Frohe Weihnachten!
Erstmal allen ein Frohes Fest. Laßt euch reich beschenken und sauft nicht so viel!

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Erstmal allen ein Frohes Fest. Laßt euch reich beschenken und sauft nicht so viel!
Gordons Adventskalenderquiz hat seine kleine Runde durch die Bloglandschaft vollendet. Und eine Runde wäre keine Runde, wenn man nicht am Ausgangspunkt wieder ankäme. In meinem Blog stand der erste Hinweis, hier steht nun auch der letzte:
Andere singen Quark, die singen über Quarks.
Wer die Lösung kennt, kann die Kommentarfunktion nutzen.
Ansonsten wünsche ich erstmal allen ein entspanntes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Heute habe ich mir mal den Basslauf von “Ist es wichtig” heraus gegriffen. Selig zählt ja noch immer zu einer meiner absoluten Lieblingsbands, deshalb muß hier selbstredend auch ein Stück von denen auftauchen.
Darüber, was bei dem Basslauf harmonisch passiert, bin ich mir nie ganz klar geworden. Eigentlich bin ich mir aber sicher, das es sich am besten als II-V-I-Verbindung deuten läßt. Das ganze steht dann in D-Dur. Beim Notieren habe ich mal einen einfachen Schlagzeugpart dazu geschrieben (ist nicht der, den der Stoppel, da spielt. Sollte aber schon nahe dran sein, man hört es in dem Video nicht so genau) der zeigen soll, wie man so eine Figur schlagzeugmäßig begleiten lassen kann. Den besonderen Drive macht meiner Meinung nach der Synkope auf der letzten Sechzehntel vor der Drei aus. Der Bass zieht den Schlag hier vor und die Basedrum unterstützt es, indem es auch hier einen Akzent setzt.
Als ich vorhin das Video gesehen habe, war ich erstmal überrascht, da ich den Basslauf anders in Erinnerung hatte. Im Grunde aber auch nicht überraschend, da bei Selig auch gern mal ein wenig improvisiert wird, vermutlich war der Basslauf auch mal anders. So wird auch im Video unten laufend Variiert und die Figur wieder aufgelockert. Eine Figur fällt ziemlich auf, weil sie oft wiederkehrt, deshalb habe ich sie hier auch nochmal aus notiert. Er spielt sie meist beim vierten Durchgang, also im achten Takt. Und da wäre sie wieder, unsere achttaktige Periode.
Hier das Video, ein Live-Mitschnitt von “Rock am Ring”:
Eines der wichtigesten Instrumente in den gängigsten Poparrangements ist der Bass, leider ist es auch eines der am meisten überhörten und ignorierten. Ich fange an mal eine kleine Serie mit den besten Bassläufen anzulegen, die ich kenne. Heute geht es los mit dem Klassiker “Stand by me”. Dieser Basslauf ist gleichermaßen einprägsam und dezent, daneben finde ich ihn auch ziemlich groovy, zumindest als Begleitung für eine Ballade:
Insgesamt wird der gesamte Song von diesem Lauf getragen (wenn man von dem Gesang einmal absieht). Bei der Struktur handelt es sich wieder um eine 8-taktige Periode. Die Takte 7 und 8 entsprechen den Takten 1 und 2. Ich habe also mal wieder geschludert und ein paar Takte eingespaart. Ich habe das ganze hier in G notiert.
Der prägnante Rhythmus kommt nicht zuletzt durch die “Ratschgurke” zustande, die laufend auf der Zwei spielt. Dadurch wirkt die Synkope auf der “Zwei-und” erst richtig dominant. Hier ist das ganze nochmal als Video auf YouTube:
Das Video entstannt wohl zusammen mit dem Film “Stand by me” für dessen Roman-Vorlage Stephen King verantwortlich zeichnet. Der Film ist übrigens auch eine Empfehlung wert.
Es ist soweit, der Advent ist da und damit das große Rätselraten. Ich mache den Auftakt bei der advents Blogparade von Gordon. Der erste Hinweis lautet:
Auf dem gesuchten Bild sind vier Personen abgebildet!
Na, das dürfte ja nich so schwer sein ;-). Wer einen ersten Tip abgeben möchte, kann dazu die Kommentarfunktion nutzen. Den nächsten Tip gibt es morgen beim Radtouren Verzeichnis. Dem Gewinner winkt zwar nur ein kleiner Gewinn, dafür viel Ruhm und Ehr. Außerdem haben alle Mitspieler endlich mal die Gelegenheit die angestammten Gefilde zu verlassen und ein paar neue Blogs kennen zu lernen.
Ab morgen steht hier der erste Hinweis in dem kleinen Weihnachtsrätsel von Gordon. Es geht noch immer darum ein Bild im Internet zu entdecken. Und wie in den Teilnahmebedingungen ausgeführt, gibt es auch die ein oder andere Kleinigkeit zu gewinnen. Also für die Leute, die mit Ruhm und Ehr nichts anfangen können.
Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz über das Schlagzeug gesprochen, den Drummer als Musiker kennengelernt und kurz einen Ausflug in die MIDI-Welt unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu fügen. Machen wir endlich Musik!
Wir brauchen Bass!
Um den ganzen Prozess möglichst anschaulich zu halten, habe ich mir gedacht, das ich einen kleinen Tutorialsong schreibe, an dem wir das Programmieren der Drums beoabachten können. Als Ausgangspunkt dient mir folgender Basslauf:
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Ein durchaus anspruchsvoller Basslauf und eigentlich eine Spur zu aufdringlich für einen richtigen Popsong; er soll mir dennoch als Strophenpart dienen. Beginnen wir also zunächst damit die Strophe auszuarrangieren (Wirklich wahr, ich beginne nie mit dem Intro…).
Hände hoch!
Bei allem, was wir bisher über die Drums gelernt haben, stellt sich zunächst die Frage, welchen Automatismus wir für die beiden Hände wählen wollen. Wir kennen ja schon ein paar und können sie jetzt einfach ausprobieren und mal schauen, welcher uns am besten gefällt.
Der Einfachste besteht nur aus einer Achtelfigur auf der HiHat und Snareschlägen auf der 2 und 4.
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Da ich immer bemüht bin, möglichst viel selbst über das Keyboard einzuspielen, kommt mir das Herangehen über Automatismen sehr zu Pass. Die Figur oben läßt sich prima auch am Keyboard so einspielen. Eine Hand spielt die HiHat-Figur, die Andere bedient die Snare (-taste).
Ich achte beim Einspielen sehr auf die Anschlagsdynamik der einzelnen Töne. Im Soundbeispiel habe ich diese nach dem Einspielen auch noch nachbearbeitet, da mir der Dynamikumfang meines Keyboards nicht ausreichte. Achtet mal darauf: Alle HiHat-Schläge auf den “Und”-Zählzeiten sind deutlich leiser. Ob es an einem normalen Schlagzeug auch so klingen würde oder ob ein echter Schlagzeuger auch so penibel wäre, sei mal dahingestellt. Es macht beim Hören aber einen deutlischen Unterschied. Es ist so, das die meisten virtuellen Instrumente bei ähnlich starken Anschlägen immer den selben Sound abspielen und nur die Ausgangslautstärke dieser Sounds etwas anpassen. Das ist auf dauer sehr ermüdend, eine gewisse Bandbrreite bei den hörbaren Sounds macht wirklich eine Menge aus.
Das Pattern oben ist natürlich einigermaßen albern, wenn man sich vor Augen führt, wie komplex der Basslauf dazu sein soll. Dennoch, die obige Figur findet sich in schier endlosen Schlagzeugbegleitungen land auf, land ab. Viele Schlagzeuger leiten auch immer wieder von dieser Figur ab und varieren sie. Also unbedingt einprägen.
Mach wir es etwas spannender und fügen ein paar Taps hinzu:
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Auch hier habe ich wieder sehr auf die Lautstärke der Schläge geachtet. Die Taps sind fast nicht hörbar, aber eben nur fast. Die Snare Taps habe ich einfach dazu aufgenommen und nicht die Figur nochmal neu eingespielt. In diesem Fall einfach Bequemlichkeit, manchmal stößt man aber an die Grenzen, wenn man nur mit einem Keyboard arbeiten kann. Wir nehmen diese Figur als Grundgerüst und fügen die Base hinzu.
Bumms!
Beim Ausarbeiten einer Figur für die Base habe ich mich an der Basslinie orientiert und eine eher dezente Figur genommen. Der Basslauf in dem Ganzen wird eine tragende Rolle spielen und dem Schlagzeug kommt die Funktion zu, diese Rolle zu stützen. Man hört es dem Basslauf sofort an, das der erste Schlag in jedem Takt für die Linie einigermaßen wichtig ist. Also setzen wir auch hier einen Kick. Um etwas Abwechslung zu schaffen spielt die Base in jedem ersten Takt den Auftakt auf der “4 und” mit. Das sieht dann in etwa so aus:
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Auch die Basedrumfigur habe ich einfach mal dazu gespielt, ebenfalls aus Bequemlichkeit. Den Aufwand mit dem händisch Einspielen mache ich mir übrigens, damit es etwas näher an einen echten Drummer kommt. So genau, wie es der Sequenzer abspielen würde, wenn man die Noten einfach setzt, spielt numal niemand. Es klingt auch wesentlich natürlicher, wenn Anschläge auf mehreren Instrumenten nicht genau zur selben Zeit erfolgen. Der leichte Versatz läßt es etwas natürlicher klingen.
