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Kurze Zusammenfassung

April 12, 2008 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Mir fällt gerade auf, das ich die letzten Wochen rein gar nichts wissenswertes geschrieben habe. Das liegt vielleicht daran, das der Frühling mit aller Macht bei mir eingeschlagen ist und ich mal wieder einen riesen Arsch voll zu tun habe. Dieses Jahr habe ich mal am eigenen Leib erfahren, weshalb die Bundesagentur für Arbeit immer von einer Frühjahrserholung spricht, wenn sie im März/April ihre Arbeitslosenstatistiken vorlegt. Kaum waren die Klausuren im Februar geschrieben stand ich eigentlich wieder mittem im Arbeitssumpf. Plötzlich braucht jeder Personal! Naja, gut für den Geldbeutel. Auch heute hätten ich noch wieder einen Job annehmen können aber irgendwann ist die Luft halt raus. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, ein bißchen Bier gehört auch noch dazu. In diesem Sinne habe ich mich heute mal etwas bedeckt gehalten, als es darum ging laut: “Hier!” zu schreien, als jemand fragte:”Wer hat morgen Zeit zu arbeiten?”

Neulich war ich sogar mal ein wenig stolz auf mich. Da hat sich tatsächlich einer meiner Kollegen dazu entschlossen auch eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen und das nur weil ich ausgiebig davon erzählt habe. Also einer mehr, der den Arsch hoch bekommt und versucht seine Arbeitswelt selbst zu gestalten. Es macht ja Spaß zu sehen, wie sich eine solche, kleine Unternehmung entwickelt auch wenn am Anfang stets mehr Fragen und Probleme stehen, als gut bezahlte Aufträge. Was soll`s, die hälfte dieser Fragen kann ich im Schlag beantworten, hab das ja selbst schon alles durch.

Ansonsten treibe ich natürlich das Studium voran und versuche mir ein paar kleine Referenzen zu schaffen, um in Zukunft leichter an Jobs aus diesem Bereich zu kommen. Mich wurmt es ja gewaltig, wenn man bei der Aquise von Aufträgen stets so wenig von seiner Arbeit preisgeben kann. Man wirkt immer wieder der hinterletzte Student, der aus irgendeiner Laune heraus mit dem Informatikstudium begonnen hat und eigentlich keine Ahnung von der Materie hat. Dem ist aber sicher nicht so. Deshalb leidet das Blog und die Musik im Augenblick etwas (was mich allerdings auch wurmt), ich habe da noch mehr um die Ohren. Augenblicklich versuche ich mal ein kleines Shop-System auf die Beine zu stellen, um die PHP-Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Und wo ich gerade dabei bin schreibe ich auch noch gleich eine kleine Software, die dann als Admin-Tool dafür herhalten kann. Sicher kein kleines Projekt und keines, was die Welt bräuchte (entsprechende Lösungen gibt es wie Sand im Getriebe) aber es kommen eine ganze Reihe von Technologien zum Einsatz, die für viele Bereiche der Softwareentwicklung interessant sind. Ganz zu schweigen von den ganzen Internettechnologien (PHP, HTML, CSS, Java und Java-Skript), die für sich genommen schon eine berufliche Zukunft bereitstellen könnten.

Nun gut, wie immer viel zu tun! Lassen wir es liegen.

Ich war nicht faul!

January 26, 2008 Von: admin Kategorie: Arbeit Noch keine Kommentare →

Nein! Auch, wenn ich in den letzten drei Wochen absolut keinen Beitrag hier verfasst habe. Was also hat der Becker die ganze Zeit getrieben?

