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	<title>Tyrbedarf</title>
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		<title>Layoutmanager in Java</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2010-07-18/layoutmanager-in-java</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2010-07-18/layoutmanager-in-java#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 20:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Java]]></category>
		<category><![CDATA[Layoutmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareenwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne die gef&#252;rchteten Layout-Manager geht bei der Entwicklung von graphischen Benutzeroberfl&#228;chen in Java herzlich wenig. Wer nicht gern auf die Arbeit mit entsprechenden GUI-Editoren zur&#252;ckgreift, der steht schnell vor dem Problem, das zwar die Layoutmanager von Java zweckm&#228;&#223;ig ihren Dienst verrichten, die Anordnung der einzelnen Komponenten innerhalb zum Beispiel eines Fenster eine echte Geduldsprobe ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne die gef&#252;rchteten Layout-Manager geht bei der Entwicklung von graphischen Benutzeroberfl&#228;chen in Java herzlich wenig. Wer nicht gern auf die Arbeit mit entsprechenden GUI-Editoren zur&#252;ckgreift, der steht schnell vor dem Problem, das zwar die Layoutmanager von Java zweckm&#228;&#223;ig ihren Dienst verrichten, die Anordnung der einzelnen Komponenten innerhalb zum Beispiel eines Fenster eine echte Geduldsprobe ist. Daneben bl&#228;ht sich der Quelltext schnell auf, da man gezwungen ist, die angezeigten Komponenten in weitere Komponenten einzubetten, um das gew&#252;nschte Gestaltungsziel zu erreichen. In jede Fall bekommt man schnell das Gef&#252;hl: Die Layoutmanager von Java machen einfach was sie wollen.<br />
Gelegentlich sieht man Entwickler daher in die sogenannten &#8220;Null-Layouts&#8221; fl&#252;chten. Mit &#8220;Null-Layouts&#8221;  kann man zwar Position und Gr&#246;&#223;e der einzelnen Elemente genau bestimmen, jedoch bleiben sie fix. Finden Gr&#246;&#223;en&#228;nderungen an der aufnehmenden Komponente statt, wirken sich diese nicht auf die Komponenten aus, die innerhalb der Komponente platziert wurden. Es steht eben kein Layoutmanager mehr zur Verf&#252;gung, der die Herrschaft &#252;ber das Desing &#252;bernimmt. Diese &#220;berlegungen f&#252;hrten mich im Rahmen meines Programmierpraktikums dazu, mich ein wenig mit der Entwicklung von Layoutmanagern zu befassen.</p>
<p>Ich f&#252;r meinen Teil finde die L&#246;sung mit den Null-Layouts eigentlich ziemlich reizvoll, da sie eine einfache und &#252;bersichtliche M&#246;glichkeit bieten Komponenten auf dem Bildschirm zu platzieren. Insofern trug mich der Gedanke zu einem Layoutmanager, der alle Objekt anfangs &#252;ber die setBounds()-Methode platziert und ausrichtet, im Falle einer Gr&#246;&#223;en&#228;nderung der umgebenen Komponente jedoch in der Lage ist, die Verh&#228;ltnisse neu anzupassen. Nach M&#246;glichkeit der Gestalt, das die &#252;rspr&#252;nglichen Gr&#246;&#223;en- und Abstandsverh&#228;ltnisse beibehalten werden. Eine passende L&#246;sung habe ich mittlerweile gefunden und will hier kurz beschreiben, wie das Implementieren eines entsprechenden Layoutmanagers in Java von statten geht.</p>
<p>In Java werden die Layoutmanager als Strategie zur Gestaltung von Anzeigeelement aufgefa&#223;t und als Interface realisiert. Es gibt zwei Typen von Layoutmanagern (<a class="previewlink" href="http://www.se.hs-heilbronn.de/usefulstuff/JDK_Documentation/jdk1.6/docs/api/java/awt/LayoutManager.html" target="_blank">LayoutManager</a> und <a class="previewlink" href="http://www.se.hs-heilbronn.de/usefulstuff/JDK_Documentation/jdk1.6/docs/api/java/awt/LayoutManager2.html" target="_blank">LayoutManager2</a>), die wir f&#252;r die Implementierung heranziehen k&#246;nnen. LayoutManager2 ist dabei von LayoutManager abgeleitet und bietet mehr Methoden an, bzw. erfordert vom Entwickler mehr Methoden zu implementieren. Will man einen Layoutmanager implementieren, so realisiert man eine Klasse und l&#228;&#223;t diese per Implements-Statement von den LayoutManagern &#8220;erben&#8221;. Durch das Ausarbeiten der einzelnen Methode definiert man dann das Verhalten des Managers.</p>
<p>Der Kern beider Layoutmanager bildet die Methode &#8220;<a class="previewlink" href="http://www.se.hs-heilbronn.de/usefulstuff/JDK_Documentation/jdk1.6/docs/api/java/awt/LayoutManager.html#layoutContainer%28java.awt.Container%29" target="_blank">layoutComponent()</a>&#8220;. Diese Methode bekommt eine Referenz auf jene Komponente &#252;bergeben, f&#252;r das der Layoutmanager ein Layout berechnen soll. Vorher mu&#223; der Manager nat&#252;rlich wissen, welche Komponenten er da eigentlich verwalten soll. Zu diesem Zweck muss der Manager buch &#252;ber alle Komponenten f&#252;hren, die einem Design hinzuf&#252;gt wurden. Daf&#252;r ist die addLayoutComponent()-Methode zust&#228;ndig, die offenkundig innerhalb der add()-Methode aufgerufen wird, &#252;ber die jede von Container abgeleitete Klasse verf&#252;gt. F&#252;r die Entwicklung eines Layout-Managers, der initial mit Bounding-Boxes arbeiten soll, m&#252;ssen wir jeder Komponente weitere Informationen mitgeben. Namentlich sind das die Angabe, wo sie im Anzeigebereich mit welchen Abmessungen platziert werden soll. Das Problem hier ist, das die add()-Methode neben der &#220;bergabe der eigentlich Komponente lediglich ein weiteres Objekts als Parameter zul&#228;&#223;t (in der Dokumentation &#8220;Constrains&#8221; genannt). Ist die Komponente dem Layout hinzugef&#252;gt, k&#246;nnen wir jedoch nicht mehr so einfach darauf zugreifen, um Einstellungen darauf vorzunehmen. Wir brauchen also ein Objekt (diesmal auch vom Typ Object) &#252;ber die wir diese Informationen an den Layoutmanager herantragen k&#246;nnen. Da es keine Standardklasse gibt (bzw. ich keine gefunden habe), die unsere Anforderungen erf&#252;llt, m&#252;ssen wir sie selbst implementieren. Wir erzeugen also eine Klasse und haben wir damit unseren Informationstr&#228;ger, den wir der add()-Methode &#252;bergeben k&#246;nnen. Per Default erben schlie&#223;lich alle Klassen in Java von Object.  Die so erzeugten Objekte enthalten die absolute Position innerhalb des darstellenen Komponente, sowie deren H&#246;he und Breite als Attribute und stellen Methode bereit, um diese zu ver&#228;ndern. F&#252;r die Implementierung sind es reine &#8220;Wegwerf&#8221;-Objekte, die direkt im Aufruf der add()-Methode annonym erzeugt werden und vom Garbage-Collector wieder eingesammelt werden k&#246;nnen, sobald die entsprechenden Informationen beim Layoutmanager angekommen und ausgelesen wurden. Hier der komplette Quelltext der Klasse:</p>
