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	<title>Tyrbedarf &#187; Medien</title>
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		<title>Qualit&#228;tsjournalismus und so</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 18:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der letzten Woche politisch aufgewacht ist und versuchte, sich &#252;ber die aktuelle Europapolitik in Berlin zu informieren, der bekam zwar eine Menge zu lesen, schlauer geworden sein d&#252;rfte er aber nicht. Wir erinnern uns: Der Bundestag hat &#252;ber die Ausweitung des Rettungsschrims f&#252;r krieselnde Euro-Staaten beraten, dabei soll es wohl in Berlin zu Auseinandersetzungen zwischen Bundestagsabgeordneten gekommen sein. Einigen Abgeordneten aus der Regierngskoalition sind die garantierten Summen wohl zu gro&#223; geworden und haben aus &#8220;Gewissensgr&#252;nden&#8221; der Kanzlerin die Gefolgschaft verweigert. Das ist grob gesprochen alles, was in der letzten Woche an Informationen &#252;ber die Euro-Krise bekannt wurde. In deutschen Medien wirkte die gesamte Euro-Krise lediglich wie eine Regierungskrise; und all die wichtigen Fragen und Probleme f&#252;r die Zukunft Europas und des Euroraumes reduziert auf ein paar Auseinandersetzungen einer handvoll Akteuere in Berlin, die verschiedener Meinung sind. Mal ehrlich: Streit im Parlament? Abgeordnete, die &#252;ber die Zunkunft des Landes und Europas streiten? Das ist eine Neuigkeit? Eine Woche lang? Ich bin bestimmt ein hoffnungsloser Romantiker, wenn ich die These vertrete: Ist das nicht deren Job?</p>
<p>W&#228;hrend wir dieser Tage eindringlich &#252;ber das F&#252;r und Wider einer europ&#228;ischen Wirtschaftsregierung sprechen sollten, die Auswirkungen von Staatspleiten besprechen und den Sinn und Unsinn von Euro-Bonds diskutieren m&#252;ssten, wir dar&#252;ber streiten sollten, wie sinnvoll <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Austerit%C3%A4t" target="_blank">Austerit&#228;tspolitik</a> ist und ob Griechenland nicht vielleicht anders aus der Krise kommen k&#246;nnte, reden wir &#252;ber das <a class="previewlink" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,789501,00.html" target="_blank">Ger&#252;lpse eines Kanzleramtsminister</a>s, der der Meinung zu sein scheint, niemand au&#223;er ihm d&#252;rfte eine Meinung haben. Besonders dann nicht, wenn jener auch noch so unversch&#228;mt ist, von seinem Recht gebrauch zu machen, diese &#246;ffentlich und offensiv zu vertreten. Das soll eine Nachricht sein? Von der demokratischen Gesinnung dieses Herrn einmal abgesehen.</p>
<p>Wir werden von Problemen erschlagen, die an Bedeutung und Folgenschwere kaum zu bemessen sind, doch am Ende des Tages diskutieren wir, ob Herr Str&#246;bele auch ein Sonderrederecht im Parlament bekommen sollte, da er schon seit zehn Jahren versucht seinen Standpunkt zum Afghanistankrieg darzulegen und von seiner Partei ausgebremst wird. Die anderen Abweichler durften ja auch. Man k&#246;nnte das Kopfsch&#252;ttelnd zur Kenntnis nehmen und als spinnerte Ausw&#252;ches des Politikbetriebes abtun; nur irgendwie werde ich das Gef&#252;hl nicht los, dass die anstehenden Probleme zu massiv sind, als dass man sich an den Stammtisch verkriechen k&#246;nnte, um mal wieder &#252;ber &#8220;die da oben&#8221; zu l&#228;stern.</p>
