Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

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Aufopferungsvolle Staatslenker

Januar 18, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Gerade lese ich in der Taz, das der neue Innenminister in den Dialog mit der “Internetgemeinde” treffen möchte, da er sich um die Handlungsfähigkeit des Staates im Internet sorgt. Bemerkenswert ist folgender Abschnitt:

Die Bürger seien beim Selbstschutz ihrer Daten und Computer überfordert – Staat und Provider müssten sie dabei unterstützen. “Es ist falsch, im Staat eine bedrohende Instanz zu sehen. Er ist eine beschützende Instanz”, schrieb de Maizière.

Es ist schon länger klar, mit welchem Filter die üblichen Verdächtigen auf die Welt blicken; der unmündige Bürger ist dabei so etwas wie der Klassiker und das schon seit Adenauers Zeiten. Nichts anderes bedeutet es ja, wenn jemand den Menschen die Fähigkeit abspricht sich selbst um ihre Belange zu kümmern, um sich anschließend selbst für deren Erledigung ins Gespräch zu bringen. Der Bürger ist dumm und muß vor sich selbst beschützt werden. Dabei ist es unerheblich, ob nun gute Absicht vorherrscht oder nicht, ob uns jemand beschützen will oder nicht. Ob er es ermst meint oder ihn Hintergedanken plagen, die in der Durchsetzung ganz anderer Interessen begründet sind. Er erklärt mich für unfähig und bringt sogar noch dritte ins Gespräch, die dann meine Angelegenheiten bestellen sollen. Konzerne. Kopfschütteln reicht da eigentlich nicht mehr aus, ich liege schon mit dem Kopf auf der Tischplatte und hoffe, das der Schmerz nachläßt.
Von Erich Mielke ist der Satz überliefert: “Ich liebe doch alle Menschen.” und ich vermute, er hat damit nicht einmal gelogen. Sogar unser Innenminister will nur unser Bestes, was er nicht begreifen kann und will ist: Es liegt nicht in seiner Hand. Daran ändert sich auch nichts, wenn dem Minister laufend die Branchen- und Interessenverbände, undedarfte Internetnutzer und Industriekonzerne in den Ohren liegen und anmerken, man müsse mal was tun. Anstatt den Ministerflüsterern mal zu sagen, das sie ihre Angelegenheiten gefälligst selbst bestellen sollen (so wie man es von mündigen Bürgern erwartet), fühlt sich der gerade Berufene geehrt und rennt los und macht halt irgendwas. Und redet halt mal ein wenig. Nur, es liegt nicht in seiner Macht.
Reden wir über die Daten und Computer der Bürger, verlassen wir den Bereich der Inneren Sicherheit und sind direkt im Privaten; im ganz Privaten. Dafür ist keiner der Berliner Minister zuständig. Weder Minister, noch Kanzler, noch Bundespräsident, noch alle Zusammen und auf einmal. Das ist Sache der Bürger und nur der Bürger. Und sind diese nicht in der Lage ihre Angelegenheiten zu regeln, dann haben wir kein Problem in Sachen Innere Angelegenheiten, sondern ganz banal ein Bildungsproblem. Damit ist es Sache von Frau Schavan. In der Tat ist ganau das das Einzige, was ich unserem Gemeinswesen an Eingriff gestatten würde. Fortbildung in Sachen Internet. Solche kann das Innenministerium gern und zu hauf finanzieren und für alle Mitbürger kostenfrei halten. Herr  de Maizière könnte meinem Arbeitgeber auch die Kosten für meine Arbeit erstatten, damit ich auch in Zukunft den Internetnutzern das Internet erklären kann. Dummerweise habe ich nicht den Eindruck, das der Innenminister mit Mitteln winkt um die Situation zu verbessern. Nein, er und seines Gleichen wollen Gesetze machen. Der einzige Unterschied zu vorher ist, sie haben in den letzten ein einhalb Jahren Gegenwind verspürt und wollen wieder etwas Ruhe in die ganze Sache bringen. Da will jemand Ruhe in ein Medium bringen, welches von Unruhe lebt. Dummerweise ist dies nicht das einzige Mißverständnis.

