Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

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Trojaner? Is nich! Punkt.

October 24, 2011 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Der Wirbel um den vom CCC entdeckten und analysierten Staatstrojaner ist etwas abgelauft, nachdem in der letzten Woche ein kurze Anhörung vor dem Bundestag stattfand. Bei der Dimension des Themas hatte ich eigentlich erwartet, das die ARD in ihren Talk-Shows nur noch zu diesem Thema plaudern würde, komischerweise ist das Thema Mainstream-Medien (bis auf ein paar löbliche Ausnahmen) völlig vorbeigerauscht.
Heute abe ich das dumpfe Gefühl, dass das Thema zu schnell wieder verschwindet. Und vorallem, dass die Nachlese und die politischen Konsquenzen aus dem Skandal in die völlig falsche Richtung gehen. Die Justizministerin denkt jetzt über schärfere Gesetze zum Schutze der Privatsphäre der Bürger nach und ich stehe daneben und denke mir: “Ach Schnarre, das Gesetz gibt es schon, nennt sich Grundgesetz und du solltest dem Schmöker mal wieder zur Geltung verhelfen.”

Das Bundesverfassungsgericht hat im Zuge der Verhandlungen um die songenannte Online-Durchsuchung 2008 festgestellt, dass die Quellen-TKÜ nur unter strengen Auflagen erfolgen darf. Dazu muss durch “technische Vorkehrungen und rechtliche Vorgaben” sichergestellt werden, dass lediglich Daten aus einer laufenden Telekommunikation ausgeleitet werden. Als Juristin interessiert sich die Justizministerin offenbar nur für die rechtlichen Vorgaben, nicht jedoch für die technischen Aspkete des Ganzen. Was schade ist, denn schaute man auf die technischen Fragen der Quellen-TKÜ und wie deren verfassungskonforme Umseztung technisch nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts aussehen könnte, dann wäre die Diskussion um diese Art der Überwachung sehr schnell wieder beendet. Denn faktisch hat das Gericht die Quellen-TKÜ, ohne es zu wissen oder gar zu wollen, verobten. Die Law-and-Order-Fraktion im Deutschen Bundestag könnte ihre Klamotten umgehend wieder einpacken und wie gewohnt in der zweiten oder dritten Reihe platznehmen. Aber alles der Reihe nach.

Ein “sicherstellen”, im Sinne von Beweisen, dass ein Programm das (und nur das) macht, was der Autor der Software beabsichtigt hat, ist im Rahmen der Softwareentwicklung nicht möglich. Turing hat der Informatik mit dem Halteproblem nämlich ein ziemliches Ei ins Nest gelegt. Eigentlich hat er nur gezeigt, das es kein Programm (keine Maschine) geben kann, die eine andere Maschine (ein anderes Programm) dahingehend analysieren kann, ob es terminiert oder nicht. Was hier in einen Satz passt, in Wirklichkeit aber etliches an Gerhinschmalz erfordert, um es nachzuvollziehen (von selbst erdenken ganz zu schweigen), hat gehörige Konsequenzen. Für Softwareentwickler heißt es, dass es keine Software geben kann, mit der ich überprüfen könnte, ob ein gegebenes Programm fehlerfrei ist (von dem Problem abgesehen, dass man noch beweisen müsste, dass die Verifikationssoftware fehlerfrei ist. Siehe auch: Henne-Ei-Problem). Ein automatisches Beweisen ist jedenfalls nicht möglich. Es lässt sich kein Algorithmus formulieren, der dies für ein beliebiges Programm leisten könnte.

Es wäre denkbar diesen Beweis dann händisch und eben nicht automatisch zu versuchen, doch was wäre damit gewonnen? Würde man versuchen die Richtigkeit eines Programms mit Hilfe von (sagen wir einfach) der Prädikatenlogik zu zeigen, stünde man vor dem Problem, dass man nach Vollendung des Beweises beweisen müsste, das der Beweis, den man soeben erbracht hat auch korrekt ist. An der Stelle hakt es sich natürlich aus, denn der Vorgang würde sich umgehend wiederholen, sobald man den Beweis für den Beweis erbracht hat (abermals: Henne-Ei-Problem). Bei einem Beweis mit beispielsweise der Aussagenlogik würde man im Grunde nur die Programmiersprache wechseln. Man wechselt von einer formalen Sprache in die nächste. Und derjenige der in ihr formuliert macht Fehler.

