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Wieder ein lustiger Job

Mai 02, 2007 Von: admin Kategorie: Arbeit Noch keine Kommentare →

Manchmal wundert man sich ja schon, auf welchem Niveau manche Techniker und Bands arbeiten, selbst dann wenn sie schon ein paar brauchbare Referenzen vorweisen können. So hatte ich letzten Donnerstag mal wieder einen Job, wo ich mir dachte: “He, diese Aktion sieht mehr nach Umzug, denn nach Gig aus.” (Obwohl der Künstler aus Funk- und Fernsehen bekannt war.) Ich war mal wieder als Stagehand in der Kulturetage und durfte beim Abbau mit ansehen, wie die Band ihren Tourbus belud. Ich habe noch nie Fahrräder, Campingmöbel, Autoreifen und ähnliches verladen und so, wie es aussah, stand davon auch nichts auf der Bühne. Gut, ein wenig Entspannung braucht man einfach gelegentlich “on the road”. Für mich sah das Zeug allerdings eher so aus, als hätten die das auf irgendeiner Autobahnraststätte aufgelesen und in den Hänger geschmissen. Wenn man dann noch sieht, das die Beladung des Anhängers kein Schema hat, bin ich froh, das ich diese Band nicht auf der Straße betreuen muss. Das werden sicher immer wieder lange Abende, an denen man die Beladung zusammen puzzelt.
Auch der Umgang mit der Technik schien diesen Gesellen noch nicht ganz geläufig zu sein. Die Kabel wurden nicht hübsch zusammengelegt (also so, das man sie auch wieder auseinander bekommt. Ihr wisst schon, mit “Gegendreh”), sondern einfach zusammen gerollt. Die Hands der Band standen da auch irgendwie ohne jede Form von Arbeitskleidung, wie Sicherheitsschuhen oder einfach ein paar Handschuhen (Obwohl ihnen die Erkenntnis blühte: “…mit Handschuhen kann man abends wenigstens noch eine Frau anfassen.” Ja, den ein oder anderen Hintergedanken kann ich beim Benutzen von Handschuhen schwerlich verleugnen…)

Wir haben uns so unseren Teil gedacht. War auf jeden Fall mal wieder eine Erfahrung, und man nimmt natürlich ein paar Erkenntnisse drüber mit, was für Techniker dieser Tage in Tourbussen sitzen, wenn irgendwo mal wieder eine “aufstrebende” Band über die Autobahn holpert.

Ei, der Mai!

Mai 01, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

So, nun hat auch die Feuerwehr ihren Sirenentest gemacht und auch die allerletzten scheinen so langsam das Maibaum setzen verwunden zu haben. Die Bloggerszene macht sich rar. Brav, bei diesem Wetter vor dem Rechner zu sitzen und Zeugs schreiben ist ja nun auch wirklich nicht das Wahre. Nur ich sitze mal wieder hier aber nur, um kurz das Grillen heute Mittag zu verdauen, noch kurz die eMails zu checken und mich mental auf das Fotografieren nachher vorzubereiten.

Ansonsten freue ich mich, diese Woche mal wieder richtig viel arbeiten zu können. Bis Freitag kann es also passieren, das ihr nichts mehr von mir hört. Das macht aber nichts, viel zu sagen habe ich ja ohnehin nicht. Außer vielleicht, das ich schon die erste Konfirmation dieses Jahr überstanden habe, bei keinem Maibaum setzen war (sinnlos in der Gegend herumstehen und Bier saufen liegt mir echt nicht mehr) und sich meine aktuelle Band gerade in der Auflösung befindet. Zumindest wird das Projekt auf Eis gelegt. Unser Drummer ist wohl familiär sehr eingebunden im Augenblick und der Basser hat sich einen Hörsturz samt starken Tinnitus zugezogen. Da kann man nicht viel machen, schade ist es dennoch. Nun gut, vielleicht beruhigt sich die Lage auch wieder.

Ich bedauere lediglich, das es heute so windig ist, sonst stünde ich gerade in diesem Augenblick im Freien und würde mein kleines Spielzeugflugzeug steigen lassen. Ich bin während der Veranstaltung in der EWE-Arena auf diese Dinge aufmerksam geworden (einer der Techniker ließ ein solches Teil in der Halle fliegen) und just zwei Tage später kam Werbung von Amazon, für genau diese Teile. Da musste ich einfach zugreifen. Schon witzig, diese kleinen Gefährte durch den Garten zu steuern. “Steuern” ist gelinde gesagt ein ziemlicher Euphemismus, besonders wenn ein leichter Wind weht. Aber man kann schon etwas Einfluss auf die Flugbahn nehmen, so dass man nicht völlig nutzlos am Boden steht. Das schöne ist, diese Dinger sind nicht kaputt zu kriegen (übrigens, ich werde nicht für diese Werbung bezahlt. Ich spiele tatsächlich hin und wieder damit herum.).

