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	<title>Tyrbedarf &#187; NWZ</title>
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		<title>NWZ und so</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 14:04:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das die Lokalzeitung in Oldenburg keinen Pfifferling wert ist, ist eigentlich hinl&#228;nglich bekannt. Gerade, wenn es um Themen geht, die &#252;ber das Oldenburger Land hinausreichen, wird einem schnell mal komisch. Die meisten Leute kaufen die NWZ, jedoch der Artikel &#252;ber die Region wegen. Wobei diese Artikel auch schnell mal verk&#252;rzend und damit (gelinde gesagt) verf&#228;lschend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das die Lokalzeitung in Oldenburg keinen Pfifferling wert ist, ist eigentlich hinl&#228;nglich bekannt. Gerade, wenn es um Themen geht, die &#252;ber das Oldenburger Land hinausreichen, wird einem schnell mal komisch. Die meisten Leute kaufen die NWZ, jedoch der Artikel &#252;ber die Region wegen. Wobei diese Artikel auch schnell mal verk&#252;rzend und damit (gelinde gesagt) verf&#228;lschend daher kommen. Diesen Ansatz verfolgt die NWZ seit Jahren und die <a class="previewlink" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&amp;dig=2010/02/13/a0057&amp;cHash=ea05b2ae54" target="_blank">TAZ hat das heute mal aufgegriffen</a>. Lesenswerter Artikel.</p>
<p>Erg&#228;nzen kann man nur noch: Um die Abozahlen hoch zu halten und damit den Preis f&#252;r die Anzeigen im Blatt selbst, ist es unbedingt anzuraten viele kostenfreie Kuzrabos zu vergeben. Mindestens einmal im Quartal sind dazu alle Nicht-Abonennten, deren Kontaktdaten sich dennoch in den Datenbanken befinden, anzurufen und zwei w&#246;chige Abos aufzuquatschen.</p>
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		<title>Zum Thema &#8220;&#252;berparteilich&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:21:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu keiner Zeit merkt man dem oldenburger K&#228;seblatt die Parteilichkeit besser an, als in Wahlkampfzeiten. Wenn das keine Lobeshymne auf die amtierende Kanzlerin ist, dann m&#246;chte ich nicht wissen, wie es klingt, wenn der Redakteur tats&#228;chlich einmal Partei ergreift.  Damit nicht genug, gl&#228;nzt der Artikel mit der gleichen Inhaltsleere, die auch den Wahlkampf der CDU dominiert. Klar, wo nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu keiner Zeit merkt man dem oldenburger K&#228;seblatt die Parteilichkeit besser an, als in Wahlkampfzeiten. Wenn <a class="previewlink" href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=2098207&amp;" target="_blank">das</a> keine Lobeshymne auf die amtierende Kanzlerin ist, dann m&#246;chte ich nicht wissen, wie es klingt, wenn der Redakteur tats&#228;chlich einmal Partei ergreift.  Damit nicht genug, gl&#228;nzt der Artikel mit der gleichen Inhaltsleere, die auch den Wahlkampf der CDU dominiert. Klar, wo nichts ist sollte man auch nichts hineindeuteln. Aber ist das Totschweigen der politischen Gegenposition tats&#228;chlich schon &#8220;die hohe Kunst des Wahlkampfes&#8221;, die sie da wie ihr Vor-Vorg&#228;nger perfekt beherrscht? Da haut jemand ein paar Worth&#252;lsen raus, weil er dazu verdonnert wurde einen Artikel zu schreiben.  Wie sie ihre Reden h&#228;lt, wen sie erw&#228;hnt und wen nicht, ob sie Kopfgesteuert ist, wann sie l&#228;chelt oder dergleichen, sagt jedenfalls nichts &#252;ber die politischen Inhalte aus, f&#252;r die die Frau k&#228;mpft. Alles ohne Relevanz. Also nur ein kurzer Bericht &#252;ber den Wahlkampfauftritt in Oldenburg. Dumm nur, das nicht mal das gelingen wollte. Der Bericht ist n&#228;mlich unvollst&#228;ndig.</p>
