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Blues Traveler : The Hook

April 17, 2009 Von: admin Kategorie: Blues Traveler, Videos Noch keine Kommentare →

Dieser Song ist zwar instrumental gesehen nichts, was einen vom Hocker hauen würde (von dem Harp-Solo einmal abgesehen), dafür kommt hier Poppers Gesang einmal mehr ganz besonders zur Geltung. Den Song unbedingt bis zur Bridge durchhören!

Blues Traveler : Run Around

April 15, 2009 Von: admin Kategorie: Blues Traveler, Videos Noch keine Kommentare →

Youtube hält doch immer wieder die ein oder andere Überraschung parat. Heute bin ich über das Video zu einem meiner Lieblingssongs einer meiner Lieblingsbands gestolpert. Seht selbst:

Mehr Infos zur Band gibt`s übrigens hier.

Drum-Programming Teil III: MIDI

April 14, 2009 Von: admin Kategorie: Arrangement, Rhythmik, Virtuelle Instrumente 2 Kommentare →

Ich weiß, lange habt ihr warten müssen, nun aber geht es weiter mit dem Drum-Programming.

Wir haben uns bisher mit dem Schlagzeug als solchem und dem Schlagzeuger als Instrumentalisten beschäftigt. Eine wichtige Sache haben wir bereits gelernt: Automatismen. Daran werden wir anknüpfen, und weiter daran arbeiten, eine schöne Schlagzeugkomposition auf die Beine zu stellen. Gleich, nachdem wir uns ein wenig über das Technische in Bezug auf das Arrangieren am Rechner informiert haben.

Der Sequenzer und Plug-Ins

Seit die Entwicklung im Bereich der Computermusik an Fahrt gewonnen hat, verzichten viele auf die Anschaffung von separaten Drumcomputern, und erledigen die Arbeit direkt im Sequenzer ihrer Wahl. Diese Wahl fiel bei mir irgendwann auf Cakewalk Sonar aus dem Hause Twelve Tone. Mittlerweile liegt es in der Version 6 vor und ist eine ziemlich brauchbare Engine für die Musikproduktion. Aus Mangel an Moneten arbeite ich allerdings noch mit der Version 5. Ich denke aber, das Programmieren von Drums erfolgt auf den einschlägigen Systemen ziemlich ähnlich. So sollte es auch kein Problem sein Cubase oder Logic zu benutzen. Je nachdem, womit man am besten zurecht kommt.

Die Klangerzeugung läuft dabei (meist) über sogenannte Virtuelle Instrumente, in Form von Plug-Ins, die über eine standardisierte Schnittstelle in das System eingebunden werden. Ich sage meist, da es auch viele Hardware Synthesiser gibt, die für die Produktion herhalten können. Teilweise befinden sich diese Synthies direkt auf den Soundkarten. Da Hardware allerdings nicht so flexibel ist wie Software (insbesondere, was das Einspeisen neuer Sounds angeht), nehmen auch Hardware Synthesiser immer mehr an Bedeutung ab. Unter Sonar war es lange Zeit üblich (bzw. nur möglich) Plug-Ins im Windows eigenen Direkt X Format zu benutzen. Cubase und Logic benutzen dagegen überwiegend den VST-Standard aus dem Hause Steinberg. Seit der (ich glaube) vierten Version von Sonar ist allerdings ein Einbinden von VST-Effekten und Instrumenten im VST-Format völlig unproblematisch geworden. Ein weiterer bekannter Standard ist RTAS, das aus dem ProTools Dunstkreis stammt. ProTools ist, im Gegensatz zu den anderen drei Systemen, keine reine Softwarelösung, sondern an bestimmte Hardware gekoppelt und war für kleinere Studios lange Zeit das System der Wahl, weil sich damit schon früh sehr gute Soundergebnisse realisieren ließen. Mit steigender Rechnerkapazität hat dieses (Hybrid-) System allerdings ebenfalls an Bedeutung verloren. Zudem ist der Markt mittlerweile derart groß und qualitativ gut; die reine Konzentration auf nur ein Produkt scheint dieser Tage eigentlich nicht mehr angebracht.

Was aber macht man mit einem Sequenzer und was ist MIDI?

