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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

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Kleine Rundschau

November 11, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Einige Geschichten sind einfach zu amüsant, als das man sie einfach links liegen lassen könnte. Auch wenn die Geschichte um die Abmanung eines Bloggers durch Eva Schweitzer wegen Urheberrechtsverletzungen schon ein paar Tage alt ist, geht sie mir nicht aus dem Sinn (die Geschichte, die Eva ist nicht ganz mein Typ). Der gute Johnny hatte schon einen passenden Kommentar dazu verfasst. Die herablassende Art, mit der sie am Ende den Blogger wieder “vom Haken” gelassen hat, war in der Tat etwas naja, herablassend. Interessanter als der Fall selbst, war der Nachgang der Geschichte.

Die Frau Schweitzer bemüht für das Aufspüren von Plagiaten ihrer Texte eine Firma, die sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigt, als Kopien von Texten aufzuspüren und ggf. den Rechtsverletzer abzumahnen. Die Konditionen der Firma sehen wohl vor, das nur Geld fließt, wenn die Firma Erfolg bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegen einen Plagiator hat. Andernfalls kostet es den Auftraggeber (also den Urheber nichts). Die Praxis sieht also vor, das der Auftraggeber zunächst keine Kosten hat, die Aufwendungen der Firma werden durch die Fälle gedeckt, in denen Ansprüche durchgesetzt werden können. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer. So ist es zwar erlaubt die Kosten für die Durchsetzung von Ansprüchen demjenigen in Rechnung zu stellen, gegen den man die Anspüche erworben hat, dabei geht der Gesetzgeber aber von den tatsächlichen Kosten aus, die entstanden sind und nicht von denen, die jemand willkürlich ansetzt. Sind dem Urheber keine Kosten entstanden, hat er auch keinen Anspruch auf Ersatz. Bisher wurden diese Geschäftspraktiken unter Verschluß gehalten, die gute Frau Schweitzer hat sie allerdings öffentlich gemacht und einige munkeln schon, damit könnte das Geschäftsmodell besagter Firma obsolet werden. Den Anwälten, die am Ende jene Rechtsverletzer vertreten, bekommen eine Steilvorlage, um zumindest die exorbitanten Kosten für eine Abmahnung herunter zu handeln, vielleicht gehen einige sogar soweit, der Gegenseite Betrug vorzuwerfen. Führt man sich Evas leidlich amüsanten Humor vor Augen könnten man auch sagen:”Ja, ja, Juristerei. Erwachsenenwelt eben.” Oder “Juristenvoodoo”. Irgendwo in Manhattan piekst jemand in die Puppe und in Düsseldorf schreit jemand los. Schmunzeln mußte ich schon und werde den Eindruck nicht los, dieser Fall wird noch Karriere machen.

Dann war da noch der Tag des Mauerfalls. Zwanzig Jahre ist das nun her, und da alle Welt jetzt davon redet, was sie an dem Tag gemacht haben: Ich war in dem Jahr elf und vermutlich schon im Bett. Ich habe nur noch den Spruch meines damaligen Mathelehrers im Kopf der etwas sagte wie:”…jetzt wird endlich niemand mehr erschossen, der von Deutschland nach Deutschland will.” Zumindest das hat sich bewahrheitet. Angeblich war der Gute Major der Reserve. Das ausgerechnet von dem solche Aussagen kamen, fand ich erst zirka fünfzehn Jahre später bemerkenswert.
Witzig in diesem Zusammenhang ist, das einer meiner Songs dieser Tage in eine Playlist geraten ist, die den Titel “Berlin wall 1989-2009” trägt. Eigentlich war die Nummer eine Reaktion auf tagespolitische Ereignisse, das jetzt einige der Meinung sind, sie reiche über den Augenblick hinaus, freut mich natürlich. Obwohl, der Ersteller der Liste kommt scheinbar aus Luxemburg, vielleicht spricht er nicht so gut Deutsch und hat den Text nur halb verstanden. Denkbar wäre es. In jedem Fall mal wieder ein Ansporn, weitere Songs fertig zu machen, wenn es die Zeit zulässt.