<p>Die Stadt hat die alte Kohlk&#246;nigin (Kohlk&#246;nig in Oldenburg zu werden ist nicht sehr schwer, da gilt das Prinzip: jeder muss mal ran und ist eigentlich keine Ehre, sondern die Pflicht zur Vorbereitung des n&#228;chsten Treffens im n&#228;chsten Jahr) n&#228;mlich nicht ann&#228;hernd so nett begr&#252;&#223;te, wie die lokal Zeitung uns glauben machen will. Je nach Quelle war wohl eher das Gegenteil der Fall, manche sagen sogar, sie wurde mit <a class="previewlink" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/eier-merkel-rede" target="_blank">Eiern</a> <a class="previewlink" href="http://netplosiv.org/20094806/leute/promis/oldenburg-angela-merkel-mit-eiern-beworfen" target="_blank">beworfen</a>. Dar&#252;ber schweigt sich dieser Bericht komplett aus, obwohl das tats&#228;chlich mal eine Meldung wert gewesen w&#228;re. Oder haben sich CDU-Anh&#228;nger schon daran gew&#246;hnt laufend mit Eiern beworfen zu werden? Dem Vor-Vorg&#228;nger ist das ja auch schon ein ums andere Mal passiert&#8230;</p>
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		<title>Die Holzklotzstory</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 13:17:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manchmal bin ich ja froh, wenn Leute, die fest im Berufsleben stehen, regelm&#228;ssig von ihrer Arbeit berichten. Zum Beispiel in Blogs. Sonst w&#228;re mir nie aufgefallen, wie fragil die gestrigen Meldungen sind, die von der Festnahme des Holzkoltzwerfers auf der A29 k&#252;nden. Sicher, die Polizei hat einen T&#228;ter, der den Indizien nach aller Wahrscheinlichkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal bin ich ja froh, wenn Leute, die fest im Berufsleben stehen, regelm&#228;ssig von ihrer Arbeit berichten. Zum Beispiel in Blogs. Sonst w&#228;re mir nie aufgefallen, wie fragil die gestrigen Meldungen sind, die von der Festnahme des Holzkoltzwerfers auf der A29 k&#252;nden. Sicher, die Polizei hat einen T&#228;ter, der den Indizien nach aller Wahrscheinlichkeit der T&#228;ter ist. Die oldenburgische NZW r&#252;hmt sich schon, den T&#228;ter quasi im Alleingang gefasst zu haben. So haben sie heute auf fast zwei Seiten eine Berichterstattung &#252;ber den Fall gebracht und in fast jedem Artikel sprechen die Redakteure von dem &#246;ffentlichen Druck, den die Berichterstattung der NWZ wohl auf den T&#228;ter erzeugt hat. Dieser soll dann dazu gef&#252;hrt haben, das der T&#228;ter sich erst als Zeuge gemeldet und anschlie&#223;end in Widerspr&#252;che verwickelt hat. Eigenlob stinkt bekanntlich, scheint aber wahnsinnig verkaufsf&#246;rdern zu sein. Alle sind sich sicher den T&#228;ter gefasst zu haben und nur einer fragt sich, ob es &#252;berhaupt was gebracht hat, sprich: Ob der vermeintliche T&#228;ter &#252;berhaupt eine Strafe zu bef&#252;rchten hat, da sich der Tatverdacht unter Umst&#228;nden komplett auf Indizien st&#252;tzt. Es ist mal wieder der gute Udo Vetter, der in seinem Blog den Einwand macht, <a class="previewlink" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/05/22/das-gestandnis-und-dann/" target="_blank">das das Gest&#228;ndnis vermutlich sofort zur&#252;ckgezogen werden wird, wenn erstmal ein Anwalt auf den Plan tritt</a>, da es quasi unter dem Druck von Entzugserscheinungen entstanden ist. Dieser kleine Hacken macht das Gest&#228;ndnis vielleicht wertlos, gut die &#252;brigen Indizien sollten reichen, um den T&#228;ter zu &#252;berf&#252;hren.</p>
<p>Grund zum Jubeln gibt es aber wohl noch keinen.</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (XII)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 08:48:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach drei Tagen in verschiedenen Jobs, habe ich es endlich mal wieder geschafft die NWZ zu lesen und ich finde es immer wieder erstaunlich, in welcher Reihenfolge die ihre Artikel sortieren. Vielleicht habe ich einen v&#246;llig anderen Blick auf das Weltgeschehen aber, wenn ich sehe, das Meldungen &#252;ber neue Schulformen und Krebsoperationen tats&#228;chlich wichtiger sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach drei Tagen in verschiedenen Jobs, habe ich es endlich mal wieder geschafft die NWZ zu lesen und ich finde es immer wieder erstaunlich, in welcher Reihenfolge die ihre Artikel sortieren. Vielleicht habe ich einen v&#246;llig anderen Blick auf das Weltgeschehen aber, wenn ich sehe, das Meldungen &#252;ber neue Schulformen und Krebsoperationen tats&#228;chlich wichtiger sein sollen, als der Widerstand gegen einen &#220;berwachungsstaat nach George Orwell, dann fallen mir tats&#228;chlich die Toastkr&#252;mmel aus dem Spitzbart.</p>