<pre><code>
public class Bounds
{</code><code>
</code><code>	private int x, y, width, height;

	public Bounds(int x, int y, int width, int height)
	{
		this.x = x;		// x Position
		this.y = y;		// y Position
		this.width = width;	// Breite
		this.height = height;	// H&#246;he
	}

	// Getter
	public int getX()
	{
		return x;
	}
	public int getY()
	{
		return y;
	}
	public int getWidth()
	{
		return width;
	}
	public int getHeight()
	{
		return height;
	}
}</code></pre>
<p>Objekte dieses Typs werden die ben&#246;tigten Informationen direkt im Konstruktor &#252;bergeben. Die Werte werden gespeichert und k&#246;nnen dann vom Layoutmanager &#252;ber die Getter genutze werden, um die Komponente zu platzieren. Man sieht: Eine recht einfache Klasse, die uns nur als Informationstr&#228;ger dient.</p>
<p>F&#252;r die Verwaltung unserer Komponenten reichen diese beiden Klassen allerdings noch nicht aus. Unsere Layoutstrategie orientiert sich an der urspr&#252;nglichen Position aller Komponenten innerhalb der darstellenden Komponente und soll die Verh&#228;ltnisse, die jede Komponente in Relation zu H&#246;he und Breite der umgebenen Komponente hatte, beim Neuberechnen des Layouts beibehalten (Den Satz kann man &#252;brigens gern dreimal lesen&#8230;). Es reicht also nicht, wenn der Layoutmanager nur eine Referenz auf die verwalteten Komponente und deren urspr&#252;ngliche Position speichert, auch die Verh&#228;ltnisse im urspr&#252;nglichen Anzeigebereich mu&#223; festgehalten werden. Zu diesem Zweck wird eine dritte Klasse ben&#246;tigt. Die dritte Klasse speichert eine Referenz auf die verwaltete Komponente selbst und gleichzeitig f&#252;r X und Y Koordinate, sowie f&#252;r H&#246;he und Breite einen double Wert, der das Verh&#228;ltnis von H&#246;he, Breite und Position in Relation zur aufnehmenden Komponente speichert. Hier einmal der Quelltext:</p>
<pre><code>
public class LayoutManagerComponent
{
	Component myComponent;
	double relativeX, relativeY;
	double relativeHeight, relativeWidth;
	double relativeFontSize;		

	public LayoutManagerComponent(Component comp)
	{
		myComponent = comp;
		relativeX = 0.0;
		relativeY = 0.0;
		relativeHeight = 0.0;
		relativeWidth = 0.0;
		relativeFontSize = 0.0;
	}
	// Setters
	public void setRelativeX(double relativeX)
	{
		this.relativeX = relativeX;
	}
	public void setRelativeY(double relativeY)
	{
		this.relativeY = relativeY;
	}
	public void setRelativeHeight(double relativeHeight)
	{
		this.relativeHeight = relativeHeight;
	}
	public void setRelativeWidth(double relativeWidth)
	{
		this.relativeWidth = relativeWidth;
	}
	public void setRelativeFontSize(double relativeFontSize)
	{
		this.relativeFontSize = relativeFontSize;
	}

	// Getters
	public Component getComponent()
	{
		return myComponent;
	}
	public double getRelativeX()
	{
		return relativeX;
	}
	public double getRelativeY()
	{
		return relativeY;
	}
	public double getRelativeHeight()
	{
		return relativeHeight;
	}
	public double getRelativeWidth()
	{
		return relativeWidth;
	}
	public double getRelativeFontSize()
	{
		return relativeFontSize;
	}
}
</code></pre>
<p>Wie man sieht, habe ich etwas gelogen. Diese Klasse speichert neben der relativen Position und relativen Gr&#246;&#223;e auch einen Wert, der die relative Schriftgr&#246;&#223;e angibt. In der Tat ist auch die Gr&#246;&#223;e der Schrift eine Aufgabe, die der Layoutmanager im Zweifel &#252;bernehmen mu&#223;, sonst passen sich zwar die Komponenten, die Schrift aufnehmen, der umgebenen Komponente an, der angezeigte Text bleibt jedoch unver&#228;ndert. In jedem Fall sieht man auch hier, das die Klasse ein reiner Informationstr&#228;ger ist und keinen Code enth&#228;lt, der mehr mach als die Attribute zu ver&#228;ndern und diese von Au&#223;en zug&#228;nglich zu machen. Die Implementierung dieser Klasse erfolgt nun in Objekten des Layoutmanagers selbst. Werfen wir einen Blick auf den Quellcode des Layoutmanagers:</p>
<pre><code>

public class RelativeScaleAndPlacementLayout implements LayoutManager2
{
	ArrayList compsToCalc;
        double firstWidth, firstHeight;	

	public RelativeScaleAndPlacementLayout()
	{
		firstWidth = -1;
		firstHeight = -1;
		compsToCalc = new ArrayList();
	}
	public void addLayoutComponent(Component toAdd, Object bounds)
	{
		// Wir m&#252;ssen erst casten.
		Bounds theBounds = (Bounds) bounds;
		// Anschlie&#223;end Fonts ermitteln und dessen Gr&#246;&#223;e speichern.
		// Die Relative Gr&#246;&#223;e wird anhand der H&#246;he des Containers ermittelt.
		if (toAdd.getFont() != null)
		{
			Font tmpFont = toAdd.getFont().deriveFont(0, theBounds.getHeight() / 2);
			toAdd.setFont(tmpFont);
		}
		// Anschlie&#223;end Platzieren.
		toAdd.setSize(theBounds.getWidth(), theBounds.getHeight());
		toAdd.setLocation(theBounds.getX(), theBounds.getY());
		compsToCalc.add(new LayoutManagerComponent(toAdd));
	}
	public Dimension maximumLayoutSize(Container parent)
	{
		int x, y;
		x = 0;
		y = 0;
		for (LayoutManagerComponent comp: compsToCalc)
		{
			y = y + comp.getComponent().getHeight();
			x = x + comp.getComponent().getWidth();
		}
		return new Dimension(x,y);
	}
	public void layoutContainer(Container parent)
	{
		Bounds tmpBs = new Bounds(0,0,0,0);
		float tmpFontSize = 0;
		Font tmpFont;
		// Wurde dieses Objekt schon initialisiert?
		if (firstWidth == -1 || firstHeight == -1)
		{
			// Nein, also speichern wir die augenblickliche Gr&#246;&#223;e.
			firstHeight = parent.getHeight();
			firstWidth = parent.getWidth();
		}
		for (LayoutManagerComponent comp: compsToCalc)
		{
			if (comp.getRelativeX() == 0.0 &amp;&amp; comp.getRelativeY() == 0.0)
			{
				comp.setRelativeX(comp.getComponent().getLocation().x / firstWidth);
				comp.setRelativeY(comp.getComponent().getLocation().y / firstHeight);
			}
			if (comp.getRelativeHeight() == 0.0 &amp;&amp; comp.getRelativeWidth() == 0.0)
			{
				comp.setRelativeHeight(comp.getComponent().getHeight() / firstHeight);
				comp.setRelativeWidth(comp.getComponent().getWidth() / firstWidth);
			}
			if (comp.getRelativeFontSize() == 0.0)
			{
				comp.setRelativeFontSize(comp.getComponent().getFont().getSize2D() / firstHeight);
			}
			// Anschlie&#223;end berechnet die neuen Bounds...
			tmpBs.setX((int)(parent.getWidth() * comp.getRelativeX()));
			tmpBs.setY((int)(parent.getHeight() * comp.getRelativeY()));
			tmpBs.setHeight((int)(parent.getHeight() * comp.getRelativeHeight()));
			tmpBs.setWidth((int)(parent.getWidth() * comp.getRelativeWidth()));
			// ...und die neue Schriftgr&#246;&#223;e...
			tmpFontSize = (float) (parent.getHeight() * comp.getRelativeFontSize());
			tmpFont = comp.getComponent().getFont().deriveFont(tmpFontSize);
			// ...dann wende sie auf das betrachtete Objekt an.
