Jan 24 2011

Unsere Kultur, my ass!

Ich weiß mehr nicht genau, auf welchen Wegen ich zu diesem Verein Deutscher Sprache gekommen bin (irgendwie von hier nach hier, glaube ich), doch als mich schon auf der ersten Seite halb Prominente (lat.: prominentia, “das Hervorragende; aus pro minere“) Kreuzzügler zum Erahlt der deutschen Sprache aufriefen, juckten die Finger. Eine wunderschöne Replik (v. lat.: replicare, “wiederholen, kopieren” (lat.: copia ‚Menge, Vorrat‘))  auf diesen Blödsinn in aller feinstem Deutsch. Meine Fresse ist das schwer. Fängt man einmal an, alle Wörter aus dem Vokabular (lat.: vocabulum “Benennung, Bezeichnung“) zu streichen, die ihren Ursprung nicht im Deutschen haben, fällt einem erst auf, wie dämlich das Geschwurbel vom Erhalt der Deutschen Sprache ist. Schon die Frage, was Deutsch sei und was nicht, lässt sich ja kaum beantworten. Dennoch: ausgehend von der Prämisse (lat. praemissum „das Vorausgeschickte“), dass wer hier und da ein paar Anglizismen verwendet, schon den Untergang der deutschen Kultur (lat.: cultura, „Bearbeitung“, „Pflege“, „Ackerbau“, von colere, „wohnen“, „pflegen“, „den Acker bestellen“) betreibe, fordern eine ganze Reihe von mehr oder weniger Prominenten, die deutsche Sprache in das Grundgesetz aufzunehmen (zumindest ist das die Forderung einer Petition (lat. petitio „Angriff“, „Ersuchen“), die der Verein zusammen mit der Bildzeitung unterstützt). Beim Nachdenken über diesen Unfug sammeln sich soviele Gedanken an, ich weiß kaum, wo ich beginnen soll.