<p>Aber so stellt es sich mir heute dar. Die Meldungen auf Seite eins legen den Verdacht nahe, das sich gestern nur eine wildgewordenen Minderheit im Irak daran gemacht hat, die Entwicklungen der letzten Jahre zu revidieren. Sonst scheint nichts passiert zu sein. Erst auf Seite 4 kommen die Berichte &#252;ber die aktuellen Kommentare zu Sch&#228;ubles &#220;berwachungswahnsinngestetz. Die Politik scheint n&#228;mlich langsam aufzuwachen, und die Wunschliste des Innenministers nicht mehr einfach schlucken zu wollen. Eigentlich positiv, allerdings steht das Ganze unter einer Karikatur, die eher einen laxen Umgang mit dem Datenschutz fordert. Da komme ich nicht umhin, die NWZ als Bef&#252;rworter des &#220;berwachungsstaates wahrzunehmen.</p>
<p>Aber im Grunde interessiert es ja eh kein Schwein. Im Spiegel dieser Woche las ich, das auch die FDP nicht mehr viel von B&#252;rgerrechten h&#228;lt und der Ausweitung von &#220;berwachung den Weg ebnet. Liegt wohl nicht zuletzt an der Anpassungsf&#228;higkeit des Vorsitzenden Westerwelle, leider bekommt er aus seiner Partei keinen Gegenwind. Und so bl&#228;st alles zum Aufbruch in eine sch&#246;ne, neue Welt.</p>
<p>Ich kotz im Strahl!</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (XI)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 08:42:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ah, was f&#252;r ein Morgen! Der Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) will sich f&#252;r eine st&#228;rkere Entlastung der B&#252;rger bei Steuern und Abgaben einsetzen. Applaus! Das Finanzministerium weist wohl zurecht (bin kein Finanzexperte) auf eine ganze Reihe von Risiken hin, die im laufenden Haushalt noch anzufinden sind. Mir stellt sich da immer die Frage, weswegen die Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, was f&#252;r ein Morgen! Der Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) will sich f&#252;r eine st&#228;rkere Entlastung der B&#252;rger bei Steuern und Abgaben einsetzen. Applaus! Das Finanzministerium weist wohl zurecht (bin kein Finanzexperte) auf eine ganze Reihe von Risiken hin, die im laufenden Haushalt noch anzufinden sind. Mir stellt sich da immer die Frage, weswegen die Politik bei Entlastung immer die Steuerpolitik im Auge hat. Mu&#223; daran liegen, das sie sich hier nur &#252;ber einen Prozentsatz einigen m&#252;ssen und nicht &#252;ber die generelle Ausrichtung einer Politik streiten m&#252;ssen. Ich f&#252;r meinen Teil w&#252;rde n&#228;mlich sagen: &#8220;Wenn im Haushalt keine Luft ist, dann nehmen wir uns einfach der Belastungen durch die B&#252;rokratie an.&#8221; Denn auch diese stellen, wenn auch schwer beszifferbar, eine enorme Belastung f&#252;r die Unternehmen in Deutschland dar. So heisst es in <a class="previewlink" href="http://www.bankenverband.de/bankenverband/pressezentrum/channel/12121010/art/1057/index.html" target="_blank">diesem</a> Artikel, die Lasten l&#228;gen bei &#252;ber 40 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn sich also nur die H&#228;lfte alle b&#252;rokratischen Hemmnisse ausr&#228;umen lie&#223;e, w&#228;re das ein Konjunkturprogramm sondergleichen. Ganz ohne Arbeitsplatzabbau, Verzicht auf Transferleistungen, Lockerung des K&#252;ndigungsschutzes etc.</p>