Zunächst einmal habe ich viel gearbeitet. Natürlich! Wir hatten in der Mitte des Januars einiges in der Kulturetage zu tun. Hauptsächlich umbauten aber auch mal wieder ein großes Konzert. Also ein Konzert mit vielen Zuschauern. Ob es aus künstlerischer Sicht großes Tennis war, kann ich nicht gut beurteilen, da ich (wie so oft) von dem Konzert selbst nicht viel mitbekommen habe. Annett Louisan war in Oldenburg und da es von der Kulti organisiert wurde, waren auch wir wieder als Hands zu gegen. Ich muss sagen, das ich mir diesen Job weitaus stressiger vorgestellt habe. Das letzte mal, als wir an einer Veranstaltung dieser Größe beteiligt waren, war es alles andere als ein spaßiger Job. Insbesondere der Ton war ziemlich rauh, die Aufgaben unpräzise verteilt und die Crew glaubte mit jedem Handgriff klar machen zu wollen, das sie das Konzert in Oldenburg nicht so recht ernst nehmen. Sicher das alte Großherzogtum ist nicht Berlin oder Hamburg unter einer professionellen Einstellung verstehe ich aber etwas anderes, als völlig verkater aus dem Tourbus zu steigen, weil man die Nacht vorher gesoffen hat. Mit dem Joint in der Fresse fängt man dann ganz gemütlich an, tonnenschweres Equipment an die Decke zu hängen und blafft anschließend alles und jeden an, wenn der Abbau statt geplanter drei Stunden nur anderthalb dauert. Hinterher stellt sich dann heraus, das die Crew selbst Veranstaltungen dieser größe alles andere als oft macht. Nämlich an dem speziellen Termin zum allerersten Mal. Das frage ich mich, wenn wollt ihr hier beeindrucken? Nun gut, die Kiste ist abgehakt. Dennoch:
Unter diesem Gesichtspunkt war die Show von Annett Louisan fast ein Spaziergang und es hat tatsächlich Spaß gemacht. Alles war hübsch durchorganisiert (Reibereien, gibt es überall und sicher können auch wir noch das ein oder andere organisatorisch verbessern.), der Ton war freundlich, die Crew eingespielt und jeder wußte, was wann, wo zu tun war (und falls sie es nicht wußten, hat man es ihnen jedenfalls nicht angemerkt.). Nein, für diesen Abend gibt es ein nettes “Danke schön”, so können wir das häufiger machen. Da fällt mir ein: Einer der Techniker von Annett Louisan blog selbst und ich bin die Tage über auf sein Blog aufmerksam geworden. Markus war bei Annett für die Backline zuständig und hat sich in rührenderweise darum bemüht unserem Friedi den Umgang mit den Instrumenten auf der Bühne näher zu bringen. Ich fand das Blog recht interessant, da der gute Mann wohl schön länger und auch viel auf der Straße arbeitet (als Veranstaltungstechniker-Meister) und viel davon in seinem Blog preisgibt. Wer also mal wissen will, wie so Veranstaltungstechniker leben und arbeiten, da plaudert jemand aus dem Nähkästchen.

Was war noch? Wenn es mein Terminkalender zuließ habe ich mich auf die Klausuren im Februar vorbereitet. Logik und Mathe für Informatiker. Im Augenblick habe ich tageland Verspannungen im Nacke, da ich stundenlang vor den Büchern sitze und mich nicht traue aufzustehen und etwas anderes zu machen, da mir die Zeit am Ende zum Lernen fehlen könnte. Gut, so schlimm ist es natürlich nicht. Es macht auch Spaß festzustellen, das sich langsam der ein oder andere Knoten im Gehirn löst und man den Stoff immer besser in den Griff bekommt. Die Klausuren schreibe ich übrigens in Berlin und werde dabei gleich alten Kumpels noch einen Besuch abstatten. So macht studieren doch Spaß!

Noch kurz ein Hinweis in blogtechnischer Sache. Die Songs können jetzt wieder angehört werden. Ich hatte beim Umzug auf den neuen Server vergessen, die MP3s mit zu nehmen. Dieser Fehler ist jetzt behoben.

Wie viel doch liegen bliebt..!