			comp.getComponent().setBounds(tmpBs.getX(), tmpBs.getY(), tmpBs.getWidth(), tmpBs.getHeight());
			comp.getComponent().setFont(tmpFont);
		}
	}
	public Dimension minimumLayoutSize(Container parent)
	{
		return maximumLayoutSize(parent);
	}
	public Dimension preferredLayoutSize(Container parent)
	{
		return maximumLayoutSize(parent);
	}
	public void removeLayoutComponent(Component comp)
	{
		for (LayoutManagerComponent comps : compsToCalc)
		{
			if (comps.getComponent() == comp)
			{
				compsToCalc.remove(comps);
				return;
			}
		}
	}
	public void addLayoutComponent(String name, Component toAdd)
	{
	}
	public float getLayoutAlignmentX(Container parent)
	{
		return 0;
	}
	public float getLayoutAlignmentY(Container parent)
	{
		return 0;
	}
	public void invalidateLayout(Container parent)
	{
	}
}</code></pre>
<p>Gehen wir mal durch was diese Klasse tut. Es ist nicht viel. Eines der wichtigsten Attribute des Layoutmanages ist die ArrayList, die mit &#8220;LayoutManagerComponent&#8221; parametrisiert ist. Innerhalb des Layoutmanagers werden also alle Komponenten in einem Objekt vom Typ der zuvor besprochenen Klasse verwaltet. Wird dem Manager eine Komponente &#252;ber die addLayoutComponent()-Methode hinzugef&#252;gt, wird die &#252;bergebenen Komponente zun&#228;chst auf die entsprechenden Abmessungen und Koordinaten eingestellt und ein neues LayoutManagerComponent-Objekt erzeugt, das die hinzugef&#252;gte Komponenten im Konstruktor als Parameter erh&#228;lt und der ArrayList &#8220;compsToCalc&#8221; hinzugef&#252;gt wird. Im Konstruktor des LayoutManagerComponent-Objekts geschieht nichts weiter, als das die Referenz auf die zu verwaltende Komponente gespeichert wird und alle sonstigen Attribute auf 0.0 eingestellt werden. Damit sind zwar die Objekte initialisiert, aber noch nicht die richtigen Werte ermittelt und eingestellt. Diese Aufgabe wird in der layoutContainer()-Methode nachgeholt. Die layoutContainer()-Methode ist das Herzst&#252;ck eines jeden Layoutmanagers. Diese Methode durch das Eventsystem jedesmal dann aufgerufen, wenn das Container-Objekt neugestaltet werden mu&#223;, da sich zum Beispiel die Gr&#246;&#223;e ge&#228;ndert hat oder das Objekt zuvor verdeckt war und nun neu gezeichnet werden mu&#223;.</p>
<p>Wird die layoutContainer()-Methode dieses Layoutmanagers das erste mal aufgerufen (in der Regel also, wenn das Objekt zum ersten Mal auf dem Bildschirm angezeigt wird), so stehen noch die beiden Attribute &#8220;firstWidth&#8221; und &#8220;firstHeight&#8221; auf -1. Daran erkennt die Methode, das f&#252;r diese Layoutmanager-Objekt noch keine initialen Werte gespeichert wurden und holt dies nach. Anschlie&#223;end wird f&#252;r jedes Objekt innerhalb der ArrayList gepr&#252;ft, ob bereits die Werte f&#252;r die relative Postion und Gr&#246;&#223;e, sowie die relative Schriftgr&#246;&#223;e gespeichert wurden. Ist dies nicht der Fall, so werden diese Werte jetzt ermittelt und stehen ab dann f&#252;r die Platzierung der Elemente zur Verf&#252;gung. Als Verh&#228;ltnis wird einfach die aktuelle Position und Gr&#246;&#223;e geteilt durch die initiale H&#246;he und Breite der Komponente angenommen. Die jeweiligen absoluten Positionen werden anhand der neuen Abmessungen des aufnehmenden Containers ermittelt, indem die entsprechenden Werte mit den relativen Werten multipliziert werden. Dieses Vorgehen wird auf alle Komponenten innerhalb der ArrayList angewandt und dies bei jedem Aufruf von layoutContainer.</p>
<p>Alle weiteren Methoden sind lediglich zier. Durch das LayoutManager-Konzept von Java sind sie zwingenderma&#223;en zu implementieren und machen bei n&#228;herer Betrachtung auch Sinn. F&#252;r meine Fall waren sie aber einigerma&#223;en bedeutungslos, auch wenn hier die ein oder andere Methode dennoch implementiert wurde.  N&#228;heres dazu entnimmt man jedoch am Besten der Java-Dokumentation.</p>
<p>Softwareentwicklung ist eine komplizierte Sache, ich hoffe dennoch, ich konnte die Arbeit von Layoutmanagern in Java etwas veranschlaulichen. Wer sich den Quelltext der drei Klassen mal mit Kommentaren anschauen m&#246;chte, kann die Dateien unten herunterladen.</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/quellcodes/Bounds.java" target="_blank">Bounds.java</a><br />
<a href="http://www.tyrbedarf.de/quellcodes/RelativeScaleAndPlacementLayout.java" target="_blank">Manager.java</a><br />
<a href="http://www.tyrbedarf.de/quellcodes/LayoutManagerComponent.java" target="_blank">ManagerComponent.java</a></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kleine &#196;nderung</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2010-07-13/kleine-aenderung</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2010-07-13/kleine-aenderung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 09:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tyrbedarf]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir zwittscherte gerade ein V&#246;glein, das moderne Browser mittlerweile die M&#246;glichkeit bieten, eingebettete Schriftarten anzuzeigen und also auch in einem Blog zu nutzen. Das war mir irgendwie entgangen. Nichts desto trotz ist das eine der wichtigsten Gestaltungsm&#246;glichkeiten innerhalb des HTML und CSS-Komplexes, auf die ich schon seit Jahren warte. Insofern kam ich nicht umhin, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir zwittscherte gerade ein <a class="previewlink" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/zwischenfrage-fuer-schriftnerds/" target="_blank">V&#246;glein</a>, das moderne Browser mittlerweile die M&#246;glichkeit bieten, eingebettete Schriftarten anzuzeigen und also auch in einem Blog zu nutzen. Das war mir irgendwie entgangen. Nichts desto trotz ist das eine der wichtigsten Gestaltungsm&#246;glichkeiten innerhalb des HTML und CSS-Komplexes, auf die ich schon seit Jahren warte. Insofern kam ich nicht umhin, die M&#246;glichkeit zu nutzen und mal eine von Googles Webfonts in das Blog einzubinden. Ich hoffe es gef&#228;llt und niemand st&#246;&#223;t sich daran, das die Schriftart von einem Google-Server geladen wird.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Netzlaufwerk und Printserver</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2010-07-06/netzlaufwerk-und-printserver</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2010-07-06/netzlaufwerk-und-printserver#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Conrad]]></category>
		<category><![CDATA[einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[konfigurieren]]></category>