<p>Es ist doch bezeichnend: Als normalsterblicher B&#252;rger stellte man sich letzte Woche die Frage: Quo vadis, Europa? Und bekam &#8220;<a class="previewlink" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,789100,00.html" target="_self">Gesch&#228;ftsordnung des Deutschen Bundestages</a>&#8221; als Antwort. Wer die Redebeitr&#228;ge nicht Live verfolgen konnte und auf die Mithilfe von Journalisten angewiesen war, hatte einen riesen Haufen von Fragezeichen auf der Stirn und keinen der zumindest eine Andeutung von Antworten parat h&#228;tte. Was macht dieser EFSF &#252;berhaupt? Welchen Umfang hat er? Jetzt 211 Milliarden? Oder jetzt 211 Milliarden mehr? Wer bekommt B&#252;rgschaften und zu welchen Konditionen? Und wo wir gerade bei Griechenland sind: Wie stark ist das Land eigentlich verschuldet? Ich las mal 300 Milliarden, stimmt das? Wie wirkt sich die Sparpolitik auf den Staatshaushalt aus?  Wo kommt das Staatseinkommen her und wo geht es hin? Und bei allem: Was ist eigentlich die Ursache der Krise? Wie wollen wir verhindern, dass sich solcherlei in Zukunft wiederholt? Was treiben Finanzmarkakteure in dem Ganzen und die Banken selbst? Alle inhaltlichen Fragen scheinen vor der (durchaus verlockenden) Aussicht eines Zusammenbruchs der konservativen Koaltion zu verblassen. Ich stelle mal die gewagte These auf, dass in einem demokratisch verfassten Staat das Ende einer Regierungskoalition mitnichten ein Problem ist. Das Gegenteil ist der Fall (Stichwort: Triviale Erkenntnisse der Demokratietheorie).</p>
<p>Alles schaut auf die Akteure und deren R&#228;nkespiele, niemand auf die Probleme. Sicher: Streit l&#228;sst sich den Menschen besser vermitteln als komplexe volkswirtsschaftliche und politische Zusammenh&#228;nge. Einfaches Weltbild: Hier jene daf&#252;r, dort jene dagegen. Und immer feste druff. Hahnenk&#228;mpfe sind anschaulicher als Vorlesungen; aber sind sie auch &#8220;lehrreich&#8221;? Der politische Diskurs verkommt zu einem albernen &#8220;<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Panem_et_circenses" target="_blank">Brot und Spiele</a>&#8221; f&#252;r jene, die noch irgendwie an Politik interessiert sind, von der Flut an nutzlosen Informationen aber (vermutlich) v&#246;llig erschlagen werden. Um die Menschen bei der Stange zu halten fl&#252;chten sich Medienleute in Streit. Streit erzeugt Aufmerksamkeit. Dennoch taugen Arenak&#228;mpfe nicht das Verst&#228;ndnis f&#252;r komplexe Zusammenh&#228;nge zu st&#228;rken. Das erfordert nachdenken, kritische Berichterstattung und trockene Zahlenspiele. Das macht keinen Spass und ist gewiss keine Abendunterhaltung. Aber da wird der B&#252;rger wohl durch m&#252;ssen. Er wird es ertragen, es geht hier um sein Geld.</p>
<p>Den Vogel hat diese Woche sicherlich das <a class="previewlink" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1453486/Europa---einfach-unbezahlbar?" target="_blank">ZDF abgeschossen</a>. Titel: Europa &#8211; einfach unbezahlbar. Suggeriert bei mir eine Sendung zum Thema Europa, dennoch Inhalt: parteienpolitisches Gez&#228;nk.<br />
Schon die Besetzung: Nichts gegen den Herrn Spreng, ich lese sein Blog ja regelm&#228;&#223;ig, aber mir wird er als Politikberater vorgestellt, jemand also der anderen hilft ihre Inhalte dem B&#252;rger zu vermitteln. Bei der Diskussion &#252;ber ein so wichtiges Thema h&#228;tte ich jedoch gern jemanden geh&#246;rt, der sich vorwiegend mit den Inhalten selbst besch&#228;ftigt und nicht blo&#223; damit, anderer Leute Inhalte darzustellen.<br />
Aber auch inhaltlich keine Freude: Auf dem anderen Ende des Tisches sitzt ein Gr&#252;ner, der zwar sichtlich bem&#252;ht scheint mal &#252;ber Europa zu reden, einen neuen Rahmen und vielleicht sogar eine Transaktionssteuer. Wie ein Insolvenzrecht f&#252;r Staaten aussehen k&#246;nnte. Das Thema der Redaktion war aber offenbar Koalitionskrach wegen des Euros, nicht Wege aus der Euro-Krise. Insofern waren die zarten Versuche auch schnell wieder abgew&#252;rgt.<br />
