p>Wir w&#228;hlen also als Option &#8220;Standard TCP/IP-Port&#8221;, da wir den Drucker ja &#252;ber das Netzwerkprotokoll nutzen m&#246;chten. Und klicken auf &#8220;weiter&#8221;. Anschlie&#223;end m&#246;chte Windows von uns wissen, wo der Drucker wohl zu finden ist. Hier tragen wir wieder die IP-Adresse des NAS-Adapters ein. Der Adapter wei&#223; schon, was er zu tun hat, wenn wir ihn mit dem entsprechenden Print-Server-Protokoll ansprechen. Wir lassen den Haken bei &#8220;Drucker abfragen und den verwendeten Druckertreiber automatisch ausw&#228;hlen&#8221;. Vermutlich wird Windows nicht in der Lage sein, den Treiber automatisch auszuw&#228;hlen, einen Versuch ist es jedoch wert. Hiernach versucht Windwos eine Verbindung zu dem Ger&#228;t aufzubauen. Dies kann eine Zeit dauern, man sollte also Geduld haben. Wurde der Drucker im Netz gefunden, wird Windows auf den Dialog &#8220;Abschlie&#223;ende Anschlussinformationen erforderlich&#8221; wechseln. Hier &#228;ndern wir die Option &#8220;Standard&#8221; auf &#8220;Benutzerdefiniert&#8221; und klicken auf &#8220;Einstellungen&#8221;. Im Nachfolgenden Dialog sind dann nochmal ein paar Optionen von N&#246;ten, wie sie auch schon aus der &#8220;Dokumentation&#8221; des NAS-Adapters ersichtlich sind.</p>
<div id="attachment_1016" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/PortSettings.jpg"><img class="size-medium wp-image-1016" title="PortSettings" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/PortSettings-300x300.jpg" alt="Einstellungen f&#252;r den Druckerport." width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einstellungen f&#252;r den Druckerport.</p></div>
<p>Ich habe mich hier (ohne genau zu wissen, wof&#252;r die einzelnen Optionen da sind) einfach an die Vorgaben aus der Anleitung gehalten. Dabei habe ich den Portnamen wie in der Anleitung auf &#8220;IP_192.168.178.25&#8243; ge&#228;ndert. Den Punkt bei &#8220;LPR&#8221; gesetzt, den Queue Name &#8220;LRxxxx&#8221; vergeben und den Byte-Z&#228;hler aktiviert. Anschlie&#223;end auf &#8220;Ok&#8221; und im vorigen Dialog auf &#8220;weiter&#8221;. Windows sollte jetzt fragen, welchen Druckertreiber er f&#252;r diesen Drucker verwenden soll. Bei meinem Drucker war es recht leicht, da er gleich in Windows 7 integriert war, ich mu&#223;te ihn nur noch ausw&#228;hlen. Sollte der Drucker nicht in der Ausw&#228;hlliste erscheinen, sollte man den entsprechenden Treiber installieren.</p>
<p>Am Schlu&#223; wird Windows eine &#220;bersicht anzeigen und die M&#246;glichkeit geben, eine Testseite zu drucken. Den Testdruck nehmen wir mit. Im Idealfall f&#228;ngt der Drucker gleich an zu r&#246;deln. Anschlie&#223;end speichern; der Drucker sollte nun als Drucker in der Systemsteuerung verf&#252;gbar sein und damit von allen Anwendungen aus nutzbar sein.</p>
<p>Ein Problem bei diesen Printservern ist nat&#252;rlich, das Multifunktionsger&#228;te etwas Stiefm&#252;tterlich behandelt werden. So kann der NAS-Adapter lediglich Drucken und nicht den Scanner an meinem Ger&#228;t bedienen (hei&#223;t ja auch Print-Server das Teil). Das nehme ich in Kauf, wenn ich doch mal etwas Scannen mu&#223;, wird der Drucker kurz direkt an den Laptop angeschlossen. Das kommt allerdings recht selten vor, deshalb mache ich mir darum noch keine Gedanken. Schauen wir einmal weiter, wie wir das Laufwerk einbinden k&#246;nnen.</p>
<p>Unter dem Men&#252;punkt &#8220;Disk Tool&#8221; im Men&#252; des Adapters k&#246;nnen wir unser USB-Laufwerk im Idealfall bereits sehen. Dummerweise verlangt der Adapter von uns, das wir das Laufwerk als erstes Formatieren. Der Adapter unterst&#252;tzt nur FAT32-Formatierungen und selbst, wenn das Laufwerk bereits im entsprechenden Format vorliegt, m&#252;ssen wir die Platte erst formatieren. Offenbar wird durch die Formatierung ein Prozess angesto&#223;en, durch den die Rechteverwaltung f&#252;r das Laufwerk installiert wird. Augenscheinlich l&#228;uft auf diesem Apater ein abgespecktes Linux (oder &#228;hnliches), welches die Ressourcen verwaltet. How ever. Wir m&#252;ssen die Platte formatieren, gleichg&#252;ltig ob es ein FAT32-Laufwerk ist oder nicht. Erst dann k&#246;nnen wir auf das Laufwerk &#252;ber diesen Adpater zugreifen.</p>
<div id="attachment_1018" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Verbinden.jpg"><img class="size-medium wp-image-1018" title="Verbinden" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Verbinden-300x193.jpg" alt="Rechtsklick auf &quot;Netzwerk&quot;." width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Rechtsklick auf &quot;Netzwerk&quot;.</p></div>
<p>Bei mir ging die Formatierung recht fix und ist sie abgeschlossen, kann man sich die beiden Optionen &#8220;File Server&#8221; und &#8220;FTP-Server&#8221; anschauen. F&#252;r beide Servertypen hat der Adapter Benutzer eingereichtet, die auf entsprechende Verzeichnisse zu greifen k&#246;nnen. Auch hier gehen wir als erste daran und &#228;ndern die Kennw&#246;rter. Wenn wir beim Fileserver (&#252;brigens ein Samba-Server, weshalb ich auf den Gedanken mit dem abgespeckten Linux gekommen bin) den Standardbenutzer  markieren und auf &#8220;modify&#8221; klicken, k&#246;nnen wir oben das Kennwort &#228;ndern. In der Auswahl darunter sehen wir die Verzeichnisse, auf die der Benutzer Zugriff haben soll. Wir merken uns den Namen des Verzeichnisses, welches standardm&#228;&#223;ig vergeben ist. Bei mir war es &#8220;public&#8221; und auf dieses Verzeichnis konnte sowohl der FTP-Benutzer als auch der Samba-Benutzer zugreifen. Es ist jedoch auch m&#246;glich hier neue Verzeichnisse anzulegen und entsprechende User daf&#252;r anzulegen. Je nachdem, wie man es mag. In Windows wird das entsprechende Verzeichnis sp&#228;ter als Laufwerk zu sehen sein. Es ist also m&#246;glich mehrere Verzeichnisse anzulegen und entsprechend viele Netzwerklaufwerke einzubinden. Wenn wir den Benutzernamen und das Verzeichnis kennen, &#246;ffnen wir den Dateibrowser von Windows und schauen auf der linken Seite nach dem Men&#252;punkt &#8220;Netzwerk&#8221;. Darauf machen wir einen Rechtsklick und w&#228;hlen die Option &#8220;Netzlaufwerk verbinden&#8221;. Nun geht ein Dialogfenster auf, in das wir die Adresse des Laufwerks eintragen m&#252;ssen. Die Adresse ist abermals die IP-Adresse, die wir f&#252;r den NAS-Adapter ermittelt haben.</p>
<div id="attachment_1019" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/NetzlaufwerkEintragen.jpg"><img class="size-medium wp-image-1019" title="NetzlaufwerkEintragen" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/NetzlaufwerkEintragen-300x218.jpg" alt="Adresse und Pfad zum Laufwerk eintragen." width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Adresse und Pfad zum Laufwerk eintragen.</p></div>
<p>In meinem Fall also wieder die &#8220;192.168.178.25&#8243;. Wichtig ist hierbei, die Adresse mit zwei Schr&#228;gstrichen zu versehen (&#8220;Alt GR&#8221; + &#8220;&#223;&#8221;), sonst findet Windows nichts. Nach der Adresse selbst m&#252;ssen wir noch das Verzeichnis angeben, welches wir vorhin im Men&#252; &#8220;File Server&#8221; in den Benutzereinstellungen gefunden haben. In meinem Fall war dies &#8220;public&#8221;. Ist beides eingetragen, gehen wir auf &#8220;Fertig stellen&#8221; und Windows sollte anfangen das Laufwerk zu suchen. Hat Windows das Lauferk gefunden, fragt das Betriebssystem sofort nach den Anmeldedaten. Hiermit sind abermals die Daten gemeint, die in der Benutzerverwaltung des File Servers hinterlegt wurden. Sind diese Daten richtig eingetragen, f&#252;gt Windows das Laufwerk im Dateibrowser unter dem angegebenen Laufwerksbuchstaben hinzu. Ab jetzt kann normal darauf zugegriffen werden. Wir k&#246;nnen also Dateien speichern, l&#246;schen und von dort kopieren. Verzeichnisse erstellen und entfernen. Gerad so, wie man es von Windows gewohnt ist.</p>