		<category><![CDATA[NAS-Laufwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Print-Server]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor ein paar Monaten einen zweiten Rechner angeschafft habe, wurde es Zeit auch den Drucker und ein externes USB-Laufwerk im Netzwerk verf&#252;gbar zu machen. Es ist ja nicht ganz so praktisch f&#252;r jedes Dokument, das man mal eben ausdrucken m&#246;chte, den Desktop-Rechner hochzufahren, die Datei dort hin zu kopieren und anschlie&#223;end zu drucken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich vor ein paar Monaten einen zweiten Rechner angeschafft habe, wurde es Zeit auch den Drucker und ein externes USB-Laufwerk im Netzwerk verf&#252;gbar zu machen. Es ist ja nicht ganz so praktisch f&#252;r jedes Dokument, das man mal eben ausdrucken m&#246;chte, den Desktop-Rechner hochzufahren, die Datei dort hin zu kopieren und anschlie&#223;end zu drucken. Da meine FritzBox noch keine USB-Anschl&#252;sse hat, stand die Anschaffung eines kleinen Printservers auf dem Programm. Entsprechende Netzwerkadapter gibt es zu Hauf, vielen sagt man jedoch nach, das sie nicht sehr zuverl&#228;ssig seien. Daneben verf&#252;gen die meisten lediglich &#252;ber 100 MBit Schnittstellen und es l&#228;&#223;t sich in der Regel nur ein Ger&#228;t anschlie&#223;en. Nach etwas suchen kam ich auf ein <a class="previewlink" href="http://www.conrad.de/ce/de/product/973526/CONRAD-GIGABIT-NAS-ADAPTER-G101" target="_blank">Ger&#228;t</a>, welches Conrad vertreibt und wohl auch herstellen l&#228;&#223;t. Bei dem Preis konnte man nicht viel falsch machen, also habe ich es kurzer hand bestellt. Heute ist das Ger&#228;t angekommen, zusammen mit einem einfachen Intelli-Switch, da meine FritzBox nur einen LAN-Anschlu&#223; besitzt. Beides ist jetzt in Betrieb genommen und sowohl Drucker als auch Laufwerk sind bei mir jetzt &#252;ber das Netzwerk erreichbar.</p>
<p>Wie es bei solch einfachen Ger&#228;ten asiatischer Herkunft oft so ist: Die Dokumentation ist wieder ziemlich sparsam. Insofern zeige ich hier mal kurz, wie man den Print-Server und das Laufwerk unter Window 7 zum Laufen bekommt. Nachdem das Ger&#228;t mit der FritzBox verbunden ist, beschafft es sich sofort eine Netzwerkadresse und bietet seine Dienste im Netz an. Die Konfiguration l&#228;uft auch bei diesem Ger&#228;t &#252;ber eine HTML-Seite, die man aufrufen kann, wenn man die IP-Adresse des Ger&#228;tes in die Adresszeile des Browsers eintippt. Leider wei&#223; man am Anfang nicht, welche Adresse das Ger&#228;t zugewiesen bekommen hat. Normalerweise k&#246;nnte man die Adresse im Router selbst Auslesen, dieser fungiert bei den meisten als DHCP-Server und f&#252;hrt Buch &#252;ber die vergebenen IP-Adressen. In meinem Fall spinnt die FritzBox etwas und l&#228;&#223;t mich nicht mehr ins Routermen&#252;, wo man solche Daten abfragen k&#246;nnte. Abhilfe schafft hier der ARP-Befehl von Windows.</p>
<div id="attachment_1009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/cmd.jpg"><img class="size-medium wp-image-1009" title="cmd" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/cmd-300x161.jpg" alt="Unter Start &quot;cmd&quot; eingeben." width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Unter Start &quot;cmd&quot; eingeben.</p></div>
<p>&#220;ber ARP lassen sich alle Netzwerkger&#228;te im lokalen Netz ausfindig machen (Wer mehr Hintergr&#252;nde haben m&#246;chte, schau bitte <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Address_Resolution_Protocol" target="_blank">hier.</a>), solange sie &#252;ber IP- oder MAC-Adresse verf&#252;gen. Ausgef&#252;hrt wird er unter der Eingabe Aufforderung &#8220;CMD&#8221; von Windows. Unter Windows 7 geht man dazu auf &#8220;Start&#8221;, klickt in das &#8220;Suchen&#8221;-Feld ganz unten und gibt hier &#8220;cmd&#8221; ein. Nach dem Dr&#252;cken der Eingabe-Taste sollte sich ein kleines Fenster mit schwarzem Hintergrund &#246;ffnen. Hier geben wir einfach den Befehl ein, zusammen mit der Option -a. Also:</p>
<p>&#8220;arp -a&#8221;</p>
<p>und Enter. Anschlie&#223;end sehen wir eine &#220;bersicht der Ger&#228;t im Netz, im Zweifel f&#252;r jeden Netzwerkadapter eine. Es ist nicht sofort ersichtlich welches das Ger&#228;t ist, welches wir eigentlich suchen, da hier eine Menge mehr angezeigt wird, als wir eigentlich gewohnt sind. So sehen wir bei mir, als zweite Schnittstelle den Adressraum, die die FritzBox durch ihre Notfall-IP-Adresse aufspannt. Wir wissen ja, das die FritzBoxen in aller Regel auch &#252;ber die &#8220;169.254.1.1&#8243; zu erreichen ist. Ich will die Eintr&#228;ge nicht im einzelnen auseinander nehmen, wir suchen schlie&#223;lich nur ein Ger&#228;t.</p>
<div id="attachment_1010" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/arp.jpg"><img class="size-medium wp-image-1010" title="arp" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/arp-300x156.jpg" alt="&#220;bersicht der Adressen im lokalen Netzwerk." width="300" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">&#220;bersicht der Adressen im lokalen Netzwerk.</p></div>
<p>Um das Richtige zu ermitteln, ist es hilfreich nur einen Rechner, den Router und eben den NAS-Adapter im Netz zu haben. Dann n&#228;mlich l&#228;&#223;t sich die Adresse relativ leicht herausfinden. Wir konzentrieren uns bei der Suche auf die Ger&#228;te, die eine dynamische Adresse bezogen haben. Im Bereich 192.168.178.x sind dies genau zwei. Einmal die FritzBox selbst und der NAS-Adapter (mein Laptop hatte in diesem Beispiel die Adresse  192.168.178.21, diese steht oben dr&#252;ber). Die FritzBox ist auf die 192.168.178.1 geeicht, also kann der Adapter nur 192.168.178.25 haben. Wir schnappen uns die Adresse und tippen sie in die Adresszeile des Browsers ein. Der Adapter begr&#252;&#223;t uns mit einer Anmeldemaske und fordert Benutzername und Kennwort. Standardm&#228;&#223;ig ist dies &#8220;admin&#8221; und &#8220;admin&#8221;. Diese Daten sollten wir beim ersten Anmelden sofort &#228;ndern.</p>
<div id="attachment_1012" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/menue.jpg"><img class="size-medium wp-image-1012" title="menue" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/menue-300x155.jpg" alt="Men&#252; des NAS-Adapters nach der Anmeldung." width="300" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Men&#252; des NAS-Adapters nach der Anmeldung.</p></div>
<p>Auf der &#220;bersichtsseite kann man die ersten Informationen zu dem Ger&#228;t ablesen. Wir gehen als erstes in den Administrationsbereich und &#228;ndern das Kennwort des Standardbenutzers. Beim Passwort darauf achten, keine Umlaute zu verwenden, der Adapter ist auf englische Spracheinstellungen getrimmt. Hinterher ist es angebracht, im Men&#252; &#8220;LAN Config&#8221; den dynamischen Adress-Bezug auf statisch zu &#228;ndern. Wir wollen Drucker und Laufwerk schlie&#223;lich nicht jedes mal neu in Windows hinzuf&#252;gen. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, das die FritzBox unter Umst&#228;nden die vergebene IP-Adresse sp&#228;ter an ein anderes Ger&#228;t vergibt, insbesondere dann, wenn der NAS-Adapter mal ausgeschaltet sein sollte. Je nachdem, wie gro&#223; das eigene Netzwerk ist, wird diese Option Probleme machen. Dann sollte man dar&#252;ber nachdenken, das gesamte Netzwerk mit statischen IP-Adressen zu betreiben. Im Men&#252; &#8220;LAN Config&#8221; einfach den Punkt bei &#8220;Static IP as below&#8221; setzen und auf &#8220;apply&#8221; klicken. Anschlie&#223;end k&#246;nnen wir uns ein wenig im Men&#252; umsehen und schauen, was das Ger&#228;t so macht.</p>
<p>Prinzipiell scheint dieser kleine Netzwerkapdater nicht ganz dumm zu sein. Gesetzt dem Fall, man schlie&#223;t den Druker an die richtige USB-Buchse an, erkennt das Ger&#228;t den Drucker und macht ihn gleich im Netzwerk verf&#252;gbar. Man sieht es, wenn man auf &#8220;Print-Server&#8221; clickt. In meinem Fall hat er den Namen und Hersteller des Ger&#228;tes schon erkannt. Gut, dann f&#252;gen wir das Ger&#228;t auf dem Laptop hinzu. Das Hinzuf&#252;gen ist unter Windows meiner Meinung nach etwas verwirrend, da man bei Einrichten von Netzwerkdruckern keinen Netzwerkdrucker installiert, sondern einen lokalen Drucker. Aber alles der Reihe nach.</p>