<p>Aber wie gesagt:&#8221;Der Abbau von B&#252;rokratie erfordert eine Menge an &#220;berlegungen zur Gestaltung der Republik&#8221;. Das bedeutet &#8220;nachdenken&#8221; und gerade dies liegt der deutschen Politik eben nicht.</p>
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		<title>Morgenlek&#252;re (X)</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2007 08:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Woran man merkt, das in Oldenburg viele junge Familien ans&#228;ssig sind? Die wirklich wichtigen Meldungen werden oft von Familienpolitik &#252;berlagert und auf die Hinteren R&#228;nge verschoben. So auch heute. Die Politik hat sich in Sachen Krippenpl&#228;tze soweit geeinigt, das sie sich einig geworden ist, eine Einigung zu erzielen (aber erst nach Ostern) und schwupps ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woran man merkt, das in Oldenburg viele junge Familien ans&#228;ssig sind? Die wirklich wichtigen Meldungen werden oft von Familienpolitik &#252;berlagert und auf die Hinteren R&#228;nge verschoben. So auch heute. Die Politik hat sich in Sachen Krippenpl&#228;tze soweit geeinigt, das sie sich einig geworden ist, eine Einigung zu erzielen (aber erst nach Ostern) und schwupps ist die Meldung auf Seite 1. Die Tatsache, das Sch&#228;uble Widerstand in Sachen digitalem Lauschangriff zu sp&#252;ren bekommt, scheint dagegen weniger wichtig.</p>
<p>Ich verweise nochmal auf meinen Artikel von <a class="previewlink" href="http://mephisto.hard-rockbar.de/?p=51">gestern</a> und verbleibe mit der &#252;blichen Feststellung: Gestern ist nichts wichtiges passiert. In diesem Sinne: Legt euch wieder hin.</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (IX)</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 10:20:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Tu Gutes und rede dar&#252;ber!&#8221; Nach diesem Motto verf&#228;hrt fast jeder Politiker in Deutschland, so auch der nieders&#228;chsische Ministerpr&#228;sident Wulf. Mittlerweile wird er vom Ministerpr&#228;sidenten zum Wirtschaftsf&#252;hrer. So mischt er fr&#246;hlich mit, wenn es bei Airbus um Arbeitspl&#228;tze geht und denkt dar&#252;ber nach, die Anteile des Landes Niedersachsen am Autokonzern VW auf 25% zu erh&#246;hen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Tu Gutes und rede dar&#252;ber!&#8221; Nach diesem Motto verf&#228;hrt fast jeder Politiker in Deutschland, so auch der nieders&#228;chsische Ministerpr&#228;sident Wulf. Mittlerweile wird er vom Ministerpr&#228;sidenten zum Wirtschaftsf&#252;hrer. So mischt er fr&#246;hlich mit, wenn es bei Airbus um Arbeitspl&#228;tze geht und denkt dar&#252;ber nach, die Anteile des Landes Niedersachsen am Autokonzern VW auf 25% zu erh&#246;hen. F&#252;r einen CDU-Politiker schon erstaunlich weit links der Kerl. Aber das st&#246;rt auch niemanden, solange er sich dem Erhalt von Arbeitspl&#228;tzen verschrieben hat. Deshalb findet sich in letzter Zeit wohl auch fast jeden Tag eine Meldung in der NWZ, in der der Ministerpr&#228;sident entweder &#252;ber VW oder &#252;ber Airbus redet. Der Gute k&#252;mmert sich ja, werden die Redakteure denken. Aber vielleicht k&#252;mmert er sich ums falsche Ende. Ich las neulich, das es in Deutschland knapp 1 Million Unternehmen, bzw. Selbstst&#228;ndige gibt, allerdings sind davon nur knapp 1000 an der B&#246;rse notiert (die Zahlen stammen aus dem Spiegel, fragt mich aber jetzt nicht, welche Ausgabe). Ich habe mir diese Zahlen ehedem gemerkt, weil sie so sch&#246;n offenbaren, welche Stellung der Mittelstand in Deutschland hat. N&#228;mlich eine &#220;bergeordnete, dennoch liest und h&#246;rt man laufend von ein paar DAX Unternehmen, wenn irgendwo die H&#252;tte brennt. Insofern entlarven sich die Aktionen, die der nieders&#228;chsische Ministerpr&#228;sident da f&#228;hrt, oft als reine Symbolpolitik. Die Politik mischt sich meist nur dort ein, wo gerade und vor allem kurzfristig ein paar Arbeitspl&#228;tze auf dem Spiel stehen. Brauchbare Rahmenbedingungen f&#252;r den Handwerk zu schaffen vers&#228;umt sie allerdings seit Jahren. So st&#246;hnen alle Selbstst&#228;ndigen, die ich kenne, laufen &#252;ber ausufernde, gesetzliche Bestimmungen, gewaltige Dokumentationspflichten und undurchsichtige Entscheidungen seitens der Beh&#246;rden.</p>