October 07, 2007 Von: admin Kategorie: Privates Noch keine Kommentare →

…wenn man mal so richtig beschäftigt ist. Und im Zuge der Renovierungsmaßnahmen in meiner neuen Wohnung bin ich augenblicklich mehr als nur ‘beschäftigt’. So war ich fast zu beschäftigt, um zu merken, das das Semester begonnen hat und ich jetzt wieder Vollzeit-Student bin, zumindest was mein Arbeitspensum angeht.
Der ein oder andere weiß ja vielleicht schon, das ich das Politik und Germanistik-Studium letztes Jahr habe sausen lassen. Eigentlich sollte es zugunsten des Studiengangs ‘Veranstaltungstechnik und -Management’ an der TFH Berlin gehen, die haben jedoch nicht so viele Studienplätze, als das es für mich hätte reichen können. Eine Ausbildung in diesem Bereich war auch schon angedacht, da ich aber gesehen habe, wie schnell ‘Veranstaltungstechniker’ in der Regel das Ende ihrer beruflichen Fahnenstange erreichen (bei manchen Produktionen laufen sogar Hands mit Meistertitel herum, das kann es ja auch nicht sein), schien mir ein Studium unumgänglich, um nicht allzu schnell in eine berufliche Warteschleife zu geraten, in der man dann festhängt und hofft, das mal wieder etwas Neues kommt. So bin ich bei meiner Suche nach etwas Passendem auf ein Fernstudium gestoßen und hier dann auf den Bachelor der Informatik. Der Gedanke, Informatik zu studieren ist eigentlich nicht so neu. Mit Rechnern habe ich schon seit der Grundschule Umgang und auch relativ früh angefangen einzelne Programmiersprachen zu lernen; ohne ein tieferes Verständnis von der Funktionsweise eines Rechners könnte ich mein kleines Projektstudio sicher auch nicht so gut warten. Was mich allerdings immer von einem Studium abgehalten hat, war der hohe Anspruch an die mathematischen Fähigkeiten der Studenten; komischerweise hätte ich diesen Anspruch im Zuge des Studiums an der TFH einfach in Kauf genommen. Da liegt der Verdacht nahe, das ich mich einfach nur vor der Pflicht habe drücken wollen, weil mich die Kür nicht so gereizt hätte. (Sprich: Informatik erschien mir als Studienfach nicht reizvoll genug, um Mathe zu pauken.)
Im Großen und Ganzen hält sich die Komplexität des Informatik-Studiums (zumindest im Augenblick) noch in Grenzen. Themen wie, ‘Einführung in die imperative Programmierung’ oder ‘Betriebssysteme und Rechnernetze’ stellen sich nicht so komplex dar, wie es klingt, zumal sie für jemanden, der viel mit Computern zu tun hat gerade am Anfang nicht viel Neues beinhalten. Dennoch stocke ich immer wieder an den Stellen, wo es um Mathematik geht. Meine Furcht vor dem Fach war also nicht unbegründet; immerhin weiß ich so, auf welchen Teilbereich ich den Fokus legen muss, damit ich einigermaßen durchs Studium komme.

Tja, und dann wäre da ja noch die Wohnung. Zum Glück ist das Schlafzimmer mittlerweile fertig. Die Einbauküche steht auch zum Großteil, da fehlen noch die Arbeitsplatte und ein Schrank für die Spüle. Flur muss noch Laminat verlegt werden, was wir wohl morgen in Angriff nehmen werden. Am Ende muss dann noch das Wohnzimmer tapeziert und gestrichen werden. Ich hoffe mal, das das allermeiste bis Mitte nächster Woche erledigt sein wird. Dann habe ich auch endlich wieder Zeit etwas mehr Musik zu machen. Ist doch ein Unding, das ich seit fast zwei Monaten keine Komposition mehr fertig bekommen habe! Wird schon, gestern habe ich mal wieder einen Tag lang an meinem Arbeitsrechner gesessen und ein paar Takte komponiert.