<p>Und jetzt probiere ich mal aus, was passiert, wenn man den Adapter vom Strom nimmt und zur Arbeit f&#228;hrt&#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Alles Prima. &#220;brigens: Auf XP-Systemen l&#228;uft das Einbinden von Netzlaufwerk und Einrichten des Druckers genauso. Die Dialog sehen auch fast genauso aus.</p>
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		<title>Bass!</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich mir mal den Basslauf von &#8220;Ist es wichtig&#8221; heraus gegriffen. Selig z&#228;hlt ja noch immer zu einer meiner absoluten Lieblingsbands, deshalb mu&#223; hier selbstredend auch ein St&#252;ck von denen auftauchen. Dar&#252;ber, was bei dem Basslauf harmonisch passiert, bin ich mir nie ganz klar geworden. Eigentlich bin ich mir aber sicher, das es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mir mal den Basslauf von &#8220;Ist es wichtig&#8221; heraus gegriffen. <a target="_blank" class="previewlink" href="http://www.selig1.de/">Selig</a> z&#228;hlt ja noch immer zu einer meiner absoluten Lieblingsbands, deshalb mu&#223; hier selbstredend auch ein St&#252;ck von denen auftauchen.</p>
<div id="attachment_934" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/IstEsWichtigBass1-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-934" title="Ist es wichtig Bass 1-2" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/IstEsWichtigBass1-2-300x106.jpg" alt="Die grundlegende Figur &quot;Ist es wichtig&quot;." width="300" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Die grundlegende Figur &quot;Ist es wichtig&quot;.</p></div>
<p>Dar&#252;ber, was bei dem Basslauf harmonisch passiert, bin ich mir nie ganz klar geworden. Eigentlich bin ich mir aber sicher, das es sich am besten als <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/II-V-I" target="_blank">II-V-I-Verbindung</a> deuten l&#228;&#223;t. Das ganze steht dann in D-Dur. Beim Notieren habe ich mal einen einfachen Schlagzeugpart dazu geschrieben (ist nicht der, den der Stoppel, da spielt. Sollte aber schon nahe dran sein, man h&#246;rt es in dem Video nicht so genau) der zeigen soll, wie man so eine Figur schlagzeugm&#228;&#223;ig begleiten lassen kann. Den besonderen Drive macht meiner Meinung nach der Synkope auf der letzten Sechzehntel vor der Drei aus. Der Bass zieht den Schlag hier vor und die Basedrum unterst&#252;tzt es, indem es auch hier einen Akzent setzt.</p>
<div id="attachment_935" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/IstEsWichtigBass3-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-935" title="Ist es wichtig Bass 3-4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/IstEsWichtigBass3-4-300x118.jpg" alt="Abgang nach 7 Takten." width="300" height="118" /></a><p class="wp-caption-text">Abgang nach 7 Takten.</p></div>
<p>Als ich vorhin das Video gesehen habe, war ich erstmal &#252;berrascht, da ich den Basslauf anders in Erinnerung hatte. Im Grunde aber auch nicht &#252;berraschend, da bei <a target="_blank" class="previewlink" href="http://www.selig1.de/">Selig</a> auch gern mal ein wenig improvisiert wird, vermutlich war der Basslauf auch mal anders. So wird auch im Video unten laufend Variiert und die Figur wieder aufgelockert. Eine Figur f&#228;llt ziemlich auf, weil sie oft wiederkehrt, deshalb habe ich sie hier auch nochmal aus notiert. Er spielt sie meist beim vierten Durchgang, also im achten Takt. Und da w&#228;re sie wieder, unsere achttaktige Periode.</p>
<p>Hier das Video, ein Live-Mitschnitt von &#8220;Rock am Ring&#8221;:</p>
<p style="text-align: center;"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/D2bunuaVhCE" width="400" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/D2bunuaVhCE" /></object></p>
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		<title>Bass!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bass]]></category>
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		<description><![CDATA[Eines der wichtigesten Instrumente in den g&#228;ngigsten Poparrangements ist der Bass, leider ist es auch eines der am meisten &#252;berh&#246;rten und ignorierten. Ich fange an mal eine kleine Serie mit den besten Bassl&#228;ufen anzulegen, die ich kenne. Heute geht es los mit dem Klassiker &#8220;Stand by me&#8221;. Dieser Basslauf ist gleicherma&#223;en einpr&#228;gsam und dezent, daneben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der wichtigesten Instrumente in den g&#228;ngigsten Poparrangements ist der Bass, leider ist es auch eines der am meisten &#252;berh&#246;rten und ignorierten. Ich fange an mal eine kleine Serie mit den besten Bassl&#228;ufen anzulegen, die ich kenne. Heute geht es los mit dem Klassiker &#8220;Stand by me&#8221;. Dieser Basslauf ist gleicherma&#223;en einpr&#228;gsam und dezent, daneben finde ich ihn auch ziemlich groovy, zumindest als Begleitung f&#252;r eine Ballade:</p>
<div id="attachment_923" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/StandbyMeBass1-41.jpg"><img class="size-medium wp-image-923" title="Stand by me Bass Takt 1-4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/StandbyMeBass1-41-300x85.jpg" alt="Der Basslauf &quot;Stand by me&quot; Takt 1 bis 4" width="300" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Der Basslauf &quot;Stand by me&quot; Takt 1 bis 4</p></div>
<div id="attachment_924" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/StandbyMeBass5-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-924" title="Stand by me Bass Takt 5-6" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/StandbyMeBass5-6-300x174.jpg" alt="Takt 5 und 6" width="160" height="80" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 5 und 6</p></div>
<p>Insgesamt wird der gesamte Song von diesem Lauf getragen (wenn man von dem Gesang einmal absieht). Bei der Struktur handelt es sich wieder um eine 8-taktige Periode. Die Takte 7 und 8 entsprechen den Takten 1 und 2. Ich habe also mal wieder geschludert und ein paar Takte eingespaart. Ich habe das ganze hier in G notiert.</p>
<p>Der pr&#228;gnante Rhythmus kommt nicht zuletzt durch die &#8220;<a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guiro">Ratschgurke</a>&#8221; zustande, die laufend auf der Zwei spielt. Dadurch wirkt die Synkope auf der &#8220;Zwei-und&#8221; erst richtig dominant. Hier ist das ganze nochmal als Video auf YouTube:</p>
<p style="text-align: center;"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Vbg7YoXiKn0" width="400" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Vbg7YoXiKn0" /></object></p>
<p style="text-align: left;">Das Video entstannt wohl zusammen mit dem Film &#8220;<a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stand_by_Me_%E2%80%93_Das_Geheimnis_eines_Sommers">Stand by me&#8221;</a> f&#252;r dessen Roman-Vorlage Stephen King verantwortlich zeichnet. Der Film ist &#252;brigens auch eine Empfehlung wert.</p>
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		<title>Drum-Programming Teil IV: erstmal Ideen</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2009-11-26/drum-programming-teil-iv-erstmal-ideen</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz &#252;ber das Schlagzeug gesprochen, den Drummer als Musiker kennengelernt und kurz einen Ausflug in die MIDI-Welt unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu f&#252;gen. Machen wir endlich Musik! Wir brauchen Bass! Um den ganzen Prozess [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz &#252;ber das <a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-01-16/drum-programming-teil-i-die-drums" target="_self">Schlagzeug </a>gesprochen, den <a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-02-09/drum-programming-teil-ii-der-drummer" target="_self">Drummer als Musiker</a> kennengelernt und kurz einen Ausflug in die <a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer" target="_self">MIDI-Welt </a>unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu f&#252;gen. Machen wir endlich Musik!</p>