Wir können ja mal der Behauptung nachspüren, dass wer Lehnwört nutzt eine “Schimpansensprache” (“Schimpanse”:  Tschiluba, kivili-chimpenze: “Scheinmensch”) spreche:
Schauen Sie aus dem Fenster (lat.: fenestra.) und versuchen Sie ein Automobil (griech.: “selbst” und lat.: “bewegliches“) ganz ohne Lehnwörter zu beschreiben. Hat der Wagen ein Anti (griech.: “gegen”)-Blockier-System (griech.: “das Gebilde”)? Vielleicht einen Katalysator (griech.: “Auflösung” mit lateinischer Endung)? Benziner, Diesel oder Hybrid (lat.: “Gebündeltes”)-Antrieb? Wie zuverlässig ist die Elektronik (griech.:)? Schon ein Navigation(lat.: navigare “führen, leiten”)sgerät an Bord, fahren sie vielleicht mit Spurassistent (lat.: assistere “beistehen”)?
Wenn Sie von Berlin (vermutlich aus dem ‘Altpolabischen’, also slawischen Ursprungs. brl: “Sumpf” und Suffix “-in”. “Ort im Sumpf”) nach Köln (von lat.: colonia, “Kolonie” bzw. colere, “bebauen”) fahren, wieviele Sprachgrenzen passieren Sie da? Fahren sie in Moabit los, dann ist es noch eine mehr (Wobei sich die Gelehrten uneins sind, ob der Name aus dem Hebräischen, Slawischen oder Französischen stammt). Man mag mich ja einen üblen Polemiker (griech.: “feindselig”) schimpfen aber dieser willfährige Bastard (lat.: bastardus?), der schon seit Jahrtausenden mit jeder Hure ins Bett steigt, die nicht bei drei auf dem Baum ist, gilt also als besonders schützenswert? Interesting! Wer dieser Tage sein ordinäres (franz.: ordinaire, “gewöhnlich”) Deutsch mit allerlei Latein und Altgriechisch anreichert gilt als gebildet, wer der gleichen Sprache Anglizismen beimengt ist ein Affe. Ein Prosit, ist das Einzige was mir da noch einfällt.
Schauen wir doch mal genauer, was es mit diesen Lehnwörtern auf sich hat. Augenscheinlich gelangen die meisten Lehnwörter zusammen mit dem gedanklichen Konzept (lat.: concipere “erfassen”), welches sie benennen in eine Sprache. Als ehedem die Germanen anfingen Technologie (altgr. téchne, “Fähigkeit” und lógos, “Lehre”) von den Römern zu übernehmen, taten sie dies samt und sonders, also zusammen mit dem Namen, den die Römer dafür hatten. Es ist weniger der Begriff der einsickert, sondern vielmehr das Konzept, die Technik (siehe Technologie) die ein bestimmter Kulturkreis übernimmt. Gleiche Mechanismen (griech.: mechané “Maschine”, “Werkzeug”) sind noch heute am Werk, nur sitzt der Ideengeber jetzt in Übersee und nicht mehr in Italien. Vermutlich werden in ein paar Jahren die ersten chinesischen Bruchstücke ins Deutsche einsickern, wundern würde es mich nicht. Bisher hat es wohl auch nicht geschadet: im Gegensatz zum Römischen Reich und der lateinischen Sprache ist das Deutsche noch ziemlich lebendig. Ich kann es kurz machen: Die Weigerung, hier und da ein paar Lehnwörter zu akzeptieren, ist mehr als nur “sprachliche Kleingärtnerei”. Das ist schlicht ein Desinteresse (lat.: inter „zwischen, inmitten“ und esse „sein“) an Neuerungen und Entwicklungen. Das Festschreiben einer bestimmten Ausdrucksform als allgemein- und vorallem endgültig ist, als ob man sagen würde: “Das war´s jetzt. Feierabend. Geschichte ist aus, ab heute verändert sich nichts mehr”. Vielleicht sollte man den Herrschaften mal den Gedanken nahe legen, dass die Konzepte und Probleme, die bestimmte Begriffe bezeichnen, nicht verschwinden nur weil wir das zugehörige Substantiv (lat.) ausmerzen. Die Sprache transportiert (lat. trans-portare ‚(hin)überbringen, -tragen‘) nur die Lebenswirklichkeit ihrer Sprecher, verändert sich die Welt, verändert sich die Sprache.
Bemerkenswert auch die These, dass nur Sprachen wie das Deutsche taugen würden z.B. physikalische Abhandlungen zu verfassen. Degenerierte Sprachen mit einem Wortschatz von weniger als 500 Wörtern und nur ein paar Regeln können wohl keine vollwertige Sprachen sein (Sie nennen sie “Bananensprache”). Darüber lässt sich streiten oder ein bis zwei Beispiele aus der Informatik (Kofferwort vermutlich aus Information und Automatik oder Information und Mathematik, einmal dürfen sie raten welchen Ursprungs diese Wörter sind) anbringen.
Die Turingmaschine ist eines der wichtigsten Konzepte der Informatik. Es gilt die These (Hossa!), dass jede von Menschen berechnenbare Funktion (Oh!) auch von einer Turingmaschine berechnet werden kann. Das Bemerkenswerte an der Turingmaschine ist sein Sprachumfang: er lässt sich auf drei Operationen (Lalala!) reduzieren (Lesen, schreiben, Schreib/Lesekopf bewegen. Ach und…). Die Turingmaschine ist nur theoretischer (Hui!) Natur, jedoch sieht der Sprachumfang tatsächlicher Mikroprozessoren nicht unbedingt besser aus. Ihr Zeichenvorrat besteht aus exakt zwei Zeichen (0 und 1) und als Befehlssatz (Wortschatz) reichen Lesen, Schreiben, kopieren, inkrementieren und Speicherzellen vergleichen (gängie Assemblersprachen kommen in der Regel mit 30 bis 50 Befehlen aus). Mit etwas Geschick und Know How lassen sich damit alle weiteren Rechenoperationen (Division und Multiplikation etc.) ableiten. Dass diese Automaten in der Lage sind physikalische und mathematische Zusammenhänge nicht bloß zu beschreiben sondern auch gleich zu berechnen, beweist die Flimmerkiste  auf der Sie gerade diesen Text lesen (denken Sie an die Geomtrie (Nope, kein Deutsch), die ihr Rechner allein für die Darstellung von Fenstersystemen unter Windows, Linux oder MacOS braucht).
Natürlich ist das Beispiel wenig intuitiv (wollen sie mal schauen, wo das Wort her kommt?), jedoch zeigt es eins: Die Mächtigkeit einer Sprache hängt nicht maßgeblich von ihrem Wortschatz oder dem Umfang ihrer Grammatik (raten Sie mal…) ab, sondern vielmehr vom Geschick des Sprechers. Die Annahme, dass das Deutsche besonders schützenwert sei, weil z. B. Goethe seine Texte auf Deutsch abgefasst hat, ist vor diesem Hintergrund schlicht Blödsinn. Er spielte gut auf der Klaviatur (na, können Sie noch?), die ihm das Deutsche bot und hat es sprichwörtlich zum Klingen gebracht. Die von ihm verwendete Sprache ist dabei aber austauschbar. Und unter uns: Wenn es uns tatsächlich um eine möglichst präzise (find gerade keinen Link) und eindeutige Sprache ginge, die uns quasi (hmm…) mathemathisch genaue und besonders vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten an die Hand gibt, sollten wir dann nicht vielleicht eher Latein oder Russisch ins Grundgesetz aufnehmen?

