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	<title>Tyrbedarf &#187; Tips und Tricks</title>
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		<title>Drum-Programming Teil IV: erstmal Ideen</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2009-11-26/drum-programming-teil-iv-erstmal-ideen</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz &#252;ber das Schlagzeug gesprochen, den Drummer als Musiker kennengelernt und kurz einen Ausflug in die MIDI-Welt unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu f&#252;gen. Machen wir endlich Musik! Wir brauchen Bass! Um den ganzen Prozess [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz &#252;ber das <a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-01-16/drum-programming-teil-i-die-drums" target="_self">Schlagzeug </a>gesprochen, den <a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-02-09/drum-programming-teil-ii-der-drummer" target="_self">Drummer als Musiker</a> kennengelernt und kurz einen Ausflug in die <a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer" target="_self">MIDI-Welt </a>unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu f&#252;gen. Machen wir endlich Musik!</p>
<p><strong>Wir brauchen Bass!</strong></p>
<p>Um den ganzen Prozess m&#246;glichst anschaulich zu halten, habe ich mir gedacht, das ich einen kleinen Tutorialsong schreibe, an dem wir das Programmieren der Drums beoabachten k&#246;nnen. Als Ausgangspunkt dient mir folgender Basslauf:</p>
<div id="attachment_450" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-450" title="Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_1-300x44.jpg" alt="Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2" width="300" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2</p></div>
<div id="attachment_452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-452" title="Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_2-300x42.jpg" alt="Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4" width="300" height="42" /></a><p class="wp-caption-text">Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Ein durchaus anspruchsvoller Basslauf und eigentlich eine Spur zu aufdringlich f&#252;r einen richtigen Popsong; er soll mir dennoch als Strophenpart dienen. Beginnen wir also zun&#228;chst damit die Strophe auszuarrangieren (Wirklich wahr, ich beginne nie mit dem Intro&#8230;).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>H&#228;nde hoch!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei allem, was wir bisher &#252;ber die Drums gelernt haben, stellt sich zun&#228;chst die Frage, welchen Automatismus wir f&#252;r die beiden H&#228;nde w&#228;hlen wollen. Wir kennen ja schon ein paar und k&#246;nnen sie jetzt einfach ausprobieren und mal schauen, welcher uns am besten gef&#228;llt.</p>
<p style="text-align: left;">Der Einfachste besteht nur aus einer Achtelfigur auf der HiHat und Snareschl&#228;gen auf der 2 und 4.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_842" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-842" title="Tutorialsong Automatismus 1" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1-300x52.jpg" alt="Einfachster Automatismus f&#252;r die beiden H&#228;nde" width="300" height="52" /></a><p class="wp-caption-text">Einfachster Automatismus f&#252;r die beiden H&#228;nde</p></div>
<div class="audio-player-right"></div>
<p style="text-align: left;">Da ich immer bem&#252;ht bin, m&#246;glichst viel selbst &#252;ber das Keyboard einzuspielen, kommt mir das Herangehen &#252;ber Automatismen sehr zu Pass. Die Figur oben l&#228;&#223;t sich prima auch am Keyboard so einspielen. Eine Hand spielt die HiHat-Figur, die Andere bedient die Snare (-taste).</p>
<p>Ich achte beim Einspielen sehr auf die Anschlagsdynamik der einzelnen T&#246;ne. Im Soundbeispiel habe ich diese nach dem Einspielen auch noch nachbearbeitet, da mir der Dynamikumfang meines Keyboards nicht ausreichte. Achtet mal darauf: Alle HiHat-Schl&#228;ge auf den &#8220;Und&#8221;-Z&#228;hlzeiten sind deutlich leiser. Ob es an einem normalen Schlagzeug auch so klingen w&#252;rde oder ob ein echter Schlagzeuger auch so penibel w&#228;re, sei mal dahingestellt. Es macht beim H&#246;ren aber einen deutlischen Unterschied. Es ist so, das die meisten virtuellen Instrumente bei &#228;hnlich starken Anschl&#228;gen immer den selben Sound abspielen und nur die Ausgangslautst&#228;rke dieser Sounds etwas anpassen. Das ist auf dauer sehr erm&#252;dend, eine gewisse Bandbrreite bei den h&#246;rbaren Sounds macht wirklich eine Menge aus.</p>
<p>Das Pattern oben ist nat&#252;rlich einigerma&#223;en albern, wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, wie komplex der Basslauf dazu sein soll. Dennoch, die obige Figur findet sich in schier endlosen Schlagzeugbegleitungen land auf, land ab. Viele Schlagzeuger leiten auch immer wieder von dieser Figur ab und varieren sie. Also unbedingt einpr&#228;gen.</p>
<p>Mach wir es etwas spannender und f&#252;gen ein paar Taps hinzu:</p>
<div id="attachment_851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_A_taps.jpg"><img class="size-medium wp-image-851" title="Tutorialsong Automatismus I_B" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_A_taps-300x44.jpg" alt="Takt 1-2 mit Taps" width="300" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 1-2 mit Taps</p></div>
<div id="attachment_852" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_B_taps.jpg"><img class="size-medium wp-image-852" title="Tutorialsong Automatismus I_B" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_B_taps-300x37.jpg" alt="Takt 3-4 mit Taps" width="300" height="37" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 3-4 mit Taps</p></div>
<p class="audio-player" style="text-align: left;">
<p>Auch hier habe ich wieder sehr auf die Lautst&#228;rke der Schl&#228;ge geachtet. Die Taps sind fast nicht h&#246;rbar, aber eben nur fast. Die Snare Taps habe ich einfach dazu aufgenommen und nicht die Figur nochmal neu eingespielt. In diesem Fall einfach Bequemlichkeit, manchmal st&#246;&#223;t man aber an die Grenzen, wenn man nur mit einem Keyboard arbeiten kann. Wir nehmen diese Figur als Grundger&#252;st und f&#252;gen die Base hinzu.</p>
<p><strong>Bumms!</strong></p>
<p>Beim Ausarbeiten einer Figur f&#252;r die Base habe ich mich an der Basslinie orientiert und eine eher dezente Figur genommen. Der Basslauf in dem Ganzen wird eine tragende Rolle spielen und dem Schlagzeug kommt die Funktion zu, diese Rolle zu st&#252;tzen. Man h&#246;rt es dem Basslauf sofort an, das der erste Schlag in jedem Takt f&#252;r die Linie einigerma&#223;en wichtig ist. Also setzen wir auch hier einen Kick. Um etwas Abwechslung zu schaffen spielt die Base in jedem ersten Takt den Auftakt auf der &#8220;4 und&#8221; mit. Das sieht dann in etwa so aus:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_854" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1_B_Base.jpg"><img class="size-medium wp-image-854" title="Tutorialsong mit Base" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1_B_Base-300x43.jpg" alt="wenige Schl&#228;ge f&#252;r die Base" width="300" height="43" /></a><p class="wp-caption-text">wenige Schl&#228;ge f&#252;r die Base</p></div>
<p class="audio-player" style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Auch die Basedrumfigur habe ich einfach mal dazu gespielt, ebenfalls aus Bequemlichkeit. Den Aufwand mit dem h&#228;ndisch Einspielen mache ich mir &#252;brigens, damit es etwas n&#228;her an einen echten Drummer kommt. So genau, wie es der Sequenzer abspielen w&#252;rde, wenn man die Noten einfach setzt, spielt numal niemand. Es klingt auch wesentlich nat&#252;rlicher, wenn Anschl&#228;ge auf mehreren Instrumenten nicht genau zur selben Zeit erfolgen. Der leichte Versatz l&#228;&#223;t es etwas nat&#252;rlicher klingen.</p>
<p style="text-align: left;">Im letzten Takt des H&#246;rbeispiels kam schon der Arrangeur in mir durch. Ich habe gleich eine kleine Variation entworfen, die die Strukturen etwas auflockern sollte. Es schaut so aus:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_856" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Drum_Bass_First_Break.jpg"><img class="size-medium wp-image-856" title="Drum_Bass_First_Break" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Drum_Bass_First_Break-300x180.jpg" alt="Das erste kleine Break. Nur durch Ver&#228;ndern der Bassfigur" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste kleine Break. Nur durch Ver&#228;ndern der Bassfigur</p></div>