<div id="attachment_1013" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/lokalerDrucker.jpg"><img class="size-medium wp-image-1013" title="lokalerDrucker" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/lokalerDrucker-300x220.jpg" alt="Wir f&#252;gen einen lokalen Drucker hinzu!" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Wir f&#252;gen einen lokalen Drucker hinzu!</p></div>
<p>Wir klicken auf &#8220;Start-&gt;Ger&#228;te&#8221; und Drucker und dort auf &#8220;Drucker hinzuf&#252;gen&#8221; und gehen den Assistenten durch. Es beginnt, wie ich schon sagte, mit der verwirrenden Option &#8220;Einen lokalen Drucker hinzuf&#252;gen&#8221;. Auf der n&#228;chsten Seite sollen wir den Anschlu&#223; am Rechner ausw&#228;hlen. Auch hier ist die Verwirrung erstmal gro&#223;, da der Druck ja nicht am Rechner angeschlossen ist und die Netzwerkkarte ist nicht dabei. Wir erstellen uns also wir einen neuen Anschlu&#223;. Ja, wir erstellen ihn einfach. Ohne auf die Details einzugehen: Aus Sicht des Betriebssystems sind alle Anschl&#252;sse am Rechner nur als Software verf&#252;gbar, die &#252;ber die Treiber der Hardware zur Verf&#252;gung gestellt werden. F&#252;r Windows macht es keinen gro&#223;en Unterschied, ob das Ger&#228;t tats&#228;chlich am Rechner angeschlossen ist oder nicht, das Betriebssystem mu&#223; nur wissen, wie es mit dem Ger&#228;t kommunizieren soll. F&#252;r Drucker hat sich bereits ein Standard entwickelt, der von so gut wie allen Netzwerkkarten unterst&#252;tzt wird. Wir k&#246;nnen diesen Standard nutzen. Der Begriff &#8220;Anschlu&#223;&#8221; ist hier mehr eine Metapher.</p>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/TCPIP-Port.jpg"><img class="size-medium wp-image-1014" title="TCPIP-Port" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/TCPIP-Port-300x219.jpg" alt="Standard TCP/IP-Porr w&#228;hlen." width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Standard TCP/IP-Porr w&#228;hlen.</p></div>
<p>Wir w&#228;hlen also als Option &#8220;Standard TCP/IP-Port&#8221;, da wir den Drucker ja &#252;ber das Netzwerkprotokoll nutzen m&#246;chten. Und klicken auf &#8220;weiter&#8221;. Anschlie&#223;end m&#246;chte Windows von uns wissen, wo der Drucker wohl zu finden ist. Hier tragen wir wieder die IP-Adresse des NAS-Adapters ein. Der Adapter wei&#223; schon, was er zu tun hat, wenn wir ihn mit dem entsprechenden Print-Server-Protokoll ansprechen. Wir lassen den Haken bei &#8220;Drucker abfragen und den verwendeten Druckertreiber automatisch ausw&#228;hlen&#8221;. Vermutlich wird Windows nicht in der Lage sein, den Treiber automatisch auszuw&#228;hlen, einen Versuch ist es jedoch wert. Hiernach versucht Windwos eine Verbindung zu dem Ger&#228;t aufzubauen. Dies kann eine Zeit dauern, man sollte also Geduld haben. Wurde der Drucker im Netz gefunden, wird Windows auf den Dialog &#8220;Abschlie&#223;ende Anschlussinformationen erforderlich&#8221; wechseln. Hier &#228;ndern wir die Option &#8220;Standard&#8221; auf &#8220;Benutzerdefiniert&#8221; und klicken auf &#8220;Einstellungen&#8221;. Im Nachfolgenden Dialog sind dann nochmal ein paar Optionen von N&#246;ten, wie sie auch schon aus der &#8220;Dokumentation&#8221; des NAS-Adapters ersichtlich sind.</p>
<div id="attachment_1016" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/PortSettings.jpg"><img class="size-medium wp-image-1016" title="PortSettings" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/PortSettings-300x300.jpg" alt="Einstellungen f&#252;r den Druckerport." width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einstellungen f&#252;r den Druckerport.</p></div>
<p>Ich habe mich hier (ohne genau zu wissen, wof&#252;r die einzelnen Optionen da sind) einfach an die Vorgaben aus der Anleitung gehalten. Dabei habe ich den Portnamen wie in der Anleitung auf &#8220;IP_192.168.178.25&#8243; ge&#228;ndert. Den Punkt bei &#8220;LPR&#8221; gesetzt, den Queue Name &#8220;LRxxxx&#8221; vergeben und den Byte-Z&#228;hler aktiviert. Anschlie&#223;end auf &#8220;Ok&#8221; und im vorigen Dialog auf &#8220;weiter&#8221;. Windows sollte jetzt fragen, welchen Druckertreiber er f&#252;r diesen Drucker verwenden soll. Bei meinem Drucker war es recht leicht, da er gleich in Windows 7 integriert war, ich mu&#223;te ihn nur noch ausw&#228;hlen. Sollte der Drucker nicht in der Ausw&#228;hlliste erscheinen, sollte man den entsprechenden Treiber installieren.</p>
<p>Am Schlu&#223; wird Windows eine &#220;bersicht anzeigen und die M&#246;glichkeit geben, eine Testseite zu drucken. Den Testdruck nehmen wir mit. Im Idealfall f&#228;ngt der Drucker gleich an zu r&#246;deln. Anschlie&#223;end speichern; der Drucker sollte nun als Drucker in der Systemsteuerung verf&#252;gbar sein und damit von allen Anwendungen aus nutzbar sein.</p>
<p>Ein Problem bei diesen Printservern ist nat&#252;rlich, das Multifunktionsger&#228;te etwas Stiefm&#252;tterlich behandelt werden. So kann der NAS-Adapter lediglich Drucken und nicht den Scanner an meinem Ger&#228;t bedienen (hei&#223;t ja auch Print-Server das Teil). Das nehme ich in Kauf, wenn ich doch mal etwas Scannen mu&#223;, wird der Drucker kurz direkt an den Laptop angeschlossen. Das kommt allerdings recht selten vor, deshalb mache ich mir darum noch keine Gedanken. Schauen wir einmal weiter, wie wir das Laufwerk einbinden k&#246;nnen.</p>
<p>Unter dem Men&#252;punkt &#8220;Disk Tool&#8221; im Men&#252; des Adapters k&#246;nnen wir unser USB-Laufwerk im Idealfall bereits sehen. Dummerweise verlangt der Adapter von uns, das wir das Laufwerk als erstes Formatieren. Der Adapter unterst&#252;tzt nur FAT32-Formatierungen und selbst, wenn das Laufwerk bereits im entsprechenden Format vorliegt, m&#252;ssen wir die Platte erst formatieren. Offenbar wird durch die Formatierung ein Prozess angesto&#223;en, durch den die Rechteverwaltung f&#252;r das Laufwerk installiert wird. Augenscheinlich l&#228;uft auf diesem Apater ein abgespecktes Linux (oder &#228;hnliches), welches die Ressourcen verwaltet. How ever. Wir m&#252;ssen die Platte formatieren, gleichg&#252;ltig ob es ein FAT32-Laufwerk ist oder nicht. Erst dann k&#246;nnen wir auf das Laufwerk &#252;ber diesen Adpater zugreifen.</p>
<div id="attachment_1018" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Verbinden.jpg"><img class="size-medium wp-image-1018" title="Verbinden" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Verbinden-300x193.jpg" alt="Rechtsklick auf &quot;Netzwerk&quot;." width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Rechtsklick auf &quot;Netzwerk&quot;.</p></div>