Dazwischen sitzt eine junge Unternehmerin, deren einziges inhaltliches Argument die Bedeutung von Verantwortung und Haftung ist, die schlechte Haushaltsf&#252;hrung sanktionieren und damit die Haushaltsdiziplin verbessern soll. Jetzt mal ungeachtet des Umstandes, dass den Griechen ein wenig mehr Solidit&#228;t in Sachen Steuern (vielmehr Steuern zahlen) durchaus gut tun k&#246;nnte und die Gefahr von Totalverlusten vielleicht sogar gar zu riskante Finanzspekulationen eind&#228;mmen k&#246;nnte. Wenn mittelst&#228;ndische Unterhnehmer pl&#246;tzlich betriebswirtschaftliche Erkenntnisse auf Volkswirtschaften &#252;bertragen, dann warte ich nur noch darauf, dass gleich die sprichw&#246;rtliche schw&#228;bische Hausfrau um die Ecke kommt und mir erkl&#228;rt, wie die Staatskunst eigentlich funktioniert. Wenn es zutr&#228;fe, dass die Annahme der Unternehmerin allgemeing&#252;ltigkeit bes&#228;&#223;e, wie hat es der spanische K&#246;nig Philip II. geschafft in <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Staatsbankrott#1557.2C_1575.2C_1596_Spanien" target="_blank">vier Jahrzehnten drei Staatspleiten</a> hinzulegen? Mindestens ab der zweiten Pleite h&#228;tte er doch etwas disziplinierter sein m&#252;ssen und h&#228;tte vorallem niemanden mehr finden d&#252;rfen, der ihm noch Geld leiht. Oder macht auch hier nur &#220;bung den Meister? Zugegeben lange her aber so ehern wirkt das Prinzip auf mich nicht.<br />
Ich h&#228;tte an der Stelle vor allem mal ein paar gute Journalisten gebrauchen k&#246;nnen, die kurz Recherchieren, wieviele von den griechischen Anleihen mit welchem Abschlag seit Beginn der Krise bereits den Besitzer gewechselt haben. Es w&#228;re mal interessant zu erfahren, wieviel Anleger bereits haben abschreiben m&#252;ssen, und ob die Summe denn ausreicht die gute Frau in Sachen &#8220;Gl&#228;ubigerbeteilung&#8221; etwas milder zu stimmen. Und wo man den Anleihen gerade hinterher Recherchiert: Wo ist die Mehrzahl dieser Dinger am Ende noch gelandet? Wie hie&#223; das Institut noch? Und wer zahlt f&#252;r dessen Verluste?<br />
Statt ein paar Fakten pr&#228;sentiert man dem Zuschauer einen kleinen Film &#252;ber den netten Herrn R&#246;sler. Ich habe bis jetzt noch nicht ganz verstanden, wo der pl&#246;tzlich herkam, in jedem Fall hat dieser Einspieler eine aufkeimende Diskussion &#252;ber neue europ&#228;ische Finanzpolitik umgehend wieder abgew&#252;rgt.<br />
Daneben noch ein bayrischer Steuerberater, der pl&#246;tzlich beschlossen hat, keine Steuern mehr zu zahlen, bis die Bundesregierung auf seine Meinung zur Euro-Krise einschwenkt. Inhaltlich v&#246;llig irrelevant aber es passte wohl gerade in die grasierende Erz&#228;hlung vom garstigen Wutb&#252;rger, der der Politik mal jetzt aus Prinzip auf die F&#252;&#223;e tritt. Nein, verstehen muss er die Probleme niemand, er soll nur w&#252;ten, der Wutb&#252;rger. L&#228;&#223;t sich medial besser verwerten.</p>
<p>Ach, was rege ich mich auf.</p>
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		<title>Sonntags kurz vor f&#252;nf in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 06:26:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem mich die Nachbarin heute morgen w&#228;hrend der Heimkehr von irgendeiner Party in aller Hergottsfr&#252;he aus dem Bett geschmissen hat (keine Sorge, ich werde den Wecker diese Woche wieder auf &#8220;Buzzer&#8221; stellen, dann haben die Mitbewohner &#252;ber mir auch noch was davon&#8230;), hatte ich nach Fr&#252;hst&#252;ck und Duschen ausgiebig Zeit, ein wenig im Internet zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mich die Nachbarin heute morgen w&#228;hrend der Heimkehr von irgendeiner Party in aller Hergottsfr&#252;he aus dem Bett geschmissen hat (keine Sorge, ich werde den Wecker diese Woche wieder auf &#8220;Buzzer&#8221; stellen, dann haben die Mitbewohner &#252;ber mir auch noch was davon&#8230;), hatte ich nach Fr&#252;hst&#252;ck und Duschen ausgiebig Zeit, ein wenig im Internet zu st&#246;bern.</p>