Zugegeben, dass sind erstmal “nur” theoretische Probleme, dennoch hat dieser Umstand immense Tragweite: Ließe sich das Problem der Programmverifikation abschließend und zufriedenstellen lösen, dann wären schlagartig alle Programme auf dem Weltmarkt fehlerfei. In der Realität sieht es aber so aus, dass jedes neu installierte Programm als allererstes nach einer Internetverbindung schreit, um Aktualisierungen vom Hersteller herunter zu laden.
In der Anhörung vor dem Bundestag letzte Woche hat ein findiger SPD-Abgeordneter (dessen Name ich leider wieder vergessen habe) süffisant angemerkt, dass das BKA scheinbar über Mittel zur Programmverifikation verfüge, die die Inforamtik noch nicht kennen würde. Er frage sich, ob die Bundesregierung plane dieses Wissen mit der Welt zu teilen. Sie könnte es gebrauchen, denn faktisch ist alle Software ein Bannanenprodukt: Reift beim Kunden. Mit der Einschränkung: Wird selten wirklich genießbar.

Es bleibt also festzuhalten: Es ist nicht möglich sicherzustellen, das Software genau das und nur das macht, was sie machen soll. Selbst wenn man Zugriff auf die Quelltexte hätte, die in aller Regel wesentlich leichter zu überblicken und zu bewerten sind, als die Assembler-Quellen, die der CCC vorgelegt hat, bliebe noch immer das Problem der Komplexität. Zum einen die Komplexität des Quellcodes selbst. Schon die Masse von Quelltexten kann überfordern und auch relativ “funktionsarme” Programm können schnell den Umfang einer “Mittelerde Saga” oder eines George R. R. Martin-Romans annehmen kann. Solche Werke soweit zu “lektorieren”, dass sie komplett fehlerfrei sind, ist ein erheblicher Aufwand und will dennoch so gut wie nie gelingen.
Zum anderen wäre das das Problem der Umgebung, in die das Programm eingebettet wird. Software, also auch ein etwaiger Trojaner, arbeitet nicht in einem luftleeren Raum. Sie interagieren laufend und häufig mit dem Betriebssystem und anderer Software auf einem Rechner. Selbst, wenn man einen Trojaner unter Laborbedingungen zur Ausführung bringt und dann durch probieren ein gewisses Maß an Sicherheit gewinnt, das das Programm korrekt arbeitet (arbeiten müsste), verfliegt diese Gewissheit sehr schnell, wenn man ihn in die “freie Wildbahn” entlässt. Niemand kann vorhersehen, welche Software auf einem System installiert ist oder noch installiert werden wird. Niemand weiß, welches Update das Betriebssystem selbst morgen bekommen wird und wie sich das auf bereits installierte Programme auswirkt. Was ist mit neu verbauter Hardware, oder neuen Geräten die nur gelegentlich angeschlossen werden? Es ist nicht möglich alle diese Variabeln auszulösen und “sicherzustellen” das eine Software korrekt arbeitet und keine Fehler enthält. Softwaresysteme sind hoch dynamisch. Schon das Hochfahren eines Rechners ist mit vielen Veränderungen auf den Datenbeständen verbunden, von neuen Programmen oder veränderten Programmversionen ganz zu schweigen. Alle diese Eventualitäten im Blick zu behalten ist schlicht nicht möglich.

Insofern ist es zutreffend die Idee einer Prüfinstanz für Überwachungssoftware, die letzte Woche aufkam und wohl insbesondere von der SPD favorisiert wird, als Feigenblatt zu bezeichnen. Salopp gesagt ist das einzige, was ein Analytiker mit Sicherheit über ein vorgelegtes Programm sagen kann: Ja, du bist ein Softwaresystem. Genau wie der Richtervorbehalt wäre das nur Diazepam für die irritierte Öffentlichkeit; löst aber exakt kein Problem. Da es nicht möglich ist, sich Gewissheit über die Funktion eines Programms zu verschaffen, was soll dann eine Prüfinstanz? Uns nochmal bestätigen, das es nicht geht?

Die Lösung muss lauten, auf den Einsatz von Überwachungssoftware generell zu verzichten und stattdessen auf die Anbieter von VoiP-Diensten zu zu gehen und diese dazu zu bringen, eine Kommunikationsüberwachung zu ermöglichen (bei herkömmlichen Telekommunikationsdienstleistern geht es ja auch). Zumindest bei Skype heißt es, dass diese Firma sich nicht verweigern würde. Das hätte den Vorteil, das man “nur” in ein Grundrecht eingreifen muss und nicht auch noch die Integrität von IT-Systemen verletzt und ggf. sogar die Unverletzlichkeit der Wohnung beschneidet (wenn Beamte in anderer Leute Wohnungen eindringen, um dort einen Trojaner zu installieren). Obwohl ich generell skeptisch bleibe, was Überwachungsmaßnahmen angeht. Wenn man gelegentlich solche Artikel liest, kann man kaum der Meinung sein, dass Richter und Staatsanwälte mit den Möglichkeiten der Überwachung (selbst solche, die es schon gibt), tatsächlich verantwortungsvoll umgehen.