<p><strong>Wir brauchen Bass!</strong></p>
<p>Um den ganzen Prozess m&#246;glichst anschaulich zu halten, habe ich mir gedacht, das ich einen kleinen Tutorialsong schreibe, an dem wir das Programmieren der Drums beoabachten k&#246;nnen. Als Ausgangspunkt dient mir folgender Basslauf:</p>
<div id="attachment_450" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-450" title="Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_1-300x44.jpg" alt="Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2" width="300" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2</p></div>
<div id="attachment_452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-452" title="Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_2-300x42.jpg" alt="Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4" width="300" height="42" /></a><p class="wp-caption-text">Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Ein durchaus anspruchsvoller Basslauf und eigentlich eine Spur zu aufdringlich f&#252;r einen richtigen Popsong; er soll mir dennoch als Strophenpart dienen. Beginnen wir also zun&#228;chst damit die Strophe auszuarrangieren (Wirklich wahr, ich beginne nie mit dem Intro&#8230;).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>H&#228;nde hoch!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei allem, was wir bisher &#252;ber die Drums gelernt haben, stellt sich zun&#228;chst die Frage, welchen Automatismus wir f&#252;r die beiden H&#228;nde w&#228;hlen wollen. Wir kennen ja schon ein paar und k&#246;nnen sie jetzt einfach ausprobieren und mal schauen, welcher uns am besten gef&#228;llt.</p>
<p style="text-align: left;">Der Einfachste besteht nur aus einer Achtelfigur auf der HiHat und Snareschl&#228;gen auf der 2 und 4.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_842" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-842" title="Tutorialsong Automatismus 1" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1-300x52.jpg" alt="Einfachster Automatismus f&#252;r die beiden H&#228;nde" width="300" height="52" /></a><p class="wp-caption-text">Einfachster Automatismus f&#252;r die beiden H&#228;nde</p></div>
<div class="audio-player-right"></div>
<p style="text-align: left;">Da ich immer bem&#252;ht bin, m&#246;glichst viel selbst &#252;ber das Keyboard einzuspielen, kommt mir das Herangehen &#252;ber Automatismen sehr zu Pass. Die Figur oben l&#228;&#223;t sich prima auch am Keyboard so einspielen. Eine Hand spielt die HiHat-Figur, die Andere bedient die Snare (-taste).</p>
<p>Ich achte beim Einspielen sehr auf die Anschlagsdynamik der einzelnen T&#246;ne. Im Soundbeispiel habe ich diese nach dem Einspielen auch noch nachbearbeitet, da mir der Dynamikumfang meines Keyboards nicht ausreichte. Achtet mal darauf: Alle HiHat-Schl&#228;ge auf den &#8220;Und&#8221;-Z&#228;hlzeiten sind deutlich leiser. Ob es an einem normalen Schlagzeug auch so klingen w&#252;rde oder ob ein echter Schlagzeuger auch so penibel w&#228;re, sei mal dahingestellt. Es macht beim H&#246;ren aber einen deutlischen Unterschied. Es ist so, das die meisten virtuellen Instrumente bei &#228;hnlich starken Anschl&#228;gen immer den selben Sound abspielen und nur die Ausgangslautst&#228;rke dieser Sounds etwas anpassen. Das ist auf dauer sehr erm&#252;dend, eine gewisse Bandbrreite bei den h&#246;rbaren Sounds macht wirklich eine Menge aus.</p>
<p>Das Pattern oben ist nat&#252;rlich einigerma&#223;en albern, wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, wie komplex der Basslauf dazu sein soll. Dennoch, die obige Figur findet sich in schier endlosen Schlagzeugbegleitungen land auf, land ab. Viele Schlagzeuger leiten auch immer wieder von dieser Figur ab und varieren sie. Also unbedingt einpr&#228;gen.</p>
<p>Mach wir es etwas spannender und f&#252;gen ein paar Taps hinzu:</p>
<div id="attachment_851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_A_taps.jpg"><img class="size-medium wp-image-851" title="Tutorialsong Automatismus I_B" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_A_taps-300x44.jpg" alt="Takt 1-2 mit Taps" width="300" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 1-2 mit Taps</p></div>
<div id="attachment_852" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_B_taps.jpg"><img class="size-medium wp-image-852" title="Tutorialsong Automatismus I_B" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_B_taps-300x37.jpg" alt="Takt 3-4 mit Taps" width="300" height="37" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 3-4 mit Taps</p></div>
<p class="audio-player" style="text-align: left;">
<p>Auch hier habe ich wieder sehr auf die Lautst&#228;rke der Schl&#228;ge geachtet. Die Taps sind fast nicht h&#246;rbar, aber eben nur fast. Die Snare Taps habe ich einfach dazu aufgenommen und nicht die Figur nochmal neu eingespielt. In diesem Fall einfach Bequemlichkeit, manchmal st&#246;&#223;t man aber an die Grenzen, wenn man nur mit einem Keyboard arbeiten kann. Wir nehmen diese Figur als Grundger&#252;st und f&#252;gen die Base hinzu.</p>
<p><strong>Bumms!</strong></p>
<p>Beim Ausarbeiten einer Figur f&#252;r die Base habe ich mich an der Basslinie orientiert und eine eher dezente Figur genommen. Der Basslauf in dem Ganzen wird eine tragende Rolle spielen und dem Schlagzeug kommt die Funktion zu, diese Rolle zu st&#252;tzen. Man h&#246;rt es dem Basslauf sofort an, das der erste Schlag in jedem Takt f&#252;r die Linie einigerma&#223;en wichtig ist. Also setzen wir auch hier einen Kick. Um etwas Abwechslung zu schaffen spielt die Base in jedem ersten Takt den Auftakt auf der &#8220;4 und&#8221; mit. Das sieht dann in etwa so aus:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_854" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1_B_Base.jpg"><img class="size-medium wp-image-854" title="Tutorialsong mit Base" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1_B_Base-300x43.jpg" alt="wenige Schl&#228;ge f&#252;r die Base" width="300" height="43" /></a><p class="wp-caption-text">wenige Schl&#228;ge f&#252;r die Base</p></div>
<p class="audio-player" style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Auch die Basedrumfigur habe ich einfach mal dazu gespielt, ebenfalls aus Bequemlichkeit. Den Aufwand mit dem h&#228;ndisch Einspielen mache ich mir &#252;brigens, damit es etwas n&#228;her an einen echten Drummer kommt. So genau, wie es der Sequenzer abspielen w&#252;rde, wenn man die Noten einfach setzt, spielt numal niemand. Es klingt auch wesentlich nat&#252;rlicher, wenn Anschl&#228;ge auf mehreren Instrumenten nicht genau zur selben Zeit erfolgen. Der leichte Versatz l&#228;&#223;t es etwas nat&#252;rlicher klingen.</p>
<p style="text-align: left;">Im letzten Takt des H&#246;rbeispiels kam schon der Arrangeur in mir durch. Ich habe gleich eine kleine Variation entworfen, die die Strukturen etwas auflockern sollte. Es schaut so aus:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_856" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Drum_Bass_First_Break.jpg"><img class="size-medium wp-image-856" title="Drum_Bass_First_Break" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Drum_Bass_First_Break-300x180.jpg" alt="Das erste kleine Break. Nur durch Ver&#228;ndern der Bassfigur" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste kleine Break. Nur durch Ver&#228;ndern der Bassfigur</p></div>