Außerdem habe ich noch ein paar Kleinigkeiten auf der Homepage geändert. Eigentlich nicht direkt auf der Page sondern vielmehr die Verknüpfung mit anderen Seiten. Seit ein paar Wochen nutze ich regelmäßig Facebook. Ich konnte mit diesem Sozial-Media-Gezeugs bisher nie viel anfangen, bis der gute Gertken neulich so viel positives darüber berichtete. Mir fiel auf, das ich auf Facebook teilweise aktiver bin als auf der eigenen Homepage. Das sollte sich natürlich ändern. Die Seite selbst sollte auch noch ein wenig von den Inhalten abbekommen, die ich woanders so verbreite. Das Verbinden ging nicht direkt aber über den Umweg Twitter. Jetzt werden hier im Blog also gelegentlich “Tweet”-Meldungen auflaufen. Die kommen dann von Facebook über Twitter hierher. Wie genau das funktioniert habe ich noch nicht ganz ergründen können, aber es klappt…irgendwie.

Update: Stelle gerade fest, der Umgekehrte Fall Blog->Twitter->Facebook klappt auch.

Update: Falls jemand den Song bei Jamendo in kürzerer Fassung und besserer Qualität hören will:

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Spannende Geschichte

October 23, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Eine spannende Geschichte, wie neue Medien auf die Willensbildung wirken und sogar übermächtig wirkende Pharmakonzerne zum Einlenken bringen können. In diesem Fall hat es eines 104 Zeichen langen Tweets bedurft, um eine gerichtliche Verfügung zu umgehen und der Presse zu ermöglichen über einen Fall zu berichten, der eigentlich unter den Teppich gekehrt werden sollte. Leider spielt das Stück in London; Berlin wäre mir lieber gewesen.

Hossa!

October 09, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Wir haben da ja noch eine Tochter! Das werden sich die Banker bei der HSH gedacht haben. Ist aber ja auch immer ein Kreuz mit den ganzen Verflechtungen in der Wirtschaft. “Ist das meine, ist das deine Firma?”, werden wohl Unterhaltungen an der Cocktailbar lauten, nicht nur, weil gerade reihenweise Firmen pleite gehen und ihre Besitzer wechseln. Nein, manchmal sind unsere Finanzchaoten einfach nur zu blöd mal eben in die eigenen Bücher zu schauen:

Darüber hinaus nannte die HSH Nordbank am Mittwoch nur wenige Details. In Finanzkreisen hieß es allerdings, die interne Revision der Bank habe im Juni bemerkt, dass die HSH eine Tochtergesellschaft auf den Kanalinseln habe, von deren Existenz das Management nichts wusste.

Da wundert es mich gar nicht, wo diese Krise her kommt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ruhig auch mal die eigenen Bücher.

via FeFe.

Und alle so Yeaah!

September 24, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Nachdem Jonny diese Collage mit Kanzlerstimme und Yeaahs, bis zum Abwinken ins Netz gestellt gestellt hatte, konnte ich mich dem Joke auch nicht mehr entziehen. Dieses Nummer lädt aber auch geradezu dazu ein irgendwelchen Blödsinn damit anzustellen. Das kann man sogar präsentieren, also bitte: Alle so: Yeaah!

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CxU

September 06, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Das man bei der schwarzen Pest nicht von einer demokratischen Partei zu reden braucht, ist in diesem Wahlkampf ja schon häufiger zu Tage getreten, das der Rüdigers sich aber plötzlich als knallharter Rassist herausstellt war mir neu. Es geht offenbar um die Schließung der Nokia-Werke in Bochum und deren Verlagerung nach Rumänien. Da Rumänien im Augenblick mehr Staatsbeihilfen für Industriearbeitsplätze zahlt als Deutschland, ist für Jürgi Rütt klar:

“Die kriegen die Produktion in Rumänien nicht in den Griff. (…) In Rumänien kommen die Arbeiter nicht wie unsere Arbeitnehmer hier in Nordrhein-Westfalen morgens um sieben Uhr und bleiben solange wie der Betrieb ist. Und wenn’s sein muss, machen sie auch noch Überstunden. Die kommen, wann sie wollen und gehen, wann sie wollen und deshalb kriegen sie auch die Handys nicht mehr zusammengebaut.”