In diesem Sinne: Trojaner? Is nich. Geht woanders spielen.

Kauderwelsch

October 24, 2011 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Der Volker Kauder ist je mittlerweile ein beliebtes Ziel, wenn man jemanden sucht, auf den man seinen Zorn über die schlechte Netzpolitik der Konservativen projezieren kann. Mit seinem Interview in der Süddeutschen hat er neulich aber mehr als nur einen Vogel abgeschossen. Er beweißt einmal mehr, wie wenig er tatsächlich von den Themen versteht, für die er sich so leidschaftlich einsetzt. Er hat ja schon gezeigt, dass er es mit dem Urheberrecht selbst nicht so genau nimmt, wenn es die eigene Webpräsenz betrifft. Vermutlich ist dieser Umstand in Unwissenheit begründet. Ich hoffe es zumindest, sonst müsste ich annehmen der Mann sei zu dumm für das Urheberrecht.
So fällt zum Beispiel der Satz: “Bislang wird das [Begehen von Urheberrechtsverletzungen. Anm. d. V.] als Straftat behandelt und beschäftigt Staatsanwälte.” Es stimmt, Urheberrechtsverletzungen beschäftigen Staatsanwälte. Jedoch nur dann, wenn ein Rechteinhaber bei Internetprovidern Verbindungsdaten abfragen möchte, um eine Urheberrechtsverletzung aufzuklären. Wobei sich jedoch alle Juristen einig sind, dass Urheberrechtsverletzungen Vergehen sind und keine Straftaten. Bei Vergehen werden Staatsanwälte in der Regel nicht von sich aus aktiv. Bei Vergehen gilt der Satz: Wo kein Kläger da kein Richter. Es muss normalerweise erst jemand die Urheberrechtsverletzung geltend machen. Aber wem erzähle ich das, der Kauder sitzt ja im Rechtsausschuß des Deutschen Bundestages.

Spannend finde ich auch die tollen Analogien, die Herr Kauder da entwirft. Zum Thema “Internet kappen” entwirft er eine aus dem Straßenverkehr. Wer sich im Autoverkehr nicht benehme, dem werde der Führerschein abgenommen, so Kauder. Deshalb ist es legitim, dem Anschlußinhaber das Internet zu kappen, wenn über einen Anschluß Vergehen begangen werden. Irgendwie wirft er da die Erlaubnis ein Fahrzeug zu führen mit dem Eigentum an einem Fahrzeug durcheinander.
Es stimmt sicher, dass die Fahrerlaubnis einem renitenten Fahrer abgenommen werden kann. Jedoch habe ich noch nie gehört, dass man sich an den Halter hält und diesem das Auto wegnimmt, wenn jemand anderes mit dem eigenen Auto Unfug getrieben hat. Die Analogie hinkt auch noch an anderer Stelle: Welches Internet wird denn gekappt? Das normale DSL (über das Telefonnetz). Was ist mit UMTS oder LTE? Was ist mit Internetzugängen in Cafes und Bibliotheken? Selbst wenn man also dem Familienvater das Internet kappt, weil der Sohnemann Unfug verzappft hat, kann das Söhnchen also weiterhin einfach in ein anderes Vehikel benutzer, um weiterhin Blödsinn zu machen.

Toll finde ich auch den Satz: “Mir geht es darum, junge freischaffende Künstler zu unterstützen.” Oh schön! Also ich als “freischaffender Künstler” kann ihnen versichern: Mir bringt dieses Anliegen rein gar nichts. Meiner einer verdient kein Geld durch den Vertrieb von Musik. Wenn her Kauder mich dennoch unterstützen möchte: Ich nehme Spenden per Jamendo entgegen. Vielen Dank!

Oh und natürlich solche Klopfer: “Was mich auch sehr stört ist, dass es möglich ist, im Internet anonym zu publizieren. Das muss aufhören. Das geht nicht.” Ja, das geht nun wirklich nicht. Einfach anonym irgendwo was veröffentlichen. Das ist ja fast so wie, einen Leserbrief unter Pseudonym abschicken oder diese Interviews im Fernsehen mit unkenntlich gemachten Gesprächspartnern. Kann ja wohl nicht angehen, dass sich Überbringer unbequemer Nachrichten einfach mal in Sicherheit wiegen können. Das grenzt ja schon fast an Demokratie!

