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Die Arbeiten an der neuen Wohnung gehen voran. So langsam nimmt das Ganze Gestalt an auch wenn man immer wieder betonen muss: das Haus ist auch nach den Maßstäben der siebziger Jahre nicht auf dem Stand der Technik gebaut worden. Immerhin, die Wände sind trocken! Dennoch die Zahl der Steckdosen ist eindeutig zu gering, das Bad irgendwie dämlich angeordnet (sobald wieder Geld da ist, fliegt die Badewanne raus und es kommt eine Duschkabine hinein. Dann wäre auch wieder Platz für eine Waschmaschine. Sonst müsste sie in die Küche. Graus!). Vielleicht bleibt auch noch Geld bei der Erneuerung der Fenster übrig. Mir ist da neulich eine brauchbare Website in die Hände gefallen. Eigentlich ist es die Webpräsenz der verdener Firma FeBoVe, deren Angebot sehr günstig ist. Anfänglich habe ich ja überlegt, bei den Fenster tatsächlich mal in die Vollen zu gehen und äußerst hochwertige Wärmeschutzverglasung zu nehmen (mit einem G-Wert von 0,8), wenn ich mir allerdings vor Augen führe, das die Fenster am Ende doppelt so gut isolieren, wie die Wand drumherum (da ist in diesem Haus auch noch nie etwas gemacht worden), dann kann ich ruhig einen Gang zurückschalten und vielleicht noch etwas Geld für andere Renovierungen aufwenden. Zumal Gläser mit einem G-Wert von 1,0 (also dem Standard für Neubauten heute) kaum schlechter sind als die mit 0,8, besonders dann nicht, wenn man den jetzigen Stand der Wohnung mit einfacher Doppelverglasung zu Grunde legt. Das war schon in den siebziger nicht mehr aktuell. Egal, jetzt hat sich ja jemand gefunden, der bereit ist noch ein paar Euro dafür auszugeben.
Geld und Energie sparen ist ohnehin ein riesen Thema im Moment, wobei sich beides ja meist gegenseitig bedingt. Man will nicht zuviel verbrauchen und für das Verbrauchte möglichst wenig zahlen. Das gilt für Heizkosten wie für Strom. Bei den Heizkosten habe ich nicht sonderlich viel Einfluss auf die Kosten für den Verbrauch, da es sich um eine Zentralheizung für das gesamte Gebäude handelt. Beim Strom allerdings habe ich bessere Möglichkeiten, den Anbieter hier kann ich frei wählen und bin natürlich auf die Suche gegangen. Es hat natürlich seinen Grund, weswegen ich das Thema auf den Strom bringe: Seit ich Besitzer eines Eigenheims geworden bin, bin ich auch käuflich. Jawohl, das Projekt Steckdose, der Firma Wirkungsvoll-Marketing bezahlt mich für diesen Artikel! Naja, eigentlich bezahlen die dafür, das ich ein paar Worte über die Website verliere. Das schöne ist: ich muss nur ehrlich und fair sein, in meinem Vertrag steht nichts von ‘positivem Licht’ oder so.
Ich muss gestehen, bei der Wahl meines Stromanbieters noch nichts von der Steckdose gewusst zu haben, sondern mich mit Hilfe von verivox orientiert habe. Im Prinzip sind aber beide Seiten sehr ähnlich, wobei sich verivox mit allem Beschäftigt, was man im Haushalt an Verbrauchsgütern und Dienstleistungen bezahlt (Telefon, Internet, Wasser, Strom, Gas etc), Steckdose hat sich auf Stromtarife festgelegt und darauf spezialisiert. Das hat durchaus Vorteile: die Seite kommt wesentlich übersichtlicher daher und bietet vielmehr an Informationen rund um den Wechsel des Stromanbieters.
In Gesprächen stolpere ich ja immer wieder über die Skepsis, die noch immer vorherrscht, wenn es um den Wechsel des Stromanbieters geht. Im Grunde liegt hier der größte Aufklärungsbedarf. Also Fragen wie: Wie wechsle ich den Stromanbieter? Welche Anbieter gibt es und was unterscheidet sie? Was für Tarife gibt es? Und vor allem, was passiert, wenn mein Anbieter mal insolvent geht oder ich anderweitig mit ihm im Clinch liege? Sitze ich dann im Dunkeln? Viele scheinen nur deshalb nicht zu den ‘Wechselwilligen’ zu zählen, weil es ihnen an Informationen fehlt. Steckdose versucht nicht einfach nur Stromsparrechner zu sein, sondern bietet auch einen relativ starken Redaktionellen Teil. Wie gesagt, aus meiner Sicht sind übersichtliche und vor allem allgemein verständliche Informationen zu diesem Thema wichtiger als simple Preisvergleiche. Hier kann die Steckdose punkten (und wenn es nach mir ginge würde ich die Redaktion weiter stärken). Ich las neulich wieder, das lediglich 3% aller Stromkunden bisher einen Wechsel des Stromanbieters vollzogen haben und auch bei der Übergabe meiner Wohnung hielt mir der Verwalter einen fertig ausgefüllten Anmeldebogen für den lokalen Stromversorger unter die Nase. Eigentlich sollte der es ja besser wissen, befasst er sich doch beruflich mit dem privaten Stromverbrauch.
Insgesamt steht die Information im Mittelpunkt dieser Seite, Design und Technik scheinen dabei bewusst einfach gehalten zu sein. Obwohl es der Rechner schon in sich hat. Hier sollen circa 8000 Tarif gespeichert worden sein. Dabei können sowohl private als auch gewerbliche Kunden genau ihren Tarif finden, dazu braucht man lediglich seinen jährlichen Stromverbrauch in Kilowatt und die Postleitzahl einzugeben. Daneben lassen sich noch Modalitäten für die Bezahlung festlegen (wie monatlicher Abschlag oder jährliche Vorauskasse) oder bestimmte Tarife (wie Ökostrom) herausfiltern. Hat man einen entsprechenden Tarif gefunden, hat man bei manchen Anbietern auch die Möglichkeit direkt aus der Übersicht einen Vertrag auszufüllen.
Im Grunde brauchen wir ja nicht wirklich einen neuen Anbieter, der Stromtarife vergleicht (und auch der Vergleich der Suchergebnisse von verivox und Steckdose enthielt keine Offenbarung), was ich gelungen finde ist die Übersichtlichkeit der Seite und der erkennbare Wille Aufklärungsarbeit rund um das Thema Stromwechsel zu betreiben.
Für mich hat der Gang zu einem anderen Anbieter, als dem lokalen nicht so wahnsinnig viel an Einsparung gebracht, da der lokale Versorger ebenfalls recht günstig ist aber immerhin ein paar Euros werde ich wohl noch sparen.