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr manifestiert (einen noch) sich ein Gedanke: Wenn das Deutsche tatsächlich so überlegen sein sollte, dass sie den Schutz des Grundgesetzes verdient, dann braucht sie ihn nicht. Sie wird sich schon durchsetzen. Ist sie es nicht, lasst sie verrecken.


Sep 26 2010

Argentinische Piraten

So so, es gibt also auch einen Argentinischen Ableger der Piraten-Partei. Wußte ich vorher auch nicht, bis sie urplötzlich auf mein Blog verlinkt haben. Wenn ich das richtig verstehe, geht es da abermals um die Gewinner des “Free! Music! Contest!“. Interessanter Gedanke, das jetzt vielleicht irgendwo in Buenos Aires ein paar Kids zu “Gib Laut” moschen und keinen blassen Schimmer haben, was der Text bedeuten könnte.

Ich stelle es mir zumindest ulkig vor.


Nov 15 2009

Sonntags kurz vor fünf in Deutschland

Nachdem mich die Nachbarin heute morgen während der Heimkehr von irgendeiner Party in aller Hergottsfrühe aus dem Bett geschmissen hat (keine Sorge, ich werde den Wecker diese Woche wieder auf “Buzzer” stellen, dann haben die Mitbewohner über mir auch noch was davon…), hatte ich nach Frühstück und Duschen ausgiebig Zeit, ein wenig im Internet zu stöbern.

Natürlich fiel mir wieder was bei Heise in die Hände. Offenbar bin ich mit meiner Einstellung, nur noch Roller zu fahren gar nicht so allein. Was aus purem Mangel an Barem entstand, wird offenbar schon als denkbare Alternative zum Elektroauto diskutiert. Dort übrigens auch aus finanziellen Erwägungen. Batterien für eFahrzeuge wären in der Anfangsphase noch so teuer, das vermutlich keine Markrelevanz zu erreichen wäre. Bei Rollern bräuchte man keine so teuren Akkumulatoren, da ließen sich eher markgerechte Modelle auf selbigen bringen. Das ausgerechnet BMW drot Vorreiter ist, ist eigentlich nich überraschend. Energieeffizienz ist bei denen schon länger ein Thema, so verbraucht die BMW-Flotte im Schnitt am wenigsten unter den deutschen Autoherstellern (Habe den Link jetzt nicht mehr parat. Wo habe ich das noch gleich gelesen?).