<p>Bei mir ging die Formatierung recht fix und ist sie abgeschlossen, kann man sich die beiden Optionen &#8220;File Server&#8221; und &#8220;FTP-Server&#8221; anschauen. F&#252;r beide Servertypen hat der Adapter Benutzer eingereichtet, die auf entsprechende Verzeichnisse zu greifen k&#246;nnen. Auch hier gehen wir als erste daran und &#228;ndern die Kennw&#246;rter. Wenn wir beim Fileserver (&#252;brigens ein Samba-Server, weshalb ich auf den Gedanken mit dem abgespeckten Linux gekommen bin) den Standardbenutzer  markieren und auf &#8220;modify&#8221; klicken, k&#246;nnen wir oben das Kennwort &#228;ndern. In der Auswahl darunter sehen wir die Verzeichnisse, auf die der Benutzer Zugriff haben soll. Wir merken uns den Namen des Verzeichnisses, welches standardm&#228;&#223;ig vergeben ist. Bei mir war es &#8220;public&#8221; und auf dieses Verzeichnis konnte sowohl der FTP-Benutzer als auch der Samba-Benutzer zugreifen. Es ist jedoch auch m&#246;glich hier neue Verzeichnisse anzulegen und entsprechende User daf&#252;r anzulegen. Je nachdem, wie man es mag. In Windows wird das entsprechende Verzeichnis sp&#228;ter als Laufwerk zu sehen sein. Es ist also m&#246;glich mehrere Verzeichnisse anzulegen und entsprechend viele Netzwerklaufwerke einzubinden. Wenn wir den Benutzernamen und das Verzeichnis kennen, &#246;ffnen wir den Dateibrowser von Windows und schauen auf der linken Seite nach dem Men&#252;punkt &#8220;Netzwerk&#8221;. Darauf machen wir einen Rechtsklick und w&#228;hlen die Option &#8220;Netzlaufwerk verbinden&#8221;. Nun geht ein Dialogfenster auf, in das wir die Adresse des Laufwerks eintragen m&#252;ssen. Die Adresse ist abermals die IP-Adresse, die wir f&#252;r den NAS-Adapter ermittelt haben.</p>
<div id="attachment_1019" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/NetzlaufwerkEintragen.jpg"><img class="size-medium wp-image-1019" title="NetzlaufwerkEintragen" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/NetzlaufwerkEintragen-300x218.jpg" alt="Adresse und Pfad zum Laufwerk eintragen." width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Adresse und Pfad zum Laufwerk eintragen.</p></div>
<p>In meinem Fall also wieder die &#8220;192.168.178.25&#8243;. Wichtig ist hierbei, die Adresse mit zwei Schr&#228;gstrichen zu versehen (&#8221;Alt GR&#8221; + &#8220;&#223;&#8221;), sonst findet Windows nichts. Nach der Adresse selbst m&#252;ssen wir noch das Verzeichnis angeben, welches wir vorhin im Men&#252; &#8220;File Server&#8221; in den Benutzereinstellungen gefunden haben. In meinem Fall war dies &#8220;public&#8221;. Ist beides eingetragen, gehen wir auf &#8220;Fertig stellen&#8221; und Windows sollte anfangen das Laufwerk zu suchen. Hat Windows das Lauferk gefunden, fragt das Betriebssystem sofort nach den Anmeldedaten. Hiermit sind abermals die Daten gemeint, die in der Benutzerverwaltung des File Servers hinterlegt wurden. Sind diese Daten richtig eingetragen, f&#252;gt Windows das Laufwerk im Dateibrowser unter dem angegebenen Laufwerksbuchstaben hinzu. Ab jetzt kann normal darauf zugegriffen werden. Wir k&#246;nnen also Dateien speichern, l&#246;schen und von dort kopieren. Verzeichnisse erstellen und entfernen. Gerad so, wie man es von Windows gewohnt ist.</p>
<p>Und jetzt probiere ich mal aus, was passiert, wenn man den Adapter vom Strom nimmt und zur Arbeit f&#228;hrt&#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Alles Prima. &#220;brigens: Auf XP-Systemen l&#228;uft das Einbinden von Netzlaufwerk und Einrichten des Druckers genauso. Die Dialog sehen auch fast genauso aus.</p>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 12:32:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Musikpiraten veranstalten auch dieses Jahr wieder ihren Musikwettbewerb f&#252;r CC-Lizensierte Musik. Der Musikpiraten eV ist ein gemeinn&#252;tziger Verein, der sich der Verbreitung von lizenzfreier Musik verschrieben hat. Der Musikwettbewerb soll CC-Musiker in der Breite bekannter machen.
Die Teilnahmebedingungen sind denkbar einfach: Jeder, der seine Musik unter CC-Lizenz ver&#246;ffentlicht, kann teilnehmen. Die teilnehmenden Werke werden von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musikpiraten veranstalten auch dieses Jahr wieder ihren <a class="previewlink" href="http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/free_music_contest-2010" target="_blank">Musikwettbewerb</a> f&#252;r CC-Lizensierte Musik. Der Musikpiraten eV ist ein gemeinn&#252;tziger Verein, der sich der Verbreitung von lizenzfreier Musik verschrieben hat. Der Musikwettbewerb soll CC-Musiker in der Breite bekannter machen.<br />
Die Teilnahmebedingungen sind denkbar einfach: Jeder, der seine Musik unter CC-Lizenz ver&#246;ffentlicht, kann teilnehmen. Die teilnehmenden Werke werden von einer Jury begutachtet und haben die Chance auf dem Free! Music!-Sampler zu landen. Dieser wird nach Ende des Wettbewerbs im Oktober als kostenloser Download angeboten bzw. kann als gepresste CD bezogen werden. Der Wettbewerb soll mit einem gro&#223;en Konzert in Wiesbaden enden auf dem auch die CC-K&#252;nstler spielen sollen.</p>
<p>Mehr Infos gibt´s auf den Wettbewerbsseiten selbst oder<a class="previewlink" href="http://www.netzpolitik.org/2010/creative-commons-wettbewerb-free-music-contest-2010-gestartet/" target="_blank"> hier</a>.</p>
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		<title>Pimp my 7113</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 18:28:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ja hinl&#228;nglich bekannt, das auf den AVM-Router kleine Linux-Systeme arbeiten. Die Firmware der Boxen bedient sich also eines sehr m&#228;chtigen und flexiblen Betriebssystems, welches prinzipiell frei Programmierbar ist. Der Gedanke liegt nahe, das man diese Boxen dann auch &#252;ber den von AVM gew&#228;hrten Funktionsumfang hinaus erweitern k&#246;nnen m&#252;&#223;te, wenn man sich ein wenig mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ja hinl&#228;nglich bekannt, das auf den AVM-Router kleine Linux-Systeme arbeiten. Die Firmware der Boxen bedient sich also eines sehr m&#228;chtigen und flexiblen Betriebssystems, welches prinzipiell frei Programmierbar ist. Der Gedanke liegt nahe, das man diese Boxen dann auch &#252;ber den von AVM gew&#228;hrten Funktionsumfang hinaus erweitern k&#246;nnen m&#252;&#223;te, wenn man sich ein wenig mit dem Programmieren von Linux-Software auskennt.</p>
<p>Da ich heute beschlossen habe, mal einen Tag frei zu machen, wollte ich es wissen. Mit ist schon vor einiger Zeit das &#8220;<a class="previewlink" href="http://trac.freetz.org/" target="_blank">Freetz</a>&#8220;-Projekt untergekommen. Die Entwickler dort haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine einfach zu bedienende Umgebung f&#252;r die Modifikation der FritzBoxen bereit zu stellen. Im Wesentlichen besteht sie aus einem Ubuntu-Linux, welches AVM-Firmewares generieren kann. Dieses Firmware kann man in seiner Box als Firmwareupdate hochladen. Ich habe das heute mal getestet. Also wie es klappt, was zu tun ist und wie das Ergebnis aussieht. Ich hatte mich schon auf das Schlimmste vorbereitet. Anleitungen und Recovery-Software von AVM besorgt, eine Sicherung der Einstellungen gemacht (meine 7113 ist immerhin die einzige Verbindung zur Au&#223;enwelt) und einfach mal darauflos getestet. Ergebnis: Wenn man den Tutorials auf der Freetz-Seite penibel folgt, dann klappt das mit den modifizierten Firmwares offenbar sehr gut. Nach dem Hochladen der Freetz-Firmware mu&#223;te ich bei mir nicht einmal die Zugangsdaten neu eintragen. Alle Einstellungen sind erhalten geblieben, bis hin zu den Anrufsperren, die ich f&#252;r diverse Call-Center verh&#228;ngt hatte.</p>
<p>Nun gut, die neue Firmware macht noch nichts au&#223;er eines weiteren Men&#252;s anzubieten, dennoch f&#228;ngt man sofort an zu &#252;berlegen, wie man die verbliebenen kBit des RAMs mit mehr oder weniger sinnvoller Software f&#252;lllen kann. Sp&#228;testens jetzt wird es Zeit f&#252;r mich, sich auch mal mehr mit Linux-Systemen auseinander zu setzen. Und dann mal schauen, was man der Box noch so alles beibringen kann&#8230;</p>