<p style="text-align: left;">Hier spielen die Drums etwas gegen die Bassfigur, erlaubt ist was gef&#228;llt. Ob es mir auch im Laufe der Arbeit am Song noch gef&#228;llt wird sich zeigen.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Setzen von Breaks kann man sich gut an der <a class="previewlink" href="http://www.lehrklaenge.de/html/die_klassische_periode.html" target="_blank">&#8220;8-taktigen Periode orientieren&#8221;.</a> Hier geht es zwar eigentlich um Harmonielehre, das Prinzip ist aber gut &#252;bertragbar. Die Regel der 8-taktigen Periode besagt einfach, das nach vier Takten harmonisch die Dominante zu stehen hat und am Ende des achten die Tonika. Es geht hier nat&#252;rlich nicht um Harmonien. Mir geht es nur um die Aufteilung der Takte und die Struktur, die damit erzeugt wird. Oft teile ich den Song in Bl&#246;cken à 8 Takte ein. Wobei in jedem vierten Takt ein kleines, in jedem Achten Takt ein umfangreicheres Break kommt. Das dient Nat&#252;rlich nur der Orientierung, hilft aber dem Song etwas Struktur zu verleihen. Wenn es pa&#223;t, durchbricht man das Schema einfach.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zusammen!</strong></p>
<p style="text-align: left;">H&#246;ren wir uns die ersten acht Takte der Komposition mal an. Bass und Schlagzeug zusammen. Ohne Schn&#246;rkel, grob zusammen gemischt. Als Groove kann man es fast schon so lassen, als Song nat&#252;rlich nicht. Dazu fehlen die gerade angesprochenen Breaks, Beckenschl&#228;ge etc. Als Ausgangspunkt f&#252;r die Strophe ist es aber schon mal gekauft:</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.tyrbedarf.de/2011-10-11/drumprogramming-v-betonung" target="_self">Hier</a> geht es zum n&#228;chsten Teil.</p>
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		<title>Drum-Programming Teil III: MIDI</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 17:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wei&#223;, lange habt ihr warten m&#252;ssen, nun aber geht es weiter mit dem Drum-Programming. Wir haben uns bisher mit dem Schlagzeug als solchem und dem Schlagzeuger als Instrumentalisten besch&#228;ftigt. Eine wichtige Sache haben wir bereits gelernt: Automatismen. Daran werden wir ankn&#252;pfen, und weiter daran arbeiten, eine sch&#246;ne Schlagzeugkomposition auf die Beine zu stellen. Gleich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223;, lange habt ihr warten m&#252;ssen, nun aber geht es weiter mit dem Drum-Programming.</p>
<p>Wir haben uns bisher mit dem <a class="previewlink" href="http://www.hard-rockbar.de/?p=57">Schlagzeug</a> als solchem und dem Schlagzeuger als <a class="previewlink" href="http://www.hard-rockbar.de/?p=79">Instrumentalisten</a> besch&#228;ftigt. Eine wichtige Sache haben wir bereits gelernt: Automatismen. Daran werden wir ankn&#252;pfen, und weiter daran arbeiten, eine sch&#246;ne Schlagzeugkomposition auf die Beine zu stellen. Gleich, nachdem wir uns ein wenig &#252;ber das Technische in Bezug auf das Arrangieren am Rechner informiert haben.</p>
<p><strong>Der Sequenzer und Plug-Ins<br />
</strong></p>
<p>Seit die Entwicklung im Bereich der Computermusik an Fahrt gewonnen hat, verzichten viele auf die Anschaffung von separaten Drumcomputern, und erledigen die Arbeit direkt im Sequenzer ihrer Wahl. Diese Wahl fiel bei mir irgendwann auf Cakewalk Sonar aus dem Hause Twelve Tone. Mittlerweile liegt es in der Version 6 vor und ist eine ziemlich brauchbare Engine f&#252;r die Musikproduktion. Aus Mangel an Moneten arbeite ich allerdings noch mit der Version 5. Ich denke aber, das Programmieren von Drums erfolgt auf den einschl&#228;gigen Systemen ziemlich &#228;hnlich. So sollte es auch kein Problem sein Cubase oder Logic zu benutzen. Je nachdem, womit man am besten zurecht kommt.</p>
<p>Die Klangerzeugung l&#228;uft dabei (meist) &#252;ber sogenannte Virtuelle Instrumente, in Form von Plug-Ins, die &#252;ber eine standardisierte Schnittstelle in das System eingebunden werden. Ich sage meist, da es auch viele Hardware Synthesiser gibt, die f&#252;r die Produktion herhalten k&#246;nnen. Teilweise befinden sich diese Synthies direkt auf den Soundkarten. Da Hardware allerdings nicht so flexibel ist wie Software (insbesondere, was das Einspeisen neuer Sounds angeht), nehmen auch Hardware Synthesiser immer mehr an Bedeutung ab. Unter Sonar war es lange Zeit &#252;blich (bzw. nur m&#246;glich) Plug-Ins im Windows eigenen Direkt X Format zu benutzen. Cubase und Logic benutzen dagegen &#252;berwiegend den VST-Standard aus dem Hause Steinberg. Seit der (ich glaube) vierten Version von Sonar ist allerdings ein Einbinden von VST-Effekten und Instrumenten im VST-Format v&#246;llig unproblematisch geworden. Ein  weiterer bekannter Standard ist RTAS, das aus dem ProTools Dunstkreis stammt. ProTools ist, im Gegensatz zu den anderen drei Systemen, keine reine Softwarel&#246;sung, sondern an bestimmte Hardware gekoppelt und war f&#252;r kleinere Studios lange Zeit das System der Wahl, weil sich damit schon fr&#252;h sehr gute Soundergebnisse realisieren lie&#223;en.  Mit steigender Rechnerkapazit&#228;t hat dieses (Hybrid-) System allerdings ebenfalls an Bedeutung verloren. Zudem ist der Markt mittlerweile derart gro&#223; und qualitativ gut; die reine Konzentration auf nur ein Produkt scheint dieser Tage eigentlich nicht mehr angebracht.</p>
<p><strong>Was aber macht man mit einem Sequenzer und was ist MIDI?</strong></p>
<p>Der Sequenzer unterst&#252;tzt uns bei der Entwicklung des Arrangements f&#252;r eine Komposition. Urspr&#252;nglich dienten sie wohl nur dazu, MIDI-Daten darzustellen und zu bearbeiten. Mittlerweile sind die meisten Sequenzer &#252;ber dieses Stadium l&#228;ngst hinaus und k&#246;nnen auch Audio-Daten in allen m&#246;glichen Formaten bearbeiten. Daneben wird auch die Einbindung von Video immer wichtiger, um zum Beispiel Werbeclips zu vertonen.<br />
MIDI und Audio Daten k&#246;nnen dabei auf einzelne Spuren verteilt aufgenommen, bearbeitet, mit Effekten versehen und hinterher abgemischt werden. Sie sind also virutelle Studios oder Mehrspurbandmaschinen, die mit allerlei Werkzeugen ausgestattet sind, um das aufgenommene Material zu manipulieren. Schneiden, verschieben, Tonh&#246;hen und Timingkorrektur etc sind mittlerweile eigentlich Standard. F&#252;r die Programmierung von Schlagzeugen sind f&#252;r uns allerdings zun&#228;chst mal die MIDI Eigenschaften unseres Softwarestudios von Belang.</p>
<p>Die Verarbeitung von Audio Signalen kann man grob in zwei Kategorien einteilen. Zum einen w&#228;re da das sogenannte Sampling. Von Sampling spricht man, wenn ein Audiosignal abgetastet und in digitale Daten &#252;bertragen wird. Die Daten liegen dann meist in einem .wav oder &#228;hnlichen Format vor. Eine andere Variante ist es, MIDI-Daten aufzuzeichnen. MIDI-Daten enthalten nur Informationen, die es einem Synthesizer zu Steuern, dieser erzeugt dann auch den Informationen wieder die Kl&#228;nge. Im Gegensatz zum Audio-Material k&#246;nnen MIDI-Daten nicht ohne einen Synthesiser abgespielt werden. Sie enthalten im wesentlichen Daten dar&#252;ber, wann welche Note, wie stark angeschlagen wurde und wie lange sie gehalten werden soll. Aus diesen Informationen generiert der Synth dann einen Klang, der abh&#228;ngig von dem verwendeten Instrument ist. So lassen sich verschiedene Kl&#228;nge laden (meist verschiedene Instrumente) und &#252;ber den MIDI-Standard steuern. Der MIDI Standard ist bereits verflucht alt und schon zig mal totgesagt worden. Ich f&#252;r meinen Teil komme nicht mehr ohne aus.<br />
Die haupts&#228;chlich verwendeten Informationen zerfallen dabei in Tonh&#246;he, Anschlagst&#228;rke (Velocity) und Zeitpunkt. Aufgezeichnet werden dabei sogenannte Note-On und Note-Off Befehle aus denen sich  die L&#228;nge der gespielten Note errechnen l&#228;&#223;t. (Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Daten, die das MIDI-Protokoll verarbeitet. Diese sind f&#252;r die Programmierung allerdings nicht so wichtig oder werden ohne Zutun des Anwenders erzeugt und berechnet).</p>
<p><strong>Was machen wir mit diesem Wissen?</strong></p>