Der Sequenzer unterstützt uns bei der Entwicklung des Arrangements für eine Komposition. Ursprünglich dienten sie wohl nur dazu, MIDI-Daten darzustellen und zu bearbeiten. Mittlerweile sind die meisten Sequenzer über dieses Stadium längst hinaus und können auch Audio-Daten in allen möglichen Formaten bearbeiten. Daneben wird auch die Einbindung von Video immer wichtiger, um zum Beispiel Werbeclips zu vertonen.
MIDI und Audio Daten können dabei auf einzelne Spuren verteilt aufgenommen, bearbeitet, mit Effekten versehen und hinterher abgemischt werden. Sie sind also virutelle Studios oder Mehrspurbandmaschinen, die mit allerlei Werkzeugen ausgestattet sind, um das aufgenommene Material zu manipulieren. Schneiden, verschieben, Tonhöhen und Timingkorrektur etc sind mittlerweile eigentlich Standard. Für die Programmierung von Schlagzeugen sind für uns allerdings zunächst mal die MIDI Eigenschaften unseres Softwarestudios von Belang.

Die Verarbeitung von Audio Signalen kann man grob in zwei Kategorien einteilen. Zum einen wäre da das sogenannte Sampling. Von Sampling spricht man, wenn ein Audiosignal abgetastet und in digitale Daten übertragen wird. Die Daten liegen dann meist in einem .wav oder ähnlichen Format vor. Eine andere Variante ist es, MIDI-Daten aufzuzeichnen. MIDI-Daten enthalten nur Informationen, die es einem Synthesizer zu Steuern, dieser erzeugt dann auch den Informationen wieder die Klänge. Im Gegensatz zum Audio-Material können MIDI-Daten nicht ohne einen Synthesiser abgespielt werden. Sie enthalten im wesentlichen Daten darüber, wann welche Note, wie stark angeschlagen wurde und wie lange sie gehalten werden soll. Aus diesen Informationen generiert der Synth dann einen Klang, der abhängig von dem verwendeten Instrument ist. So lassen sich verschiedene Klänge laden (meist verschiedene Instrumente) und über den MIDI-Standard steuern. Der MIDI Standard ist bereits verflucht alt und schon zig mal totgesagt worden. Ich für meinen Teil komme nicht mehr ohne aus.
Die hauptsächlich verwendeten Informationen zerfallen dabei in Tonhöhe, Anschlagstärke (Velocity) und Zeitpunkt. Aufgezeichnet werden dabei sogenannte Note-On und Note-Off Befehle aus denen sich  die Länge der gespielten Note errechnen läßt. (Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Daten, die das MIDI-Protokoll verarbeitet. Diese sind für die Programmierung allerdings nicht so wichtig oder werden ohne Zutun des Anwenders erzeugt und berechnet).

Was machen wir mit diesem Wissen?

Nun stellt sich die Frage, was Tonhöhen bei einem Schlagzeug sollen. Das Anfang und Ende eines Events gespeichert werden, leuchtet ja noch ein aber Tonhöhen bei perkussiven Instrumenten? Bei den gespielten Tönen im MIDI-Standard handelt es sich aber um kaum mehr als eine Reihe von Schaltern, die den Synthesizer veranlassen bestimmte Töne wieder zu geben. Es spielt also für unsere Zwecke keine entscheidende Rolle, welche Information ursprünglich gespeichert werden sollten. Die Töne werden einfach den Instrumenten des Schagzeugs zugeordnet und diese entsprechend wiedergeben.  Welche Töne, welchem Instrument zugeordnet sind, lässt sich auf der Seite midi-kompendium nachschauen. Für uns hat die Tatsache, wie per MIDI der Synthesizer gesteuert wird eine wichtige Erkenntnis. Wir können unsere Automatismen nämlich leicht variieren, indem wir das “Transponieren Tool” des Sequenzers unserer Wahl benutzen. Ein Pattern klingt plötzlich ganz anders, wenn die Osszinato-Figur statt auf der HiHat auf dem Ride-Becken oder den Toms gespielt wird. Wir brauchen die Figur dafür lediglich entsprechend zu transponieren, ganz ohne die gesamte Figur neu zu erstellen. Darum wird sich dann der vierte Teil der Serie drehen. Ideen sammeln und das ganze musikalisch ausgestalten.

Hier geht es weiter zum vierten Teil.

Neue Singel von Selig

April 14, 2009 Von: admin Kategorie: Fun, Selig, Videos Noch keine Kommentare →

Wo ich gerade dabei bin: Hier ist noch das aktuelle Video “Schau schau” von Selig. Sobald der Lohn diesen Monat überwiesen ist, muss ich wohl mal wieder zum CD-Händler meines Vertrauens.