Nun gut, ich werde gleich aufbrechen und noch ein paar Fotos machen, danach will ich mal die Planung für den heutigen Abend in Angriff nehmen. Mal schauen, was geht.

Arbeit, Arbeit, Arbeit…

April 19, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Auf der einen Seite sehr erfreulich auf der anderen Seite, schlecht für die kreative Arbeit. Momentan stehen mir alle (bis auf die Bühnenbauer) auf den Füßen und wollen, das ich mehr arbeite. Natürlich, gut für die Geldbörse, schlecht für die geplanten Aufnahmen. Dieses Wochenende werde ich wieder etwas mehr Zeit finden und dann hoffentlich auch mal wieder etwas fertig bekommen.

Außerdem wollte ich noch den Workshop weiterschreiben, ja, auch da bin ich dran. Jeden Morgen ein paar Sätze. Nächste Woche…hoffentlich.

Bis dahin: Bleiben Sie uns gewogen.

Stagehand bei Jan Delay

März 10, 2007 Von: admin Kategorie: News 3 Kommentare →

Lange habt ihr warten müssen; heute habe ich endlich mal Zeit und Muse kurz zu berichten. Wie schon mal erwähnt habe ich letzten Sonntag meine erste große Veranstaltung als Stagehand hinter mich bringen können. Im Großen und Ganzen lief es ja ganz gut. Das Problem, welches den Abend dominierte, war der Umstand, das die Firma, die für die Hands zuständig war, ziemlich klein ist und insofern eigentlich zu wenig Leute hat, um solch große Veranstaltungen über die Bühne zu bringen. Ursprünglich war das Konzert auch für eine 800er Halle geplant, und ist erst drei Wochen vor Beginn in die Ewe-Arena umgezogen. Dadurch ist der Personalaufwand von 6 plötzlich auf 14 Leute angewachsen. Woher nehmen und nicht stehlen? So kam es auch, das viele der Hands nicht nur beim Auf- und Umbau geholfen haben, sondern auch noch den Einlass gemacht und die Eingänge während der Veranstaltung kontrolliert haben. Das heißt keine Zeit für Erholung während des Konzertes, von den Sicherheitsschuhen in das Ordner T-Shirt und wieder zurück. Vom Arbeitspensum her viel zu viel, und ich müsste Lügen, wenn ich sagte, ich hätte nicht mit Müdigkeit zu kämpfen gehabt.

Der Aufbau war dabei noch das Leichteste. Die Roadcrew hat den Aufbau fast allein umgesetzt und im Grunde nur für das Ausladen des LKW´s ein paar Leute gebraucht. Die übrige Zeit war mehr Kaffee trinken und “klön schnack”, wie Big S es immer so schön sagt. Wobei ich es ja immer wieder bemerkenswert finden, wieviel Equipment man in einem handelsüblichen LKW so verstauen kann. Dummerweise habe ich keine Bilder gemacht, es einfach beschreiben wirkt ja nicht so berauschend. Die Jungs haben jedenfalls eine ganze Menge aufgefahren, wobei die Lichttechnik ganz eindeutig überwog (Böse Zungen würden behaupten, muss hier jemand mit der Show von der Musik ablenken?). Während des Aufbaus war die Crew noch ziemlich entspannt, was sich auch während der Veranstaltung fortsetzte. Eigentlich war mir die Crew samt den VIP-Gästen im Backstagebereich sogar zu entspannt. Die haben es nämlich geschafft, alle belegten Brötchen weg zu futtern, die eigentlich für die Abbau-Crew gedacht waren. Nun gut, wieder was dazu gelernt: das nächste Mal, Fressalien für die Leute vom Abbau, gleich irgendwo wegsperren.

Während der Veranstaltung habe ich einen der Zugänge zum Backstagebereich gesichert. Dabei stand ich direkt neben der Bühne, quasi neben dem Monitor-Mann. Zum Glück gab es an dieser Position so gut wie nichts zu sichern, da vor mir noch vier Ordner standen, die die Bühne gesichert haben. Angenehm für mich, so konnte ich mich etwas aus dem Ganzen heraus halten und mir einen netten Abend machen (ich muss gestehen, das Konzert hat mich eigentlich weniger interessiert). Mir taten die Leute leid, die im Graben vor der Bühne ausharren mussten. Die Bässe waren, wie es sich gehört, links und rechts eben-erdig neben der Bühne aufgebaut und ziemlich weit aufgedreht. Einmal bin ich während des Konzertes daran vorbei gelaufen, und muss froh sein, ein Haarband getragen zu haben, sonst würde ich heute noch mit einer Bass-Fön-Frisur herum laufen. Wie haben es die Besucher geschafft, geschlagene eineinhalb Stunden nur 50 cm Meter von den Boxen entfernt durchzuhalten? Vom Gefühl her würde ich ohnehin sagen, die Veranstaltung war zu laut. Ein Kur-Mischer stand da jedenfalls nicht an der Konsole.