Und kurz Politik. Guttenberg, selbstleuchtend. Wie der Lobo kann ich nur hoffen, das das Satire ist. Man fragt sich ja schon manchmal, was die versammelte deutsche Journallie treibt, wenn sie gerade mal nicht bis zum Anschlag im Arsch des amtierenden Verteidigungsministers steckt. Bemerkenswert scheint es jedenfalls nicht zu sein, wenn man mal kurz daran denkt, was der Döpfner vor ein paar Tagen in Sachen Bezahlinhalte von sich gab. Sex und Crime, jawohl, das wollen die Leute! Da kann man schon fast froh sein, das sich die Süddeutsche nur um die Kombinierbarkeit von Splitterweset und Kaschmir Sorgen macht. Hat der Gute eigentlich noch irgendwas von sich gegeben, da am Hindukusch? Da war doch was…ach ja, er möchte in Zukunft darauf drängen, das die afghanische Regierung mehr für die Stabilität des Landes tut. Da hat die Süddeutsche natürlich recht, das ist Sache des Außenministers, deshalb spielt das in dem Artikel wohl keine Rolle.

Und über FeFe komme ich dann auf einen Artikel, der mal wieder vor Augen führt, wie viel in Deutschland getrickst und getäuscht wird, wenn es um die Inszenierung von Öffentlichkeit geht. Da hat Berlin doch tatsächlich seine Polizeianwärter mißbraucht, um die Feierlichkeiten anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls zu “stabilisieren”. Deren Aufgabe war es, Plätze zu belegen und zwar an stellen, wo es sicherheitstechnisch heikel war. In der Nähe hochrangiger Politiker zum Beispiel, also dort, wo auch immer alle Kameras hinzeigen. Den Begriff “Jubelperser” finde ich nach wie vor treffend. Man muß aber einschränkend sagen, das sogar der Polizei dieses Vorgehen nicht mehr ganz geheuer ist. Dennoch steht es in Berlin offenbar an der Tagesordnung.

Nun gut, noch kurz einen Tee und dann ab zur Arbeit.


Nov 14 2009

Zum Thema eAuto

Mir war gar nicht bewußt, wie viele Unterkategorien der Heise Verlag eigentlich hat. Heute war ich mal bei Heise Autos und bin gleich auf einen Artikel gestoßen, der sich mit den Problemen von Elektroautos auseinandersetzt. In gewohnt sachlicher Heise Manier, fundiert und gemein verständlich.


Nov 11 2009

Kleine Rundschau

Einige Geschichten sind einfach zu amüsant, als das man sie einfach links liegen lassen könnte. Auch wenn die Geschichte um die Abmanung eines Bloggers durch Eva Schweitzer wegen Urheberrechtsverletzungen schon ein paar Tage alt ist, geht sie mir nicht aus dem Sinn (die Geschichte, die Eva ist nicht ganz mein Typ). Der gute Johnny hatte schon einen passenden Kommentar dazu verfasst. Die herablassende Art, mit der sie am Ende den Blogger wieder “vom Haken” gelassen hat, war in der Tat etwas naja, herablassend. Interessanter als der Fall selbst, war der Nachgang der Geschichte.

