Apr 10 2009

Nette Spielerei

Das Amazon so ein lustiges Partnerprogramm hat, wußte ich ja. Das es das Ganze jetzt auch mit lustigen Bildchen zum Aufpeppen der eigenen Internetseite gibt, finde ich natürlich doppelt gut. Da kann ich ja endlich mal eine Liste meiner Lieblings-CDs und Bücher aufbauen und habe auch gleich die passenden Bildchen in ansprechender Form dazu.

By the Way:  “The Southern Harmony and Musical Companion” für 1,25€ gebraucht? Meine Fresse, das ist immer noch eines meiner Lieblingsalben. Ich kann es mir schon nicht mehr von CD anhören, da die Schreib zu zerkratzt ist…


Okt 19 2007

Werbeunterbrechung: Wie finde ich die passende Wohnung?

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Seit ich hin und wieder ein paar bezahlte Artikel in meinem Blog habe, wundere ich mich ja schon, wie sich die kontextsensitiven Textanzeigen von Google verändert haben. Der Werbung nach geht es in diesem Blog scheinbar nur noch um Strompreisvergleiche. Das ist natürlich nicht der Fall und da sich diese Trigamiaufträge offenkundig schlecht auf die Wahrnehmung meiner Seite bei den Suchmaschinen auswirken wird dieser Artikel auch der letzte sein, der sich mit nicht mit Musikthemen auseinandersetzt. Manchmal weiß ich ja selbst nicht mehr, wofür dieses Blog eigentlich steht. Da muss ich in Zukunft wieder mehr auswählen, was ich hier so unterbringe. Aber zurück zum Thema.

Das Online-Portal “Immowelt.de” hat seine Webpräsenz überarbeitet und sich scheinbar aus diesem Anlass an Trigami gewandt, um Leute zu finden, die darüber schreiben und die Arbeit loben, bzw bekannter machen.
In der Tat ist das neue Design recht gut geworden: zeitgemäß und übersichtlich. Am Anfang prangt die Suchmaske; mehr will man ja eigentlich auch gar nicht, man kann gleich loslegen und das Angebot durchstöbern, ohne sich vorher durch zig Seiten klicken zu müssen. Dazu stellt man fest, was man wo sucht, welchen Preisrahmen es haben soll und so weiter. Dabei beschränkt sich das Portal nicht auf die Suche nach Mietwohnungen oder Wohnimmobilien, es kann auch das neue Ladenlokal für den Sprung in die Selbstständigkeit gesucht, beziehungsweise der Kauf des neuen Eigenheims in Angriff genommen werden. Insofern unterscheidet sich Immowelt nicht von anderen, einschlägigen Angeboten im Netz und tatsächlich sind auch hier die Angebotenen Objekte wie auf den anderen Portalen immer die gleichen. In der Regel bieten die Makler die Wohnungen ja auf allen Portalen gleichzeitig an. Diese Immobilien-Portale verstehen sich ja in der Regel als virtuelle schwarze Bretter für einen eng umgrenzten Themenschwerpunkt. Man darf sich also bei der Suche nach einer Wohnung nicht auf diese Internetpräsenzen verlassen. Denn viele Makler bewerben nicht alle Immobilien gleichermaßen; vielfach findet sich auf den Maklerhomepages dann noch eine passende Wohnung die nicht im Katalog dieser Online-Portale zu finden war/ist. So bin ich ehedem zu meiner Wohnung gekommen. Aus diesem Grunde finde ich diese Immobilien-Portale aus einem anderen Grund sehr interessant. Es sind halt Branchenverzeichnisse, bei denen man sich eine ganze Reihe von Infos rund um das Geschäft mit den Wohnungen abholen kann, nicht nur Adressen von Anbietern. Auch Informationen wie man eine gute Immobilie findet und diese finanziert, wie man sie einrichtet, was für rechtliche Belange es zu berücksichtigen gilt und so weiter. Hier hat sich Immowelt ziemlich gemausert und einen sehr starken Informationsanteil ins Angebot genommen, der sich tatsächlich von dem anderen Anbietern unterscheidet. Hier liegt die eigentliche Stärke von Immowelt, nicht bloß Angebote, sondern auch Hilfestellung beim Bewerten selbiger. Dies erscheint mir eine sinnvolle Gewichtung für ein ‘virtuelles schwarzes Brett’ zu sein, die Anzeigen (also ein Großteil des Angebotes) unterscheiden sich ja kaum von Portal zu Portal.


Sep 9 2007

Werbeunterbrechung: Meine Wohnung und ich…

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Die Arbeiten an der neuen Wohnung gehen voran. So langsam nimmt das Ganze Gestalt an auch wenn man immer wieder betonen muss: das Haus ist auch nach den Maßstäben der siebziger Jahre nicht auf dem Stand der Technik gebaut worden. Immerhin, die Wände sind trocken! Dennoch die Zahl der Steckdosen ist eindeutig zu gering, das Bad irgendwie dämlich angeordnet (sobald wieder Geld da ist, fliegt die Badewanne raus und es kommt eine Duschkabine hinein. Dann wäre auch wieder Platz für eine Waschmaschine. Sonst müsste sie in die Küche. Graus!). Vielleicht bleibt auch noch Geld bei der Erneuerung der Fenster übrig. Mir ist da neulich eine brauchbare Website in die Hände gefallen. Eigentlich ist es die Webpräsenz der verdener Firma FeBoVe, deren Angebot sehr günstig ist. Anfänglich habe ich ja überlegt, bei den Fenster tatsächlich mal in die Vollen zu gehen und äußerst hochwertige Wärmeschutzverglasung zu nehmen (mit einem G-Wert von 0,8), wenn ich mir allerdings vor Augen führe, das die Fenster am Ende doppelt so gut isolieren, wie die Wand drumherum (da ist in diesem Haus auch noch nie etwas gemacht worden), dann kann ich ruhig einen Gang zurückschalten und vielleicht noch etwas Geld für andere Renovierungen aufwenden. Zumal Gläser mit einem G-Wert von 1,0 (also dem Standard für Neubauten heute) kaum schlechter sind als die mit 0,8, besonders dann nicht, wenn man den jetzigen Stand der Wohnung mit einfacher Doppelverglasung zu Grunde legt. Das war schon in den siebziger nicht mehr aktuell. Egal, jetzt hat sich ja jemand gefunden, der bereit ist noch ein paar Euro dafür auszugeben.