<p>Aber gut, hier etwas zu bewegen scheint einen nicht f&#252;r das Bundeskanzleramt zu empfehlen&#8230;</p>
<p>Ansonsten ist heute &#252;brigens rein gar nichts passiert&#8230;.</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (VIII)</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-03-27/morgenlekture-viii</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 11:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal haben die Redakteure der NWZ ja durchaus Sinn f&#252;r Hintergr&#252;ndigen Witz. Die Meldungen auf der Titelseite beginnen damit, wie stark die Geh&#228;lter der Vorst&#228;nde deutscher Unternehmen gestiegen sind und enden mit einem Bericht &#252;ber Verbraucherinsolvenzen. Das nenne ich mal &#8220;gevorschlagh&#228;mmert&#8221;. Aber gut, der Grad, in dem die Geh&#228;lter der Spitzenverdiener in Deutschland gerade steigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal haben die Redakteure der NWZ ja durchaus Sinn f&#252;r Hintergr&#252;ndigen Witz. Die Meldungen auf der Titelseite beginnen damit, wie stark die Geh&#228;lter der Vorst&#228;nde deutscher Unternehmen gestiegen sind und enden mit einem Bericht &#252;ber Verbraucherinsolvenzen. Das nenne ich mal &#8220;gevorschlagh&#228;mmert&#8221;. Aber gut, der Grad, in dem die Geh&#228;lter der Spitzenverdiener in Deutschland gerade steigen, l&#228;sst sich auch mit sehr viel wohlwollen nicht mehr rational erkl&#228;ren. Gespannt erwarte ich die n&#228;chste Tarifrunde, in der genau diese Zahlen wieder auftauchen. Vermutlich sind die Profiteure der jetzigen Sal&#228;rrunde dann schon nicht mehr in der Verantwortung, deshalb geht es ihnen wohl auch am Arsch vorbei, wie schwer es sein wird, die gerade aufkeimende Konjunkturerholung nicht durch zu rabiate Lohnpolitik seitens der Gewerkschaften wieder abzuw&#252;rgen. Es wird ein spannendes Jahr 2007, gerade f&#252;r Arbeitnehmer.</p>
<p>Aber ohne ein wenig Lokalpatriotismus kommt die NWZ ja nicht aus. Da hat das Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos ihren Zukunftsatlas ver&#246;ffentlicht und Oldenburg landet <strong>nicht </strong>v&#246;llig abgeschlagen auf den hinteren R&#228;ngen, schon ist das der NWZ eine Meldung auf dem Titelblatt wert. Immerhin, niedersachsenweit Platz 5! Jawohl! Hoch die Tassen, wir sind wieder wer! Wo Oldenburg bundesweit steht erw&#228;hnt die NWZ lieber nicht.</p>
<p>Spannend ist auch die Meldung, wonach die Ausbildung von Mediziner sehr stark vom Staat subventioniert werden. Danach entsteht am Ende des Berufslebens eines Mediziners eine Differenz von 265 000, wenn man die gezahlten Steuern mit den Aufwendungen f&#252;r die Ausbildung gegen rechnet. Was tut man da? Ich w&#252;rde den Medizinern einfach mehr zahlen: H&#246;heres Einkommen bedeutet mehr Steuern, bedeutet weniger Subvention. Nun gut, Studiengeb&#252;hren sind auch eine M&#246;glichkeit&#8230;</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (VII)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 10:47:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[NWZ]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich verdr&#228;ngen auch andere Themen den Konflikt um Airbus von der Titelseite. Naja, nur zum Teil aber immerhin, die NWZ nimmt sich auch mal wieder anderer Themen an. Aber alles der Reihe nach. Merkel wird heute in mit dem Satz zitiert:
&#8220;Europa braucht eine Verfassung.&#8221;