Aber sonst bleibt im Augenblick fast alles liegen, neben Studium und Renovierung muss ich ja auch noch Geld verdienen. Immerhin habe ich es heute geschafft mal wieder einen kleinen Beitrag für das Blog zu verfassen. Obwohl ich festgestellt habe, das ich eigentlich viel mehr Zeit dafür aufbringen sollte, schließlich hatte ich mir viel vorgenommen, was so musikalisches Rüstzeug angeht, was ich auf der Seite unterbringen wollte. Bei der Durchsicht meiner Textentwürfe fiel mir auf, das eine ganze Reihe von Beiträge nie veröffentlicht wurden. Einfach aus Zeitmangel, vielleicht komme ich in ein paar Monaten ja mal wieder dazu ein wenig Urlaub zu machen. Dann kann ich auch wieder mehr Beispiele und Infos zum Komponieren und Arrangieren am PC bringen. Im Augenblick ist das alles viel zu aufwändig.
Ach und a propos Blog: Zeit ein Update auf WordPress 2.3 zu machen habe ich im Augenblick nicht genauso wenig, wie ich es die nächsten Tage schaffen werde, mein anderes Blog in dieses zu integrieren, es dann still zulegen (also das andere Blog) und dann mit dem neuen Blog auf einen neuen Server umzuziehen.

Geschüttelt und gerührt…

August 26, 2007 Von: admin Kategorie: News 2 Kommentare →

Meine Güte! Eigentlich habe ich ja schon seit fast einem Jahr keine Cocktails mehr gemacht, dennoch: die Schüttelei ist wie Fahrradfahren, nur nicht so einträglich. Spaß beiseite: Ich war die letzten beiden Tage, nebenher noch auf dem Stattstrand in Oldenburg für die Jungs von Mitunskannmanreden tätig. Eigentlich ein recht entspanntes Ding, das Team von ‘mukmr’ ist ja jung und die Stimmung am Übergangsstrand sehr relaxt. Dennoch macht sich die ganze Arbeit bei mir langsam echt bemerkbar. Nachdem ich in den letzten 8 Wochen höchstens vier freie Tage hatte, habe ich heute wirklich nichts weiter gemacht als zu schlafen. Mehr war nicht drin, beim besten Willen nicht. War aber sehr erholsam, morgen geht es dann weiter bei der Autovermietung.

Außerdem bin ich letzte Woche noch mal kurz an meiner neuen Wohnung vorbei gefahren und musste mich wundern: Allem Anschein nach ist der letzte Mieter bereits ausgezogen. Da brauche ich vielleicht nicht verschämt um Erlaubnis zu fragen, wenn ich die Fenster ausmessen möchte. Wäre natürlich nicht schlecht. Dummerweise erreiche ich den Mieter im Augenblick nicht, was nicht sonderlich verwunderlich ist; die letzten Woche habe ich ja nur noch zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten Muse gehabt mich um die Wohnung zu kümmern. Ich hab`s mir einfach gemacht und dem Makler geschrieben, der ist ja auch gleichzeitig Hausverwalter, der müsste es wissen, wenn die Wohnung schon geräumt ist.

Nächste Woche will ich dann diesen Schreibauftrag zu Ende bringen, den ich vor zwei Wochen angenommen habe. Der hängt mir wirklich noch im Nacken, vor allem, weil bereits die ersten Materialien aus Hagen gekommen sind: ‘Einführung in die imperative Programmierung’, ja, eigentlich nicht der Rede wert aber ich will die Zeit natürlich nutzen, bevor das Studium richtig los geht und bald alle zwei Wochen ein Schwung Papiere kommt, welche ich durcharbeiten muss. Aber ich denke das läuft scho, dennoch: auch damit werde ich sicher gut ausgelastet sein.

Danach kümmere ich mich erstmal wieder um neue Songs. Kann ja nicht sein, das ich schon seit fast zwei Monaten keine einzige Produktion mehr fertig bekommen habe..!

…und sie dreht sich doch!

August 23, 2007 Von: admin Kategorie: Betrachtungen, News Noch keine Kommentare →

…und meistens schneller als man will, zum Glück immer wieder zu meinen Gunsten. Der Kunde von neulich hat sich gemeldet, nachdem ich eine Rechnung verschickt habe. Die Rechnung kam zwar zurück, da der Adressat angeblich verzogen war, dennoch war eine Nachfrage per eMail immerhin so erfolgreich, als das ich eine neue Rechnungsadresse habe. Vermutlich war der Auftraggeber tatsächlich nur im Urlaub und ich wieder zu voreilig. Ich werde noch bis Montag warten, bevor ich eine neue Rechnung stelle, dann hat der Kunde Zeit sich die Arbeit noch einmal in Ruhe anzusehen.