<p style="text-align: left;">Hier spielen die Drums etwas gegen die Bassfigur, erlaubt ist was gef&#228;llt. Ob es mir auch im Laufe der Arbeit am Song noch gef&#228;llt wird sich zeigen.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Setzen von Breaks kann man sich gut an der <a class="previewlink" href="http://www.lehrklaenge.de/html/die_klassische_periode.html" target="_blank">&#8220;8-taktigen Periode orientieren&#8221;.</a> Hier geht es zwar eigentlich um Harmonielehre, das Prinzip ist aber gut &#252;bertragbar. Die Regel der 8-taktigen Periode besagt einfach, das nach vier Takten harmonisch die Dominante zu stehen hat und am Ende des achten die Tonika. Es geht hier nat&#252;rlich nicht um Harmonien. Mir geht es nur um die Aufteilung der Takte und die Struktur, die damit erzeugt wird. Oft teile ich den Song in Bl&#246;cken à 8 Takte ein. Wobei in jedem vierten Takt ein kleines, in jedem Achten Takt ein umfangreicheres Break kommt. Das dient Nat&#252;rlich nur der Orientierung, hilft aber dem Song etwas Struktur zu verleihen. Wenn es pa&#223;t, durchbricht man das Schema einfach.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zusammen!</strong></p>
<p style="text-align: left;">H&#246;ren wir uns die ersten acht Takte der Komposition mal an. Bass und Schlagzeug zusammen. Ohne Schn&#246;rkel, grob zusammen gemischt. Als Groove kann man es fast schon so lassen, als Song nat&#252;rlich nicht. Dazu fehlen die gerade angesprochenen Breaks, Beckenschl&#228;ge etc. Als Ausgangspunkt f&#252;r die Strophe ist es aber schon mal gekauft:</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.tyrbedarf.de/2011-10-11/drumprogramming-v-betonung" target="_self">Hier</a> geht es zum n&#228;chsten Teil.</p>
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		<title>Drum-Programming Teil III: MIDI</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 17:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wei&#223;, lange habt ihr warten m&#252;ssen, nun aber geht es weiter mit dem Drum-Programming. Wir haben uns bisher mit dem Schlagzeug als solchem und dem Schlagzeuger als Instrumentalisten besch&#228;ftigt. Eine wichtige Sache haben wir bereits gelernt: Automatismen. Daran werden wir ankn&#252;pfen, und weiter daran arbeiten, eine sch&#246;ne Schlagzeugkomposition auf die Beine zu stellen. Gleich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223;, lange habt ihr warten m&#252;ssen, nun aber geht es weiter mit dem Drum-Programming.</p>
<p>Wir haben uns bisher mit dem <a class="previewlink" href="http://www.hard-rockbar.de/?p=57">Schlagzeug</a> als solchem und dem Schlagzeuger als <a class="previewlink" href="http://www.hard-rockbar.de/?p=79">Instrumentalisten</a> besch&#228;ftigt. Eine wichtige Sache haben wir bereits gelernt: Automatismen. Daran werden wir ankn&#252;pfen, und weiter daran arbeiten, eine sch&#246;ne Schlagzeugkomposition auf die Beine zu stellen. Gleich, nachdem wir uns ein wenig &#252;ber das Technische in Bezug auf das Arrangieren am Rechner informiert haben.</p>
<p><strong>Der Sequenzer und Plug-Ins<br />
</strong></p>
<p>Seit die Entwicklung im Bereich der Computermusik an Fahrt gewonnen hat, verzichten viele auf die Anschaffung von separaten Drumcomputern, und erledigen die Arbeit direkt im Sequenzer ihrer Wahl. Diese Wahl fiel bei mir irgendwann auf Cakewalk Sonar aus dem Hause Twelve Tone. Mittlerweile liegt es in der Version 6 vor und ist eine ziemlich brauchbare Engine f&#252;r die Musikproduktion. Aus Mangel an Moneten arbeite ich allerdings noch mit der Version 5. Ich denke aber, das Programmieren von Drums erfolgt auf den einschl&#228;gigen Systemen ziemlich &#228;hnlich. So sollte es auch kein Problem sein Cubase oder Logic zu benutzen. Je nachdem, womit man am besten zurecht kommt.</p>
<p>Die Klangerzeugung l&#228;uft dabei (meist) &#252;ber sogenannte Virtuelle Instrumente, in Form von Plug-Ins, die &#252;ber eine standardisierte Schnittstelle in das System eingebunden werden. Ich sage meist, da es auch viele Hardware Synthesiser gibt, die f&#252;r die Produktion herhalten k&#246;nnen. Teilweise befinden sich diese Synthies direkt auf den Soundkarten. Da Hardware allerdings nicht so flexibel ist wie Software (insbesondere, was das Einspeisen neuer Sounds angeht), nehmen auch Hardware Synthesiser immer mehr an Bedeutung ab. Unter Sonar war es lange Zeit &#252;blich (bzw. nur m&#246;glich) Plug-Ins im Windows eigenen Direkt X Format zu benutzen. Cubase und Logic benutzen dagegen &#252;berwiegend den VST-Standard aus dem Hause Steinberg. Seit der (ich glaube) vierten Version von Sonar ist allerdings ein Einbinden von VST-Effekten und Instrumenten im VST-Format v&#246;llig unproblematisch geworden. Ein  weiterer bekannter Standard ist RTAS, das aus dem ProTools Dunstkreis stammt. ProTools ist, im Gegensatz zu den anderen drei Systemen, keine reine Softwarel&#246;sung, sondern an bestimmte Hardware gekoppelt und war f&#252;r kleinere Studios lange Zeit das System der Wahl, weil sich damit schon fr&#252;h sehr gute Soundergebnisse realisieren lie&#223;en.  Mit steigender Rechnerkapazit&#228;t hat dieses (Hybrid-) System allerdings ebenfalls an Bedeutung verloren. Zudem ist der Markt mittlerweile derart gro&#223; und qualitativ gut; die reine Konzentration auf nur ein Produkt scheint dieser Tage eigentlich nicht mehr angebracht.</p>
<p><strong>Was aber macht man mit einem Sequenzer und was ist MIDI?</strong></p>
<p>Der Sequenzer unterst&#252;tzt uns bei der Entwicklung des Arrangements f&#252;r eine Komposition. Urspr&#252;nglich dienten sie wohl nur dazu, MIDI-Daten darzustellen und zu bearbeiten. Mittlerweile sind die meisten Sequenzer &#252;ber dieses Stadium l&#228;ngst hinaus und k&#246;nnen auch Audio-Daten in allen m&#246;glichen Formaten bearbeiten. Daneben wird auch die Einbindung von Video immer wichtiger, um zum Beispiel Werbeclips zu vertonen.<br />
MIDI und Audio Daten k&#246;nnen dabei auf einzelne Spuren verteilt aufgenommen, bearbeitet, mit Effekten versehen und hinterher abgemischt werden. Sie sind also virutelle Studios oder Mehrspurbandmaschinen, die mit allerlei Werkzeugen ausgestattet sind, um das aufgenommene Material zu manipulieren. Schneiden, verschieben, Tonh&#246;hen und Timingkorrektur etc sind mittlerweile eigentlich Standard. F&#252;r die Programmierung von Schlagzeugen sind f&#252;r uns allerdings zun&#228;chst mal die MIDI Eigenschaften unseres Softwarestudios von Belang.</p>
<p>Die Verarbeitung von Audio Signalen kann man grob in zwei Kategorien einteilen. Zum einen w&#228;re da das sogenannte Sampling. Von Sampling spricht man, wenn ein Audiosignal abgetastet und in digitale Daten &#252;bertragen wird. Die Daten liegen dann meist in einem .wav oder &#228;hnlichen Format vor. Eine andere Variante ist es, MIDI-Daten aufzuzeichnen. MIDI-Daten enthalten nur Informationen, die es einem Synthesizer zu Steuern, dieser erzeugt dann auch den Informationen wieder die Kl&#228;nge. Im Gegensatz zum Audio-Material k&#246;nnen MIDI-Daten nicht ohne einen Synthesiser abgespielt werden. Sie enthalten im wesentlichen Daten dar&#252;ber, wann welche Note, wie stark angeschlagen wurde und wie lange sie gehalten werden soll. Aus diesen Informationen generiert der Synth dann einen Klang, der abh&#228;ngig von dem verwendeten Instrument ist. So lassen sich verschiedene Kl&#228;nge laden (meist verschiedene Instrumente) und &#252;ber den MIDI-Standard steuern. Der MIDI Standard ist bereits verflucht alt und schon zig mal totgesagt worden. Ich f&#252;r meinen Teil komme nicht mehr ohne aus.<br />
Die haupts&#228;chlich verwendeten Informationen zerfallen dabei in Tonh&#246;he, Anschlagst&#228;rke (Velocity) und Zeitpunkt. Aufgezeichnet werden dabei sogenannte Note-On und Note-Off Befehle aus denen sich  die L&#228;nge der gespielten Note errechnen l&#228;&#223;t. (Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Daten, die das MIDI-Protokoll verarbeitet. Diese sind f&#252;r die Programmierung allerdings nicht so wichtig oder werden ohne Zutun des Anwenders erzeugt und berechnet).</p>
<p><strong>Was machen wir mit diesem Wissen?</strong></p>
<p>Nun stellt sich die Frage, was Tonh&#246;hen bei einem Schlagzeug sollen. Das Anfang und Ende eines Events gespeichert werden, leuchtet ja noch ein aber Tonh&#246;hen bei perkussiven Instrumenten? Bei den gespielten T&#246;nen im MIDI-Standard handelt es sich aber um kaum mehr als eine Reihe von Schaltern, die den Synthesizer veranlassen bestimmte T&#246;ne wieder zu geben. Es spielt also f&#252;r unsere Zwecke keine entscheidende Rolle, welche Information urspr&#252;nglich gespeichert werden sollten. Die T&#246;ne werden einfach den Instrumenten des Schagzeugs zugeordnet und diese entsprechend wiedergeben.  Welche T&#246;ne, welchem Instrument zugeordnet sind, l&#228;sst sich auf der Seite <a title="Midi-Kompendium " class="previewlink" href="http://www.zem-college.de/midi/mc_tabed.htm" target="_blank">midi-kompendium</a> nachschauen. F&#252;r uns hat die Tatsache, wie per MIDI der Synthesizer gesteuert wird eine wichtige Erkenntnis. Wir k&#246;nnen unsere Automatismen n&#228;mlich leicht variieren, indem wir das &#8220;Transponieren Tool&#8221; des Sequenzers unserer Wahl benutzen. Ein Pattern klingt pl&#246;tzlich ganz anders, wenn die Osszinato-Figur statt auf der HiHat auf dem Ride-Becken oder den Toms gespielt wird. Wir brauchen die Figur daf&#252;r lediglich entsprechend zu transponieren, ganz ohne die gesamte Figur neu zu erstellen. Darum wird sich dann der vierte Teil der Serie drehen. Ideen sammeln und das ganze musikalisch ausgestalten.</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-11-26/drum-programming-teil-iv-erstmal-ideen" target="_blank">Hier</a> geht es weiter zum vierten Teil.</p>