Der Abbau war dann hingegen nicht mehr so locker. Zwar blieb der Großteil der Crew auch hier entspannt und konzentriert (ein Zustand, der fast die gesamte Veranstaltung dominierte), allerdings ging es den Verantwortlichen mal wieder nicht schnell genug. Wobei man immer festhalten muss, beim Abbau kann man nie schnell genug arbeiten. Da versuchen alle irgendwie noch ein wenig mehr Tempo herauszuholen. Versuchen kann man`s ja mal. Insofern gebe ich nicht allzu viel auf die Kommentare und gut gemeinten Ratschläge, die im Anschluss noch verteilt wurden. Besonders dann nicht, wenn sich herausstellt, das die Crew selbst noch nicht so viele große Shows durchgezogen hat. Es ist zwar richtig, das Ordner und Hands nicht ein und dieselben Personen sein sollten, allerdings ist das auch eine redundante Information. Dies war uns schon im Vorfeld der Veranstaltung klar, nur, wo hätte man sonst die Leute herbekommen? Routiniers wären auch mit dieser Situation souverän umgegangen, genauso wie mit der großen Zahl “neuer”, die noch nie etwas vergleichbares gemacht haben. Aber gut, es ist halt leichter die Peitsche herauszuholen und dicke Eier zu markieren. Wie sagte Willy Brandt noch so treffend: “Wenn jemand mit der Faust auf den Tisch haut, interessiert das zunächst einmal nur den Tisch…”

Im Anschluss gab es noch ein nettes Jan Delay T-Shirt. Hmm….paßt nicht, ist wohl eher für den Durchschnittsabiturienten geschneidert worden…

Alles in allem eine nette Erfahrung auch wenn ich am nächsten Tag nicht unbedingt alle Sinne beieinander hatte.

Schon wieder Wochenende

Februar 18, 2007 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Ja, es geht halt immer schnell. Ich genieße gerade mal mein Wochenende und bereite die Probe für nächste Woche vor, mal sehen, ob die Songs, die da im Raum stehen noch etwas mehr Tiefe bekommen, wenn man sie einmal richtig hübsch durch den Tyrwolf dreht.

Die Geschichte mit Pump Audio sieht folgendermaßen aus. Ich scheiße auf die dreißig Prozent, die mir die IRS abziehen wird, wenn ich mit Pump Audio ein paar Euro verdienen sollte. Es ist tatsächlich so, das man eine amerikanische Steuerzahlernummer beantragen muß, um dieses W8-BEN ausfüllen zu können. Mit der Steuerzahlernummer geht man die Pflicht ein, jedes Jahr eine amerikanische Steuererklärung abzugeben. Wenn ich mir überlege, das, bei einem Umsatz von 100 € dreißig Euro Steuern fällig würden und ich dafür einen riesigen Bürokratischen Aufwand betreiben muß (und zudem amerikanischen Behörden sehr viele, sensible Daten überlasse…) kann ich nur sagen: egal! Als nächstes knöpfe ich mir dann mal Rumbelfish vor. Mal sehen, ob die noch Material gebrauchen können. Erstaunlich finde ich, wie teuer Weltbriefe sind. 8 € für einen normalen DIN A5 Umschlag mit nur 150 g Gewicht. Gut, wird wohl eine einmalige Ausgabe bleiben.
Am Freitag hatte ich dann erstmal eine kleine Besprechung der Homepage wegen, die ich noch fertig machen will. Im großen und ganzen lief es wohl in die richtige Richtung. Donnerstag habe ich dann bei besagter Autovermietung gearbeitet. Eigentlich ein ganz entspannter Job, kann man wohl eine Weile machen.

Nächste Woche werde ich dann wirklich nur Musik machen, so ich nicht noch Anrufe einiger Jobs wegen bekomme (außer Montag steht da aber kein Tag auf der Kippe) und hoffentlich mal etwas voran kommen, was neue Songs angeht.