Die sind alle faul und unzuverlässig! Stellt sich nur die Frage, woher er das weiß. Der beschäftigt bestimmt ein paar Rumänen für die Gartenarbeit. Die Süddeutsche schreibt weiter dazu:

Er habe sich mit seinen Äußerungen vor die nordrhein-westfälischen Arbeitnehmer gestellt, deren Leistungen weltweit anerkannt seien. Sie hätten durch falsche Entscheidungen von Konzernzentralen ihren Arbeitsplatz verloren.

Salopp formuliert kann ich nur sage: “Das kann er also auch nicht!” Wenn es tatsächlich seine Absicht gewesen sein sollte, sich vor die Arbeiter in Bochum zu stellen, hätte er das tun können, indem er während der Rede das sagt, was er erst hinterher zu Protokoll gibt.  Oder ist das nicht griffig genug? Nicht Wahlkampf tauglich? Reicht die nüchterne Feststellung, die Leute in Bochum haben sich nichts vorzuwerfen nicht aus, um seine Solidarität zu erklären? Wohl nicht in Wahlkampfzeiten. Nächste Woche schlagen NPD und DVU in den Medien auf und hetzen gegen Rumänen mit dem Verweis, der Landesvater macht es ja auch.

Wahlplakatsatire

August 17, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Eines der besten Wahlplakatssatiren, die ich je gesehen habe. Das kann ich euch nicht vorenthalten:

cduserious auf Flickr – Fotosharing!.

Wer so alles meine Musik hört

August 13, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Da war ich heut seid langem mal wieder auf Jamendo, um einen Song hoch zu laden, da erreicht mich auch schon die Nachricht von einem 15 jährigen Video Künstler. Er hat einen meiner Songs für ein kleines Video verbraten und es auf Youtube gepackt. Ich enthalte mich jedweiger Kritik und verlinke einfach mal das Video, es hat mich nämlich gefreut, das jemand Verwendung für die Nummer hat.

OSZE schickt Wahlbeobachter

August 09, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

OSZE schickt Wahlbeobachter – Politik – sueddeutsche.de.

OSZE begutachtet Wahl-Stopp für Pauli-Partei – Spiegel

*seufz*

Sicherheit total | ZEIT ONLINE

August 07, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Was ist denn bei der “Zeit” los? Nicht, das ich nicht hin- und wieder auch zu der hamburger Wochenzeitschrift greifen würde, aber eigentlich neigen die Zeit Autoren eher zu hoch elitären Exessen, als das sie mal in anschaulichen Worten Zustände und Zusammenhänge darlegen würden. Umso erfreulicher ist der Artikel, der mir heute in die Hände fällt. Anschaulich und flott geschrieben, ohne verfälschend knapp zu sein. Ein nettes Stück über das Thema “Sicherheit versus Freiheit”.

Staatliche Überwachung: Sicherheit total | ZEIT ONLINE.

Mehr davon.

Weil sie zu blöd sind…

August 04, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Da schreibe ich mir wochenlang die Finger wund; lese jeden Fetzen aus zumindest halbwegs seriösen oder unterhaltsamen Quellen und wähne schon den Untergang des Abendlandes herbei und dann das: Das Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten wird aller Voraussicht nach ein paar Formfehler wegen nicht in Kraft treten. Recht so, nur erklär mir bitte jemand, wie ich angesichts eines solchen Desasters die gesetzgebenden Organe in Deutschland auch nur noch ansatzweise ernst nehmen soll.

Trollhaus!!!

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