Urlaub vorbei

April 06, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Nachdem ich mal eine Woche etwas ausspannen durfte, geht es nun unvermittelt weiter. Die ersten Kurstexte liegen schon seit drei Wochen bei mir herum und den ersten habe ich auch schon anständig durchgearbeitet. Fangen wir erstmal an, die Einsendeaufgaben für den Kurs “Mangement von Softwareprojekten” zu bearbeiten. Später will mich dann mein Arbeitgeber noch für ein paar Stunden sehen und schon sollte der Montag gelaufen sein.

Ich habe die freien Tage übrigens genutzt, bei mir eine kleine Gesangskabine zu installieren. Fotos folgen, obwohl aus handwerklicher Sicht war es sicher kein großer Wurf meinerseits. Immerhin, jetzt kann ich mal wieder Krach machen, ohne den Nachbarn auf den Senkel zu gehen. Gibt bestimmt gutes Karma…

Freigeschaltet

March 31, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 2 Kommentare →

So. Gordon hatte mich ja neulich darauf hingewiesen, das die Musik nicht auffindbar wäre, die ich bei Jamendo platziert habe. Jetzt hat das Team das Album freigeschaltet, damit müsste der Link aus dem Posting funktionieren. Es gibt sogar Code für ein Wigdet dazu, da wird natürlich nicht lang gefackelt und das Ganze in die Homepage eingebunden. Links also jetzt direkt ein Flash-Player für ein wenig Musik.

Musikpromotion im Netz

March 24, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

Heute erreicht mich eine Mail von der Band “Foolsgarden”, in der sie mich auffordern meine Gedanken zur Musikpromotion im Netz darzulegen. Der Name der Band sagt mir natürlich noch etwas auch, wenn es vermutlich schon zehn Jahre her ist, das ich das letzte mal von denen gehört habe. Scheinbar gibt es sie aber noch. Tja, und was soll ich zu ihrem Anliegen sagen, mich zum Thema Musikpromotion zu äußern? Ich glaube nämlich kaum, das die Jungs es nötig haben, von mir zu erfahren, was gute und was schlechte Promotion ist. Im Grunde haben sie ja schon offenbart, wie man seine Arbeit im Netz promoten kann. Die Idee einen Blogkarnevall abzuhalten, um ein Best of Album in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken, ist natürlich nichts anderes als selbst Promotion. Das fällt unter “virtuelles Klinken” putzen. Möglichst vielen Leuten bescheid sagen, das gerade mal wieder etwas ansteht und darauf hoffen, das viele diese Information weitertragen. Darin unterscheidet sich Promotion im Netz keinen Millimeter von jeder anderen Form von Promotion. Allein die Werkzeuge unterscheiden sich. Newsletter, Blogs, MyPlace etc. Nehme ich das also als Aufhänger für einen Artikel und gehe nicht weiter auf die Band selbst ein.