Normalerweise würde ich mich ja über Journalisten aufregen, die ein Interview führen, ohne den Interviewten mal so richtig auf den Zahn fühlen und ihn einfach seine Talking Points abarbeiten lassen. In diesem Fall bin ich der Süddeutschen aber dankbar, dass die dem Mann einfach mal nicht zu sehr widersprochen haben. Das Geblubber eines Kauder entlarvt sich so viel schneller. Also: Vielen Dank an die Süddeutsche, habe selten so gelacht.

Uhlenspiegel

October 10, 2011 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Das halbe deutsche-sprachige Internet verfällt in hämisches Gelächter (mir geht´s genauso), nachdem der CCC am Samstag die Ergebnisse seiner Analyse eines Stücks Software bekannt gibt, die aller Wahrscheinlichkeit nach für die sogenannte Quellen-TKÜ eingesetzt wurde und dermaßen delitantisch Programmiert wurde, dass sich sogar bei einem halb-fertigen Informatiker wie mir die Fußnägel hochstellen. Bisher ist nicht gesichert, dass es sich um Software von öffentlicher Seite handelt. Der CCC gibt sich jedoch sicher und bisher hatten wir kaum Anlass an deren Integrität und Gewissenhaftigkeit zu zweifeln.
Die technischen und rechtlichen Aspekte will ich hier gar nicht groß beleuchten. Die Ergebnisse des CCC können in Reinform (Achtung, PDF) nachgeleseen werden, die rechtliche und gesamtgesellschaftliche Relevanz sind an anderer Stelle von weitaus fähigerem Personal als mir beleuchtet worden.
Spannend finde ich jedoch die Reaktionen in den etablierten Parteien. So keilt der Abgeordnete Hans-Peter Uhl plötzlich gegen die liberale Justizministerin, da diese sich verweigert hatte eine “spezialgesetzliche Rechtsgrundlage für die Quellen-TKÜ” zu schaffen und damit die Ermittlungsbehörden zu dieser “Verzweiflungstat” quase getrieben hat. Man fragt sich jetzt: Hat der Mann gar nicht begriffen, wovon wir hier reden? Doch, doch, er weiß es ganz genau. Nach der Katastrophe ist er jedoch schon damit beschäftigt, selbige für sich zu nutzen. Jetzt, wo die Online-Durchsuchung wieder auf die Tagesordnung kommt, möchte er jetzt darüber reden, diese auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen. Sprich: Die Umtriebe einiger Behörden jetzt im Nachhinein legalisieren, damit sie in Zukunft nicht mehr zur “Notwehr” greifen müssen, wenn sie in schwierige Ermittlungen verstrickt werden. Ich bin gespannt, welche Schweineherde dieses Woche quickend durchs Dorf getrieben wird. Die Talkshowthemen dürften klar sein: “Brauchen wir mehr Überwachung?” Ich sauf ein Weizen, wenn die PR-Profis aus dem konservativen Lager diesen Spin nicht hinbekämen. Der CCC kritisiert das Grundgesetz widrige Vorgehen einiger Bundes- oder Landesbehörden und am Ende des Tages reden wir darüber, warum gerade das legitim war. Die implizite Forderung ist stärkere Kontrolle und ein engeres Korsett für Ermittlungsbehörden, die Diskussion wird sich aber um mehr Rechte für selbige drehen.

Dabei finde ich jetzt schon völlig absurd, dass man nach der Aktion mit dieser Spionagesoftware heute mit Fug und Recht die Forderung aufstellen kann: Die Krimialämter müssen jetzt vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Die Agieren da offenkundig gegen die Entscheidungen aus Karlsruhe; andere Organisationen werden für wesentlich weniger auf´s Korn genommen.

OneClick Router Reconnect per Telnet

November 22, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Bisweilen hat man im Internet ja das Bedürfnis seine öffentliche IP-Adresse zu verändern. Dies ist weniger kompliziert als es klingt, im Grunde muß man nur die Verbindung zum Provider abbauen und eine neue herstellen. Bei jeder Neuanmeldung vergeben die Provider eine neue Adresse aus ihrem Pool. Man kann also einfach seinen Router neu starten, das erfüllt diesen Zweck. Allerdings ist es etwas umständlich jedes mal den Router aus und wieder anzumachen. In aller Regel kann man jedoch per Browser auf seinen Router zugreifen und einen Neustart veranlassen. Dummerweise habe ich bei mir die Firmware der 7113 irgendwann mal durch diverse Experimente zerschossen, so dass das Webinterace nicht mehr erreichbar ist, obgleich die Box alle seine Aufgabe völlig normal verrichtet. Es mußte also eine andere Alternative her, um gelegentlich eine neue IP-Adresse zu bekommen. Passenderweise bieten mittlerweile alle FritzBoxen die Möglichkeit per Telnet auf das Gerät zuzugreifen und einige Kommandos auszuführen.