<p>Nat&#252;rlich fiel mir wieder <a class="previewlink" href="http://www.heise.de/autos/artikel/BMW-laesst-C1-als-Elektroroller-aufleben-813280.html" target="_blank">was bei Heise in die H&#228;nde</a>. Offenbar bin ich mit meiner Einstellung, nur noch Roller zu fahren gar nicht so allein. Was aus purem Mangel an Barem entstand, wird offenbar schon als denkbare Alternative zum Elektroauto diskutiert. Dort &#252;brigens auch aus finanziellen Erw&#228;gungen. Batterien f&#252;r eFahrzeuge w&#228;ren in der Anfangsphase noch so teuer, das vermutlich keine Markrelevanz zu erreichen w&#228;re. Bei Rollern br&#228;uchte man keine so teuren Akkumulatoren, da lie&#223;en sich eher markgerechte Modelle auf selbigen bringen. Das ausgerechnet BMW drot Vorreiter ist, ist eigentlich nich &#252;berraschend. Energieeffizienz ist bei denen schon l&#228;nger ein Thema, so verbraucht die BMW-Flotte im Schnitt am wenigsten unter den deutschen Autoherstellern (Habe den Link jetzt nicht mehr parat. Wo habe ich das noch gleich gelesen?).</p>
<p>Und kurz Politik. <a class="previewlink" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/73/494410/text/" target="_blank">Guttenberg, selbstleuchtend</a>. Wie <a class="previewlink" href="http://saschalobo.com/2009/11/14/kurt-kisters-gloriose-intestinade/" target="_blank">der Lobo</a> kann ich nur hoffen, das das Satire ist. Man fragt sich ja schon manchmal, was die versammelte deutsche Journallie treibt, wenn sie gerade mal nicht bis zum Anschlag im Arsch des amtierenden Verteidigungsministers steckt. Bemerkenswert scheint es jedenfalls nicht zu sein, wenn man mal kurz daran denkt, was der D&#246;pfner vor ein paar Tagen in Sachen Bezahlinhalte <a class="previewlink" href="http://www.golem.de/0911/71190.html" target="_blank">von sich gab</a>. Sex und Crime, jawohl, das wollen die Leute! Da kann man schon fast froh sein, das sich die S&#252;ddeutsche nur um die Kombinierbarkeit von Splitterweset und Kaschmir Sorgen macht. Hat der Gute eigentlich noch irgendwas von sich gegeben, da am Hindukusch? Da war doch was&#8230;ach ja, er m&#246;chte in Zukunft darauf dr&#228;ngen, das die afghanische Regierung mehr f&#252;r die Stabilit&#228;t des Landes tut. Da hat die S&#252;ddeutsche nat&#252;rlich recht, das ist Sache des Au&#223;enministers, deshalb spielt das in dem Artikel wohl keine Rolle.</p>
<p>Und &#252;ber <a target="_blank" class="previewlink" href="http://blog.fefe.de/">FeFe</a> komme ich dann <a class="previewlink" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,661268,00.html" target="_blank">auf einen Artikel</a>, der mal wieder vor Augen f&#252;hrt, wie viel in Deutschland getrickst und get&#228;uscht wird, wenn es um die Inszenierung von &#214;ffentlichkeit geht. Da hat Berlin doch tats&#228;chlich seine Polizeianw&#228;rter mi&#223;braucht, um die Feierlichkeiten anl&#228;sslich des 20. Jahrestages des Mauerfalls zu &#8220;stabilisieren&#8221;. Deren Aufgabe war es, Pl&#228;tze zu belegen und zwar an stellen, wo es sicherheitstechnisch heikel war. In der N&#228;he hochrangiger Politiker zum Beispiel, also dort, wo auch immer alle Kameras hinzeigen. Den Begriff &#8220;Jubelperser&#8221; finde ich nach wie vor treffend. Man mu&#223; aber einschr&#228;nkend sagen, das sogar der Polizei dieses Vorgehen nicht mehr ganz geheuer ist. Dennoch steht es in Berlin offenbar an der Tagesordnung.</p>
<p>Nun gut, noch kurz einen Tee und dann ab zur Arbeit.</p>
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		<title>Rote Socken!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 13:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jemand der Springer Presse vorwerfen w&#252;rde, sie sei ein Haufen ewig gestriger schmieren Journalisten, dann k&#246;nnte ich ihn nach diesen &#196;u&#223;erungen des Springer Vorstandes D&#246;pfner verstehen. Kaum r&#252;ttelt etwas an den gewachsenen Zust&#228;nden in Wirtschaft und Politik, schon mu&#223; es nach Meinung von Springer Leuten der Russe sein, der hier aktiv wird. Das Netz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand der Springer Presse vorwerfen w&#252;rde, sie sei ein Haufen ewig gestriger schmieren Journalisten, dann k&#246;nnte ich ihn nach <a class="previewlink" href="http://www.golem.de/0911/71190.html" target="_blank">diesen &#196;u&#223;erungen</a> des Springer Vorstandes D&#246;pfner verstehen. Kaum r&#252;ttelt etwas an den gewachsenen Zust&#228;nden in Wirtschaft und Politik, schon mu&#223; es nach Meinung von Springer Leuten der Russe sein, der hier aktiv wird. Das Netz ist also die neue Sowjetunion und wird regiert von der PDS. Na denn.</p>