<p>Nun stellt sich die Frage, was Tonh&#246;hen bei einem Schlagzeug sollen. Das Anfang und Ende eines Events gespeichert werden, leuchtet ja noch ein aber Tonh&#246;hen bei perkussiven Instrumenten? Bei den gespielten T&#246;nen im MIDI-Standard handelt es sich aber um kaum mehr als eine Reihe von Schaltern, die den Synthesizer veranlassen bestimmte T&#246;ne wieder zu geben. Es spielt also f&#252;r unsere Zwecke keine entscheidende Rolle, welche Information urspr&#252;nglich gespeichert werden sollten. Die T&#246;ne werden einfach den Instrumenten des Schagzeugs zugeordnet und diese entsprechend wiedergeben.  Welche T&#246;ne, welchem Instrument zugeordnet sind, l&#228;sst sich auf der Seite <a title="Midi-Kompendium " class="previewlink" href="http://www.zem-college.de/midi/mc_tabed.htm" target="_blank">midi-kompendium</a> nachschauen. F&#252;r uns hat die Tatsache, wie per MIDI der Synthesizer gesteuert wird eine wichtige Erkenntnis. Wir k&#246;nnen unsere Automatismen n&#228;mlich leicht variieren, indem wir das &#8220;Transponieren Tool&#8221; des Sequenzers unserer Wahl benutzen. Ein Pattern klingt pl&#246;tzlich ganz anders, wenn die Osszinato-Figur statt auf der HiHat auf dem Ride-Becken oder den Toms gespielt wird. Wir brauchen die Figur daf&#252;r lediglich entsprechend zu transponieren, ganz ohne die gesamte Figur neu zu erstellen. Darum wird sich dann der vierte Teil der Serie drehen. Ideen sammeln und das ganze musikalisch ausgestalten.</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-11-26/drum-programming-teil-iv-erstmal-ideen" target="_blank">Hier</a> geht es weiter zum vierten Teil.</p>
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		<title>Drum-Programming Teil II: Der Drummer</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 17:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum nur so umst&#228;ndlich? Erstmal Instrumentenkunde, dann noch Musikerkunde (hmm&#8230;eigenartiges Kompositum)? Naja, es f&#228;llt mir halt immer wieder auf, wenn ich so durch Netz stromer, und mir Musiken von anderen Leuten anh&#246;re, das einige ganz elementare &#220;berlegungen noch nicht ganz ausgereift sind. Da mag eine Song-Idee grandios sein und der Sound noch so fantastisch, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Warum nur so umst&#228;ndlich? Erstmal Instrumentenkunde, dann noch Musikerkunde (hmm&#8230;eigenartiges Kompositum)? Naja, es f&#228;llt mir halt immer wieder auf, wenn ich so durch Netz stromer, und mir Musiken von anderen Leuten anh&#246;re, das einige ganz elementare &#220;berlegungen noch nicht ganz ausgereift sind. Da mag eine Song-Idee grandios sein und der Sound noch so fantastisch, wenn dann ein virtueller Schlagzeuger dazu spielt, der scheinbar f&#252;nf, sechs oder noch mehr Gliedma&#223;en hat, dann klingt das f&#252;r mich albern. Das ist der Hauptgrund, warum ich es so umst&#228;ndlich mache. Aber alles der Reihe nach.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe es schon gesagt: Auch ein Schlagzeuger hat nur zwei H&#228;nde. Ist also zu beachten, das man beim Programmieren von Drumgrooves nicht zuf&#228;llig Sachen angelegt, wie zum Beispiel zwei bis drei Becken gleichzeitig spielen zu lassen oder die Snare zusammen mit zwei Toms anzuschlagen. (Was man oft h&#246;rt ist, das die Oszinato Figur auf Ride oder HiHat durchl&#228;uft, w&#228;hrend auf den Crashes Abschl&#228;ge gesielt werden. Oder die HiHat spielt die Sechzehntel weiter durch, w&#228;hrend auf den Toms ein Lauf gespielt wird).</p>
<p style="text-align: left;">Eine Besonderheit weisen Schlagzeuger dennoch auf. Sie k&#246;nnen mehr als nur zwei Gliedma&#223;en unabh&#228;ngig von einander kontrolliert bewegen. Ja, das k&#246;nnen nur die. Macht doch mal den Versuch und legt eine Hand auf den Kopf, bewegt sie im Kreis auf der Kopfplatte, die andere Hand auf den Bauch und diese rauf- und runter bewegen und mit dem linken Fu&#223; einen Takt klopfen. Klappt nicht gut was?</p>
<p style="text-align: left;">Sportler kennen das Problem vielleicht, man kann nicht mehr als zwei Gliedma&#223;en gleichzeitig kontrolliert bewegen. Moment, was ist mit Laufen und gleichzeitig einen Ball prellen? Und schon stecken wir mitten in der Thematik. Auch Schlagzeuger sind keine &#220;bermenschen oder motorisch &#252;berdurchschnittlich begabt. Sie bedienen sich eines kleinen Tricks, um alle vier Gliedma&#223;en beim Spiel verwenden zu k&#246;nnen. Sogenannte Automatismen.</p>
<p style="text-align: left;">Was ist damit gemeint? Man studiert einen Bewegungsablauf zweier Gleidma&#223;en solange ein, bis man ihn <em>automatisch</em> und ohne nachzudenken ausf&#252;hren kann. Beim Ballprellen w&#228;re das vermutlich das Laufen (dat kennen wir in der Regel von Klein auf und brauchen uns dar&#252;ber keine Gedanken mehr zu machen), das Prellen mit der Hand kommt als Bewegung dazu und ist vermutlich (nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr) das Einzige, worum sich der Sportler Gedanken macht. Was bedeutet das f&#252;r das Schlagzeugprogrammieren?</p>
<p style="text-align: left;">Schlagzeuger gehen &#228;hnlich vor. So wird meist die Arbeit der beiden H&#228;nde koordiniert und von der Beinarbeit gesondert ge&#252;bt. Insbesondere das Spiel zwischen HiHat (oder Ride) und Snare ist hier von Bedeutung. W&#228;hrend zum Beispiel mit der rechten Hand die Achtel auf der HiHat durchgespielt werden, spielt die Linke auf der Snare die Backbeats. (Ziemlich g&#228;ngige Strophenbegleitung). Dieses &#8220;Pattern&#8221; wird so lange ge&#252;bt, bis es in Fleisch und Blut &#252;bergegangen ist, dann wird eine Bass Drum Figur dazu gelegt (quasi um den Automatismus herum). Hier ein paar kleine Beispiel f&#252;r Grooves, bei denen die H&#228;nde ein automatisiertes Pattern spielen. Hier mal f&#252;nf kurze Beispiele (bei einem Klick auf das Bild, kann man sich auch noch eine gr&#246;&#223;ere Version anzeigen lassen).</p>
<p><strong>Achtel-Figur</strong></p>
<p>Bei diesem Beispiel spielt die eine Hand durchgehende Achtel auf der HiHat, die Rechte die Zwei und die Vier (die sogenannten Back-Beats) auf der Snare.</p>
<div id="attachment_878" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-878" title="Automatismus 1" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1NoBass-300x95.jpg" alt="Einfacher Backbeat. Snare auf 2 und 4, HiHat geht in 8-teln durch." width="300" height="95" /></a><p class="wp-caption-text">Einfacher Backbeat. Snare auf 2 und 4, HiHat geht in 8-teln durch.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Diese Figur lernen vermutlich alle Schlagzeuger als allererstes, deshalb beginnen auch wir mit ihr. Sie hat aber nicht nur ihren &#8220;didaktischen&#8221; Nutzen, sondern wird auch oft eingesetzt und muss nicht zwangsl&#228;ufig langweilig klingen, nur weil sie langweilig ausschaut. Sie zeigt uns auch eines der wichtigsten Merkmale vieler Popsongs dieser Tage: die Betonung der Backbeats. Damit sind die Z&#228;hlzeiten 2 und 4 gemeint. Diese Art, die Schwerpunkte im Takt zu verteilen, kommt aus der Blues und Soulmusik</p>
<p style="text-align: left;">Hier dieselbe Figur, allerdings mit einem Bass Drum Pattern. Nur als Beispiel, diese Standardfigur ist f&#252;r vielerlei Begleitungen denkbar.</p>
<div id="attachment_879" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-879" title="Automatismus 1 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1Bass-300x40.jpg" alt="Einfaches Snarepattern mit einfacher Bassdrumbegleitung." width="300" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Einfaches Snarepattern mit einfacher Bassdrumbegleitung.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left">Ich habe es hier gleich mal etwas spannender gemacht. Normalerweise w&#252;rde der typische Schlagzeuglehrer vermutlich erstmal die Basedrumschl&#228;ge auf der Eins und der Drei mit seinen Sch&#252;lern einstudieren, und erst hinterher mit Sechzehntel arbeiten. Wie oben schon geschrieben, ist es nicht ganz einfach drei Gliedma&#223;en auf gleichzeitig kontrolliert zu bewegen, deshalb versucht man zu n&#228;chst Figuren zu finden, bei denen die Schl&#228;ge gemeinsam ausgef&#252;hrt und nicht, wie bei dem gerade vorgestellten Pattern, abwechselnd oder gar gegeneinander gespielt werden. Dennoch, das obige Pattern ist auch einer der &#8220;Alltime  Classics&#8221;, den man auf diversen Alben verschiedenster Stilrichtung wiederfindet. Ruhig mal einpr&#228;gen.</p>