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		<title>Neulich in der Post</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 12:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als einigerma&#223;en politisch interessierter und bisweilen sogar engagierter Mensch ist man ja auch Mitglied in der ein oder anderen politischen Bewegung. Ich f&#252;r meinen Teil bin seit ein paar Jahren zahlendes Mitglied der gr&#252;nen Partei. Wie die meisten Gruppierungen, verf&#252;gen auch die Gr&#252;nen &#252;ber eine kleine Hauspostille, in der &#252;ber die aktuellen Themen schreiben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als einigerma&#223;en politisch interessierter und bisweilen sogar engagierter Mensch ist man ja auch Mitglied in der ein oder anderen politischen Bewegung. Ich f&#252;r meinen Teil bin seit ein paar Jahren zahlendes Mitglied der gr&#252;nen Partei. Wie die meisten Gruppierungen, verf&#252;gen auch die Gr&#252;nen &#252;ber eine kleine Hauspostille, in der &#252;ber die aktuellen Themen schreiben und Mitglieder &#252;ber dies uns das informieren. Bei den gr&#252;nen ist es der &#8220;Schr&#228;gstrich&#8221;.</p>
<p>Neuerdings (oder mit ist es neulich zuerst aufgefallen) finden sich auch Werbeprospekte als Beilagen zu dieser Zeitschrift. Nat&#252;rlich nur zu Umwelt relevanten Themen und vermutlich sogar auch recyceltem Papier. Dieses mal waren zwei Prospekte von Investment-Fonds dabei, die in Umweltprojekte investieren und mit guten Renditen locken. Ein Windenergie-Fonds und das Andasol-Projekt im S&#252;den-Spaniens. Bemerkenswert, wie sich die Mitgliederstruktur der Partei ver&#228;ndert zu haben scheint, wenn Investment-Fonds jetzt gezielt an die Mitglieder der gr&#252;nen Partei herantreten. Nat&#252;rlich wird man dort am Ehesten auf Resonanz sto&#223;en, allerdings mutet der Finanzdienstleisterjargon im gr&#252;nen Umfeld doch schon sehr gew&#246;hnungsbed&#252;rftig an. Oder kann mir jemand ad hoc sagen, was direkte und indirekte Kommanditbeteiligungen sind? Put-Options? Anyone? Bemerkenswert auch, das die Beteiligungssummen mindestens 5000 € betragen. Wer mehr will, mu&#223; in Tausenderschritten staffeln. Wenn das mal nicht nach Partei der Besserverdienenden klingt.</p>
<p>Nat&#252;rlich wird die Energiewende zu mehr erneuerbaren Energien nicht ohne immensen Kapitaleinsatz von statten gehen und es ist auch nicht verwerflich, wenn jemand darin eine Chance sieht seine Rente etwas aufzubessern. Aber macht man deshalb gleich offensiv Werbung daf&#252;r in einer Mitgliederzeitung. Ich meine, das Andasol-Projekt wirbt offensiv mit dem Namen RWE, um das solide Finanzierungskonzept hervorzuheben. Also gerade die Firma, die Greanpeace immer wieder an den Pranger stellt f&#252;r ihre eigent&#252;mliche Green-Washing-Kampangen. Und das in einer Ausgabe der Zeitung, in der auch ein Artikel &#252;ber Green-Washing innerhalb der Autoindustrie zu finden ist.</p>
<p>Was ich mich als erste Frage ist:  Weswegen finde ich nur Material &#252;ber geschlossene Fondsgesellschaften? Gessellschaften, die Beteiligungssummen von einem drittel Jahresgehalt erfordern, bevor man sie &#252;berhaupt erst in Erw&#228;gung ziehen kann? Es gibt doch noch andere Formen von Beteiligungsm&#246;glichkeiten. Meines Wissens gibt es eine ganze Reihe von lokalen Projekten, die rund um das Thema &#8220;Erneuerbare Energien&#8221; enstanden sind und vorzugsweise als Genossenschaften organisiert werden. Das w&#252;rde mich viel eher interessieren und dar&#252;ber Informationen zu sammeln ist weitaus schwieriger. Meistens sind sie von der Gr&#246;&#223;e her meist so klein, das sie weit unterhalb des Aufmerksamkeitsradars der etablierten Medien bleiben. Da k&#246;nnte so eine Mitgliederzeitung doch eigentlich mal in die Bresche springen.</p>
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		<title>Wieder zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 15:47:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich in den letzten Tagen die Beschwerden geh&#228;uft haben, das ich mich zu selten melde: Das Blog ist nicht tot. Nein, ich bin nur augenblicklich mit vielerlei anderen Dingen besch&#228;ftigt. Insbesondere mit dem Fertigstellen einer gr&#246;&#223;eren Programmieraufgabe im Rahmen des Studiums. Da mu&#223; ich bis zum 17.05. einen Grobentwurf vorlegen, der gerade recht viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich in den letzten Tagen die Beschwerden geh&#228;uft haben, das ich mich zu selten melde: Das Blog ist nicht tot. Nein, ich bin nur augenblicklich mit vielerlei anderen Dingen besch&#228;ftigt. Insbesondere mit dem Fertigstellen einer gr&#246;&#223;eren Programmieraufgabe im Rahmen des Studiums. Da mu&#223; ich bis zum 17.05. einen Grobentwurf vorlegen, der gerade recht viel Zeit erfordert. Ich glaube, es k&#246;nnte f&#252;r die programmiertechnisch interessierte Leserschaft durchaus interessant sein, was ich so die letzten Wochen getrieben habe. Deshalb wird wohl f&#252;r die Dauer der Aufgabe das &#8220;Praktikum&#8221; im Zentrum des Blogs stehen.</p>
<p>Die Aufgabe, die ich mir ausgesucht habe dreht sich um die Implementierung eines relativ einfachen Brettspiels. Der Name ist Claim It. Eine n&#228;here Beschreibung gibt es <a class="previewlink" href="http://www.brettspiele-report.de/claim-it/" target="_blank">hier</a>. Zie der Aufgabe ist es im Wesentlichen ein funktionierendes Programm zu entwickeln, mit welchem sich Claim It spielen l&#228;&#223;t. Dazu wurde ein Server zur Verf&#252;gung gestellt, mit dem sich verschiedene Clients verbinden k&#246;nnen, um gegeneinander zu spielen. Die Entwicklung eines solchen Clients ist nun meine Aufgabe in den n&#228;chsten Wochen. Wobei es mit einem Client allein nicht getan ist. Zwar soll am Ende ein stabiles Programm stehen, welches mit einer ansprechenden Benutzeroberfl&#228;che daher kommt, mit dem ein menschlicher Spieler das Spiel spielen kann. Weiterhin soll aber auch eine kleine, abgestufte KI entwickelt werden, gegen die man spielen kann bzw. die gegen andere KI-Spieler antritt. Entwickelt wird in Java 1.5.</p>
<p>Die n&#228;chsten Wochen kann es also passieren, das hier verst&#228;rkt programmier-technisches Bla-Bla eingeht. Wenn das nicht interessiert, einfach ausblenden, das vergeht auch wieder.</p>
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		<title>Haust&#252;rgespr&#228;che</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 11:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konkurenzbeobachtung im Kleinen. Ein Mitarbeiter der DTAG m&#246;chte mir  VDSL verkaufen. Wieviel es kosten wird und welche Bandbreite  herauskommen w&#252;rde, wu&#223;te er aus dem FF und hat es auch immer wieder  betont. Fragen nach Portsperren und Details zu Endger&#228;ten etc. konnte er  dagegen nicht beantworten. Immerhin herausgefunden: DTAG beh&#228;lt sich  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konkurenzbeobachtung im Kleinen. Ein Mitarbeiter der DTAG m&#246;chte mir  VDSL verkaufen. Wieviel es kosten wird und welche Bandbreite  herauskommen w&#252;rde, wu&#223;te er aus dem FF und hat es auch immer wieder  betont. Fragen nach Portsperren und Details zu Endger&#228;ten etc. konnte er  dagegen nicht beantworten. Immerhin herausgefunden: DTAG beh&#228;lt sich  vor, die Bandbreite anzupassen, wenn das gesamt Transfervolumen  regelm&#228;&#223;ig &#252;ber 100GB pro Monat liegt, damit Privatkundenanschl&#252;sse  nicht als Firmenanschl&#252;sse genutzt werden.<br />