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		<title>Nuhr mal so&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 22:50:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kann eigentlich irgendwer irgendetwas mit dieser neuen Sendung von Dieter Nuhr anfangen? Irgendwie wirkt dieser verkrampfte Versuch dem TV Interaktivit&#228;t beizupuhlen alles andere als nat&#252;rlich. Die Eingaben des Publikums sind Nebensache und werden mit ein paar Floskeln und Versatzst&#252;cken aus alten Programmen abgeb&#252;gelt, danach geht es weiter mit dem vorbereiteten Programm. Die St&#228;rke der sogenannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann eigentlich irgendwer irgendetwas mit dieser neuen Sendung von Dieter Nuhr anfangen? Irgendwie wirkt dieser verkrampfte Versuch dem TV Interaktivit&#228;t beizupuhlen alles andere als nat&#252;rlich. Die Eingaben des Publikums sind Nebensache und werden mit ein paar Floskeln und Versatzst&#252;cken aus alten Programmen abgeb&#252;gelt, danach geht es weiter mit dem vorbereiteten Programm. Die St&#228;rke der sogenannten &#8220;Neuen Medien&#8221; ist ja eher der Dialog; Leserbriefe wurden fr&#252;her schon geschrieben und gelegentlich verlesen. Das sie heute als Videos reinkommen, kommt zwar dem TV zupass, bringt allerdings keinen Zugewinn an Interaktion, nur billliges Material um die Sendezeit aufzuf&#252;llen.</p>
<p>Spontan w&#252;&#223;te ich jetzt auch nicht, was man besser machen k&#246;nnte, &#252;berzeugend waren die letzten beiden Sendungen allerdings nicht.</p>
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		<title>Jetzt f&#228;llt`s mir wieder ein&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 11:05:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ich auf einer Seite soll, die sich mit dem Medium Fernsehen auseinander setzt, l&#228;&#223;t sich nur schwer erkl&#228;ren. Ich verweise einfach auf die unendlichen Weiten des WWW und begn&#252;ge mich mit der Auskunft: &#8220;Eigentlich auch egal&#8230;&#8221;. Was mir allerdings beim Studium aktueller Einschaltquoten sofort wieder einfiel war, weswegen ich meinen Fernseher verschenkt habe. 2,4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich auf einer Seite soll, die sich mit dem Medium Fernsehen auseinander setzt, l&#228;&#223;t sich nur schwer erkl&#228;ren. Ich verweise einfach auf die unendlichen Weiten des WWW und begn&#252;ge mich mit der Auskunft: &#8220;Eigentlich auch egal&#8230;&#8221;. Was mir allerdings beim Studium aktueller Einschaltquoten sofort wieder einfiel war, weswegen ich meinen Fernseher verschenkt habe. 2,4 millionen Menschen schauen GZSZ, und ich sch&#228;me mich schon daf&#252;r, die g&#228;ngige Abk&#252;rzung zu kennen. Was auf den Pl&#228;tzen weiter unten passiert, ist allerdings auch nicht unbedingt erbaulich. Comedy, Quiz-Shows und Soaps und ausgerechnet die Nachrichten von RTL werden offenkundig gern geschaut. Gruselig. Aber lest <a class="previewlink" href="http://dwdl.de/content/tvquoten/listing/">selbst.</a></p>