Prinzipiell heißt Promotion präsent sein, das gilt im realen Leben wie im Netz. Live spielen (Klinken putzen in doppelter Hinsicht, vgl. Klinkenstecker…) und seine Arbeit dem Publikum vorstellen. Ob ich das auf einer Bühne mache oder einen Stream ins Netz stelle, macht keinen großen Unterschied. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht, was man von seinen Aktionen erwartet. So stellen die Jungs in ihrem Begleitbeitrag fest, das fast 85% der kostenplichtigen Angebote überhaupt nicht genutzt werden. Ernüchternd. Es ist nicht neu, das Musiker, gerade am Anfang ihrer Karriere, mit einem gewissen Aufmerksamkeitsdefizit zu kämpfen haben. Geld fließt da eher selten oder es bleibt nicht viel übrig, wenn man die ganzen Aufwendungen gegenrechnet, die gemacht werden müssen, um Musik zu produzieren oder auf die Bühne zu bringen. Einige haben diese Not zur Tugend gemacht und einfach ein Stück weit auf Ansprüche verzichtet. Die Black Crowes zum Beispiel haben am Anfang ihrer Karriere ihren Konzertbesuchern nicht nur erlaubt, sondern sie geradezu dazu aufgefordert, Bootlegs ihrer Gigs anzufertigen. Wenn man sich Venues heute anschaut, stellt man leicht fest, das sich die Künstler mittlerweile sogar das Photographieren mit Handys verbitten. Überall hängen entsprechende Schilder, die sogar die Verletzung von Persönlichkeitsrechten zur Straftat machen (Das fällt unter das Zivilrecht…) Bei den Black Crowes führte dieser Verzicht auf Vervielfältigungsrechte dazu, das die Band relativ schnell zumindest in der Bootlegerszene bekannt wurde und später eine der hundert erfolgreichsten Rockbands werden konnte. Mehrwert durch verzicht sozusagen. Solche Gedanken mehrheitlich betriebswirtschaftlich geschulten Managern eines Labels näher zu bringen, scheint dieser Tage einigermaßen aussichtslos, wenn man bedenkt, das diese augenblicklich überwiegend mit schwierigen Konzernkennziffern zu kämpfen haben. Dennoch scheint es angebracht auch für solche Arten der Promotion offen zu bleiben. Vielleicht durch Remixing Wettbewerbe oder Cover-Contests. Die technischen Möglichkeiten sind dieser Tage sicher gegeben. Die Kosten für eine funktionstüchtige DAW sind schon seit Jahren im Fall begriffen oder werden bei gleichem Mitteleinsatz immer leistungfähiger, so daß auch einzelne durchaus in der Lage sein könnten, präsentable Demos zu herzustellen. Also ihrem Hobby zu frönen, eine kleine Plattform zu finden und vielleicht sogar etwas Annerkennung ernten können. So werden positive Erlebnisse mit der Musik von bestimmten Künstlern verknüpft und der Grundstein für eine längerwährende Karriere gelegt werden. Veröffentlichungen unter der Creative Commons Licence können solche Aktionen ermöglichen.

Bemerkenswert sind auch Karrieren, wie die eines Rene Marik, der seinen Erfolg fast ausschließlich durch YouTube Videos begründete. Sein Geld verdient heute offenbar durch Liveauftritte, die Verwertungsrechte im Sinne von Aufzeichnungen spielen dann eher einer Nebenrolle. Davon wird ein Musiklabel sicher nichts wissen wollen, dann schließlich ist genau das, womit die ihr Geld verdienen. Dennoch, auch Marik ist nicht für alle Zeiten verpflichtet, alle seine kreatvien Ergüsse kostenfrei ins Netz zu stellen.

Was die eigentlich Frage, nach der richtigen Plattform für Promotion im Netz angeht, kann ich nur läppisch feststellen: Es gibt keinen Unterschied zwischen althergebrachter Werbung und den neuen Medien. Es geht hier wie dort um das Produkt, das gezielt und einfallsreich präsentiert werden muss. Der einzige Unterschied ist vielleicht, das die Kosten für Werbung im Netz gemessen an ihrer Reichweite verhältnismäßig gering sind und sie insofern immer interessant ist. Eine gute Kampange funktioniert aber nur, wenn sie Aufmerksamkeit erregt. Und, unter uns, wahllos bloggende Musikinteressierte anzuschreiben, in der Hoffnung, sie würden irgendwie über ein bald erscheinendes Album berichten, zeugt in diesem Kontext nicht unbedingt von großem Einfallsreichtum. Solche Mails landen laufend in meinem Spamordner ;-)

Hinweis…

March 23, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 3 Kommentare →

…in eigener Sache. Ich habe mal ein paar meiner Songs an anderer Stelle hoch geladen. Irgendwie klappt das mit diesem Flashplayer auf meiner Seite nicht so ganz. Außerdem haben externe Seiten, die sich mit kostenfreier Musik befassen auch eine größere Reichweite, als meine kleine Selbstdarstellungsposse hier…

Selig! Neues Album und Tour.

January 14, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Wow, es schien sich tatsächlich nur um Gerüchte zu handeln aber jetzt ist es amtlich. Selig gehen auf Tour und werden Ende März ihr fünftes Studioalbum auf den Markt bringen. Ich bin begeistert und offenkundig nicht der Einzige. Der Server hinter www.selig.eu scheint dem Anstrum der Fans nicht ganz gewachsen zu sein. Die Seite ist irgendwie tot.