Der Kauf der Wohnung geht mit großen Schritten voran, naja, eigentlich ist sie ja schon gekauft. Die Organisation drumherum wird allerdings immer weniger. Wir haben gerade die letzten Details mit der Bank geklärt, da stand noch eine Löschungsbewilligung aus, die Vorbedingung für die Bewilligung des Kredites war. Da bei dieser Sicherheit mittlerweile drei Banken involviert sind, ist es einigermaßen kompliziert geworden. Anscheinend begnügt sich die Bank, welche den Kredit bereitstellt jedoch mit unserem ‘Bemühen’ und schickt uns eine Mitteilung darüber. Im Grund ist dies aber auch keine Großtat, denn bei dem Grundbucheintrag handelt es sich um eine verhältnismäßig geringe Summe. Anschließend muss ich nur noch einziehen, die Fenster austauschen und mich wohlfühlen. Die Einweihungsparty ist auf alle Fälle für Anfang Oktober geplant, Einladung erfolgt gesondert.

Tja, und dann wundere ich mich immer wieder, wer alles mit Aufträgen an mich heran tritt. Heute bin ich von einer lokalen Veranstaltungsagentur als Barkeeper angefordert worden. Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich eine ganze weile Cocktails geschüttelt habe und eigentlich gar keinen Bock mehr auf den Gastromist hatte…na, so ein riesen Arsch voll Schulden verändert bisweilen die Sicht auf die Dinge, außerdem: was soll`s hab ja sonst nichts zu tun. Allzu oft werden solche Einsätze allerdings wohl nicht vorkommen. Nö, da kann ich meine Zeit auch anders nutzen. Zugegeben, mich interessiert schon ein wenig, ob ich das überhaupt noch kann, und den Stattstrand wollte ich ja eigentlich schon den ganzen Sommer über einmal besuchen, andererseits: Im Augenblick habe ich weiß Gott andere Sorgen, neue Jobs sind mein geringstes Problem!

Oh, dann durfte ich heute wieder eine Rechnung von der Art schreiben, die mir im Grunde am liebsten ist. Eine Rechnung für die Erteilung einer Lizenz über Soundtaxi. Zugegeben, im Bereich ‘Musik’ werde ich noch einige Jahre warten müssen, bis mal ein nennenswerter Umsatz erzeugt werden wird, einer der zumindest den Aufwand rechtfertigt. Immerhin, wurde mal wieder eine Nummer von mir für so gut befunden, das jemand bereit war Geld auszugeben, um sie für sein Pod-Cast zu nutzen. Hat doch was!

Wie dem auch sei. Ich werde jetzt erstmal einen Lieferschein für den Job heute Abend entwickeln auch wenn ich die Leute kenne, wissen kann man ja nie. Nach den Querelen mit dem Kunden aus Frankfurt und den Schauergeschichten, die Sascha regelmäßig auspackt werde ich da jetzt etwas konsequenter werden. Danach noch zur Post und ein paar Arbeitsutensilien besorgen. Wir hören nächste Woche voneinander.

Und, wie oft mahnst du so?!

August 14, 2007 Von: admin Kategorie: Betrachtungen Noch keine Kommentare →

Es ist ja schon ein Kreuz mit der Selbstständigkeit. Auf der einen Seite ist man froh, wenn man niemanden mehr im Nacken hat, der einem Tag für Tag in den Ohren hängt und einem sagen möchte, was man zu tun und zu lassen hat. Auf der anderen Seite wünscht man sich schon nach einem halben Jahr mindestens einen, hinter dem man sich verstecken kann, wenn mal wieder etwas so richtig in die Binsen geht. Denn leider kommt dieser Fall weit häufiger vor als man sich das so vorstellt aber, Gott sei dank, die Kunden realisieren in der Regel nicht jeden Faux-Pas und die meisten Fehler darf man ausbügeln, ohne das es in irgendeiner Form Ärger oder Nachverhandlungen gibt. “Kulanz” ist für mich dennoch ein Reizwort geworden, obwohl, dies sind andere Geschichten.