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		<title>Und, wer war schuld?!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 07:03:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer war schuld an den Krawallen in Rostock? Dieser Frage gingen die Journalisten der Tagesthemen gestern Abend nach und sind nat&#252;rlich zu keiner befriedigenden Antwort gekommen. Es ist schon bemerkenswert, das mal wieder alle Beteiligten mit den Finger aufeinander zeigen und wirklich niemand bereit ist, auch nur eine Spur von Verantwortung zu &#252;bernehmen. Diese Spielchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer war schuld an den Krawallen in Rostock? Dieser Frage gingen die Journalisten der Tagesthemen gestern Abend nach und sind nat&#252;rlich zu keiner befriedigenden Antwort gekommen. Es ist schon bemerkenswert, das mal wieder alle Beteiligten mit den Finger aufeinander zeigen und wirklich niemand bereit ist, auch nur eine Spur von Verantwortung zu &#252;bernehmen. Diese Spielchen kennen wir ja zur Gen&#252;ge aus Politik, Arbeitswelt und Kindergarten. Die Organisatoren der Anti-G8 Demonstrationen werfen der Polizei vor, sie h&#228;tten sich nicht ausreichend um Deeskalation bem&#252;ht und die Polizei beklagt, die Organisatoren w&#252;rden sie bei etwaigen Ermittlungen nicht ausreichend unterst&#252;tzen. Da ist der Kommentar des Innenministers fasst schon salomonisch: Schuld seien die Demonstranten, die von einem friedlichen Protest abgesehen haben. Wohl war. Allerdings kommt seine Erkenntnis nicht ohne den Hinweis aus, das er, der Innenminister, diese Ausschreitungen vorhergesehen hat und eigentlich noch viel mehr f&#252;r die Inneresicherheit tun wollte, ihm aber keine freie Hand gew&#228;hrt wurde. Ich freue mich schon auf die Diskussionen w&#228;hrend der kommenden Monate, in denen Sch&#228;uble immer wieder darauf hinweisen wird, das es nur zu diesen Ausschreitungen hat kommen k&#246;nnen, weil sein und das Sicherheitskonzept der L&#228;nder immer wieder ausgeh&#246;hlt wurde, durch Gerichtsurteile zum Beispiel. Jedesmal, wenn es mal wieder um Vorratsdatenspeicherung oder Geruchsproben geht, wird jeder Kritiker mit den Worten abgeb&#252;gelt:&#8221;Sie m&#246;chten also lieber Zust&#228;nde wie in Rostock oder Heiligen Damm?&#8221; Wir sollten uns jetzt schon mal &#252;berlegen, wie man solche <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument" target="_blank">Totschlagargumente</a> aushebelt und mir graust es auch schon vor den Intellektuellen Verrenkungen, die man daf&#252;r anstellen muss. (Sprich: Wechsel auf die Metaebene einer Kommunikation und erl&#228;utern der Sinnlosigkeit solcher Schein-Argumente. Das dauert in der Regel l&#228;nger, als die 1:30 min, die Fernsehstationen f&#252;r Statements reservieren und wird vom Otto-Normal-Zuschauer nur noch schwer nachzuvollziehen sein.)</p>
<p>Schuld waren in der Tat diejenigen, denen Demonstrationen eine willkommene Gelegenheit sind, sich in plumper Hooligan-Manier auszutoben. Wobei ich davon ausgehe, das wir bei jeder Demonstration auf derlei Individuen treffen d&#252;rften. Diese wild gewordene Minderheit von Leuten, die ihre Anliegen (so sie welche haben) nicht in ad&#228;quater Art und Weise artikulieren m&#252;ssen wir erdulden. Das empfinde ich als das Risiko der Freiheit. Das sind Lebensrisiken, die man nie zur G&#228;nze abstellen kann. Dasselbe gilt eigentlich auch f&#252;r Spitzenpolitiker. Diese sollten sich eigentlich dar&#252;ber im Klaren sein, das sich das private Risiko erh&#246;ht, Ziel von Anschl&#228;gen zu werden, sobald sie ein &#246;ffentliches Amt bekleiden. Risiken, die man bereit sein sollte zu tragen. Wir treiben allerdings auf unhaltbare Zust&#228;nde zu, wenn der Eindruck entsteht, die Polizei sei in der Hauptsache f&#252;r den Schutz von Spitzenpers&#246;nlichkeiten und nur nebenher f&#252;r die Aufrechterhaltung der &#246;ffentlichen Ordnung verantwortlich. Bei dem Aufwand, der in heiligen Damm betrieben wird, dr&#228;ngt sich der Eindruck fast auf.  Vielleicht ist ja weniger manchmal mehr.</p>