Die Frau Schweitzer bemüht für das Aufspüren von Plagiaten ihrer Texte eine Firma, die sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigt, als Kopien von Texten aufzuspüren und ggf. den Rechtsverletzer abzumahnen. Die Konditionen der Firma sehen wohl vor, das nur Geld fließt, wenn die Firma Erfolg bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegen einen Plagiator hat. Andernfalls kostet es den Auftraggeber (also den Urheber nichts). Die Praxis sieht also vor, das der Auftraggeber zunächst keine Kosten hat, die Aufwendungen der Firma werden durch die Fälle gedeckt, in denen Ansprüche durchgesetzt werden können. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer. So ist es zwar erlaubt die Kosten für die Durchsetzung von Ansprüchen demjenigen in Rechnung zu stellen, gegen den man die Anspüche erworben hat, dabei geht der Gesetzgeber aber von den tatsächlichen Kosten aus, die entstanden sind und nicht von denen, die jemand willkürlich ansetzt. Sind dem Urheber keine Kosten entstanden, hat er auch keinen Anspruch auf Ersatz. Bisher wurden diese Geschäftspraktiken unter Verschluß gehalten, die gute Frau Schweitzer hat sie allerdings öffentlich gemacht und einige munkeln schon, damit könnte das Geschäftsmodell besagter Firma obsolet werden. Den Anwälten, die am Ende jene Rechtsverletzer vertreten, bekommen eine Steilvorlage, um zumindest die exorbitanten Kosten für eine Abmahnung herunter zu handeln, vielleicht gehen einige sogar soweit, der Gegenseite Betrug vorzuwerfen. Führt man sich Evas leidlich amüsanten Humor vor Augen könnten man auch sagen:”Ja, ja, Juristerei. Erwachsenenwelt eben.” Oder “Juristenvoodoo”. Irgendwo in Manhattan piekst jemand in die Puppe und in Düsseldorf schreit jemand los. Schmunzeln mußte ich schon und werde den Eindruck nicht los, dieser Fall wird noch Karriere machen.

Dann war da noch der Tag des Mauerfalls. Zwanzig Jahre ist das nun her, und da alle Welt jetzt davon redet, was sie an dem Tag gemacht haben: Ich war in dem Jahr elf und vermutlich schon im Bett. Ich habe nur noch den Spruch meines damaligen Mathelehrers im Kopf der etwas sagte wie:”…jetzt wird endlich niemand mehr erschossen, der von Deutschland nach Deutschland will.” Zumindest das hat sich bewahrheitet. Angeblich war der Gute Major der Reserve. Das ausgerechnet von dem solche Aussagen kamen, fand ich erst zirka fünfzehn Jahre später bemerkenswert.
Witzig in diesem Zusammenhang ist, das einer meiner Songs dieser Tage in eine Playlist geraten ist, die den Titel “Berlin wall 1989-2009” trägt. Eigentlich war die Nummer eine Reaktion auf tagespolitische Ereignisse, das jetzt einige der Meinung sind, sie reiche über den Augenblick hinaus, freut mich natürlich. Obwohl, der Ersteller der Liste kommt scheinbar aus Luxemburg, vielleicht spricht er nicht so gut Deutsch und hat den Text nur halb verstanden. Denkbar wäre es. In jedem Fall mal wieder ein Ansporn, weitere Songs fertig zu machen, wenn es die Zeit zulässt.

Außerdem habe ich noch ein paar Kleinigkeiten auf der Homepage geändert. Eigentlich nicht direkt auf der Page sondern vielmehr die Verknüpfung mit anderen Seiten. Seit ein paar Wochen nutze ich regelmäßig Facebook. Ich konnte mit diesem Sozial-Media-Gezeugs bisher nie viel anfangen, bis der gute Gertken neulich so viel positives darüber berichtete. Mir fiel auf, das ich auf Facebook teilweise aktiver bin als auf der eigenen Homepage. Das sollte sich natürlich ändern. Die Seite selbst sollte auch noch ein wenig von den Inhalten abbekommen, die ich woanders so verbreite. Das Verbinden ging nicht direkt aber über den Umweg Twitter. Jetzt werden hier im Blog also gelegentlich “Tweet”-Meldungen auflaufen. Die kommen dann von Facebook über Twitter hierher. Wie genau das funktioniert habe ich noch nicht ganz ergründen können, aber es klappt…irgendwie.

Update: Stelle gerade fest, der Umgekehrte Fall Blog->Twitter->Facebook klappt auch.

Update: Falls jemand den Song bei Jamendo in kürzerer Fassung und besserer Qualität hören will:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.