Erster Bildschirm von Kitty nach dem Start.

Erster Bildschirm von Kitty nach dem Start.

Bevor man irgendwas per Telnet an der Box verändern kann, muß der Telnet-Server der FritzBox aktiviert werden. Standarmäßig ist dieser Deaktiviert und kann (meines Wissens) auch nicht per Webinterface angeschaltet werden. Scheinbar will AVM für dieses Feature keinen Support machen, prinzipiell braucht man es ja auch nicht. Eigentlich. Es seie denn man braucht es doch.
Um den Server zu aktivieren kann man bei den FritzFon-Geräten jedoch einen Anruf tätigen und die Box bitten, den entsprechenden Dienst zu starten. Dazu gibt es folgende Kurzwahlen:

#96*7* Telnet ein
#96*8* Telnet aus

Jetzt kann man mit jedem beliebigen Client (z.B. Putty oder Kitty) auf die Box zugreifen und mal nachschauen, ob jemand zu Haus ist. Für dieses kleine Experiment habe ich Kitty verwendet. Kitty ist ein Fork von Putty und implemtiert ein paar Funktionen mehr als dieser Client. Funktionen, die wir später brauchen werden, wenn es darum geht den Neustart zu automatisieren.
Wir öffenen das Program und werden gleich mit einer passenden Meldung begrüßt. Hier können wir jetzt einfach mal die Adresse der FritzBox eintragen und festlegen, dass wir eine Telnetverbindung wünschen. Nachdem wir “Open” gedrückt haben, wechselt der Bildschirm und wir können uns an der Box anmelden. Hier müssen wir uns mit dem Benutzer “root” anmelden (Linux-Spezies klappen sich schon die Fußnägel hoch, das tatsächlich alles über den root-Nutzer läuft. Zum Glück ist der Telnet-Server nur aus dem lokalen Netz erreichbar.). Das Kennwort entspricht dem Kennwort mit welchem man sich normalerweise auch am Webinterface der Box anmeldet. Bei der Eingabe des Kennwortes nicht wundern: Hier nichts angezeigt, wenn man das Kennwort einträgt. (Typisch für Unix-Systeme bei der Eingabe von Passwörtern.).

Nach der Anmeldung und Ausführen des Reconnects.

Nach der Anmeldung und Ausführen des Reconnects.

War die Anmeldung erfolgreich, sieht man eine Eingabeaufforderung, wie man sie von Konsolen gewohnt ist. Hier kann man nun einige reguläre Linux-Konsolenkomandos an die Box senden, diese führt sie dann aus. Im Bild ist zu sehen, das bei mir eine Freetz-Firmware läuft, also just die Software, die mir das reguläre Webinterface zerschossen hat. Bei anderen Boxen wird die Ansicht anders sein.
Um nun einen Reconnect auszuführen, muss man die Verbindung zum Provider unterbrechen und erneut aufbauen. Dazu kann man den sogenannten dsl-deamon der Box beenden. Dieses Programm ist wohl maßgeblich für die Verbindung verantworlich. Beendet wird der Dienst mit :

dsld -s

Gestartet wird der Deamon mit dem gleichen Kommando,  jedoch ohne Parameter. Das Beenden des Dienstes dauert einen kleinen Moment, der Neustart geht jedoch recht fix. Mit “exit” kann man die Telnet-Verbindung wieder beenden. Kitty schließt sich dann von selbst.

Das Eingeben dieser ganzen Kommandos ist natürlich einigermaßen umständlich. Kitty bietet jedoch die Möglichkeit, solche Aufgaben automatisiert ablaufen zu lassen. Starten wir Kitty also erstmal neu und schauen, wie wir das hinbekommen. Kitty bietet die Möglichkeit des Auto-Login am Telnet-Server. Ein “Login Script File” kann in der “Data”-Sektion unter “Connection” eingebunden werden. Dieses Feature ist eigentlich dazu gedacht (wie der Name schon sagt), den Anmeldeprozess zu automatisieren, im Grunde lassen sich damit aber aller Hand Aufgaben automatisieren. Das “Login”-Skript ist ein einfaches Text-File, in welches die Kommandos eingetragen werden die ausgeführt werden sollen. Und zwar gerade so, als ob man sie direkt in die Konsole tipperte (es lebe die Umgangssprache und der Konjunktiv…). Vor jedes Kommando kommt eine Zeile in der die Ausgaben der Box geschrieben werden. Kitty vergleicht hier also einfach der Reihe nach, ob die Box eine bekannte Ausgabe macht und reagiert darauf mit der Zeile direkt darunter. Für das automatisieren des Reconnect kommt bei mir folgendes Skript zusammen:

fritz.fonwlan.box login:
root
Password:
****
/var/mod/root #
dsld -s
/var/mod/root #
dsld
/var/mod/root #
exit