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		<title>Gestern im Spiegel&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2007 08:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich mich gestern kurz auf ein paar Pilz in eine meiner Lieblingskneipen zur&#252;ckgezogen und mir den Spiegel vorgekn&#246;pft habe, durfte ich mit erstaunen feststellen, das einer meiner Lieblingsblogger mittlerweile von einem meiner Lieblingsmagazine zitiert wird. Hier ist der Auszug: Alles ganz harmlos. Gleichwohl gibt es Strafverteidiger wie den D&#252;sseldorfer Udo Vetter, die ihren Mandanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Als ich mich gestern kurz auf ein paar Pilz in eine meiner Lieblingskneipen zur&#252;ckgezogen und mir den Spiegel vorgekn&#246;pft habe, durfte ich mit erstaunen feststellen, das einer meiner Lieblingsblogger mittlerweile von einem meiner Lieblingsmagazine zitiert wird. Hier ist der Auszug:</p>
<blockquote><p><span> Alles ganz harmlos. Gleichwohl gibt es Strafverteidiger wie den D&#252;sseldorfer <a class="previewlink" href="http://www.lawblog.de/" target="_blank">Udo Vetter</a>, die ihren Mandanten raten w&#252;rden, &#8220;die Geruchsabnahme nicht zu dulden&#8221;. Wenn die Obrigkeit im Schwei&#223; ihrer Untertanen schn&#252;ffle, sei das &#8220;ein Eingriff in die Intimsph&#228;re von erheblichem Gewicht&#8221;</span></p>
<p align="right"><em>Aus: Spiegel Nr. 21/2007 Seite 33</em></p>
</blockquote>
<p>Ich finde es bruhigend zu wissen, das die (teils als narzistisch bel&#228;chelte) Blogszene auch in etablierten Medien langsam zur Kenntniss genommen wird. Das hie&#223;t f&#252;r mich: die Blogs werden gelesen. Damit tragen sie zur Meinungsbildung bei und es wird auch Menschen mit weniger weitreichenden M&#246;glichkeiten eine T&#252;r ge&#246;ffnet, abseits des Mainstreams an der Willensbildung mitzuwirken (Sprich: Ihre Meinung zu sagen). Das kann durchaus positive Folgen haben (und, wenn nur die H&#228;lfte dessen, was ich w&#228;hrend meines Politikstudiums &#252;ber Demokratietheorie gelernt habe stimmt, m&#252;sste es richtig hei&#223;en: Dann muss das positive Folgen haben. Aber lassen wir uns lieber &#252;berraschen.).</p>
<p>Da der Spiegel leider vers&#228;umt hat, auf Udo ihm sein Blog hinzuweisen, mache ich das jetzt. Das <a class="previewlink" href="http://www.lawblog.de/" target="_blank">Lawblog</a> von Vedder besch&#228;ftigt sich &#252;berwiegend mit juristischen Fragen und Anekdoten aus dem Leben eines Verteidigers. Erfreulicherweise verzettelt er sich dabei nicht in langatmigen, juristischen Erkl&#228;rungen sondern schafft es, sich allgemein verst&#228;ndlich auszudr&#252;cken und l&#228;sst dabei auch den Spa&#223; nicht zu kurz kommen.</p>
<p>Inhaltlich ging es in dem Spiegel Artikel &#252;brigens um den Einsatz von Sp&#252;rhunden zur Ermittlung von potenziell Gewaltt&#228;tigen Demonstranten innerhalb einer Menschenmenge. Diese Ma&#223;nahme steht in einer ganzen Reihe von Erlassen und Verordnungen seitens des Innenministers Sch&#228;uble, die geeignet sind, die Grundfesten unserer Republik zu ersch&#252;ttern. Pikanterweise geh&#246;rten spezielle Sp&#252;rhunde und Geruchsproben von B&#252;rgern auch zum Reportoire der Stasi, was wohl viele Ost-Deutsche etwas (gelinde gesagt) irritiert hat. Da Udo das &#228;hnlich sieht und fast t&#228;glich neue Beitr&#228;ge zum Thema &#8220;B&#252;rgerrechte&#8221;, &#8220;Freiheit&#8221; und &#8220;Sicherheitspolitik&#8221; schreibt, muss ich abermals auf das Lawblog verweisen und empfehlen, t&#228;glich dort vorbeizuschauen. Viele seiner Beitr&#228;ge sind sehr nah dran am Geschehen, da er, wie erw&#228;hnt, die Erfahrungen aus der t&#228;glichen Anwaltst&#228;tigkeit mit einflie&#223;en l&#228;sst.</p>