Nein, ich bin beim Mahnen. Bei säumigen Zahlern. Natürlich beleibt kein Selbstständiger jemals davon verschont, egal in welcher Branche er tätig ist. Und ich glaube, diesen Monat bin ich dran. Zum Glück geht es um einen wenig aufwändigen Auftrag, der auch in der Bilanz kaum Spuren hinterließe, aber mir geht`s ja doch gleich um`s Prinzip. Und, wenn ich mir dann noch vor Augen führe, das der Auftraggeber (ich nenne hier gewiss keine Details!) sich unter Umständen ins Fäustchen lacht, während er darauf spekuliert, das ich eine derart geringe Forderung niemals vor einem Gericht durchsetzen würde. Da packt mich ja schon mein Gerechtigkeitssinn und meine panische Angst mich ausnutzen zu lassen (und die Erkenntnis, das ich immer mehr werde, wie mein alter Herr, aber auch das ist eine andere Geschichte). Ich für meinen Teil werde auch Forderungen von unter 100 € erbarmungslos durchdrücken, im Grunde bin ich wahnsinnig kulant aber, wenn der Kunde sich nicht einmal mehr meldet, die Dienstleistung nicht abnimmt etc, mich ignoriert…nö, da bekomme ich richtig Lust zu schaden wo ich nur kann. Von wegen, einfach Verträge schließen und glauben man müsse sie nur soweit einhalten, wie nötig ist den eigenen Mehrwert zu erlangen! Da werd isch bockisch! Jawohl! Eine Zahlungserinnerung werde ich verschicken, die erste Mahnung kommt allerdings gleich per Einschreiben, damit sie gerichtsfest ist!

Nun gut, vielleicht ist der Kunde aber auch einfach nur im Urlaub. Mal schauen, wie sich diese Geschichte entwickeln wird. Im Grunde bin ich aber gespannt. Schließlich lässt sich hier vielleicht noch etwas dazulernen. Zum Beispiel: Wie mahne ich richtig?

Geschafft!

August 06, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Geschafft, in zweifacher Hinsicht. Heute haben wir die letzten Reste des Kultursommers abgebaut. Die Veranstaltungen im Schlossgarten und das Bounty-Theater im (ich glaube es war der) Yacht-Hafen. Damit ist das sozio-kulturelle Großereignis in Oldenburg für 2007 beendet (zumindest für mich).
Mann, was haben wir gelitten! Aber wir haben auch wieder viele nette Leute kennengelernt und viele Eindrücke gesammelt; dass trägt man ja noch eine Weile mit sich herum (zum Beispiel bis zum nächsten Kultursommer 2008, denn der kommt bestimmt!).

In Erinnerung ist mir der Mercher von E.S.T. geblieben. Die Band an sich war etwas anstrengend…nein, die Band nicht, sondern nur deren Musik. Sicher gut gemachter Jazz, wenn man auf völlig vergeistigte Musik steht…ja, ist halt nicht die Musik, die man im Vorbeigehen hört, zum Beispiel, wenn man auf einen Schlossplatz voller Menschen acht geben soll (und das mit fünf Leuten!!! Hanebüchen!). Von der Band selbst habe ich nicht viel mitbekommen. Gut, der Pianist meditiert halt gern Backstage…und beim Meditieren auf Alabaster sitzen zu dürfen ist sicher ein Privileg (und dieses gibt es nur in Oldenburg, die Kulturetage darf halt Schloss benutzen, um die Künstler für die internationalen Konzerte unterzubringen.). Oh, was für ein Chaos, dabei wollte ich nur über den Mercher von E.S.T schreiben und eigentlich nur erwähnen, das der sehr umgänglich und fleißig war! Ja, aber das ist der Kultursommer, viele Eindrücke und Einflüsse, die man nur langsam verarbeiten kann. Allein die Konzerte muss ich erstmal wieder sortieren. Und Stress!
Ich glaube ich habe diesen Monat mein Pensum für die nächsten drei Monate abgeleistet und bei all der Arbeit noch immer Zeit gefunden, eine Wohnung zu kaufen. Darf ich das sagen?! Hmm…der Vertrag ist unterschrieben und ich warte eigentlich nur noch auf die Verträge von der Bank…ja, die Nummer ist durch und die Wohnung gekauft. Ab dem 01.09 werde ich dann eine neue Adresse haben…und einen riesen Arsch voll Schulden…