<p align="left"><strong>Einfaches Funkpattern</strong></p>
<div id="attachment_880" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-880" title="Automatismus 2" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2NoBass-300x32.jpg" alt="Das erste etwas funkigere Ding." width="300" height="32" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste etwas funkigere Ding.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Bei diesem Pattern werden wieder die zweite und die vierte Z&#228;hlzeit betont. Auch hier spielt eine Hand die Hats und die andere die Snare. Die beiden Schl&#228;ge in der Mitte des Taktes werden nur sehr leise auf der Snare gespielt. Dieses Automatismus sollte man sich ruhig gut einpr&#228;gen, er wurde schon in unz&#228;hligen Songs verbaut und variiert. Ein echter Klassiker. Dezent aber durchaus &#8220;funky&#8221;. Gerade in der Popmusik h&#246;rt man ihn allerorten. Hier das Ganze nochmal mit einer Bass Drum Figur. Wobei hier tausende verschiedene Variationen denkbar sind (und teilweise auch gespielt werden):</p>
<div id="attachment_881" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-881" title="Automatismus 2 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2Bass-300x39.jpg" alt="Hier eine passende Basedrumfigur" width="300" height="39" /></a><p class="wp-caption-text">Hier eine passende Basedrumfigur</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left"><strong>Komplizierteres Funkpattern</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei der n&#228;chsten Figur wird die HiHat mit beiden H&#228;nden abwechselnd gespielt. Dadurch f&#228;llt ein HiHat Schlag weg, wenn die Snare gespielt wird. Je nachdem, welche Hand beim Drummer die F&#252;hrungshand ist (also, ob er Links- oder Rechtsh&#228;nder ist), wird der Schlag anstelle der HiHat auf der Snare ausgef&#252;hrt und betont.</p>
<div id="attachment_882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-882" title="Automatismus 3" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3NoBass-300x36.jpg" alt="Sechzehntelfigur auf der HiHat. Snareschl&#228;ge beachten: die HiHat kann der Drumm nicht gleichzeitig spielen." width="300" height="36" /></a><p class="wp-caption-text">Sechzehntelfigur auf der HiHat. Snareschl&#228;ge beachten: die HiHat kann der Drumm nicht gleichzeitig spielen.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Beim Programmieren dieser Figuren ist es wichtig auf Genauigkeit und Dynamik zu achten. Bei diesen &#8220;schnellen&#8221; Patterns h&#246;rt man jede Ungenauigkeit sofort. Bei der Dynamik kommt ein doofe Eigenschaft von virtuellen Instrumenten ins Spiel. Sie verf&#252;gen nur &#252;ber eine begrenzte Anzahl verschiedener Sounds f&#252;r die einzelnen Dynamikstufen. Die allermeisten spielen bei &#228;hnlich lauten Anschl&#228;gen einfach die gleichen Sounds und passen nur deren Lautst&#228;rke an. Das wirkt schnell sehr erm&#252;dend. Ich bearbeite bei diesem Pattern meist den zweiten und dritten Schlag einer Vierergruppe nach, sodass sie deutlich anders klingen (also erheblich &#8220;leiser&#8221; angeschlagen werden). Wie man die Dynamik genau anpasst bleibt nat&#252;rlich Geschmackssache, sich dieses Umstandes bewusst sein und damit zu arbeiten geh&#246;rt aber zu einem halbwegs nat&#252;rlich klingenden Schlagzeugpart dazu.</p>
<p style="text-align: left;">Mit Bass Drum, k&#246;nnte die Figur am Ende so aussehen:</p>
<div id="attachment_883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-883" title="Automatismus 3 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3Bass-300x40.jpg" alt="Die Doppelschl&#228;ge am Anfang des Taktes sind mit Vorsicht zu genie&#223;en. Sie beissen sich oft mit der Bassbegleitung." width="300" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Die Doppelschl&#228;ge am Anfang des Taktes sind mit Vorsicht zu genie&#223;en. Sie beissen sich oft mit der Bassbegleitung.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left"><strong>Snare Train</strong></p>
<p style="text-align: left;">Hier mal ein Beispiel, wie man Patterns variieren kann. Im Grunde entspricht diese Figur der Obigen, mit dem Unterschied, das eine Hand wieder auf der Snare spielt (allerdings sehr leise, sogenannte Taps) und die F&#252;hrungshand auf der HiHat. Diese Figur sieht weit komplizierter aus, als sie eigentlich ist und sorgt (sauber gespielt) f&#252;r ziemlichen Drive.</p>
<div id="attachment_884" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-884" title="Automatismus 4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4NoBass-300x32.jpg" alt="Driving away. John Bonham l&#228;sst gr&#252;&#223;en." width="300" height="32" /></a><p class="wp-caption-text">Can´t stop this train from rolling.... John Bonham l&#228;sst gr&#252;&#223;en.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Auch hier gilt: Sauber spielen und achtet auf die Lautst&#228;rke der einzelnen T&#246;ne. Das Gleiche mit ein paar Baseschl&#228;gen:</p>
<div id="attachment_885" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-885" title="Automatismus 4 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4Bass-300x38.jpg" alt="Und hier als gesamte Begleitung." width="300" height="38" /></a><p class="wp-caption-text">Und hier als gesamte Begleitung.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left">Wenn man bei dieser Figur die HiHat durch das Ridebecken vertauscht, hat man in der Regel einen ziemlich treibenden Rhythmus f&#252;r eine Refrainbegleitung. Oder als &#8220;Ear-Catcher&#8221; in einer Bridge etc. F&#252;r die &#8220;normale&#8221; Strophenbegleitung ist sie manchmal schon zu unruhig aber auch hier gilt: Erlaubt ist, was gef&#228;llt.</p>
<p align="left"><strong>Dub</strong></p>
<p style="text-align: left;">Oder mal was ganz anderes. Diese Figur ist am Ehesten mit der Ersten vergleichbar, wobei die HiHat blo&#223; in Vierteln und abwechselnd offen und geschlossen gespielt wird. Allerdings wird die gesamte Figur um eine Achtel verschoben.</p>
<div id="attachment_886" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-886" title="Automatismus 5" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5NoBass-300x45.jpg" alt="Um eine Achtel verschoben. Ohne Base klingt es fast, wie unser aller erstes Pattern." width="300" height="45" /></a><p class="wp-caption-text">Um eine Achtel verschoben. Ohne Base klingt es fast, wie unser aller erstes Pattern.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="center">Mit einer passenden Bass Drum Figur kann das Ganze dann so aussehen:</p>
<div id="attachment_887" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-887" title="Automatismus 5 mit Base" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5Bass-300x42.jpg" alt="Das klingt doch schon fast nach &quot;Seeed&quot;..." width="300" height="42" /></a><p class="wp-caption-text">Das klingt doch schon fast nach &quot;Seeed&quot;...</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p><strong>Halten wir fest:</strong></p>
<p>Beim Programmieren von Grooves sollten wir also daran denken, das nicht alles m&#246;glich ist, was unter Umst&#228;nden gut klingt (wobei nat&#252;rlich der eigene Geschmack entscheidet, dennoch:) Es lohnt zum Beispiel auch nachzudenken, ob der Weg zwischen Standtom und Crash Becken nicht vielleicht zu weit ist, um ihn binnen einer sechzehntel zur&#252;ckzulegen. (Also mit den H&#228;nden. Manche Programmieren ihre Drums ja f&#252;r Schlagzeuger, mit der Eigenschaft, die Arme mit Lichtgeschwindigkeit zu bewegen).</p>