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		<title>Warten, warten, warten!</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-12-15/warten-warten-warten</link>
		<comments>http://www.tyrbedarf.de/2007-12-15/warten-warten-warten#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 11:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manche Leute berufen sich beim Thema &#8220;Instrumente warten&#8221;, auf die Etymologie des Wortes &#8220;warten&#8221;, welches durchaus auch &#8220;ausharren&#8221; und nicht blo&#223; &#8220;seine Aufmerksamkeit auf etwas richten&#8221; bzw. &#8220;etwas pflegen&#8221; bedeuten kann. So geht es ja auch mir. Bevor ich eine Reparatur angehe, warte ich lieber, ob sich dieses Problem nicht vielleicht von selbst erledigt. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Leute berufen sich beim Thema &#8220;Instrumente warten&#8221;, auf die Etymologie des Wortes &#8220;warten&#8221;, welches durchaus auch &#8220;ausharren&#8221; und nicht blo&#223; &#8220;seine Aufmerksamkeit auf etwas richten&#8221; bzw. &#8220;etwas pflegen&#8221; bedeuten kann. So geht es ja auch mir. Bevor ich eine Reparatur angehe, warte ich lieber, ob sich dieses Problem nicht vielleicht von selbst erledigt. In aller Regel erledigt sich aber nicht das Problem (zum Beispiel, schnarrende Saiten oder zu hohe Saitenlage), sondern man selbst als Spieler gew&#246;hnt sich lediglich daran, die M&#228;ngel der Gitarre zu kompensieren. Das ging neulich bei mir so weit, das ich tats&#228;chlich versucht habe, das Schnarren einer Saite per EQs aus einer Aufnahme zu tilgen. Daf&#252;r ist die Tontechnik gewiss nicht gedacht und als mir bewusst wurde, was ich da eigentlich trieb (manchmal h&#228;ngt man halt in seinem Trott), ging´s erstmal ans Ersatzteile bestellen und recherchieren. Ich meine:&#8221;Hey, kochen und backen habe ich doch auch komplett im Internet gelernt, da wer ich mich doch online sicher noch zu einem Gitarrenbauer weiterbilden k&#246;nnen, oder?!&#8221; In der Tat gibt es da einige Links und einen will ich euch nat&#252;rlich nicht vorenthalten.<br />
Die Seiten der hannoveraner Firma &#8220;<a class="previewlink" href="http://www.rockinger.com" target="_blank">Rockinger</a>&#8221; sind bekannt f&#252;r ihr umfangreiches Ersatzteilsortiment und ihre Gitarrenbaus&#228;tze (meine erste Klampfe war/ist eine Rockinger Explorer), jetzt habe ich bei denen auch ausf&#252;hrliche und gut Illustrierte <a class="previewlink" href="http://www.rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop" target="_blank">Anleitungen zu Themen</a> wie B&#252;nde auswechseln gefunden. Sehr empfehlenswert.</p>
<p>N&#228;chste Woche mach ich mich dann mal daran, mein Soundcraft Mischpult zu erneuern.</p>
<p>Ach so, ich habe bei mir lediglich den Hals neu justiert und bin mit etwas Kontaktspray &#252;ber die Poti und Buchse gegangen. Das hat schon gereicht f&#252;r ein v&#246;llig neues, wohltuendes Spielgef&#252;hl. Ich denke, &#228;hnliches werde ich auch mal bei den anderen Klampfen in Angriff nehmen, macht echt Spa&#223; die alten Dinger wieder auf Vordermann zu bringen.</p>
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		<title>Die Querfl&#246;te und was man sonst noch so damit machen kann</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 19:48:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja kein Freund von Beatboxing, kann aber nicht genau sagen, wieso eigentlich. Vermutlich ist das so ein albernes Dings, was man sich als Rocker so angew&#246;hnt hat; aus purer &#220;berheblichkeit gegen&#252;ber der HipHop-Fraktion. Bei diesem Clip konnte ich mich aber endlich mal davon &#252;berzeugen, das auch diese Kunstform ihre Virtuosen kennt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ja kein Freund von Beatboxing, kann aber nicht genau sagen, wieso eigentlich. Vermutlich ist das so ein albernes Dings, was man sich als Rocker so angew&#246;hnt hat; aus purer &#220;berheblichkeit gegen&#252;ber der HipHop-Fraktion. Bei diesem Clip konnte ich mich aber endlich mal davon &#252;berzeugen, das auch diese Kunstform ihre Virtuosen kennt und diese unter Umst&#228;nden richtig gro&#223;es Tennis spielen.<br />
H&#246;ren wir uns also mal die Titelmusik von den Mario Brothers und Beverly Hills Cop auf der Querfl&#246;te an, dessen Spieler gleichzeitig die Perkussionbegleitung&#8230;&#228;h&#8230; Durchboxt? Beatelt? Was auch immer. Hier ist der Clip:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="440" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.collegehumor.com/moogaloop/moogaloop.swf?clip_id=1743116&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="440" height="340" src="http://www.collegehumor.com/moogaloop/moogaloop.swf?clip_id=1743116&amp;fullscreen=1" allowfullscreen="true"></embed></object> <a class="previewlink" href="http://www.collegehumor.com/">collegehumor</a></p>
<p>Abgefahren geil!</p>
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		<title>Drum-Programming Teil II: Der Drummer</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 17:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum nur so umst&#228;ndlich? Erstmal Instrumentenkunde, dann noch Musikerkunde (hmm&#8230;eigenartiges Kompositum)? Naja, es f&#228;llt mir halt immer wieder auf, wenn ich so durch Netz stromer, und mir Musiken von anderen Leuten anh&#246;re, das einige ganz elementare &#220;berlegungen noch nicht ganz ausgereift sind. Da mag eine Song-Idee grandios sein und der Sound noch so fantastisch, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Warum nur so umst&#228;ndlich? Erstmal Instrumentenkunde, dann noch Musikerkunde (hmm&#8230;eigenartiges Kompositum)? Naja, es f&#228;llt mir halt immer wieder auf, wenn ich so durch Netz stromer, und mir Musiken von anderen Leuten anh&#246;re, das einige ganz elementare &#220;berlegungen noch nicht ganz ausgereift sind. Da mag eine Song-Idee grandios sein und der Sound noch so fantastisch, wenn dann ein virtueller Schlagzeuger dazu spielt, der scheinbar f&#252;nf, sechs oder noch mehr Gliedma&#223;en hat, dann klingt das f&#252;r mich albern. Das ist der Hauptgrund, warum ich es so umst&#228;ndlich mache. Aber alles der Reihe nach.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe es schon gesagt: Auch ein Schlagzeuger hat nur zwei H&#228;nde. Ist also zu beachten, das man beim Programmieren von Drumgrooves nicht zuf&#228;llig Sachen angelegt, wie zum Beispiel zwei bis drei Becken gleichzeitig spielen zu lassen oder die Snare zusammen mit zwei Toms anzuschlagen. (Was man oft h&#246;rt ist, das die Oszinato Figur auf Ride oder HiHat durchl&#228;uft, w&#228;hrend auf den Crashes Abschl&#228;ge gesielt werden. Oder die HiHat spielt die Sechzehntel weiter durch, w&#228;hrend auf den Toms ein Lauf gespielt wird).</p>
<p style="text-align: left;">Eine Besonderheit weisen Schlagzeuger dennoch auf. Sie k&#246;nnen mehr als nur zwei Gliedma&#223;en unabh&#228;ngig von einander kontrolliert bewegen. Ja, das k&#246;nnen nur die. Macht doch mal den Versuch und legt eine Hand auf den Kopf, bewegt sie im Kreis auf der Kopfplatte, die andere Hand auf den Bauch und diese rauf- und runter bewegen und mit dem linken Fu&#223; einen Takt klopfen. Klappt nicht gut was?</p>
<p style="text-align: left;">Sportler kennen das Problem vielleicht, man kann nicht mehr als zwei Gliedma&#223;en gleichzeitig kontrolliert bewegen. Moment, was ist mit Laufen und gleichzeitig einen Ball prellen? Und schon stecken wir mitten in der Thematik. Auch Schlagzeuger sind keine &#220;bermenschen oder motorisch &#252;berdurchschnittlich begabt. Sie bedienen sich eines kleinen Tricks, um alle vier Gliedma&#223;en beim Spiel verwenden zu k&#246;nnen. Sogenannte Automatismen.</p>
<p style="text-align: left;">Was ist damit gemeint? Man studiert einen Bewegungsablauf zweier Gleidma&#223;en solange ein, bis man ihn <em>automatisch</em> und ohne nachzudenken ausf&#252;hren kann. Beim Ballprellen w&#228;re das vermutlich das Laufen (dat kennen wir in der Regel von Klein auf und brauchen uns dar&#252;ber keine Gedanken mehr zu machen), das Prellen mit der Hand kommt als Bewegung dazu und ist vermutlich (nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr) das Einzige, worum sich der Sportler Gedanken macht. Was bedeutet das f&#252;r das Schlagzeugprogrammieren?</p>
<p style="text-align: left;">Schlagzeuger gehen &#228;hnlich vor. So wird meist die Arbeit der beiden H&#228;nde koordiniert und von der Beinarbeit gesondert ge&#252;bt. Insbesondere das Spiel zwischen HiHat (oder Ride) und Snare ist hier von Bedeutung. W&#228;hrend zum Beispiel mit der rechten Hand die Achtel auf der HiHat durchgespielt werden, spielt die Linke auf der Snare die Backbeats. (Ziemlich g&#228;ngige Strophenbegleitung). Dieses &#8220;Pattern&#8221; wird so lange ge&#252;bt, bis es in Fleisch und Blut &#252;bergegangen ist, dann wird eine Bass Drum Figur dazu gelegt (quasi um den Automatismus herum). Hier ein paar kleine Beispiel f&#252;r Grooves, bei denen die H&#228;nde ein automatisiertes Pattern spielen. Hier mal f&#252;nf kurze Beispiele (bei einem Klick auf das Bild, kann man sich auch noch eine gr&#246;&#223;ere Version anzeigen lassen).</p>