Außerdem haben wir ja noch zweimal Pyrotechnik veranstaltet. Ich komme darauf, weil davon noch Bilder vorrätig sind. Eines davon hier:

Ja, so sieht es aus, wenn wir für Herzleid die Böller bestücken. Die Jungs haben sowohl auf dem CatRock, als auch auf dem Wilstedt ziemlich gerockt. Ich hatte denen das am Anfang wirklich nicht zugetraut aber die habe ziemlich viel Lust auf das, was die da machen (nein, meine Musik ist dieses Ramsteinzeugs auch nicht…). Lohnt sich also, wenn die Jungs mal in der Nähe sind!

Bei mir zieht langsam wieder der Alltag ein. Alles in allem muss ich sagen: Schade! Wenn ich ein bis zwei Tage Urlaub mehr bekommen hätte, hätte man den Kultursommer auch noch einen Monat länger durchziehen können. Naja, nächstes Jahr…

Da fällt mir ein: unter www.kultursommer.event-and-stage.de gibt es noch ein paar Eindrücke vom Kultursommer in Form von Schnappschüssen. Einfach mal vorbei schauen!

Wieder viel zu tun

June 21, 2007 Von: admin Kategorie: News 1 Kommentar →

Ja, gerade noch herum genölt, in Oldenburg gäbe es keine Musikszene und kaum hat man eine Anzeige geschaltet, wird man mit Anfragen überschwemmt. Das war vor ein, zwei Jahren auch schon mal anders. Mittlerweile haben sich übrigens ein paar Jungs bei mir gemeldet, mit denen ich persönlich und musikalisch ganz gut auskomme, ich denke, hierauf werde ich mich jetzt konzentrieren und keiner weiteren Band beitreten (das wird dann zeitlich vielleicht zu eng). Aber ich hebe die Mails von den Leuten auf, die mir sonst noch so geschrieben haben und leite gegebenenfalls Anfragen weiter, wenn ich das Gefühl habe, zwei Interessenten gefunden zu haben, die zusammen passen müssten. Hier ist übrigens der Link zu der Band, in der ich mich jetzt engagiere:

www.bangleberries.de

Vielleicht schaffen wir es sogar, den Gig für den nächsten Monat in Angriff zu nehmen. Fände ich persönlich alles andere als schlecht, wenn ich mal wieder auf eine Bühne käme. Freu mich fast schon drauf. Die nächste Probe ist allem Anschein nach am Freitag und ich denke, bis Ende nächste Woche kann man seriöser Weise entscheiden, ob der Gig gespielt werden kann oder nicht (Sprich: bis dahin wird sich zeigen, ob wir genug Material aufbereiten können).