Geld und Energie sparen ist ohnehin ein riesen Thema im Moment, wobei sich beides ja meist gegenseitig bedingt. Man will nicht zuviel verbrauchen und für das Verbrauchte möglichst wenig zahlen. Das gilt für Heizkosten wie für Strom. Bei den Heizkosten habe ich nicht sonderlich viel Einfluss auf die Kosten für den Verbrauch, da es sich um eine Zentralheizung für das gesamte Gebäude handelt. Beim Strom allerdings habe ich bessere Möglichkeiten, den Anbieter hier kann ich frei wählen und bin natürlich auf die Suche gegangen. Es hat natürlich seinen Grund, weswegen ich das Thema auf den Strom bringe: Seit ich Besitzer eines Eigenheims geworden bin, bin ich auch käuflich. Jawohl, das Projekt Steckdose, der Firma Wirkungsvoll-Marketing bezahlt mich für diesen Artikel! Naja, eigentlich bezahlen die dafür, das ich ein paar Worte über die Website verliere. Das schöne ist: ich muss nur ehrlich und fair sein, in meinem Vertrag steht nichts von ‘positivem Licht’ oder so.

Ich muss gestehen, bei der Wahl meines Stromanbieters noch nichts von der Steckdose gewusst zu haben, sondern mich mit Hilfe von verivox orientiert habe. Im Prinzip sind aber beide Seiten sehr ähnlich, wobei sich verivox mit allem Beschäftigt, was man im Haushalt an Verbrauchsgütern und Dienstleistungen bezahlt (Telefon, Internet, Wasser, Strom, Gas etc), Steckdose hat sich auf Stromtarife festgelegt und darauf spezialisiert. Das hat durchaus Vorteile: die Seite kommt wesentlich übersichtlicher daher und bietet vielmehr an Informationen rund um den Wechsel des Stromanbieters.

In Gesprächen stolpere ich ja immer wieder über die Skepsis, die noch immer vorherrscht, wenn es um den Wechsel des Stromanbieters geht. Im Grunde liegt hier der größte Aufklärungsbedarf. Also Fragen wie: Wie wechsle ich den Stromanbieter? Welche Anbieter gibt es und was unterscheidet sie? Was für Tarife gibt es? Und vor allem, was passiert, wenn mein Anbieter mal insolvent geht oder ich anderweitig mit ihm im Clinch liege? Sitze ich dann im Dunkeln? Viele scheinen nur deshalb nicht zu den ‘Wechselwilligen’ zu zählen, weil es ihnen an Informationen fehlt. Steckdose versucht nicht einfach nur Stromsparrechner zu sein, sondern bietet auch einen relativ starken Redaktionellen Teil. Wie gesagt, aus meiner Sicht sind übersichtliche und vor allem allgemein verständliche Informationen zu diesem Thema wichtiger als simple Preisvergleiche. Hier kann die Steckdose punkten (und wenn es nach mir ginge würde ich die Redaktion weiter stärken). Ich las neulich wieder, das lediglich 3% aller Stromkunden bisher einen Wechsel des Stromanbieters vollzogen haben und auch bei der Übergabe meiner Wohnung hielt mir der Verwalter einen fertig ausgefüllten Anmeldebogen für den lokalen Stromversorger unter die Nase. Eigentlich sollte der es ja besser wissen, befasst er sich doch beruflich mit dem privaten Stromverbrauch.

Insgesamt steht die Information im Mittelpunkt dieser Seite, Design und Technik scheinen dabei bewusst einfach gehalten zu sein. Obwohl es der Rechner schon in sich hat. Hier sollen circa 8000 Tarif gespeichert worden sein. Dabei können sowohl private als auch gewerbliche Kunden genau ihren Tarif finden, dazu braucht man lediglich seinen jährlichen Stromverbrauch in Kilowatt und die Postleitzahl einzugeben. Daneben lassen sich noch Modalitäten für die Bezahlung festlegen (wie monatlicher Abschlag oder jährliche Vorauskasse) oder bestimmte Tarife (wie Ökostrom) herausfiltern. Hat man einen entsprechenden Tarif gefunden, hat man bei manchen Anbietern auch die Möglichkeit direkt aus der Übersicht einen Vertrag auszufüllen.

Im Grunde brauchen wir ja nicht wirklich einen neuen Anbieter, der Stromtarife vergleicht (und auch der Vergleich der Suchergebnisse von verivox und Steckdose enthielt keine Offenbarung), was ich gelungen finde ist die Übersichtlichkeit der Seite und der erkennbare Wille Aufklärungsarbeit rund um das Thema Stromwechsel zu betreiben.

Für mich hat der Gang zu einem anderen Anbieter, als dem lokalen nicht so wahnsinnig viel an Einsparung gebracht, da der lokale Versorger ebenfalls recht günstig ist aber immerhin ein paar Euros werde ich wohl noch sparen.