<p><strong>Achtel-Figur</strong></p>
<p>Bei diesem Beispiel spielt die eine Hand durchgehende Achtel auf der HiHat, die Rechte die Zwei und die Vier (die sogenannten Back-Beats) auf der Snare.</p>
<div id="attachment_878" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-878" title="Automatismus 1" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1NoBass-300x95.jpg" alt="Einfacher Backbeat. Snare auf 2 und 4, HiHat geht in 8-teln durch." width="300" height="95" /></a><p class="wp-caption-text">Einfacher Backbeat. Snare auf 2 und 4, HiHat geht in 8-teln durch.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Diese Figur lernen vermutlich alle Schlagzeuger als allererstes, deshalb beginnen auch wir mit ihr. Sie hat aber nicht nur ihren &#8220;didaktischen&#8221; Nutzen, sondern wird auch oft eingesetzt und muss nicht zwangsl&#228;ufig langweilig klingen, nur weil sie langweilig ausschaut. Sie zeigt uns auch eines der wichtigsten Merkmale vieler Popsongs dieser Tage: die Betonung der Backbeats. Damit sind die Z&#228;hlzeiten 2 und 4 gemeint. Diese Art, die Schwerpunkte im Takt zu verteilen, kommt aus der Blues und Soulmusik</p>
<p style="text-align: left;">Hier dieselbe Figur, allerdings mit einem Bass Drum Pattern. Nur als Beispiel, diese Standardfigur ist f&#252;r vielerlei Begleitungen denkbar.</p>
<div id="attachment_879" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-879" title="Automatismus 1 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto1Bass-300x40.jpg" alt="Einfaches Snarepattern mit einfacher Bassdrumbegleitung." width="300" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Einfaches Snarepattern mit einfacher Bassdrumbegleitung.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left">Ich habe es hier gleich mal etwas spannender gemacht. Normalerweise w&#252;rde der typische Schlagzeuglehrer vermutlich erstmal die Basedrumschl&#228;ge auf der Eins und der Drei mit seinen Sch&#252;lern einstudieren, und erst hinterher mit Sechzehntel arbeiten. Wie oben schon geschrieben, ist es nicht ganz einfach drei Gliedma&#223;en auf gleichzeitig kontrolliert zu bewegen, deshalb versucht man zu n&#228;chst Figuren zu finden, bei denen die Schl&#228;ge gemeinsam ausgef&#252;hrt und nicht, wie bei dem gerade vorgestellten Pattern, abwechselnd oder gar gegeneinander gespielt werden. Dennoch, das obige Pattern ist auch einer der &#8220;Alltime  Classics&#8221;, den man auf diversen Alben verschiedenster Stilrichtung wiederfindet. Ruhig mal einpr&#228;gen.</p>
<p align="left"><strong>Einfaches Funkpattern</strong></p>
<div id="attachment_880" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-880" title="Automatismus 2" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2NoBass-300x32.jpg" alt="Das erste etwas funkigere Ding." width="300" height="32" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste etwas funkigere Ding.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Bei diesem Pattern werden wieder die zweite und die vierte Z&#228;hlzeit betont. Auch hier spielt eine Hand die Hats und die andere die Snare. Die beiden Schl&#228;ge in der Mitte des Taktes werden nur sehr leise auf der Snare gespielt. Dieses Automatismus sollte man sich ruhig gut einpr&#228;gen, er wurde schon in unz&#228;hligen Songs verbaut und variiert. Ein echter Klassiker. Dezent aber durchaus &#8220;funky&#8221;. Gerade in der Popmusik h&#246;rt man ihn allerorten. Hier das Ganze nochmal mit einer Bass Drum Figur. Wobei hier tausende verschiedene Variationen denkbar sind (und teilweise auch gespielt werden):</p>
<div id="attachment_881" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-881" title="Automatismus 2 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto2Bass-300x39.jpg" alt="Hier eine passende Basedrumfigur" width="300" height="39" /></a><p class="wp-caption-text">Hier eine passende Basedrumfigur</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left"><strong>Komplizierteres Funkpattern</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei der n&#228;chsten Figur wird die HiHat mit beiden H&#228;nden abwechselnd gespielt. Dadurch f&#228;llt ein HiHat Schlag weg, wenn die Snare gespielt wird. Je nachdem, welche Hand beim Drummer die F&#252;hrungshand ist (also, ob er Links- oder Rechtsh&#228;nder ist), wird der Schlag anstelle der HiHat auf der Snare ausgef&#252;hrt und betont.</p>
<div id="attachment_882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-882" title="Automatismus 3" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3NoBass-300x36.jpg" alt="Sechzehntelfigur auf der HiHat. Snareschl&#228;ge beachten: die HiHat kann der Drumm nicht gleichzeitig spielen." width="300" height="36" /></a><p class="wp-caption-text">Sechzehntelfigur auf der HiHat. Snareschl&#228;ge beachten: die HiHat kann der Drumm nicht gleichzeitig spielen.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Beim Programmieren dieser Figuren ist es wichtig auf Genauigkeit und Dynamik zu achten. Bei diesen &#8220;schnellen&#8221; Patterns h&#246;rt man jede Ungenauigkeit sofort. Bei der Dynamik kommt ein doofe Eigenschaft von virtuellen Instrumenten ins Spiel. Sie verf&#252;gen nur &#252;ber eine begrenzte Anzahl verschiedener Sounds f&#252;r die einzelnen Dynamikstufen. Die allermeisten spielen bei &#228;hnlich lauten Anschl&#228;gen einfach die gleichen Sounds und passen nur deren Lautst&#228;rke an. Das wirkt schnell sehr erm&#252;dend. Ich bearbeite bei diesem Pattern meist den zweiten und dritten Schlag einer Vierergruppe nach, sodass sie deutlich anders klingen (also erheblich &#8220;leiser&#8221; angeschlagen werden). Wie man die Dynamik genau anpasst bleibt nat&#252;rlich Geschmackssache, sich dieses Umstandes bewusst sein und damit zu arbeiten geh&#246;rt aber zu einem halbwegs nat&#252;rlich klingenden Schlagzeugpart dazu.</p>
<p style="text-align: left;">Mit Bass Drum, k&#246;nnte die Figur am Ende so aussehen:</p>
<div id="attachment_883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-883" title="Automatismus 3 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto3Bass-300x40.jpg" alt="Die Doppelschl&#228;ge am Anfang des Taktes sind mit Vorsicht zu genie&#223;en. Sie beissen sich oft mit der Bassbegleitung." width="300" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Die Doppelschl&#228;ge am Anfang des Taktes sind mit Vorsicht zu genie&#223;en. Sie beissen sich oft mit der Bassbegleitung.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left"><strong>Snare Train</strong></p>
<p style="text-align: left;">Hier mal ein Beispiel, wie man Patterns variieren kann. Im Grunde entspricht diese Figur der Obigen, mit dem Unterschied, das eine Hand wieder auf der Snare spielt (allerdings sehr leise, sogenannte Taps) und die F&#252;hrungshand auf der HiHat. Diese Figur sieht weit komplizierter aus, als sie eigentlich ist und sorgt (sauber gespielt) f&#252;r ziemlichen Drive.</p>
<div id="attachment_884" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-884" title="Automatismus 4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4NoBass-300x32.jpg" alt="Driving away. John Bonham l&#228;sst gr&#252;&#223;en." width="300" height="32" /></a><p class="wp-caption-text">Can´t stop this train from rolling.... John Bonham l&#228;sst gr&#252;&#223;en.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Auch hier gilt: Sauber spielen und achtet auf die Lautst&#228;rke der einzelnen T&#246;ne. Das Gleiche mit ein paar Baseschl&#228;gen:</p>
<div id="attachment_885" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-885" title="Automatismus 4 mit Beat" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto4Bass-300x38.jpg" alt="Und hier als gesamte Begleitung." width="300" height="38" /></a><p class="wp-caption-text">Und hier als gesamte Begleitung.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="left">Wenn man bei dieser Figur die HiHat durch das Ridebecken vertauscht, hat man in der Regel einen ziemlich treibenden Rhythmus f&#252;r eine Refrainbegleitung. Oder als &#8220;Ear-Catcher&#8221; in einer Bridge etc. F&#252;r die &#8220;normale&#8221; Strophenbegleitung ist sie manchmal schon zu unruhig aber auch hier gilt: Erlaubt ist, was gef&#228;llt.</p>
<p align="left"><strong>Dub</strong></p>
<p style="text-align: left;">Oder mal was ganz anderes. Diese Figur ist am Ehesten mit der Ersten vergleichbar, wobei die HiHat blo&#223; in Vierteln und abwechselnd offen und geschlossen gespielt wird. Allerdings wird die gesamte Figur um eine Achtel verschoben.</p>
<div id="attachment_886" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5NoBass.jpg"><img class="size-medium wp-image-886" title="Automatismus 5" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5NoBass-300x45.jpg" alt="Um eine Achtel verschoben. Ohne Base klingt es fast, wie unser aller erstes Pattern." width="300" height="45" /></a><p class="wp-caption-text">Um eine Achtel verschoben. Ohne Base klingt es fast, wie unser aller erstes Pattern.</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p align="center">Mit einer passenden Bass Drum Figur kann das Ganze dann so aussehen:</p>