Advent, Advent!

Dezember 01, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 4 Kommentare →

Es ist soweit, der Advent ist da und damit das große Rätselraten. Ich mache den Auftakt bei der advents Blogparade von Gordon. Der erste Hinweis lautet:

Auf dem gesuchten Bild sind vier Personen abgebildet!

Na, das dürfte ja nich so schwer sein ;-). Wer einen ersten Tip abgeben möchte, kann dazu die Kommentarfunktion nutzen. Den nächsten Tip gibt es morgen beim Radtouren Verzeichnis. Dem Gewinner winkt zwar nur ein kleiner Gewinn, dafür viel Ruhm und Ehr. Außerdem haben alle Mitspieler endlich mal die Gelegenheit die angestammten Gefilde zu verlassen und ein paar neue Blogs kennen zu lernen.

Denkt dran!

November 30, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 5 Kommentare →

Ab morgen steht hier der erste Hinweis in dem kleinen Weihnachtsrätsel von Gordon. Es geht noch immer darum ein Bild im Internet zu entdecken. Und wie in den Teilnahmebedingungen ausgeführt, gibt es auch die ein oder andere Kleinigkeit zu gewinnen. Also für die Leute, die mit Ruhm und Ehr nichts anfangen können.

Ist denn schon wieder Weihnachten?

November 24, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Neulich schrieb mich der Gordon von funkygog.de an. Er möchte es dieses Jahr zu Weihnachten mal blogmäßig krachen lassen, dazu hat er sich ein kleines Rätselraten als Blogparade ausgedacht. Gesucht wird ein Bild. Dazu sucht er Blogger, für jeden Tag im Dezember, die einen Beitrag veröffentlichen, der einen Hinweis auf dieses Bild enthält. Der Spielspaß soll im Vordergrund stehen und im Vorbeigehen sollen die Mitspieler einfach mal neue Blogs kennen lernen. Dennoch werden die Teilnehmenden Blogs ein paar Geschenke zusammentun, die man dann herumreichen kann. Ich finde die Idee spannend und mache natürlich mit. An welchem Tag im Dezember bei mir ein Beitrag zu finden sein wird, wird sich noch herausstellen. Weitere Infos gibt es hier. Und hier.

Update: Der Termin steht. Ich mache den Anfang am 01.12.

Rote Socken!

November 14, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Wenn jemand der Springer Presse vorwerfen würde, sie sei ein Haufen ewig gestriger schmieren Journalisten, dann könnte ich ihn nach diesen Äußerungen des Springer Vorstandes Döpfner verstehen. Kaum rüttelt etwas an den gewachsenen Zuständen in Wirtschaft und Politik, schon muß es nach Meinung von Springer Leuten der Russe sein, der hier aktiv wird. Das Netz ist also die neue Sowjetunion und wird regiert von der PDS. Na denn.

Sehenswert!

November 12, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Lobo und Sixtus halten endlich mal die Klappe! Nur Spaß. Geile Idee. Wir erinnern uns ja immer wieder gern an die Horrormärchen aus den Anfangszeit der Eisenbahn. Ein Mensch, der sich mit mehr als dreißig Stundenkilometern fortbewegt, wird auf der Stelle an Gehinquetschung sterben. Oder die Anfänge des Kinos, wo es zunächst Erlasse gegeben haben soll, die vorsahen,

“…dass Filmvorführungen nach spätestens zwei Minuten unterbrochen werden mussten. Danach musste das Kino mindestens fünf Minuten lang hell erleuchtet werden, ehe wieder zwei Minuten Filme gezeigt werden durfte. Die Gefährdung bestand darin, dass Filme vom Publikum in verdunkelten Räumen gesehen wurden. Wenn das mehr als zwei Minuten lang geschah, konnte durch Überreizung der Nerven eine Schädigung des Gehirns eintreten, und blind werden konnte man auch. Wissenschaftliche Studien hatten das eindeutig ergeben.”