<p>Was ich mit meinen eher umst&#228;ndlichen &#220;berlegungen erreichen will ist, das sich der geneigte Computermusiker auch mit den Instrumenten und Instrumentalisten in der realen Welt auseinandersetzt. Der H&#246;reindruck wird schlie&#223;lich nicht nur durch die Komposition oder den Sound beeinflu&#223;t, sondern auch durch H&#246;rgewohnheiten. Wenn jemand &#252;berwiegend Musik h&#246;rt, wo Schlagzeuger aus Fleisch und Blut die Rhythmusarbeit erledigen, dann wird es f&#252;r ihn ungewohnt klingen, wenn programmierte Drums nicht realistisch klingen (also f&#252;r einen echten Drummer nicht nachspielbar sind). Man sollte sich in diesem Zusammenhang auch keine Illusionen &#252;ber die Musikalit&#228;t des Publikums machen. Auch wenn der Laie selten in der Lage ist, zu benennen, was ihn an einer Komposition st&#246;rt, was ihn st&#246;rt h&#246;rt er sehr wohl. Das Publikum nimmt mehr wahr, als es bewu&#223;t h&#246;rt. Und gut gemachte Produktionen finden auch dann (zumindest oft) Anklang, wenn sie zum Beispiel nicht dem Zeitgeist entsprechen. Also, es ist nicht nur Arbeit, es lohnt sich auch (wobei das nat&#252;rlich lediglich meine Erfahrung ist. Dennoch erlebe ich es schon hin und wieder, beim Vorf&#252;hren meiner Musik, das die H&#246;rer verbl&#252;fft bemerken: &#8220;Oh, das klingt ja nach Band.&#8221; Schnippisch, wie ich bin, antworte ich dann:&#8221;Ja, das war das Ziel&#8230;&#8221;)</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer" target="_self">Hier </a>geht es weiter zum dritten Teil.</p>
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		<title>Drum-Programming Teil I: Die Drums</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-01-16/drum-programming-teil-i-die-drums</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2007-01-16/drum-programming-teil-i-die-drums#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 15:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder, der sich mir Pop- und Rockmusik auseinandersetzt und nicht gerade einen Instant-Drummer im K&#252;hlschrank hat (vergleiche: &#8220;Wasser dr&#252;ber, und Stimmung!&#8221;), wird sich fr&#252;her oder sp&#228;ter mit der Programmierung eines Drumcomputers besch&#228;ftigen m&#252;ssen. Ich wei&#223;, das es mittlerweile gen&#252;gend Drumcomputer gibt, die ein h&#252;bsches Bum-Bum im Hintergrund machen und die einfach nur in die Hostapplikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hard-rockbar.de/Bilder/DrumsEdit.jpg" alt="" width="223" height="167" />Jeder, der sich mir Pop- und Rockmusik auseinandersetzt und nicht gerade einen Instant-Drummer im K&#252;hlschrank hat (vergleiche: &#8220;Wasser dr&#252;ber, und Stimmung!&#8221;), wird sich fr&#252;her oder sp&#228;ter mit der Programmierung eines Drumcomputers besch&#228;ftigen m&#252;ssen. Ich wei&#223;, das es mittlerweile gen&#252;gend Drumcomputer gibt, die ein h&#252;bsches Bum-Bum im Hintergrund machen und die einfach nur in die Hostapplikation geladen werden m&#252;ssen, ein paar Eckdaten bekommen und dann den Punk abgehen lassen; dennoch: So richtig eigenst&#228;ndig klingt eine Komposition erst dann, wenn man auch eine eigenst&#228;ndige Schlagzeug-Komposition entworfen hat.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht genau, wie viele Teile diese Serie umfassen wird. Aber eines steht fest, bevor wir uns um die Programmierung bem&#252;hen, werden wir uns zun&#228;chst einmal anschauen, was so ein Schlagzeug &#252;berhaupt ist und aus welchen Teilen es besteht. Danach werde ich mal ein paar Worte &#252;ber den Schlagzeuger verlieren (und zwar weniger &#252;ber seine Pers&#246;nlichkeit, sondern mehr &#252;ber seine physische Gestalt, denn auch der Drummer ist nur mit zwei Armen und zwei Beinen gesegnet..), um dann erst mit dem eigentlichen Schlagzeug programmieren zu beginnen. Mein Augenmerk liegt auf der Realisierung m&#246;glichst authentischer Drumkompositionen, deshalb diese Basics. Betrachten wir also die ersten beiden Teile einfach als Exposition (wer ohnehin aus der Live-Musik Ecke kommt wird diesen Teil allerdings als &#252;berfl&#252;ssig betrachten&#8230;.)</p>
<p><strong>Kurze Instrumentenkunde</strong></p>
<p>Das Schlagzeug ist an sich ist eigentlich kein einzelnes Instrument, sondern setzt sich aus mehreren Instrumentengruppen zusammen, die verschiedene Sounds erzeugen und dadurch dem Drummer die M&#246;glichkeit geben einen abwechslungsreichen Groove zu spielen (ob dieser die M&#246;glichkeit wahrnimmt, abwechslungsreich zu spielen obliegt der k&#252;nstlerischen Freiheit&#8230;). Geschichtlich gesehen gibt es sicher viel &#252;ber das Schlagzeug zu berichten, ich will allerdings keine wissenschaftliche Abhandlung &#252;ber dieses Instrument verfassen, sondern nur einen kurzen Einblick geben und die g&#228;ngigste Auspr&#228;gung f&#252;r dieses Instrument (so, wie es in Rock und Pop vorkommt) vorstellen. Es geht mir ja eher darum, dem Leser etwas an die Hand zu geben, damit er in Zukunft in der Lage ist Arrangements am Rechner zu erzeugen. Wer es aber genau wissen will, den verweise ich gern auf die entsprechende Seite bei <a title="Schlagzeug bei Wikipedia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagzeug" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>Grob gesehen haben wir es mit zwei Arten von Perkussionsinstrumenten zu tun, wenn wir von einem Schlagzeug reden (der Begriff &#8220;Schlagzeug&#8221; ist nur umgangssprachlich richtig, im klassischen Sinne ist damit das Schlagwerk gemeint, also alles, was Perkussiv klingt. Drums Set ist wohl die beste Bezeichnung, da es sich um eine Ansammlung von Instrumenten handelt.). Einmal die Drums, einmal die Becken. Der Schlagzeuger wird hier h&#246;rbar die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammen schlagen (was auch perkussiv klingen m&#252;sste und bei den meisten&#8230;nein, den Gedanken &#228;u&#223;ere ich besser nicht &#246;ffentlich&#8230;), das macht nichts. Ich bin ja auch noch nicht fertig (ich sagte grob gesehen).</p>
<p><strong>Die Drums </strong></p>
<p>In der Regel finden wir am Schlagzeug drei Arten von Drums: Bass Drum, Tom-Tom (manchmal auch nur Toms) und Snare Drum (kurz: Snare). Allen ist gemeinsam das sie meistens neben dem Kessel (dieser rundlichen R&#246;hre, diesem Cylinder, meist aus Holz) zwei Felle haben. Namentlich ein Schlagfell und ein Resonanzfell. Das Schlagfell (oh wunder&#8230;) wird vom Schlagzeuger mit Sticks bearbeitet. Es wird also durch schlagen zum Schwingen angeregt. Diese Schwingungen werden durch die Luft im Kessel an das Resonanzfell &#252;bertragen, welches ebenfalls zum Schwingen kommt. Beim Anschlagen h&#246;ren wir sowohl das eigentlich Schlagger&#228;usch, als auch (wenn auch meist sehr kurz) ein Ausklingger&#228;usch. Auch Drums werden gestimmt, deshalb befinden sich an beiden Fellen Stimmschrauben (die am Kreis am Kessel befestigt sind), an denen die Kraft, mit der die Felle eingespannt werden reguliert werden k&#246;nnen. Je h&#246;her der Druck (je fester die Schraube) desto h&#246;her klingt die Drums. Dabei wird weniger versucht (obwohl es das auch oft gibt) temperierte Stimmungen zu erzeugen. Die Drums sollen m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig klingen, egal, wo der Drummer sie anspielt. Es wird also mehr das Fell in sich gestimmt und darauf geachtet, das an jeder Stimmschraube in etwa der gleich Sound erklingt.</p>
<p><a title="Artikel bei Wikipeadia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Tom">Die Toms</a></p>