Aug 8 2008

Schulmathematik

Da ich morgen eine recht Mahtelastige Klausur schreibe, bei der Hilfsmittel wie zum Beispiel Taschenrechner völiig verboten sind (Gott, wie soll ich bloß ohne diese Kiste auskommen?), mußte ich mich doch noch mal meines Vorschulwissens vergewissern und habe zur Sicherheit nochmal geschaut, wie das mit der schriftlichen Multiplikation noch war. Es war übrigens genauso, wie ich es in Erinnerung habe. Das ist aber nicht der Grund, weswegen ich nochmal etwas schreiben wollte heute. Sondern vielmehr, ein Video, welches ich bei dieser Gelegenheit gefunden habe, und welches einen Rechentrick enthält, den ich so noch nicht kannte.

Guckst Du hier: Mathe-Trick


Aug 8 2008

Es gibt sie immer noch…

…jene, die mit Fragwürdigen kostenpflichtigen Inhalten versuchen an das Geld unvorsichtiger Internetnutzer zu kommen. Vermutlich ist die Seite längst hinreichend bekannt, da mir in letzter Zeit aber häufiger Werbung dafür über den Weg läuft sei hier nocheinmal darauf hingewiesen: Die Seite alter.fragschnell ist kostenplichtig. Wer sich anmeldet ist mit 96 € pro Jahr dabei und verzichtet (obwohl ich nicht weiß, ob dies eigentlich möglich ist) auf sein zwei Wöchiges Rücktrittsrecht bei Fernabsatzgeschäften.

Es wird in diesem Falle übrigens im Laufe der Anmeldung explizit darauf hingewiesen, das diese Seite kostenplichtig ist. Irgendwo am Rande. Mit dem Betrugsargument kommt man vermutlch nicht so leicht durch, wie bei anderen Anbietern, die die Kosten vor der Anmeldung verbergen.

Da wollte ich nur mal kurz loswerden.


Mai 22 2008

Die Holzklotzstory

Manchmal bin ich ja froh, wenn Leute, die fest im Berufsleben stehen, regelmässig von ihrer Arbeit berichten. Zum Beispiel in Blogs. Sonst wäre mir nie aufgefallen, wie fragil die gestrigen Meldungen sind, die von der Festnahme des Holzkoltzwerfers auf der A29 künden. Sicher, die Polizei hat einen Täter, der den Indizien nach aller Wahrscheinlichkeit der Täter ist. Die oldenburgische NZW rühmt sich schon, den Täter quasi im Alleingang gefasst zu haben. So haben sie heute auf fast zwei Seiten eine Berichterstattung über den Fall gebracht und in fast jedem Artikel sprechen die Redakteure von dem öffentlichen Druck, den die Berichterstattung der NWZ wohl auf den Täter erzeugt hat. Dieser soll dann dazu geführt haben, das der Täter sich erst als Zeuge gemeldet und anschließend in Widersprüche verwickelt hat. Eigenlob stinkt bekanntlich, scheint aber wahnsinnig verkaufsfördern zu sein. Alle sind sich sicher den Täter gefasst zu haben und nur einer fragt sich, ob es überhaupt was gebracht hat, sprich: Ob der vermeintliche Täter überhaupt eine Strafe zu befürchten hat, da sich der Tatverdacht unter Umständen komplett auf Indizien stützt. Es ist mal wieder der gute Udo Vetter, der in seinem Blog den Einwand macht, das das Geständnis vermutlich sofort zurückgezogen werden wird, wenn erstmal ein Anwalt auf den Plan tritt, da es quasi unter dem Druck von Entzugserscheinungen entstanden ist. Dieser kleine Hacken macht das Geständnis vielleicht wertlos, gut die übrigen Indizien sollten reichen, um den Täter zu überführen.

Grund zum Jubeln gibt es aber wohl noch keinen.