<div id="attachment_887" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5Bass.jpg"><img class="size-medium wp-image-887" title="Automatismus 5 mit Base" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto5Bass-300x42.jpg" alt="Das klingt doch schon fast nach &quot;Seeed&quot;..." width="300" height="42" /></a><p class="wp-caption-text">Das klingt doch schon fast nach &quot;Seeed&quot;...</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p><strong>Halten wir fest:</strong></p>
<p>Beim Programmieren von Grooves sollten wir also daran denken, das nicht alles m&#246;glich ist, was unter Umst&#228;nden gut klingt (wobei nat&#252;rlich der eigene Geschmack entscheidet, dennoch:) Es lohnt zum Beispiel auch nachzudenken, ob der Weg zwischen Standtom und Crash Becken nicht vielleicht zu weit ist, um ihn binnen einer sechzehntel zur&#252;ckzulegen. (Also mit den H&#228;nden. Manche Programmieren ihre Drums ja f&#252;r Schlagzeuger, mit der Eigenschaft, die Arme mit Lichtgeschwindigkeit zu bewegen).</p>
<p>Was ich mit meinen eher umst&#228;ndlichen &#220;berlegungen erreichen will ist, das sich der geneigte Computermusiker auch mit den Instrumenten und Instrumentalisten in der realen Welt auseinandersetzt. Der H&#246;reindruck wird schlie&#223;lich nicht nur durch die Komposition oder den Sound beeinflu&#223;t, sondern auch durch H&#246;rgewohnheiten. Wenn jemand &#252;berwiegend Musik h&#246;rt, wo Schlagzeuger aus Fleisch und Blut die Rhythmusarbeit erledigen, dann wird es f&#252;r ihn ungewohnt klingen, wenn programmierte Drums nicht realistisch klingen (also f&#252;r einen echten Drummer nicht nachspielbar sind). Man sollte sich in diesem Zusammenhang auch keine Illusionen &#252;ber die Musikalit&#228;t des Publikums machen. Auch wenn der Laie selten in der Lage ist, zu benennen, was ihn an einer Komposition st&#246;rt, was ihn st&#246;rt h&#246;rt er sehr wohl. Das Publikum nimmt mehr wahr, als es bewu&#223;t h&#246;rt. Und gut gemachte Produktionen finden auch dann (zumindest oft) Anklang, wenn sie zum Beispiel nicht dem Zeitgeist entsprechen. Also, es ist nicht nur Arbeit, es lohnt sich auch (wobei das nat&#252;rlich lediglich meine Erfahrung ist. Dennoch erlebe ich es schon hin und wieder, beim Vorf&#252;hren meiner Musik, das die H&#246;rer verbl&#252;fft bemerken: &#8220;Oh, das klingt ja nach Band.&#8221; Schnippisch, wie ich bin, antworte ich dann:&#8221;Ja, das war das Ziel&#8230;&#8221;)</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer" target="_self">Hier </a>geht es weiter zum dritten Teil.</p>
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		<title>Zum Thema Urheberrecht</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-01-27/zum-thema-urheberrecht</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jan 2007 16:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;habe ich einen guten Beitrag bei MIR (Medien-Internet-Und-Recht) gefunden. Sehr interessant und gut geschrieben. Der Text geht nicht nur auf die Rechtslage in Deutschland sondern auch zu der in den USA ein und beleuchtet sowohl Urheberrecht als auch Leistungsschutzrecht. Der Autor Christian Seyfert ist Rechtsanwalt in Frankfurt am Main und auf Urheberrecht spezialisiert. Also reinschauen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;habe ich einen guten Beitrag bei <a class="previewlink" href="http://www.medien-internet-und-recht.de/" target="_blank">MIR</a> (Medien-Internet-Und-Recht) gefunden. Sehr interessant und gut geschrieben. Der Text geht nicht nur auf die Rechtslage in Deutschland sondern auch zu der in den USA ein und beleuchtet sowohl Urheberrecht als auch Leistungsschutzrecht. Der Autor Christian Seyfert ist Rechtsanwalt in Frankfurt am Main und auf Urheberrecht spezialisiert. Also reinschauen, wertvolle Informationen!</p>
<p><a class="previewlink" href="http://www.medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=532" target="_blank">Sampling &#8211; Rechtslage in Deutschland und den USA</a></p>
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		<title>Die GEMA</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 13:52:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich GEMA drauf schei&#223;en &#8211; oder wie lautet der Spruch der Tauschb&#246;rsennutzer noch. Gerade ist mir ein sehr wertvoller und sauber recerchierter (und differenziert) geschriebener Artikel in die H&#228;nde gefallen, den ich unbedingt weiter empfehlen mu&#223; (die Diskussion dar&#252;ber fiel &#252;ber Strecken allerdings wieder flach aus, dennoch): Hier ist der Link, bei www.spreeblick.com.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich GEMA drauf schei&#223;en &#8211; oder wie lautet der Spruch der Tauschb&#246;rsennutzer noch.</p>
<p>Gerade ist mir ein sehr wertvoller und sauber recerchierter (und differenziert) geschriebener Artikel in die H&#228;nde gefallen, den ich unbedingt weiter empfehlen mu&#223; (die Diskussion dar&#252;ber fiel &#252;ber Strecken allerdings wieder flach aus, dennoch):</p>
<p><a target="_blank" class="previewlink" href="http://www.spreeblick.com/2007/01/19/wie-immer-die-bose-bose-gema">Hier</a> ist der Link, bei <a class="previewlink" href="http://www.spreeblick.com">www.spreeblick.com</a>.</p>
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		<title>Drum-Programming Teil I: Die Drums</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-01-16/drum-programming-teil-i-die-drums</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 15:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rhythmik]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder, der sich mir Pop- und Rockmusik auseinandersetzt und nicht gerade einen Instant-Drummer im K&#252;hlschrank hat (vergleiche: &#8220;Wasser dr&#252;ber, und Stimmung!&#8221;), wird sich fr&#252;her oder sp&#228;ter mit der Programmierung eines Drumcomputers besch&#228;ftigen m&#252;ssen. Ich wei&#223;, das es mittlerweile gen&#252;gend Drumcomputer gibt, die ein h&#252;bsches Bum-Bum im Hintergrund machen und die einfach nur in die Hostapplikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hard-rockbar.de/Bilder/DrumsEdit.jpg" alt="" width="223" height="167" />Jeder, der sich mir Pop- und Rockmusik auseinandersetzt und nicht gerade einen Instant-Drummer im K&#252;hlschrank hat (vergleiche: &#8220;Wasser dr&#252;ber, und Stimmung!&#8221;), wird sich fr&#252;her oder sp&#228;ter mit der Programmierung eines Drumcomputers besch&#228;ftigen m&#252;ssen. Ich wei&#223;, das es mittlerweile gen&#252;gend Drumcomputer gibt, die ein h&#252;bsches Bum-Bum im Hintergrund machen und die einfach nur in die Hostapplikation geladen werden m&#252;ssen, ein paar Eckdaten bekommen und dann den Punk abgehen lassen; dennoch: So richtig eigenst&#228;ndig klingt eine Komposition erst dann, wenn man auch eine eigenst&#228;ndige Schlagzeug-Komposition entworfen hat.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht genau, wie viele Teile diese Serie umfassen wird. Aber eines steht fest, bevor wir uns um die Programmierung bem&#252;hen, werden wir uns zun&#228;chst einmal anschauen, was so ein Schlagzeug &#252;berhaupt ist und aus welchen Teilen es besteht. Danach werde ich mal ein paar Worte &#252;ber den Schlagzeuger verlieren (und zwar weniger &#252;ber seine Pers&#246;nlichkeit, sondern mehr &#252;ber seine physische Gestalt, denn auch der Drummer ist nur mit zwei Armen und zwei Beinen gesegnet..), um dann erst mit dem eigentlichen Schlagzeug programmieren zu beginnen. Mein Augenmerk liegt auf der Realisierung m&#246;glichst authentischer Drumkompositionen, deshalb diese Basics. Betrachten wir also die ersten beiden Teile einfach als Exposition (wer ohnehin aus der Live-Musik Ecke kommt wird diesen Teil allerdings als &#252;berfl&#252;ssig betrachten&#8230;.)</p>
<p><strong>Kurze Instrumentenkunde</strong></p>
<p>Das Schlagzeug ist an sich ist eigentlich kein einzelnes Instrument, sondern setzt sich aus mehreren Instrumentengruppen zusammen, die verschiedene Sounds erzeugen und dadurch dem Drummer die M&#246;glichkeit geben einen abwechslungsreichen Groove zu spielen (ob dieser die M&#246;glichkeit wahrnimmt, abwechslungsreich zu spielen obliegt der k&#252;nstlerischen Freiheit&#8230;). Geschichtlich gesehen gibt es sicher viel &#252;ber das Schlagzeug zu berichten, ich will allerdings keine wissenschaftliche Abhandlung &#252;ber dieses Instrument verfassen, sondern nur einen kurzen Einblick geben und die g&#228;ngigste Auspr&#228;gung f&#252;r dieses Instrument (so, wie es in Rock und Pop vorkommt) vorstellen. Es geht mir ja eher darum, dem Leser etwas an die Hand zu geben, damit er in Zukunft in der Lage ist Arrangements am Rechner zu erzeugen. Wer es aber genau wissen will, den verweise ich gern auf die entsprechende Seite bei <a title="Schlagzeug bei Wikipedia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagzeug" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>Grob gesehen haben wir es mit zwei Arten von Perkussionsinstrumenten zu tun, wenn wir von einem Schlagzeug reden (der Begriff &#8220;Schlagzeug&#8221; ist nur umgangssprachlich richtig, im klassischen Sinne ist damit das Schlagwerk gemeint, also alles, was Perkussiv klingt. Drums Set ist wohl die beste Bezeichnung, da es sich um eine Ansammlung von Instrumenten handelt.). Einmal die Drums, einmal die Becken. Der Schlagzeuger wird hier h&#246;rbar die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammen schlagen (was auch perkussiv klingen m&#252;sste und bei den meisten&#8230;nein, den Gedanken &#228;u&#223;ere ich besser nicht &#246;ffentlich&#8230;), das macht nichts. Ich bin ja auch noch nicht fertig (ich sagte grob gesehen).</p>