<p>Da f&#228;llt mir aber noch der gute Westerwelle ein. Verst&#246;renderweise bezichtigt der Vorsitzende der Liberalen Partei all jene als unf&#228;hig Demokratie zu begreifen, die den (historisch &#252;brigens belegten) Vergleich des heutigen Sp&#252;rhunde Einsatzes mit Stasi-Methoden wagen. Wenn ausgerechnet der Vorsitzende einer Liberalen Partei Geschichtsbewu&#223;tsein und sensiblen Umgang mit selbiger als Unverst&#228;ndniss f&#252;r demokratische Prozesse diffamiert, kann ich sehr gut nachvollziehen, warum <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_Hamm-Br%C3%BCcher#Partei" target="_blank">Hildegard Hamm-Br&#252;chner </a>2002 ihr Parteibuch zur&#252;ckgegeben hat. Solche &#196;u&#223;erungen sind haneb&#252;chen und bed&#252;rfen keines weiteren Kommentars.</p>
<p>So, jetzt ist der heutige Beitrag mal wieder so richtig chaotisch geworden, daf&#252;r aber mal wieder ein kleiner Rundumschlag. Das waren mit Sicherheit die Themen, die mich diese Woche am meisten besch&#228;ftigt haben.</p>
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		<title>Geschichte der Online-Durchsuchung</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2007 10:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ARD-Sendung Kontraste hat eine nette Zusammenfassung online gestellt, aus der hervorgeht, wie der Verfassungsschutz in den Besitz einer Dienstanweisung gekommen ist, die ihnen erlaubt hat Online-Durchsuchungen durchzuf&#252;hren. Spannend zu lesen, wie r&#252;cksichtslos der damalige Innenminister Schily Gesetzesbruch begangen hat, wie hilflos die Politik da steht, sobald es um technische Finessen geht (und darum, diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ARD-Sendung Kontraste hat eine nette <a class="previewlink" href="http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_5856727.html" target="_blank">Zusammenfassung</a> online gestellt, aus der hervorgeht, wie der Verfassungsschutz in den Besitz einer Dienstanweisung gekommen ist, die ihnen erlaubt hat Online-Durchsuchungen durchzuf&#252;hren. Spannend zu lesen, wie r&#252;cksichtslos der damalige Innenminister Schily Gesetzesbruch begangen hat, wie hilflos die Politik da steht, sobald es um technische Finessen geht (und darum, diese zu verstehen) und wie machtlos das parlamentarische Kontrollgremium ist, wenn es die Geheimdienste kontrollieren und Fehlverhalten aufdecken soll.</p>
<p><em> vie <a class="previewlink" href="http://www.lawblog.de/" target="_blank">LawBlog</a></em></p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (XI)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2007 09:04:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tja, gestern wurde in Bremen gew&#228;hlt. Die SPD hat verloren, die CDU hat verloren und die Gr&#252;nen sowie die Linkspartei gewonnen (also an Stimmen). Die Gro&#223;e Koalition wird wohl in Bremen nicht mehr so lange halten, vielleicht raufen sich die beiden Gro&#223;en ja auch noch zusammmen. Dann war da noch der Songcontest und Roger Cicero [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, gestern wurde in Bremen gew&#228;hlt. Die SPD hat verloren, die CDU hat verloren und die Gr&#252;nen sowie die Linkspartei gewonnen (also an Stimmen). Die Gro&#223;e Koalition wird wohl in Bremen nicht mehr so lange halten, vielleicht raufen sich die beiden Gro&#223;en ja auch noch zusammmen.</p>
<p>Dann war da noch der Songcontest und Roger Cicero stand abgeschlagen auf dem 19. Platz. Unverdienterma&#223;en. Sein Album &#8220;M&#228;nnersachen&#8221; ist die einzige Ver&#246;ffentlichung der letzten eineinhalb Jahre, die ich mir mit Sicherheit noch zulegen werde. Aber die Platzierung ist auch nachvollziehbar. Swing ist ja nun schon l&#228;nger out und mir gef&#228;llt die Kiste auch eigentlich nur, weil es sehr gute, handgemachte Musik mit ziemlich witzigen deutschen Texten ist. Das ein Ukrainer zum Beispiel die Texte nicht versteht und deshalb mit der Musik nicht so viel anfangen kann, ist eigentlich nachvollziehbar.  Nicht &#228;rgern Roger und gleich ein zweites Album aufnehmen, das Gl&#252;ck ist mit den Stoikern!</p>
<p>In diesem Sinne, ich will mal wieder komponieren gehen.</p>
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