Es begann am Sonntag mit einer Stunde bei Hertz und endete Gestern mit der Übertragung der EM auf dem Campus der FH. Immerhin heute und morgen frei und wieder brauche ich die Zeit, um die Wohnung mal wieder auf Vordermann zu bringen.
Morgen wird mal wieder studiert und heute liege ich auf dem Sofa, Samstag geht es nach Hamburg, 30. Geburtstag. Mann! Wir werden alt, ich geh schon mal die Rente beantragen, vielleicht bekomme ich dann noch ein paar Cent wieder heraus.
Die Übertragungen auf dem Campus scheinen augenblicklich sehr stark von den auflaufenden Mannschaften abhängig zu sein. Bei Deutschland-Spielen kann man sich vor dem Anstrum kaum retten, ansonsten sieht man fast keine Sau. Obwohl die Begegnung Italien-Niederlande schon für ziemliche Erheiterung gesorgt hat, zumindest bei denen, die noch die WM im vorletzten Jahr vor Augen hatten. Ein gewisses Maß an Schadenfreude ist da wohl nicht ausgeblieben.
Was die Organisation im Hintergrund angeht, muss man hoffen, das die Gäste nicht allzu viel von den Schwierigkeiten mitbekommen, die uns bisweilen plagen. Insbesondere das Kernstück der ganzen Veranstaltung macht immer wieder Probleme. Der Empfang, die Helligkeit des Beamers (bei direkter Sonneneinstrahlung in dem Innenhof kommt wohl kein Gerät mehr dagegen an), Kabelbrüche und andere Nettigkeiten, die einen Zwischendruch auch mal so richtig die Laune verderben können. Müssen wir wohl durch. Zum Glück finden die Spiele im Viertel- und Halbfinale, sowie das Finale selbst zu späterer Stunde statt, da macht uns die Sonne wohl keinen allzu großen Strich durch die Rechnung. Bleibt also zu hoffen, das Deutschland lange dabei bleibt, dann wird auch diese Veranstaltung ein Erfolg.
Überrascht war ich ja von den ganzen Helfern und Mitarbeitern vor Ort. Sehr umsichtig und selbstständig. Da wurde ich ja umgehend von der Gastroleitung zum schnöden Kassenward degradiert. Soll mir recht sein. Seine Leute laufend an die Hand zu nehmen und anzuleiten kann auf die Dauer auch anstrengend werden, außerdem bleibt dann mehr Luft für die Momente, wo an ganz anderer Stelle mal wieder Not an Mann ist (siehe Kabelbruch, Empfang oder sonstige Kleinigkeiten). Eigentlich ein ganz entspanntes Arbeiten auch wenn es beim Auf- und Abbau regelmässig viel zu schleppen gibt.
Gestern stand noch die diesjährige Eigentümerversammlung auf dem Plan. Hab das Ganze noch selbst nicht verdaut, es war auf jeden Fall mal interessant, eine solche Geschichte mitgemacht zu haben. Bevor ich mir aber nochmal über die besprochenen Themen gedanken mache, warte ich erstmal das Protokoll der Sitzung ab. Es kam auf jeden Fall eine ganze Menge zur Sprache.