Wichtig: Log-File immer überschreiben oder Option deaktivieren.

Wichtig: Log-File immer überschreiben oder Option deaktivieren.

Ziemlich überschaubar (Ja und auch hier klappen sich wieder ein paar Fußnägel hoch: Das Password wird Plain-Text in die Datei geschrieben und genauso unverschlüsselt an die Box übertragen. Der Nachteil von Telnet. Wer also zu Paranoia neig, möge bitte nicht weiterlesen.) Wenn man die Abbildung der Kitty-Konsole oben mit dem Skript vergleicht, sollte das Prinzip klar werden. Für unseren automatisierten Reconnect ist ein solches Text-File von Nöten, das wir unter “Data” im “Connection”-Bereich einbinden. Dieses File ist jetzt Teil des Profils. Kitty speichert für jede Adresse und jeden Verbindungstyp ein eigenes Profil, wenn wir sie lieb darum bitten. Wir sollten das tun, denn wir werden dieses Profil später brauchen. Nachdem also das Skript eingetragen wurde, gehen wir nochmal in den Session-Bereich und geben die Adresse der FritzBox neu ein, wählen “Telnet” als Verbindung aus und (wichtig) wählen im Bereich “Logging” (direkt unter “Session”) die Option “Always overwrite it”. Der Hintergrund ist: Kitty (wie Putty auch) legt bei jedem Neustart ein Log-File an. Wählen wir diese Option nicht, würde Kitty bei jedem Neustart nachfragen, ob das Log-File überschrieben werden darf oder nicht. Uns ist das Log-File egal, zumindest für diese Aufgabe. Zumindest, so lang alles glatt läuft. Deshalb deaktivieren wir diese Option auch nicht, das Log-File könnte ja irgendwann mal ein paar nützliche Infos enthalten.

Haben wir alles beisammen können wir im Session-Bereich diesem Profil einen Namen geben (zum Beispiel fritz.box) und speichern.

Für einen “One-Click” Reconnect fehlt jetzt eigentlich nur noch, dass wir Kitty aufrufen und gleich anweisen können, das vorbereitete Profil durchlaufen zu lassen. Das geht. Wenn wir unter Windows eine Verknüpfung von Kitty erstellen, haben wir die Möglichkeit, dem Programm beim Aufruf Parameter mitzugeben. Diese lassen sich in den Eigenschaften der Verknüpfung in der Zeile “Ziel” festlegen. In dieser Zeile wird leglich der Pfad angezeigt, unter dem Windows das Programm findet. Also: zunächst eine Verknüpfung für Kitty erstellen und anschließend die Eigenschaften selbiger aufrufen. Nun kann man in der Zeile Zeil den Programmnamen um Parameter erweitern. In diesem Fall:

Einstellen des Parameter in der Verknüpfung

Einstellen des Parameter in der Verknüpfung

-load “fritz.box”

erweitern. Damit weist man Kitty an, gleich das erstellte Profil “fritz.box” zu laden. Teil des Profils ist die automatische Anmeldung und damit gleich der Reconnect. Das war´s.

Will man den Reconnect aus einem anderen Programm heraus ausführen, klappt der Weg über die Verknüpfung leider nicht. Bei den meisten Programmen erfolgt der Aufruf dann ohne den “-load”-Parameter. In aller Regel kann man aber auch einfach auf eine .bat-Datei verweisen, die das Programm dann ausführt und damit wieder den Neustart auslöst. Zu diesem Zweck muss man abermals ein einfaches Text-File erstellen, welches die Dateiendung .bat erhält. Für unseren Zweck zum Beispiel “neustart.bat”. In diese Datei kommt wieder der auf Aufruf von Kitty mit Parameter. Hier wird jedoch ein “Call” ergänzt, um die Übergabe des Parameters sicher zustellen. Wenn die .bat Datei im gleichen Verzeichnis wie Kitty liegt also folgendermaßen:

call kitty.exe -load “fritz.box”

Ansonsten sollte man den absoluten Pfad zum Programm angeben. Mit einem Doppelklick auf diese Datei kann man dann den Neustart auslösen. In aller Regel können das dann auch andere Programme.