<p><strong>Die Drums </strong></p>
<p>In der Regel finden wir am Schlagzeug drei Arten von Drums: Bass Drum, Tom-Tom (manchmal auch nur Toms) und Snare Drum (kurz: Snare). Allen ist gemeinsam das sie meistens neben dem Kessel (dieser rundlichen R&#246;hre, diesem Cylinder, meist aus Holz) zwei Felle haben. Namentlich ein Schlagfell und ein Resonanzfell. Das Schlagfell (oh wunder&#8230;) wird vom Schlagzeuger mit Sticks bearbeitet. Es wird also durch schlagen zum Schwingen angeregt. Diese Schwingungen werden durch die Luft im Kessel an das Resonanzfell &#252;bertragen, welches ebenfalls zum Schwingen kommt. Beim Anschlagen h&#246;ren wir sowohl das eigentlich Schlagger&#228;usch, als auch (wenn auch meist sehr kurz) ein Ausklingger&#228;usch. Auch Drums werden gestimmt, deshalb befinden sich an beiden Fellen Stimmschrauben (die am Kreis am Kessel befestigt sind), an denen die Kraft, mit der die Felle eingespannt werden reguliert werden k&#246;nnen. Je h&#246;her der Druck (je fester die Schraube) desto h&#246;her klingt die Drums. Dabei wird weniger versucht (obwohl es das auch oft gibt) temperierte Stimmungen zu erzeugen. Die Drums sollen m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig klingen, egal, wo der Drummer sie anspielt. Es wird also mehr das Fell in sich gestimmt und darauf geachtet, das an jeder Stimmschraube in etwa der gleich Sound erklingt.</p>
<p><a title="Artikel bei Wikipeadia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Tom">Die Toms</a></p>
<p>Wir sprachen von drei Drumtypen. Bis hierhin sind alle (zumindest vom Aufbau her) gleich. Kommen wir zu den Unterschieden: Die Toms sind die Drums, die von dem oben beschriebenen Aufbau am wenigsten abweichen, n&#228;mlich gar nicht. An heutigen Schlagzeugen findet man meist drei St&#252;ck, deren Kessel alle verschiedene Gr&#246;&#223;en aufweisen. Zwei h&#228;ngen an einem Rack, oder einer Halterung der Bass Drum, eines steht auf eigenen F&#252;&#223;en am Boden. Danach werden diese Toms auch eingeteilt in H&#228;nge- und Standtoms. Beim Schlagzeugspiel dienen diese Drums meist dazu, in Breaks und Fills Abwechslung zu erzeugen, dadurch das andere Sounds zur Verf&#252;gung stehen. Manchmal findet man zwar auch Toms in Grooves integriert, dies ist aber eher selten (aber nicht un&#252;blich). Was man (gerade im Rock und Hard-Rock Bereich &#246;fter h&#246;rt) ist das spielen einer durchgehenden Achtelfigur auf dem Standtom (anstatt auf dem Ride Becken oder der HiHat), was sehr viel Energie hat und wuchtig klingt. Aus dem Big Band Bereich sind mir noch die verspielten Tom Grooves bekannt. Das Prinzip ist recht &#228;hnlich wie dem aus dem Rock Bereich (obwohl vermutlich &#228;lter&#8230;). Auch hier spielt der Drummer (meist) eine Figur auf einem der Toms und umspielt sie mit den &#252;brigen Instrumenten (nur wird das Ganze hier triolisch aufgel&#246;st). Ich sagte vorhin, die Tom Grooves seien recht selten aber nicht un&#252;blich. Das hat einen Grund: Grooves auf den Toms ergeben meist ein ziemliches Geballer. Das Schlagzeug tritt sehr in den Vordergrund eines Arrangements, was in Ma&#223;en eingesetzt ein toller Effekt ist, ein Effekt aber, der sich auch schnell abnutzt. Deshalb sollte auch der Komponist solche Effekte eher sparsam einsetzen. Es braucht sich auch im &#252;brigen niemand benachteiligt zu f&#252;hlen, wenn er die ein oder andere Erkl&#228;rung noch nicht versteht. Ich werde wieder darauf zur&#252;ckkommen im Laufe der n&#228;chsten Teile. Also nicht gleich die Rolladen fallen lassen, es taucht alles mal wieder auf und dann seht Ihr klarer.</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Trommel">Die Snare</a></p>
<p>Die Snare ist neben der Bass Drum sicher eines der Hauptinstrumente f&#252;r den Schlagzeuger, eines das f&#252;r die meisten Grooves von gro&#223;er Bedeutung ist. Im Aufbau unterscheidet es sich haupts&#228;chlich dadurch, das unter dem Resonanzfell ein sogenannter Teppich angebracht ist (mehrere spiralf&#246;rmige Dr&#228;hte), der das Fell d&#228;mpft und dabei einen schnarrenden Klang verursacht. Die Snare klingt meist hell und druchdringend, was einerseits daran liegt, das die Tiefe des Kessels meist erheblich kleiner ist, als bei den anderen Drums, die Snare hoch gestimmt wird und nat&#252;rlich aufgrund des Teppiches an der Unterseite der Snare. Im Spiel wird sie meist als Gegenst&#252;ck zur Bass Drum eingesetzt und teilt sich mir ihr die Betonung einzelnen Akzente im Takt (Wie das genau aussieht lernen wir sp&#228;ter.). Ein besondere Spielart der Snare ist der Rim Click (geht im Grunde auch mit anderen Drums, wird aber eigentlich nur auf der Snare angewand), dabei wir der Stick l&#228;ngs auf das Instrument gelegt und nur der Rand mit dem liegenden Stick gespielt. Dabei entsteht ein gut h&#246;rbares &#8220;plock&#8221; was in vielen Grooves die Snare auf den Backbeats ersetzt (auch dazu sp&#228;ter mehr).</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bass_Drum">Die Bass Drum</a></p>
<p>Die Bass Drum Unterscheidet sich im Grunde auch recht wenig von dem oben beschriebenen Grundaufbau einer Drums. Sie ist meist das Gr&#246;&#223;te Instrument im Kit. Sie klingt tief und satt, eben Bass. Die Besonderheit ist, das sie mit dem Fu&#223; gespielt und &#252;ber eine Mechanik angeschlagen wird. Die Bass ist neben der Snare meistens ein Tr&#228;ger des Grooves und wird weder aufgeh&#228;ngt noch an Hardware befestigt, sondern auf den Boden gestellt.</p>
<p><a title="Beckenartikel bei Wikipedia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chinabecken"><strong>Die Becken</strong></a></p>
<p>Die Becken belegen klanglich das h&#246;here Spektrum und dienen sowohl zum Akzente setzen, als auch f&#252;r Oszinato-Figuren (quasi als Metrum, als durchlaufendes Motive um das der Groove gelegt wird). Gemein ist ihnen die (meist) runde Form und der Werkstoff Bronze (wobei ich mich hier auf d&#252;nnes Eis begebe, es sind viele Materialien im Einsatz), sowohl eine Kuppel in der Mitte (die oft f&#252;r Glockenklang &#228;hnliche Effekte genutz wird) und die Tatsache, das sie an Stative (sogenannte Hardware) befestigt werden. Es gibt (mal wieder) verschiedene Arten, die wir einer genaueren Betrachtung unterziehen:</p>
<p>HiHat</p>
<p>Die HiHat besteht aus zwei Becken, die aufeinandergelegt an einem Stativ befestigt werden und wobei das obere Becken &#252;ber eine Fu&#223;maschine angehoben und gesenkt werden kann. Damit lassen sich &#252;ber die HiHat verschiedene Sound realisieren. Geschlossen (und mit Stick gespielt) klingt sie eher hell und dezent mit wenig Sustain. Offen und halb-offen klingt sie dagegen eher wie ein Crash-Becken, also scheppernd und laut. Es ist allerdings auch nicht un&#252;blich nur das Schlie&#223;ger&#228;usch im Spiel einzusetzen (entweder um die H&#228;nde frei zu haben oder einfach nur weil es halt anders klingt) oder eine Kombination aus beiden zu verwenden. Auf der HiHat werden meist begleitende Oszinato-Figuren gespielt (In Viertel oder Achtel aufgel&#246;st) um die der eigentlich Groove gelegt wird.</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ride-Becken">Ride Becken</a></p>
<p>Das Ride Becken ist ein einzelnes Becken, das auf einem Stativ montiert wird. Es ist gr&#246;&#223;er als die beiden HiHat Becken und klingt dadurch voller und lauter. Das Ride Becken erf&#252;llt eine &#228;hnliche Funktion. Es wird vielfach anstatt der HiHat (als Impulsegeber) verwenet. In Songteilen, die besonders hervor gehoben werden sollen bzw. die laut gespielt werden kommt das Ride oft zum Einsatz, oft spielen die Schlagzeuger hier die Glocke des Ride Beckens. Dieses hat einen sehr hellen und durchdringenden Klang (bei wenig Sustain).</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crash-Becken#Crashbecken">Crash Becken</a></p>
<p>Die Crash Becken gibt es in verschiedenen gr&#246;&#223;en und Ausf&#252;hrungen. In der Regel liegen sie von der Gr&#246;&#223;e her allerdings zwischen Ride und HiHat. &#220;blicherweise werden sie genutzt um Akzente zu setzen (insbesondere, um die Taktgrenzen zu makieren, zum Beispiel um einzelne Songteile zu trennen, bzw nach einem Break) und werden selten (zumindest in der Pop-Musik) allein gespielt, sondern mit der Bass Drum zusammen. An den meisten Kits findet man mindestens zwei Crash Becken, die unterschiedlich klingen (also unterschiedlich dick sind bzw unterschiedliche Durchmesser haben). Als Effekt werden sie gern in ruhigeren Songteilen eingesetzt, um eine Ger&#228;uschkulisse zu schaffen. Eine g&#228;ngige Verwendung ist auch das Spielen eines &#8220;Wirbels&#8221; mit ansteigender Dynamik auf den Crashes, um einen &#8220;swell&#8221;-Effekt zu erzeugen.</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crash-Becken#Splashbecken">Splash Becken</a></p>