Und dann stehen gerade wieder Entscheidungen für die berufliche Zukunft an und wie immer häufen sie sich, wenn lange nichts passiert ist. Ich hatte vorletzte Woche gerade die Bewerbung für die Fern-Uni fertig gemacht, Zeugnis beglaubigen lassen und den Kram eingetütet, da rennt mir während der Arbeit Robert L. in die Arme, seines Zeichens Eigentümer eines großen P.A. Verleihs in Oldenburg und fragt (die Vorgeschichte verkürze ich jetzt mal), ob ich nicht bei ihm eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker machen will. Schwupps, schon muss ich mir wieder ein paar Gedanken mehr machen, um Themen, die ich eigentlich schon zu Ende gedacht hatte. Vom Bauch her würde ich sagen, ich sollte bei meiner Entscheidung bleiben. Nach fast einem Jahr merke ich nämlich, das die Jobs in der Veranstaltungsbranche nichts sind, was man bis zum Rentenalter machen kann, da muss man früher oder später den Absprung schaffen, oder die Karriereleiter schnell hinauffallen (eigenes Unternehmen, Festanstellung im Theater). Deshalb ist es wohl nicht schlecht noch etwas in der Hinterhand zu haben, wie zum Beispiel eine kleine Firma, mit der man auch Web- und Printdesign machen kann und vielleicht die ein oder andere Komposition. Außerdem nervt es mich schon länger, von einem Mini-Gehalt den Lebensunterhalt bestreiten zu müssen. Das hat sich zwar in den letzten Monaten spürbar verbessert, dennoch fällt es mir wahnsinnig schwer, jetzt plötzlich darauf zu verzichten, ganz besonders unter dem Gesichtspunkt, das ich dieses Jahr eventuell noch eine Wohnung kaufen möchte (wie realistisch das ist, vermag ich noch nicht abschließend zu sagen, den Termin mit der Bank habe ich erst nächste Woche Mittwoch, also drückt mir die Daumen).

Ich glaube, ich schiebe die Entscheidung irgendwie nur vor mich her, dennoch will ich mir bis Samstag nochmal ein paar Gedanken machen und dem Robert dann mal anrufen.

Heute Abend indes steht ein Treffen mit der Rammstein-Cover-Truppe “Herzleid” aus Bremen an. Die haben im nächsten Monat zwei Gigs geplant und brauchen dafür Pyrotechnik. Dabei sind sie an meinen All-Time-Favorit Geschäftspartner Sascha geraten, der mich umgehend verpflichtet hat, ihm zu helfen. Mach ich gern; ein wenig rumballern zwischendurch macht schon Spaß, und wenn die Truppe einen zuverlässigen und fleißigen Eindruck macht und tatsächlich plant, mehr zu unternehmen als diese zwei Gigs, dann werde ich nochmal einen Pyrotechniker Lehrgang ins Auge fassen. Eine Entscheidung darüber steht allerdings erst nach dem Kultursommer an (der Krams kostet nämlich auch nochmal über 1000 Euronen).

A propos Kultursommer. Ich muss jetzt erstmal bei Hertz in Oldenburg vorbei. Damit ich mit dem Herrn K. die Termine für den nächsten Monat durchsprechen kann. Soll ja niemand zu kurz kommen, der meine Arbeitskraft braucht.

Erstaunt!

May 06, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Ja, vor nicht einmal vier Tagen habe ich geschrieben, das die Jungs von Soundtaxi endlich wieder vermehrt neue Songs aufihre Homepage bringen, da landen auch schon zwei neue Stücke von mir mit auf der Seite. Na endlich! Gut gemacht, mal sehen, ob sie auch anklang finden.

Was habe ich diese Woche sonst noch getrieben? Am Donnerstag war die Band Colusseum zu Gast in der Kulturetage und ich durfte die Backline mit abbauen. Erstaunlich! Ich habe es noch nie erlebt, das eine fünf-köpfige Band für den Abbau ihrer Instrumente 4 (in Worten VIER!) Hands dazu bucht und das, obwohl sie selbst zwei Leute dabei haben, die sich während der Tour um das Equipment kümmern. Es hat trotzdem geschlagene 1,5 Stunden gedauert, bis die Sachen auf dem LKW waren. Ein kompletter Transporter nur für die Instrumente; ich glaube, die haben einfach zuviel Geld. Ansonsten ein recht entspannter Job. Die Crew schien es gewohnt zu sein, mit externen Leuten zu arbeiten. Saubere Anweisungen, sachlich und ruhig vorgetragen. Das, was ich persönlich als professionell empfinde, da merkt man dann, das diese Band schon seit Jahrzehnten im Geschäft ist auch, wenn ich von dem Konzert eigentlich nichts mitbekomme habe.

Sauber!

May 02, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Schön, die Jungs von www.soundtaxi.de scheinen ihre Neujahrs-Müdigkeit überwunden zu haben. Fast wöchentlich trudeln da neue Songs ein, da bin ich ja mal gespannt, ob meine neuen Sachen auch bald dazu gehören werden.

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