Feb 27 2007

Nettes Telefonat mit der GEMA

Nachdem ich neulich die Zeitschrift “Songs Wanted” entdeckt habe und mir ein Probeexemplar habe zu schicken lassen, war ich doch überrascht, wie viel deutsch-sprachige Musik im Augenblick gesucht wird. Nicht zuletzt durch Bands wie Tokio Hotel und Stefan Raab samt seinem “Bundesvision Songcontest”. Da ich selbst auch viele deutsche Stücke geschrieben habe, spiele ich nach der Lektüre der Zeitschrift schon ein wenig mit dem Gedanken, diese vielleicht dem ein oder anderen Produzenten zwecks Verwertung zu kommen zu lassen. Da man dann aber nicht von dem Good-Will irgendwelcher Verlage und Produzenten abhängig sein möchte, wäre die Mitgliedschaft in der GEMA sicher geboten. Dann läuft die Abwicklung etwaiger Tantiemen sicher wesentlich geschmeidiger, als wenn man selbst bei den Radiostationen anruft und um Kohle bittet (was auch denkbar wäre…).

Da ich aber schon einige Stücke Verwerten lasse, ohne Mitglied der GEMA zu sein und die GEMA von seinen Mitgliedern fordert, alle jemals geschriebenen Stücke verwerten zu können, sah ich einen Konflikt heraufziehen, den ich geklärt wissen wollte, bevor ich weiter über reguläre Veröffentlichungen nachdenke.

Nach einer kurzen Mail und einem klärenden Telefonat (wobei der Mitarbeiter offenkundig wusste, wovon er sprach) sehe ich mittlerweile genauer, wie es laufen könnte. Rechtlich sähe es dann nämlich so aus, das ich der GEMA die Verwertungsrechte an den bereits lizenzierten Titeln nicht (exklusiv) übertragen könnte, das, so sagte der Mitarbeiter, wäre allerdings nicht das Problem, man müsse der GEMA allerdings mitteilen, das es diese Stücke gibt und andere Rechte daran haben. Erst ab dem Zeitpunkt der Mitgliedschaft ist man dann verpflichtet, alle seine Werke zu melden.

Das freut mich erstmal zu hören, heißt es doch, das ich generell noch immer alle Möglichkeiten habe, die sich im Musikgeschäft bieten. Nun gut, ich habe nichts Schriftliches, zwar kann ich mir nicht vorstellen, das man sich so etwas aus den Fingern saugt, um Mitglieder zu akquirieren, dennoch ist es ja möglich, das die GEMA im Zweifel die Mitgliedschaft verweigert, was ich mir nicht vorstellen kann.

Auf jeden Fall gut zu wissen, da bin ich gleich wieder motiviert weitere Songs zu schreiben.


Feb 19 2007

Puhh!!!

So ein Tag geht ja schnell vorbei. Knapp 10 Stunden eingespielt, Perkussion programmiert heute und noch immer nicht müde. Ich hatte mir ja vorgenommen, die ganzen Deutschrock-Stücke, die ich in den letzten zwei Jahren geschrieben habe, endlich einmal aufzunehmen. Die ersten beiden sind quasi fertig.

Heute ist auch der Brief an Pump Audio rausgegangen. Ich habe fast zwei Monate über diesem W8-BEN Formular gebrütet, um dann festzustellen, das ich lieber 30% Quellsteuer in den Staaten abdrücken werde, anstatt der IRS meine privaten Daten zu übermitteln und eine amerikanische Steuernummer zu beantragen. Mal sehen, was passiert.

Soundtaxi hat es noch immer nicht geschafft, meine neuen Stücke in die Datenbank einzupflegen; ich hatte die Anfang/Mitte Dezember rüber geschickt. Vielleicht wollen sie die auch gar nicht, kann ja sein, obwohl die mir Mitte/Ende Januar noch geschrieben haben, das sie die verwenden wollten.

Tja, dann war da noch Fitclubmusic, von denen kam gar nichts mehr, nachdem die mir bestätigt haben, das das Material eingegangen ist. Nun gut, die wollten (den Planungen nach) erst Anfang Februar loslegen, vermutlich hat sich der Start verzögert.

Neues bezüglich der Homepage: Endlich geht meine Plugins Page wieder! Davon hat der geneigte Leser zwar sicher nichts bemerkt, dennoch hat es mich genervt. Nun gut, ich erwartet freudig den morgigen Tag, damit ich endlich wieder Krach machen kann und vielleicht noch weitere Songs fertig bekomme.