Aufopferungsvolle Staatslenker

January 18, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Gerade lese ich in der Taz, das der neue Innenminister in den Dialog mit der “Internetgemeinde” treffen möchte, da er sich um die Handlungsfähigkeit des Staates im Internet sorgt. Bemerkenswert ist folgender Abschnitt:

Die Bürger seien beim Selbstschutz ihrer Daten und Computer überfordert – Staat und Provider müssten sie dabei unterstützen. “Es ist falsch, im Staat eine bedrohende Instanz zu sehen. Er ist eine beschützende Instanz”, schrieb de Maizière.

Es ist schon länger klar, mit welchem Filter die üblichen Verdächtigen auf die Welt blicken; der unmündige Bürger ist dabei so etwas wie der Klassiker und das schon seit Adenauers Zeiten. Nichts anderes bedeutet es ja, wenn jemand den Menschen die Fähigkeit abspricht sich selbst um ihre Belange zu kümmern, um sich anschließend selbst für deren Erledigung ins Gespräch zu bringen. Der Bürger ist dumm und muß vor sich selbst beschützt werden. Dabei ist es unerheblich, ob nun gute Absicht vorherrscht oder nicht, ob uns jemand beschützen will oder nicht. Ob er es ermst meint oder ihn Hintergedanken plagen, die in der Durchsetzung ganz anderer Interessen begründet sind. Er erklärt mich für unfähig und bringt sogar noch dritte ins Gespräch, die dann meine Angelegenheiten bestellen sollen. Konzerne. Kopfschütteln reicht da eigentlich nicht mehr aus, ich liege schon mit dem Kopf auf der Tischplatte und hoffe, das der Schmerz nachläßt.
Von Erich Mielke ist der Satz überliefert: “Ich liebe doch alle Menschen.” und ich vermute, er hat damit nicht einmal gelogen. Sogar unser Innenminister will nur unser Bestes, was er nicht begreifen kann und will ist: Es liegt nicht in seiner Hand. Daran ändert sich auch nichts, wenn dem Minister laufend die Branchen- und Interessenverbände, undedarfte Internetnutzer und Industriekonzerne in den Ohren liegen und anmerken, man müsse mal was tun. Anstatt den Ministerflüsterern mal zu sagen, das sie ihre Angelegenheiten gefälligst selbst bestellen sollen (so wie man es von mündigen Bürgern erwartet), fühlt sich der gerade Berufene geehrt und rennt los und macht halt irgendwas. Und redet halt mal ein wenig. Nur, es liegt nicht in seiner Macht.
Reden wir über die Daten und Computer der Bürger, verlassen wir den Bereich der Inneren Sicherheit und sind direkt im Privaten; im ganz Privaten. Dafür ist keiner der Berliner Minister zuständig. Weder Minister, noch Kanzler, noch Bundespräsident, noch alle Zusammen und auf einmal. Das ist Sache der Bürger und nur der Bürger. Und sind diese nicht in der Lage ihre Angelegenheiten zu regeln, dann haben wir kein Problem in Sachen Innere Angelegenheiten, sondern ganz banal ein Bildungsproblem. Damit ist es Sache von Frau Schavan. In der Tat ist ganau das das Einzige, was ich unserem Gemeinswesen an Eingriff gestatten würde. Fortbildung in Sachen Internet. Solche kann das Innenministerium gern und zu hauf finanzieren und für alle Mitbürger kostenfrei halten. Herr  de Maizière könnte meinem Arbeitgeber auch die Kosten für meine Arbeit erstatten, damit ich auch in Zukunft den Internetnutzern das Internet erklären kann. Dummerweise habe ich nicht den Eindruck, das der Innenminister mit Mitteln winkt um die Situation zu verbessern. Nein, er und seines Gleichen wollen Gesetze machen. Der einzige Unterschied zu vorher ist, sie haben in den letzten ein einhalb Jahren Gegenwind verspürt und wollen wieder etwas Ruhe in die ganze Sache bringen. Da will jemand Ruhe in ein Medium bringen, welches von Unruhe lebt. Dummerweise ist dies nicht das einzige Mißverständnis.

Advent, Advent!

December 01, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 4 Kommentare →

Es ist soweit, der Advent ist da und damit das große Rätselraten. Ich mache den Auftakt bei der advents Blogparade von Gordon. Der erste Hinweis lautet:

Auf dem gesuchten Bild sind vier Personen abgebildet!