<p>Wir sprachen von drei Drumtypen. Bis hierhin sind alle (zumindest vom Aufbau her) gleich. Kommen wir zu den Unterschieden: Die Toms sind die Drums, die von dem oben beschriebenen Aufbau am wenigsten abweichen, n&#228;mlich gar nicht. An heutigen Schlagzeugen findet man meist drei St&#252;ck, deren Kessel alle verschiedene Gr&#246;&#223;en aufweisen. Zwei h&#228;ngen an einem Rack, oder einer Halterung der Bass Drum, eines steht auf eigenen F&#252;&#223;en am Boden. Danach werden diese Toms auch eingeteilt in H&#228;nge- und Standtoms. Beim Schlagzeugspiel dienen diese Drums meist dazu, in Breaks und Fills Abwechslung zu erzeugen, dadurch das andere Sounds zur Verf&#252;gung stehen. Manchmal findet man zwar auch Toms in Grooves integriert, dies ist aber eher selten (aber nicht un&#252;blich). Was man (gerade im Rock und Hard-Rock Bereich &#246;fter h&#246;rt) ist das spielen einer durchgehenden Achtelfigur auf dem Standtom (anstatt auf dem Ride Becken oder der HiHat), was sehr viel Energie hat und wuchtig klingt. Aus dem Big Band Bereich sind mir noch die verspielten Tom Grooves bekannt. Das Prinzip ist recht &#228;hnlich wie dem aus dem Rock Bereich (obwohl vermutlich &#228;lter&#8230;). Auch hier spielt der Drummer (meist) eine Figur auf einem der Toms und umspielt sie mit den &#252;brigen Instrumenten (nur wird das Ganze hier triolisch aufgel&#246;st). Ich sagte vorhin, die Tom Grooves seien recht selten aber nicht un&#252;blich. Das hat einen Grund: Grooves auf den Toms ergeben meist ein ziemliches Geballer. Das Schlagzeug tritt sehr in den Vordergrund eines Arrangements, was in Ma&#223;en eingesetzt ein toller Effekt ist, ein Effekt aber, der sich auch schnell abnutzt. Deshalb sollte auch der Komponist solche Effekte eher sparsam einsetzen. Es braucht sich auch im &#252;brigen niemand benachteiligt zu f&#252;hlen, wenn er die ein oder andere Erkl&#228;rung noch nicht versteht. Ich werde wieder darauf zur&#252;ckkommen im Laufe der n&#228;chsten Teile. Also nicht gleich die Rolladen fallen lassen, es taucht alles mal wieder auf und dann seht Ihr klarer.</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Trommel">Die Snare</a></p>
<p>Die Snare ist neben der Bass Drum sicher eines der Hauptinstrumente f&#252;r den Schlagzeuger, eines das f&#252;r die meisten Grooves von gro&#223;er Bedeutung ist. Im Aufbau unterscheidet es sich haupts&#228;chlich dadurch, das unter dem Resonanzfell ein sogenannter Teppich angebracht ist (mehrere spiralf&#246;rmige Dr&#228;hte), der das Fell d&#228;mpft und dabei einen schnarrenden Klang verursacht. Die Snare klingt meist hell und druchdringend, was einerseits daran liegt, das die Tiefe des Kessels meist erheblich kleiner ist, als bei den anderen Drums, die Snare hoch gestimmt wird und nat&#252;rlich aufgrund des Teppiches an der Unterseite der Snare. Im Spiel wird sie meist als Gegenst&#252;ck zur Bass Drum eingesetzt und teilt sich mir ihr die Betonung einzelnen Akzente im Takt (Wie das genau aussieht lernen wir sp&#228;ter.). Ein besondere Spielart der Snare ist der Rim Click (geht im Grunde auch mit anderen Drums, wird aber eigentlich nur auf der Snare angewand), dabei wir der Stick l&#228;ngs auf das Instrument gelegt und nur der Rand mit dem liegenden Stick gespielt. Dabei entsteht ein gut h&#246;rbares &#8220;plock&#8221; was in vielen Grooves die Snare auf den Backbeats ersetzt (auch dazu sp&#228;ter mehr).</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bass_Drum">Die Bass Drum</a></p>
<p>Die Bass Drum Unterscheidet sich im Grunde auch recht wenig von dem oben beschriebenen Grundaufbau einer Drums. Sie ist meist das Gr&#246;&#223;te Instrument im Kit. Sie klingt tief und satt, eben Bass. Die Besonderheit ist, das sie mit dem Fu&#223; gespielt und &#252;ber eine Mechanik angeschlagen wird. Die Bass ist neben der Snare meistens ein Tr&#228;ger des Grooves und wird weder aufgeh&#228;ngt noch an Hardware befestigt, sondern auf den Boden gestellt.</p>
<p><a title="Beckenartikel bei Wikipedia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chinabecken"><strong>Die Becken</strong></a></p>
<p>Die Becken belegen klanglich das h&#246;here Spektrum und dienen sowohl zum Akzente setzen, als auch f&#252;r Oszinato-Figuren (quasi als Metrum, als durchlaufendes Motive um das der Groove gelegt wird). Gemein ist ihnen die (meist) runde Form und der Werkstoff Bronze (wobei ich mich hier auf d&#252;nnes Eis begebe, es sind viele Materialien im Einsatz), sowohl eine Kuppel in der Mitte (die oft f&#252;r Glockenklang &#228;hnliche Effekte genutz wird) und die Tatsache, das sie an Stative (sogenannte Hardware) befestigt werden. Es gibt (mal wieder) verschiedene Arten, die wir einer genaueren Betrachtung unterziehen:</p>
<p>HiHat</p>
<p>Die HiHat besteht aus zwei Becken, die aufeinandergelegt an einem Stativ befestigt werden und wobei das obere Becken &#252;ber eine Fu&#223;maschine angehoben und gesenkt werden kann. Damit lassen sich &#252;ber die HiHat verschiedene Sound realisieren. Geschlossen (und mit Stick gespielt) klingt sie eher hell und dezent mit wenig Sustain. Offen und halb-offen klingt sie dagegen eher wie ein Crash-Becken, also scheppernd und laut. Es ist allerdings auch nicht un&#252;blich nur das Schlie&#223;ger&#228;usch im Spiel einzusetzen (entweder um die H&#228;nde frei zu haben oder einfach nur weil es halt anders klingt) oder eine Kombination aus beiden zu verwenden. Auf der HiHat werden meist begleitende Oszinato-Figuren gespielt (In Viertel oder Achtel aufgel&#246;st) um die der eigentlich Groove gelegt wird.</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ride-Becken">Ride Becken</a></p>
<p>Das Ride Becken ist ein einzelnes Becken, das auf einem Stativ montiert wird. Es ist gr&#246;&#223;er als die beiden HiHat Becken und klingt dadurch voller und lauter. Das Ride Becken erf&#252;llt eine &#228;hnliche Funktion. Es wird vielfach anstatt der HiHat (als Impulsegeber) verwenet. In Songteilen, die besonders hervor gehoben werden sollen bzw. die laut gespielt werden kommt das Ride oft zum Einsatz, oft spielen die Schlagzeuger hier die Glocke des Ride Beckens. Dieses hat einen sehr hellen und durchdringenden Klang (bei wenig Sustain).</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crash-Becken#Crashbecken">Crash Becken</a></p>
<p>Die Crash Becken gibt es in verschiedenen gr&#246;&#223;en und Ausf&#252;hrungen. In der Regel liegen sie von der Gr&#246;&#223;e her allerdings zwischen Ride und HiHat. &#220;blicherweise werden sie genutzt um Akzente zu setzen (insbesondere, um die Taktgrenzen zu makieren, zum Beispiel um einzelne Songteile zu trennen, bzw nach einem Break) und werden selten (zumindest in der Pop-Musik) allein gespielt, sondern mit der Bass Drum zusammen. An den meisten Kits findet man mindestens zwei Crash Becken, die unterschiedlich klingen (also unterschiedlich dick sind bzw unterschiedliche Durchmesser haben). Als Effekt werden sie gern in ruhigeren Songteilen eingesetzt, um eine Ger&#228;uschkulisse zu schaffen. Eine g&#228;ngige Verwendung ist auch das Spielen eines &#8220;Wirbels&#8221; mit ansteigender Dynamik auf den Crashes, um einen &#8220;swell&#8221;-Effekt zu erzeugen.</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crash-Becken#Splashbecken">Splash Becken</a></p>
<p>Splash Becken sind sehr kleine und d&#252;nne Becken, die einen kurzen, hellen Klang aufweisen. Sie werden meist als Effekt eingesetzt genau wie das</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crash-Becken#Chinabecken">China Becken</a>,</p>
<p>das einen umgebogenen Rand hat und dadurch fast wie ein Gong klingt.</p>
<p>Allen Becken ist gemeinsam, das sie tiefer klingen und ein l&#228;ngeres Sustain haben, je dicker bzw gr&#246;&#223;er sie sind. Neben diesen (g&#228;ngigen Instrumenten) finden sich oft auch noch Cowbells, Woodblocks und Jam Blocks etc im Kit, die wiederum eine Erweiterung der Klangpalette darstellen. Die drei oben genannten werden wiederum oft als Impulsgeber verwendet (also als Ersatz f&#252;r HiHat und Ride Becken).</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-02-09/drum-programming-teil-ii-der-drummer" target="_self">Hier</a> geht es weiter zum  zweiten Teil.</p>
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