Egal morgen nochmal probieren, schließlich soll es dort die aktuelle Singel zum Anhören geben.

via Selig-Fanpage

Neue Klampfe

December 31, 2008 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Es mußte einfach sein. Nachdem ich die letzten beiden Monate versucht habe verstärkt Aufnahmen zu machen, und Songs fertig zu stellen, die schon seit mehreren Monaten halbfertig in der Schublade lagen, war für mich klar, das ich meine alte Klampfe nicht mehr werde retten können. Jedenfalls nicht ohne ein halbes Vermögen für Material und einen qualifizierten Spezialisten aufzuwenden. Die Bünde sind runtergespielt, die Elektrik spinnt und sie hält die Stimmung nicht mehr (richtig bundrein war sie noch nie…). Es ist einigermaßen nervtötend mit einem solchen Instrument arbeiten zu müssen; es geht faktisch nicht. Also habe ich mir von meinen Eltern ein Ersatzgerät zu Weihnachten schenken lassen.

Natürlich sind meine Eltern nicht so vermögend, als das sie mir mal eben eine Gibson Les Paul schenken könnten und da ich im Augenblick auch nicht unbedingt der Krösus vom Dienst bin (also auch nicht viel beisteuern konnte), habe ich mal recherchiert, welche Hersteller im Anfängerbereich einen guten Ruf besitzen. Ich bin auf die schweizerische Firma Cort gestoßen. Die wohl hauptsächlich im Auftrag der Großen der Branche Gitarren baut. Das klang für mich reizvoll, denn das erfordert viel Erfahrung und Flexiblität. Heute Fender morgen Gibson und das bitte alles in Meisterqualität. Ich habe dann nach Kundenmeinungen gesucht und nach einem passenden Insturment, welches ich mir schenken lassen könnte. Thomann hatte die Cort Z42 Weinrot im Sortiment über die schon ein paar Erfahrungsberichte vorlagen. Ich habe es letztendlich drauf ankommen lassen, nicht zuletzt der 30-Tage-Money-Back-Option beim Händler meines Vertrauens wegen.

Verarbeitung und Spielgefühl

Mittlerweile habe ich die ersten Songs auf der neuen Klampfe gespielt und bin einigermaßen überrascht. Das Instrument kostet 210 € und ist dennoch ziemlich gut verarbeitet. Alles passgenau gefräßt. Die Saitenlage ist top und das Instrument an sich optimal eingestellt. Allein bei der Bundreinheit habe ich nochmal Hand angelegt, es wäre aber auch ohne diese Maßnahme gegangen. Das Spielgefühl war schon bei den ersten Tönen ziemlich wohlig und hat Lust auf mehr gemacht.

Elektronik

Die W42 kommt mit zwei Humbuckern, für die jeweils ein Lautstärkeregler verbaut wurde. Im Gegensatz zur klassischen Les Paul verfügt sie allerdings nur über einen Toneregler für beide Pick-Ups. Dieser ist allerdings wiederum ein Schalter und ermöglicht das Abschalten einer der Tonabnehmerspulen, so daß man auch über Singel-Coils verfügt. Nettes Gimmick, allerdings nichts für mich. Der Pick-Up-Wahlschalter erfüllt die selbe Funktion wie bei allen Les Paul Klampfen. Alles in allem eine Menge Soundmöglichkeiten für so wenig Geld. Einschränkend muss man aber sagen, das die Pick-Ups an sich etwas wenig “Dampf” haben. Die Ausgangsleistung kommt mir etwas zu gering vor.

Sound

Die Cort ist erheblich dünner als meine alte Klampfe. Ich vermute, das das den klanglichen Unterschied macht. Die W42 klingt wesentlich drahtiger und weniger “bauchig” als eine normale Les Paul. Was mich nicht weiter stört, denn das sorgt auch für mehr transparenz. Ausgeglichen ist der Sound aber allemal, so daß der Klang an sich geschmackssache bleibt. Sie klingt für mich nach einem Mittelding zwischen Tele und Les Paul.

Fazit

Ziemlich gutes Instrument. Die Verarbeitung und das Spielgefühl haben mich überzeugt. Ich habe schon weit mehr Geld für Instrumente bezahlt, die weitaus weniger gut zu bedienen waren. Der Sound ist ausgewogen und transparent, wenn auch nicht so wuchtig und für viele andere vielleicht zu drahtig. Dennoch, wenn Cort tatsächlich immer auf diesem Niveau produziert, dann kann man diesen Hersteller tatsächlich für Einsteiger empfehlen. Als Zweitinstrument oder als Übergangsklampfe (wie bei mir) kann man bei dem Preis nichts falsch machen.

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