Na, das dürfte ja nich so schwer sein ;-). Wer einen ersten Tip abgeben möchte, kann dazu die Kommentarfunktion nutzen. Den nächsten Tip gibt es morgen beim Radtouren Verzeichnis. Dem Gewinner winkt zwar nur ein kleiner Gewinn, dafür viel Ruhm und Ehr. Außerdem haben alle Mitspieler endlich mal die Gelegenheit die angestammten Gefilde zu verlassen und ein paar neue Blogs kennen zu lernen.

Denkt dran!

November 30, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein 5 Kommentare →

Ab morgen steht hier der erste Hinweis in dem kleinen Weihnachtsrätsel von Gordon. Es geht noch immer darum ein Bild im Internet zu entdecken. Und wie in den Teilnahmebedingungen ausgeführt, gibt es auch die ein oder andere Kleinigkeit zu gewinnen. Also für die Leute, die mit Ruhm und Ehr nichts anfangen können.

Ist denn schon wieder Weihnachten?

November 24, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Neulich schrieb mich der Gordon von funkygog.de an. Er möchte es dieses Jahr zu Weihnachten mal blogmäßig krachen lassen, dazu hat er sich ein kleines Rätselraten als Blogparade ausgedacht. Gesucht wird ein Bild. Dazu sucht er Blogger, für jeden Tag im Dezember, die einen Beitrag veröffentlichen, der einen Hinweis auf dieses Bild enthält. Der Spielspaß soll im Vordergrund stehen und im Vorbeigehen sollen die Mitspieler einfach mal neue Blogs kennen lernen. Dennoch werden die Teilnehmenden Blogs ein paar Geschenke zusammentun, die man dann herumreichen kann. Ich finde die Idee spannend und mache natürlich mit. An welchem Tag im Dezember bei mir ein Beitrag zu finden sein wird, wird sich noch herausstellen. Weitere Infos gibt es hier. Und hier.

Update: Der Termin steht. Ich mache den Anfang am 01.12.

Rote Socken!

November 14, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Wenn jemand der Springer Presse vorwerfen würde, sie sei ein Haufen ewig gestriger schmieren Journalisten, dann könnte ich ihn nach diesen Äußerungen des Springer Vorstandes Döpfner verstehen. Kaum rüttelt etwas an den gewachsenen Zuständen in Wirtschaft und Politik, schon muß es nach Meinung von Springer Leuten der Russe sein, der hier aktiv wird. Das Netz ist also die neue Sowjetunion und wird regiert von der PDS. Na denn.

Sehenswert!

November 12, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Lobo und Sixtus halten endlich mal die Klappe! Nur Spaß. Geile Idee. Wir erinnern uns ja immer wieder gern an die Horrormärchen aus den Anfangszeit der Eisenbahn. Ein Mensch, der sich mit mehr als dreißig Stundenkilometern fortbewegt, wird auf der Stelle an Gehinquetschung sterben. Oder die Anfänge des Kinos, wo es zunächst Erlasse gegeben haben soll, die vorsahen,

“…dass Filmvorführungen nach spätestens zwei Minuten unterbrochen werden mussten. Danach musste das Kino mindestens fünf Minuten lang hell erleuchtet werden, ehe wieder zwei Minuten Filme gezeigt werden durfte. Die Gefährdung bestand darin, dass Filme vom Publikum in verdunkelten Räumen gesehen wurden. Wenn das mehr als zwei Minuten lang geschah, konnte durch Überreizung der Nerven eine Schädigung des Gehirns eintreten, und blind werden konnte man auch. Wissenschaftliche Studien hatten das eindeutig ergeben.”

Aus Amokläufer unter sich.- Hans Schmid

Heute sind es gerade mal die “neuen Medien”, die die Welt in den Abgrund stürzen, vielleicht erlebe ich och die nächste Kulturrevolution und werde dann auch so ein: “Geht mir weg mit dem Neuen, ihr ruiniert mir das Internet”-Typ. Man kann aber sagen: Bisher hat es noch kein Medium geschafft, ein einmal Etabliertes zu verdrängen: auch heute noch gibt es Bücher, trotz Radio. Radiostationen trotz Fernsehen und entgegen der etablierten Meinung wächst auch der Musikmarkt noch immer. Nicht umsonst wurden ja so Ausbildungsberufe wie “Veranstaltungstechniker” ins Leben gerufen. Es ist nur der Absatz von Tonträgern, der Rückläufig ist. Im Bereich Live-Musik passiert immer noch eine Menge.

In jedem Fall haben die Beiden da mal eine treffende Analogie aufgemacht.

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