Beim Unterschied zwischen normalem Festnetz und Voip kam er etwas ins  Schleudern. Seiner Darstellung nach, w&#252;rde die Rufnummer gleichzeitig  dem Anschlu&#223; und einem SIP-Account zugewiesen, so da&#223; man am Router  direkt ein Telefon anschlie&#223;en kann und der dann automatisch  Voip-Verbindungen herstellt. Das kann ich nicht glauben.</p>
<p>Jetzt mu&#223; ich mal schauen, wie MEIN Arbeitgeber zu VDSL in meiner Gegend steht. Gut, war gemein ihm nicht zu sagen, das ich alles andere als Branchenfremd bin.</p>
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		<title>NWZ und so</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 14:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das die Lokalzeitung in Oldenburg keinen Pfifferling wert ist, ist eigentlich hinl&#228;nglich bekannt. Gerade, wenn es um Themen geht, die &#252;ber das Oldenburger Land hinausreichen, wird einem schnell mal komisch. Die meisten Leute kaufen die NWZ, jedoch der Artikel &#252;ber die Region wegen. Wobei diese Artikel auch schnell mal verk&#252;rzend und damit (gelinde gesagt) verf&#228;lschend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das die Lokalzeitung in Oldenburg keinen Pfifferling wert ist, ist eigentlich hinl&#228;nglich bekannt. Gerade, wenn es um Themen geht, die &#252;ber das Oldenburger Land hinausreichen, wird einem schnell mal komisch. Die meisten Leute kaufen die NWZ, jedoch der Artikel &#252;ber die Region wegen. Wobei diese Artikel auch schnell mal verk&#252;rzend und damit (gelinde gesagt) verf&#228;lschend daher kommen. Diesen Ansatz verfolgt die NWZ seit Jahren und die <a class="previewlink" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&amp;dig=2010/02/13/a0057&amp;cHash=ea05b2ae54" target="_blank">TAZ hat das heute mal aufgegriffen</a>. Lesenswerter Artikel.</p>
<p>Erg&#228;nzen kann man nur noch: Um die Abozahlen hoch zu halten und damit den Preis f&#252;r die Anzeigen im Blatt selbst, ist es unbedingt anzuraten viele kostenfreie Kuzrabos zu vergeben. Mindestens einmal im Quartal sind dazu alle Nicht-Abonennten, deren Kontaktdaten sich dennoch in den Datenbanken befinden, anzurufen und zwei w&#246;chige Abos aufzuquatschen.</p>
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		<title>Aufopferungsvolle Staatslenker</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 23:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade lese ich in der Taz, das der neue Innenminister in den Dialog mit der &#8220;Internetgemeinde&#8221; treffen m&#246;chte, da er sich um die Handlungsf&#228;higkeit des Staates im Internet sorgt. Bemerkenswert ist folgender Abschnitt:
Die B&#252;rger seien beim Selbstschutz ihrer Daten und Computer &#252;berfordert &#8211; Staat und Provider m&#252;ssten sie dabei unterst&#252;tzen. &#8220;Es ist falsch, im Staat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade lese ich in der <a class="previewlink" href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/union-sucht-kontakt-zur-%5Cnetzgemeinde%5C/" target="_blank">Taz</a>, das der neue Innenminister in den Dialog mit der &#8220;Internetgemeinde&#8221; treffen m&#246;chte, da er sich um die Handlungsf&#228;higkeit des Staates im Internet sorgt. Bemerkenswert ist folgender Abschnitt:</p>
<blockquote><p>Die B&#252;rger seien beim Selbstschutz ihrer Daten und Computer &#252;berfordert &#8211; Staat und Provider m&#252;ssten sie dabei unterst&#252;tzen. &#8220;Es ist falsch, im Staat eine bedrohende Instanz zu sehen. Er ist eine besch&#252;tzende Instanz&#8221;, schrieb de Maizière.</p></blockquote>
<p>Es ist schon l&#228;nger klar, mit welchem Filter die &#252;blichen Verd&#228;chtigen auf die Welt blicken; der unm&#252;ndige B&#252;rger ist dabei so etwas wie der Klassiker und das schon seit Adenauers Zeiten. Nichts anderes bedeutet es ja, wenn jemand den Menschen die F&#228;higkeit abspricht sich selbst um ihre Belange zu k&#252;mmern, um sich anschlie&#223;end selbst f&#252;r deren Erledigung ins Gespr&#228;ch zu bringen. Der B&#252;rger ist dumm und mu&#223; vor sich selbst besch&#252;tzt werden. Dabei ist es unerheblich, ob nun gute Absicht vorherrscht oder nicht, ob uns jemand besch&#252;tzen will oder nicht. Ob er es ermst meint oder ihn Hintergedanken plagen, die in der Durchsetzung ganz anderer Interessen begr&#252;ndet sind. Er erkl&#228;rt mich f&#252;r unf&#228;hig und bringt sogar noch dritte ins Gespr&#228;ch, die dann meine Angelegenheiten bestellen sollen. Konzerne. Kopfsch&#252;tteln reicht da eigentlich nicht mehr aus, ich liege schon mit dem Kopf auf der Tischplatte und hoffe, das der Schmerz nachl&#228;&#223;t.<br />
Von Erich Mielke ist der Satz &#252;berliefert: &#8220;Ich liebe doch alle Menschen.&#8221; und ich vermute, er hat damit nicht einmal gelogen. Sogar unser Innenminister will nur unser Bestes, was er nicht begreifen kann und will ist: Es liegt nicht in seiner Hand. Daran &#228;ndert sich auch nichts, wenn dem Minister laufend die Branchen- und Interessenverb&#228;nde, undedarfte Internetnutzer und Industriekonzerne in den Ohren liegen und anmerken, man m&#252;sse mal was tun. Anstatt den Ministerfl&#252;sterern mal zu sagen, das sie ihre Angelegenheiten gef&#228;lligst selbst bestellen sollen (so wie man es von m&#252;ndigen B&#252;rgern erwartet), f&#252;hlt sich der gerade Berufene geehrt und rennt los und macht halt irgendwas. Und redet halt mal ein wenig. Nur, es liegt nicht in seiner Macht.<br />
Reden wir &#252;ber die Daten und Computer der B&#252;rger, verlassen wir den Bereich der Inneren Sicherheit und sind direkt im Privaten; im ganz Privaten. Daf&#252;r ist keiner der Berliner Minister zust&#228;ndig. Weder Minister, noch Kanzler, noch Bundespr&#228;sident, noch alle Zusammen und auf einmal. Das ist Sache der B&#252;rger und nur der B&#252;rger. Und sind diese nicht in der Lage ihre Angelegenheiten zu regeln, dann haben wir kein Problem in Sachen Innere Angelegenheiten, sondern ganz banal ein Bildungsproblem. Damit ist es Sache von Frau Schavan. In der Tat ist ganau das das Einzige, was ich unserem Gemeinswesen an Eingriff gestatten w&#252;rde. Fortbildung in Sachen Internet. Solche kann das Innenministerium gern und zu hauf finanzieren und f&#252;r alle Mitb&#252;rger kostenfrei halten. Herr <span id="hauptspalte"> de Maizière</span> k&#246;nnte meinem Arbeitgeber auch die Kosten f&#252;r meine Arbeit erstatten, damit ich auch in Zukunft den Internetnutzern das Internet erkl&#228;ren kann. Dummerweise habe ich nicht den Eindruck, das der Innenminister mit Mitteln winkt um die Situation zu verbessern. Nein, er und seines Gleichen wollen Gesetze machen. Der einzige Unterschied zu vorher ist, sie haben in den letzten ein einhalb Jahren Gegenwind versp&#252;rt und wollen wieder etwas Ruhe in die ganze Sache bringen. Da will jemand Ruhe in ein Medium bringen, welches von Unruhe lebt. Dummerweise ist dies nicht das einzige Mi&#223;verst&#228;ndnis. <strong></strong></p>
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