<p>Splash Becken sind sehr kleine und d&#252;nne Becken, die einen kurzen, hellen Klang aufweisen. Sie werden meist als Effekt eingesetzt genau wie das</p>
<p><a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crash-Becken#Chinabecken">China Becken</a>,</p>
<p>das einen umgebogenen Rand hat und dadurch fast wie ein Gong klingt.</p>
<p>Allen Becken ist gemeinsam, das sie tiefer klingen und ein l&#228;ngeres Sustain haben, je dicker bzw gr&#246;&#223;er sie sind. Neben diesen (g&#228;ngigen Instrumenten) finden sich oft auch noch Cowbells, Woodblocks und Jam Blocks etc im Kit, die wiederum eine Erweiterung der Klangpalette darstellen. Die drei oben genannten werden wiederum oft als Impulsgeber verwendet (also als Ersatz f&#252;r HiHat und Ride Becken).</p>
<p><a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-02-09/drum-programming-teil-ii-der-drummer" target="_self">Hier</a> geht es weiter zum  zweiten Teil.</p>
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		<title>Fragmentierung?! Was und wieso</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-01-10/fragmentierung-was-und-wieso</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 01:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechnerwartung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein wichtiger Aspekt f&#252;r jemanden, der seinen Rechner f&#252;r die regelm&#228;&#223;ige Arbeiten oder gar beruflich nutzt (und der Computermusiker macht hier keine Ausnahme) ist die Wartung. Ohne Wartung kackt uns die M&#246;hre garantiert fr&#252;her oder sp&#228;ter ab. Ein Beutteil eines jeden Rechners ist sicher die Festplatte und neben ausreichend Platz m&#252;ssen die Daten hier auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="width: 202px; height: 153px" title="ge&#246;ffnete Festplatte" alt="ge&#246;ffnete Festplatte" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a2/Harddisk-full.jpg" />Ein wichtiger Aspekt f&#252;r jemanden, der seinen Rechner f&#252;r die regelm&#228;&#223;ige Arbeiten oder gar beruflich nutzt (und der Computermusiker macht hier keine Ausnahme) ist die Wartung. Ohne Wartung kackt uns die M&#246;hre garantiert fr&#252;her oder sp&#228;ter ab. Ein Beutteil eines jeden Rechners ist sicher die Festplatte und neben ausreichend Platz m&#252;ssen die Daten hier auch schnell verf&#252;gbar sein. Es macht also Sinn unsere Festplatten regelm&#228;&#223;ig zu defragmentieren.</p>
<p><strong>Die Daten auf der Platte </strong></p>
<p>Der unerfahrene Nutzer wird vielleicht nicht ganz genau nachvollziehen k&#246;nnen, wovon hier die Rede ist, deshalb mal kurz eine kleine Erkl&#228;rung zur Speicherung von Daten auf einer Festplatte. Man muss wissen, das die Anordnung der Daten auf einem Datentr&#228;ger nicht ann&#228;hernd so h&#252;bsch und &#252;bersichtlich ist, wie uns die Betriebssysteme mit ihren Dateiansichten gern glauben machen. Ganz im Gegenteil, auf der Festplatte herrscht meist ein mittleres Chaos. Wie kommt das zustande? Computer beschreiben Datentr&#228;ger stets von innen nach au&#223;en, dabei suchen sie die Festplatte nach freien Platz ab und schreiben ihn voll. Das geht wunderbar, solange der Datentr&#228;ger frisch ist und alle Daten, die auf die Platte geschrieben wurden nicht wieder gel&#246;scht werden. Was, wie wir alle aus der t&#228;glichen Arbeit wissen, nie der Fall ist. Durch das L&#246;schen von Daten werden immer wieder L&#252;cken frei, die der Rechner beim Speichern neuer Daten sogleich wieder bef&#252;llt. Er geht beim Schreiben neuer Daten, wie schon mal erw&#228;hnt, immer von innen nach au&#223;en vor und schreibt da, wo gerade Platz ist. Wird der Platz knapp, an der Stelle wo der Rechner gerade schreiben will, dann werden die Daten einfach aufgeteilt und eine neue Stelle gesucht, wo gerade etwas frei ist (und ist auch hier die zu  speichernde Datenmenge gr&#246;&#223;er, als der Platz werden die Daten eben ein weiteres mal aufgeteilt.), die Dateien liegen also in St&#252;ckchen auf der Festplatte (die Daten &#8220;fragmentieren&#8221;).</p>
<p><strong>Was ist so schlimm daran, wenn die Festplatte fragmentiert?</strong></p>
<p>Erst einmal nichts. Wenn die Daten wieder gebraucht werden, sammelt der Rechner (genauer, der Festplatten Controller) die Daten wieder ein, f&#252;gt also die einzelnen Fragmente wieder zusammen und stellt sie bereit. Bei stark fragmentierten Festplatten kann dies aber eine geh&#246;rige Anzahl von Bewegungen des Schreib-/Lesekopfes bedeuten. Normalerweise (oder sagen wir besser im Idealfall) werden die Daten auf der Festplatte gefunden und von Anfang bis Ende ausgelesen. Sind die Daten zersplittert, muss der Lesekopf laufend von einem Punkt auf der Platte zum n&#228;chsten weiter bewegt werden, dadurch geht Zeit verloren. Zeit in der nichts ausgelesen wird, Zeit also in der man auf die Daten warten muss. Dabei sollte man immer im Hinterkopf haben, wie viel Platz Audiodaten auf der Festplatte beanspruchen (ca. 10 MB pro Minute bei CD-Qualit&#228;t, siehe auch Beispiel bei <a target="_blank" title="Wikipedia Artikel wav Format" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/WAV_(Format)#Berechnung_der_Gr.C3.B6.C3.9Fe_einer_Audiodatei_im_Datenformat_PCM">Widipedia.de</a>). Lange Rede kurzer Sinn: stark fragmentierte Festplatten bremsen unser System aus. Bei Musikanwendungen f&#252;hrt dies mitunter zu richtigen Problemen, da wir uns mit Speicherintensiven Anwendungsfeldern befassen. Eine Produktion mit vielen Spuren wiederzugeben (jede Spur entspricht <em>mindestens</em> einer Audiodatei) wird f&#252;r die Festplatten schwieriger, je st&#228;rker die Daten fragmentiert sind (dazu noch weitere Spuren aufzunehmen wird dabei gewiss nicht leichter). Auch das Berechnen von Wellenansichten wird l&#228;nger dauern, das diese aus den .wav Files berechnet werden. Aber auch Virtuelle Instrumente, die die sogenannte Disk Streaming Technik verwenden k&#246;nnen unter Umst&#228;nden nicht mehr richtig funktionieren, besonders, wenn die Latenzzeit sehr niedrig eingestellt ist.</p>
<p><strong>Was kann man gegen fragmentierte Festplatten unternehmen?</strong></p>
<p>Windows-User haben es da leicht (ich denke f&#252;r die Macianer gibt es &#228;hnliche Funktionen). Windows bringt ein Defragmentierungstool mit, das man bei t&#228;glicher Rechner Benutzung (auch wenn man nicht Musik mit dem Rechner macht) ungef&#228;hr einmal im Monat durchlaufen lasen sollte. Man gelangt zu diesem Tool, wenn man auf dem Arbeitsplatz das Kontextmen&#252; eines Laufwerks aufruft (rechte Maustaste) und die Eigenschaften &#246;ffnet. Auf dem Reiter Extras befindet sich ganz untern ein Schalter, der zum Defragmentierungstool f&#252;hrt. Hier kann man einmal einen Test durchlaufen lassen und schauen, wie es um die Festplatte bestellt ist (alles sch&#246;n bunt und recht leicht verst&#228;ndlich). Nach der Pr&#252;fung gibt uns Windows den Tipp, ob die Platte defragmentiert werden sollte oder nicht.</p>
<p>Als eingefleischter Oldenburger komme ich nat&#252;rlich nicht umhin auch noch eine andere M&#246;glichkeit der Festplattenwartung aufzuzeigen. Die Oldenburger Firma <a target="_blank" title="Link zu Ashampoo" class="previewlink" href="http://www.ashampoo.de">&#8220;Ashampoo&#8221;</a> hat n&#228;mlich ein n&#252;tzliches kleines Tool im Angebot, welches diese Arbeit (also das defragmentieren) im Hintergrund erledigt, und zwar immer dann, wenn Rechnerkapazit&#228;t frei ist. Sprich: Niemand am Rechner arbeit. Das Tool hei&#223;t <a title="Magical Defrag 2 bei Ashampoo" target="_blank" class="previewlink" href="http://www.ashampoo.com/frontend/products/php/product.php?session_langid=1&#038;idstring=0144">&#8220;Magical Defrag&#8221;</a> und kostet um die 15.- €. Die erste Version des Programms l&#228;uft schon seit einigen Monaten auf meiner DAW und verrichtet v&#246;llig unbemerkt seinen Dienst. Die zweite Version ist auch bereits erschienen, das l&#228;sst mich vermuten, das es noch mehr User gibt, die diese Tool f&#252;r n&#252;tzlich befunden haben. Aus meiner Sicht jedenfalls eine lohnende Anschaffung.</p>
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		<title>Creative Common Liezenz: Was und wozu?</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-01-05/creative-common-liezenz-was-und-wozu</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2007 15:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle kennen mittlerweile open-source Software und den Gedanken, der dahinter steht. Eine Gruppe von Leuten (oder auch nur ein Einzelner) sucht eine M&#246;glichkeit seinen Nutzern kostenfrei seine Arbeit zur Verf&#252;gung zu stellen, ohne alle seine Urheberrechte an dieser Arbeit (und damit die Kontrolle dar&#252;ber, wie das Werk genutzt wird) aufzugeben. Um dies zu erreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen mittlerweile open-source Software und den Gedanken, der dahinter steht. Eine Gruppe von Leuten (oder auch nur ein Einzelner) sucht eine M&#246;glichkeit seinen Nutzern kostenfrei seine Arbeit zur Verf&#252;gung zu stellen, ohne alle seine Urheberrechte an dieser Arbeit (und damit die Kontrolle dar&#252;ber, wie das Werk genutzt wird) aufzugeben.</p>