Aus Amokläufer unter sich.- Hans Schmid

Heute sind es gerade mal die “neuen Medien”, die die Welt in den Abgrund stürzen, vielleicht erlebe ich och die nächste Kulturrevolution und werde dann auch so ein: “Geht mir weg mit dem Neuen, ihr ruiniert mir das Internet”-Typ. Man kann aber sagen: Bisher hat es noch kein Medium geschafft, ein einmal Etabliertes zu verdrängen: auch heute noch gibt es Bücher, trotz Radio. Radiostationen trotz Fernsehen und entgegen der etablierten Meinung wächst auch der Musikmarkt noch immer. Nicht umsonst wurden ja so Ausbildungsberufe wie “Veranstaltungstechniker” ins Leben gerufen. Es ist nur der Absatz von Tonträgern, der Rückläufig ist. Im Bereich Live-Musik passiert immer noch eine Menge.

In jedem Fall haben die Beiden da mal eine treffende Analogie aufgemacht.

Kleine Rundschau

November 11, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Einige Geschichten sind einfach zu amüsant, als das man sie einfach links liegen lassen könnte. Auch wenn die Geschichte um die Abmanung eines Bloggers durch Eva Schweitzer wegen Urheberrechtsverletzungen schon ein paar Tage alt ist, geht sie mir nicht aus dem Sinn (die Geschichte, die Eva ist nicht ganz mein Typ). Der gute Johnny hatte schon einen passenden Kommentar dazu verfasst. Die herablassende Art, mit der sie am Ende den Blogger wieder “vom Haken” gelassen hat, war in der Tat etwas naja, herablassend. Interessanter als der Fall selbst, war der Nachgang der Geschichte.

Die Frau Schweitzer bemüht für das Aufspüren von Plagiaten ihrer Texte eine Firma, die sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigt, als Kopien von Texten aufzuspüren und ggf. den Rechtsverletzer abzumahnen. Die Konditionen der Firma sehen wohl vor, das nur Geld fließt, wenn die Firma Erfolg bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegen einen Plagiator hat. Andernfalls kostet es den Auftraggeber (also den Urheber nichts). Die Praxis sieht also vor, das der Auftraggeber zunächst keine Kosten hat, die Aufwendungen der Firma werden durch die Fälle gedeckt, in denen Ansprüche durchgesetzt werden können. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer. So ist es zwar erlaubt die Kosten für die Durchsetzung von Ansprüchen demjenigen in Rechnung zu stellen, gegen den man die Anspüche erworben hat, dabei geht der Gesetzgeber aber von den tatsächlichen Kosten aus, die entstanden sind und nicht von denen, die jemand willkürlich ansetzt. Sind dem Urheber keine Kosten entstanden, hat er auch keinen Anspruch auf Ersatz. Bisher wurden diese Geschäftspraktiken unter Verschluß gehalten, die gute Frau Schweitzer hat sie allerdings öffentlich gemacht und einige munkeln schon, damit könnte das Geschäftsmodell besagter Firma obsolet werden. Den Anwälten, die am Ende jene Rechtsverletzer vertreten, bekommen eine Steilvorlage, um zumindest die exorbitanten Kosten für eine Abmahnung herunter zu handeln, vielleicht gehen einige sogar soweit, der Gegenseite Betrug vorzuwerfen. Führt man sich Evas leidlich amüsanten Humor vor Augen könnten man auch sagen:”Ja, ja, Juristerei. Erwachsenenwelt eben.” Oder “Juristenvoodoo”. Irgendwo in Manhattan piekst jemand in die Puppe und in Düsseldorf schreit jemand los. Schmunzeln mußte ich schon und werde den Eindruck nicht los, dieser Fall wird noch Karriere machen.