Im letzten Takt des Hörbeispiels kam schon der Arrangeur in mir durch. Ich habe gleich eine kleine Variation entworfen, die die Strukturen etwas auflockern sollte. Es schaut so aus:
Hier spielen die Drums etwas gegen die Bassfigur, erlaubt ist was gefällt. Ob es mir auch im Laufe der Arbeit am Song noch gefällt wird sich zeigen.
Beim Setzen von Breaks kann man sich gut an der “8-taktigen Periode orientieren”. Hier geht es zwar eigentlich um Harmonielehre, das Prinzip ist aber gut übertragbar. Die Regel der 8-taktigen Periode besagt einfach, das nach vier Takten harmonisch die Dominante zu stehen hat und am Ende des achten die Tonika. Es geht hier natürlich nicht um Harmonien. Mir geht es nur um die Aufteilung der Takte und die Struktur, die damit erzeugt wird. Oft teile ich den Song in Blöcken à 8 Takte ein. Wobei in jedem vierten Takt ein kleines, in jedem Achten Takt ein umfangreicheres Break kommt. Das dient Natürlich nur der Orientierung, hilft aber dem Song etwas Struktur zu verleihen. Wenn es paßt, durchbricht man das Schema einfach.
Zusammen!
Hören wir uns die ersten acht Takte der Komposition mal an. Bass und Schlagzeug zusammen. Ohne Schnörkel, grob zusammen gemischt. Als Groove kann man es fast schon so lassen, als Song natürlich nicht. Dazu fehlen die gerade angesprochenen Breaks, Beckenschläge etc. Als Ausgangspunkt für die Strophe ist es aber schon mal gekauft:
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Hier geht es zum nächsten Teil.
Neulich schrieb mich der Gordon von funkygog.de an. Er möchte es dieses Jahr zu Weihnachten mal blogmäßig krachen lassen, dazu hat er sich ein kleines Rätselraten als Blogparade ausgedacht. Gesucht wird ein Bild. Dazu sucht er Blogger, für jeden Tag im Dezember, die einen Beitrag veröffentlichen, der einen Hinweis auf dieses Bild enthält. Der Spielspaß soll im Vordergrund stehen und im Vorbeigehen sollen die Mitspieler einfach mal neue Blogs kennen lernen. Dennoch werden die Teilnehmenden Blogs ein paar Geschenke zusammentun, die man dann herumreichen kann. Ich finde die Idee spannend und mache natürlich mit. An welchem Tag im Dezember bei mir ein Beitrag zu finden sein wird, wird sich noch herausstellen. Weitere Infos gibt es hier. Und hier.
Update: Der Termin steht. Ich mache den Anfang am 01.12.
Nachdem ich mich jetzt anderthalb Stunden mit meinem Sequencer herumgeplagt und mich geärgert habe, weswegen er ein bestimmtes Projekt nicht abmischen wollte, habe ich die Lösung nun gefunden. Und da ich meinen Mitmenschen solch nervige Eskapaden von Anwendungssoftware ersparen möchte, hier kurz mein Tip:
Wenn Cakewalk Sonar irgendwann mal aus heiterem Himmel den Export oder das Abmischen von Projekten mit Verweis auf zu wenig Arbeitsspeicher verweigert, schaut mal kurz, ob vielleicht die ASIO-Treiber gerade mit sehr geringer Latenz arbeiten. Die Lösung kann sein, die Latenzzeit auf 100 ms zu stellen.
Offenbar kompensiert die ASIO-Architektur Rechenleistung mit massivem Speichereinsatz (bzw. die Hersteller der Soundkarten, beim Programmieren der ASIO-Treiber). Und die Informatiker unter euch wissen jetzt zum Einen, weswegen ich die Prüfung “Theoretische Informatik” vor mir herschiebe und zum Anderen, wie dämlich ich mir vorkomme, nachdem ich das Problem gelöst hatte. Die begrenzte Austauschbarkeit von Rechenleistung durch Speicherplatz ist eigentlich eine der wichtigsten Erkenntnisse, die man nach dem Studium der “Theoretischen Informatik” internalisiert haben sollte. Jetzt habe ich es glaube ich begriffen.
Die Koordinatorin für Online-Medien beim Verlagshaus DuMont wundert sich, das Firmen wie Apple massiv Einfluß auf die im App-Store angebotenen Anwendungen nimmt.
Für eine Boulevardzeitung hatte DuMont eine iPhone-Anwendung mit Bildern der “Seite-1-Mädchen” entwickelt, die Apple zurückgewiesen habe – “eine merkwürdige Erfahrung”, dass der technische Dienstleister dem Content-Anbieter Vorschriften mache.
Da würde ich sagen: Gewöhnt euch dran. Und Apple ist sicher nicht der einzige “technische Dienstleister” der das macht oder machen möchte. Man denke nur an die Debatten rund um das Thema Netzneutralität und seine Hintergründe.