Mensch Omi, Europa braucht einfach mehr Europ&#228;er, die Verfassung kommt dann von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich verdr&#228;ngen auch andere Themen den Konflikt um Airbus von der Titelseite. Naja, nur zum Teil aber immerhin, die NWZ nimmt sich auch mal wieder anderer Themen an. Aber alles der Reihe nach. Merkel wird heute in mit dem Satz zitiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Europa braucht eine Verfassung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mensch Omi, Europa braucht einfach mehr Europ&#228;er, die Verfassung kommt dann von allein. Wie wir gestern lesen konnten, versuchen sich die Gewerkschafter &#252;ber die Schuldfrage bei der Airbusmisere gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Von europ&#228;ischen Gedanken war/ist dieser Zwist sicher nicht befl&#252;gelt. In der Politik wird da das Mittel zum Ziel, obwohl das Mittel eigentlich das Ziel voraussetzt.</p>
<p>Ansonsten scheint es wenig bemerkenswertes geben zu haben gestern.</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (VI)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 12:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[NWZ]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen dominierten ganz eindeutig die Wirtschaftsnachrichten. So auch heute. Abermals dreht es sich bei der NWZ um Jade-Port und Airbus Werke und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, das sich rein gar nichts bewegt hat. Die Mitarbeiter sind immer noch stocksauer und das Management zieht weiter, wie die ber&#252;hmte Karawane bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen dominierten ganz eindeutig die Wirtschaftsnachrichten. So auch heute. Abermals dreht es sich bei der NWZ um Jade-Port und Airbus Werke und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, das sich rein gar nichts bewegt hat. Die Mitarbeiter sind immer noch stocksauer und das Management zieht weiter, wie die ber&#252;hmte Karawane bei Helmut Kohl. Bemerkenswert ist jedoch, das es die Airbus-F&#252;hrung jetzt geschafft hat, die deutschen und franz&#246;sischen Gewerkschafter gegeneinander auszuspielen. So beschweren sich die Franzosen, die Deutschen seien schuld an den Verz&#246;gerungen beim Bau des A380 und beklagen sich weiter, sie seien daf&#252;r mit dem Bau des A320 belohnt worden. Da best&#228;tigt sich mal wieder mein Eindruck, dass die Gewerkschaften noch lange nicht im neuen Jahrtausend angekommen sind, sondern noch immer in alten, national-staatlichen Wirtschaftsmodellen denken und auf Grundlage dieser Theorien handeln. Sie akzeptieren einfach nicht, das es Europa bzw. eine Globalisierung gibt oder gegeben hat. F&#252;r die Mitarbeiter w&#228;re es ein Schuss ins eigene Bein, den Bau des A380 zu verz&#246;gern und ich traue auch den Deutschen gerade soviel technische Know-How zu, um zu wissen, wie man es verhindert. Franz&#246;sischer Patriotismus hin oder her, das Management wird sich freuen: eine gespaltene Belegschaft d&#252;rfte keine gro&#223;e Gefahr darstellen und die geplanten K&#252;rzungen k&#246;nnen vermutlich ohne gr&#246;&#223;ere Hindernisse umgesetzt werden. Vive la france!  Dummerweise begreifen auch die Gewerkschafter auf der anderen Seite des Rheins nicht genau, was hier mit ihnen passiert. Sie werfen den franz&#246;sischen Kollegen lieber vor, Populismus zu betreiben, anstatt das Gespr&#228;ch zu suchen und den Zwiespalt abzumildern oder auszur&#228;umen. Wenn ich sowas lese, kommt wieder mein alter Wahlspruch zum Tragen: &#8220;Wenn jemand sehenden Auges in sein Verderben rennt, bin ich der erste, der noch einmal nach tritt.&#8221; Mir f&#228;llt beim Besten Willen keine M&#246;glichkeit mehr ein, in dieser Situation noch zu helfen.</p>
<p>Immerhin geht es beim Bau des Jade-Ports mit gro&#223;en Schritten voran, das Planfeststellungsverfahren wurde beendet, mit dem Bau des Hafens soll vielleicht noch in diesem September begonnen werden. Warten wir mal ab, welcher Kannickelz&#252;chterverein hier noch sein Veto einlegt.</p>
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