Dann war da noch der Tag des Mauerfalls. Zwanzig Jahre ist das nun her, und da alle Welt jetzt davon redet, was sie an dem Tag gemacht haben: Ich war in dem Jahr elf und vermutlich schon im Bett. Ich habe nur noch den Spruch meines damaligen Mathelehrers im Kopf der etwas sagte wie:”…jetzt wird endlich niemand mehr erschossen, der von Deutschland nach Deutschland will.” Zumindest das hat sich bewahrheitet. Angeblich war der Gute Major der Reserve. Das ausgerechnet von dem solche Aussagen kamen, fand ich erst zirka fünfzehn Jahre später bemerkenswert.
Witzig in diesem Zusammenhang ist, das einer meiner Songs dieser Tage in eine Playlist geraten ist, die den Titel “Berlin wall 1989-2009” trägt. Eigentlich war die Nummer eine Reaktion auf tagespolitische Ereignisse, das jetzt einige der Meinung sind, sie reiche über den Augenblick hinaus, freut mich natürlich. Obwohl, der Ersteller der Liste kommt scheinbar aus Luxemburg, vielleicht spricht er nicht so gut Deutsch und hat den Text nur halb verstanden. Denkbar wäre es. In jedem Fall mal wieder ein Ansporn, weitere Songs fertig zu machen, wenn es die Zeit zulässt.

Außerdem habe ich noch ein paar Kleinigkeiten auf der Homepage geändert. Eigentlich nicht direkt auf der Page sondern vielmehr die Verknüpfung mit anderen Seiten. Seit ein paar Wochen nutze ich regelmäßig Facebook. Ich konnte mit diesem Sozial-Media-Gezeugs bisher nie viel anfangen, bis der gute Gertken neulich so viel positives darüber berichtete. Mir fiel auf, das ich auf Facebook teilweise aktiver bin als auf der eigenen Homepage. Das sollte sich natürlich ändern. Die Seite selbst sollte auch noch ein wenig von den Inhalten abbekommen, die ich woanders so verbreite. Das Verbinden ging nicht direkt aber über den Umweg Twitter. Jetzt werden hier im Blog also gelegentlich “Tweet”-Meldungen auflaufen. Die kommen dann von Facebook über Twitter hierher. Wie genau das funktioniert habe ich noch nicht ganz ergründen können, aber es klappt…irgendwie.

Update: Stelle gerade fest, der Umgekehrte Fall Blog->Twitter->Facebook klappt auch.

Update: Falls jemand den Song bei Jamendo in kürzerer Fassung und besserer Qualität hören will:

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Spannende Geschichte

Oktober 23, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Eine spannende Geschichte, wie neue Medien auf die Willensbildung wirken und sogar übermächtig wirkende Pharmakonzerne zum Einlenken bringen können. In diesem Fall hat es eines 104 Zeichen langen Tweets bedurft, um eine gerichtliche Verfügung zu umgehen und der Presse zu ermöglichen über einen Fall zu berichten, der eigentlich unter den Teppich gekehrt werden sollte. Leider spielt das Stück in London; Berlin wäre mir lieber gewesen.

Hossa!

Oktober 09, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Wir haben da ja noch eine Tochter! Das werden sich die Banker bei der HSH gedacht haben. Ist aber ja auch immer ein Kreuz mit den ganzen Verflechtungen in der Wirtschaft. “Ist das meine, ist das deine Firma?”, werden wohl Unterhaltungen an der Cocktailbar lauten, nicht nur, weil gerade reihenweise Firmen pleite gehen und ihre Besitzer wechseln. Nein, manchmal sind unsere Finanzchaoten einfach nur zu blöd mal eben in die eigenen Bücher zu schauen:

Darüber hinaus nannte die HSH Nordbank am Mittwoch nur wenige Details. In Finanzkreisen hieß es allerdings, die interne Revision der Bank habe im Juni bemerkt, dass die HSH eine Tochtergesellschaft auf den Kanalinseln habe, von deren Existenz das Management nichts wusste.

Da wundert es mich gar nicht, wo diese Krise her kommt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ruhig auch mal die eigenen Bücher.

via FeFe.

Und alle so Yeaah!

September 24, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Nachdem Jonny diese Collage mit Kanzlerstimme und Yeaahs, bis zum Abwinken ins Netz gestellt gestellt hatte, konnte ich mich dem Joke auch nicht mehr entziehen. Dieses Nummer lädt aber auch geradezu dazu ein irgendwelchen Blödsinn damit anzustellen. Das kann man sogar präsentieren, also bitte: Alle so: Yeaah!

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