Schönes Wochenende

Februar 12, 2007 Von: admin Kategorie: Arbeit Noch keine Kommentare →

Zumindest hatte ich ein schönes Wochenende. Das war wirklich mal wieder ein nettes Wochenende. Der G. hatte zum Geburtstag geladen. Eigentlich wollten wir schon am Freitag feiern, da ich aber am Freitag noch einen kleinen Job hatte, haben wir es kurzer Hand verschoben. Ja, nur meinetwegen hat der G. seinen Geburtstag verschoben! Das sind Freunde! Samstag Nachmittag hieß es dann: Ab nach Göttingen. Ich habe dieses mal davon abgesehen, die Strecke mit den Nahverkehrszügen hinter mich zu bringen. Mit dem ICE reist es sich doch weitaus entspannter und wenn man zeitig bucht, braucht man auch nur die Hälfte zu bezahlen. Für 56€ hätte ich die Strecke nicht mit dem Auto fahren können (zumindest nicht allein), außerdem tut es dem Grünen Gewissen ja ganz gut, wenn man nicht laufend das Automobil bemüht. Wir haben feste gefeiert, wobei ich es mal wieder fertig gebracht habe, um zirka drei Uhr auf der Couch einzupennen, während um mich herum eine riesen Party stattfand. Das nennt man wohl stoisch.

Heute wollte ich dann endlich mal wieder etwas Musik machen, bevor mich Big S. anrief und mir noch einen Job zu geschustert hat. Kurz noch zweieinhalb Stunden Stühle gerückt und wieder etwas sportliche Betätigung. Wieder Geld gespart und die Umwelt geschont: ich bin mit dem Rad zur Arbeit! Ja, langsam dürfte ich als Vorreiter bei der Bewältigung der herrschenden, globalen Energiekrise gelten; und das Beste ist, mir macht das sogar Spaß.

Nun gut, jetzt noch schnell die Rechnungen für Februar geschrieben und dann kann ich auch schon wieder ins Bett…

Lange nichts geschrieben

Februar 07, 2007 Von: admin Kategorie: Allgemein, Arbeit Noch keine Kommentare →

Dabei hat sich einiges getan. Die letzte Woche ist mit einigen Jobs zu Ende gegangen, so habe ich einen der Ordner und einen der Stage-Hands beim Blumentopf-Konzert in der Kulti gegeben (erstaunlich entspannte Crew, die da mit fährt!) und habe die erstmal um 5€ für eines der Leuchtmittel gebracht. Man soll ja schaden, wo man kann ;-).

Die Sache mit dem Autovermieter wird ernst, der Vertrag liegt mir zur Unterschrift vor, allerdings zögere ich noch etwas, da sich die TFH noch nicht gemeldet hat und auch auf der Homepage keinerlei Hinweise auf den Stand des Vergabeverfahrens zu finden sind.

Ansonsten brüte ich weiterhin über dem Vertrag von Pump Audio (www.pumpaudio.com), also eigentlich nicht über dem Vertrag selbst, sondern über den Formalia die Steuerlast in den USA betreffend. Die Vereinigten Staaten erheben auf alle Gewinne, die innerhalb ihrer Landesgrenzen erwirtschaftet werden eine pauschale Steuer. Diese Steuer kann gemindert werden, wenn man nicht US-Bürger ist (bzw. einen festen Wohnsitz dort hat) und das Heimatland ein songenanntes Doppelbesteuerungsvermeidungsabkommen hat. Beides trifft auf mich zu, allerdings ist das Ausfüllen der Formulare (W8-BEN) nicht ganz einfach. Meine kecke Anfrage bei der AHK in New York brachte als erstes Geldforderungen in Höhe von 150 €. Wobei ich mich dann natürlich frage, warum ich Zwangsmitglied der IHK bin, wenn ich deren Infrastruktur nur gegen Aufpreis nutzen kann. Zum Glück fahre ich aber am Samstag noch Göttingen und lasse mir von ein paar Freunden helfen, die des englischen mächtiger sind als ich.

Ach: Dann hat noch unser Sänger in den Sack gehauen. Weswegen, ist mir immer noch nicht ganz klar. Vermutlich aus Zeitmangel (neue Arbeitszeiten, mehr Zeit für die Familie etc), alles andere wäre (aus meiner Sicht) sinnlos gewesen. Die letzte Probe habe ich als Interimssänger durchgebracht, wir bleiben allerdings dennoch auf der Suche. Allein schon, um an der Klampfe flexibler zu bleiben.

So, der nächste Umbau steht an, es geht wieder auf in die Kulti!

Überraschung!

Januar 31, 2007 Von: admin Kategorie: Arbeit Noch keine Kommentare →

Hoss, mein Auftraggeber vom Anfang des Monats hat wider meiner Erwartung doch ganz unvermittelt überwiesen. Vielleicht sollte ich doch der Fairness halber meine genauen Beweggründe darlegen, warum ich den Job nicht zu Ende gemacht habe.

Immerhin, mal wieder ein paar Reserven mehr.

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