<p>Um dies zu erreichen gibt es einige Lizenzmodelle, die dem Autor (hier von Software) die M&#246;glichkeit geben die Verwertung und Verwendung seines Quellcodes zu steuern (vergleiche: GNU). Meistens l&#228;uft es in der Form ab, das der Urheber die Software (samt Quellcode) zur freien Verf&#252;gung (und auch zur Ver&#228;nderung bzw. Weiterentwicklung) ins Netz stellt, mit der Bedingung, das sein Werk und davon abgeleitete Bearbeitungen ebenfalls frei zug&#228;nglich sein m&#252;ssen (sowie das Original f&#252;r den Nutzer, ebenfalls samt Quellcode). Der Unterschied zur Gemeinfreiheit (oder Public Domain) ist der, dass auf gemeinfreien Werken grunds&#228;tzlich keine Urheberrechte lasten. Die Verwendung und Bearbeitung bedarf keiner Lizenzierung, im Gegenteil: Bearbeitungen von gemeinfreien Werken sind wiederum Urheberrechtlich gesch&#252;tzt. (Wobei festzuhalten ist, das Gemeinfreiheit ein Zustand ist, der grunds&#228;tzlich (zumindest in Deutschland) erst 70 Jahre nach dem Tot des Autors eintritt, GNU und &#228;hnliche Konzepte Lizenzmodelle darstellen, die f&#252;r Werke quicklebendiger Autoren gelten, die nur auf einen Teil ihrer Urheberrechte (wie dem Verwertungsrecht) verzichten wollen.)</p>
<p>Wozu schreibe ich das? Nun das Konzept von Copyleft oder &#8220;Some rights reserved&#8221; (so die g&#228;ngigen Termini) wird mitlerweile auf andere Bereiche urheberrechtlich relevanter Arbeiten (Text, Musik, Bild, Film) ausgedeht, mit dem Ziel die Verbreitung von freien Inhalten insbesondere im Netz zu f&#246;rdern und auszuweiten. Das Stichwort ist: die Creative Commons Liezenz.</p>
<p>Creative Commons ist eine gemeinn&#252;tzige Gesellschaft, die sich dem oben beschriebenen Gedanken verschrieben hat und Lizenzmodelle f&#252;r diesen Zweck entwickelt. Desweiteren ist sie bem&#252;ht, frei zug&#228;ngliche Inhalte m&#246;glichst umfassend zu katalogisieren. Die Creative Commons Gesellschaft geht auf die Initiative des Juristen <a target="_blank" title="Vita Lessing bei Wikipeadia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig">Lawrence Lessing</a> zur&#252;ck, der begann juristisch einwandfreie Modelle zu entwickeln, die zun&#228;chst f&#252;r die amerikanische Rechtslage gedacht, mittlerweile auch f&#252;r viele andere Staaten und deren Rechtssysteme &#252;berarbeitet wurden.</p>
<p>Warum das ganze Geschwafel? Nun, mir ist aufgegangen, wie gut sich dieser Gedanke (der urspr&#252;nglich aus der open-source Bewegung stammt) f&#252;r Musiker, Komponisten und Texter eignet. Insbesondere f&#252;r solche, die am Anfang ihrer Karriere stehen, nicht vorhaben Geld mit ihren Arbeiten zu verdienen oder einfach nicht glauben, das es m&#246;glich ist Geld f&#252;r ihr Tun zu bekommen. Besonders gut geeignet ist es nat&#252;rlich f&#252;r Menschen, die &#252;ber ihr Schaffen mit anderen Kreativen in Kontakt treten wollen, sei es, um sich einfach nur &#252;ber die Werke auszutauschen (was auch bisher ohne weiteres m&#246;glich war) oder gemeinsam an der Verfeinerung der Arbeiten zu werkeln. Denn daf&#252;r sind diese Modelle ja gedacht.</p>
<p>Wie l&#228;uft das im Einzelnen ab? Auf der Seite des <a target="_blank" title="Creativ Commons Deutschland" class="previewlink" href="http://de.creativecommons.org/">deutschen Ablegers</a> der <a target="_blank" title="Hauptseite der Gesellschaft (englisch)" class="previewlink" href="http://creativecommons.org/">Creative Commons Bewegung</a> gibt es die M&#246;glichkeit ein Modell f&#252;r die Verwendung von urheberrechtlich gesch&#252;tztem Material zu entwerfen (also eines auf das pers&#246;nliche Werk zugeschnittene), wobei es im wesentlichen zwei Faktoren gibt. Die kommerzielle Nutzung erlauben (zutreffendes bitte ankreuzen) und den Grad der erlaubten Ver&#228;nderbarkeit eines Werkes. Dabei geht es ersteinmal darum, ob eine Ver&#228;nderung &#252;berhaupt zul&#228;ssig ist. Danach zu welchen Bedinungen diese Ver&#228;nderung gestattet ist. Der Urheber hat hier die M&#246;glichkeit, zu bestimmen, das alle Ver&#228;nderung des Werkes nur unter den gleichen Lizenzbedingungen ver&#246;ffentlicht werden d&#252;rfen. Eine Verwendung f&#252;r Nicht-Kommerzielle Zwecke in Verbindung mit einer Bearbeitung, die ebenfalls nur unter den Bedingungen des Ursprungswerkes erfolgen darf, entspricht dann eins zu eins dem Vorgehen, die viele Programmierer f&#252;r ihre Programme verfolgen. (Siehe ersten Absatz)<br />
Wozu aber mag es gut sein, seine Arbeiten unter der Creative Commons Lizenzu zu ver&#246;ffentlichen, abgesehen von dem tollen Gef&#252;hl das jeden Kreativen beschleicht, wenn er Aufmerksamkeit bekommt? Von Applaus allein Zahlt niemand seine Miete, oder?!</p>
<p>Zweifelsohne richtet sich dieses Konzept vorwiegend an Menschen, die einem bestimmten Hobby fr&#246;nen und sich dar&#252;ber freuen k&#246;nnen, wenn sich jemand mit ihrem Schaffen auseinandersetzt und sich vielleicht sogar die M&#252;he macht, eine Bearbeitung anzufertigen und diese wiederum zu ver&#246;ffentlichen. Anderseits habe ich den Eindruck, das (zumindest im Augenblick, wo dieses Modell noch nicht allzu weit verbreitet ist) viele K&#252;nstler dieses Lizenz-Modell auch ganz explizit nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Ein Beispiel ist sicher die Braunschweiger Band <a title="Jammin-Inc" target="_blank" class="previewlink" href="http://www.jammin-inc.de/">Jammin-Inc</a>. Die Band spielt, komponiert und produziert auf einem erstaunlich hohen Niveau (kein Wunder ist doch ein Gro&#223;teil der Band l&#228;ngst fest im Musikgesch&#228;ft verwurzelt), haben sich aber dennoch entschlossen ihre Produktionen unter der CC zu ver&#246;ffentlichen (obwohl sie sicher die M&#246;glichkeiten gehabt h&#228;tten ein Label zu finden). Was passiert ist bemerkenswert. Um die Band herum tummeln sich pl&#246;tzlich nicht nur Menschen, die die Musik gut finden, sondern auch Leute, die Spa&#223; dran haben selbst ein wenig kreativ zu sein und das Material der Band zu bearbeiten. Nebenbei wird GEMA-freie Musik auch gern f&#252;r Internet-Radio benutzt. Der Grad der Aufmerksamkeit erh&#246;ht sich, in dem Ma&#223;e, wie viel die Urheber an Material bereitzustellen sind. Eine gut produzierte Drumspur kann jeder zwischendurch gebrauchen und besorgt sie sich vielleicht bei Jammin-Inc (wobei ich jetzt nicht wei&#223;, ob diese bei dieser Band separat zu bekommen sind, tendenziell wird es aber so funktionieren). Platt gesagt, billige Werbung. Allerdings eine Form von Werbung, die nicht einfach nur einlullt, sondern animiert selbst aktiv zu werden. Werbung f&#252;r ein Produkt durch das Produkt selbst. Mittlerweile (die Band ist recht jung, gerade erst zwei Jahre alt geworden) spielt die Combo recht interessante Gigs und kann ihren Bekanntheitsgrad weiter erh&#246;hen. Auf kurz oder lang werden die Gigs sicher auch besser bezahlt (oder &#252;berhaupt bezahlt) und die Musiker k&#246;nnen dann vielleicht schon mal die Telefonrechnung davon bezahlen. (Man f&#228;ngt ja klein an.)<br />
Diese Form von Werbung (also auf Teile seiner Rechte zu verzichten, um den eigenen Bekanntheitsgrad zu erh&#246;hen) hat es schon vorher gegeben. So haben die <a target="_blank" title="Black Crowes Site" class="previewlink" href="http://www.blackcrowes.com/">Black Crowes</a> am Anfang ihrer Karriere die Fans ermuntert Live-Mitschnitte ihrer Gigs anzufertigen und diese mit gleichgesinnten zu tauschen (sogenannte: <a target="_blank" title="Bootlegs bei Wikipeadia" class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bootleg">Bootlegs</a>). Damals (bevor bereits jeder einen CD-Brenner besa&#223;) eine gute M&#246;glichkeit Fans an sich zu binden und die Verbreitung der Musik gleich mit. (Als die Band sp&#228;ter zusammen mit Jimmy Page Led Zepplin Songs gecovert haben, mu&#223;te auf die Plakatank&#252;ndigungen gedruckt werden, das diese Konzert nicht mitgeschnitten werde d&#252;rfen. Wohl auch, weil ein Live-Album dieses Konzerts in der Planung war). Da Bootleger meist auch Vollblut-Musikfans sind, haben sie in der Regel auch s&#228;mtliche regul&#228;ren Ver&#246;ffentlichungen im Haus, fiskalisch gesehen also keine dumme Entscheidung der Band (zumindest damals).<br />
Um wieder auf den Teppich zu kommen. Wenn ich mir die Entwicklung der Black Crowes so anschaue und mir dann &#252;berlege, wie schwer sich einige Musiker auch heute noch damit tun, etwas von ihrem Schaffen preis zu geben (Vergleiche:&#8221;Hilfe, das wird mir vielleicht geklaut.&#8221;) und wie sehr sie in dem Wust der g&#228;ngigen Verwertungskette festh&#228;ngen (Vergleiche:&#8221;Ich mu&#223; GEMA-Mitglied sein, damit ich Urheberrechte gelten machen kann.&#8221;), w&#228;re es vielleicht hilfreich auch in die Richtung von kostenfreien Content zu denken. Es kann, wie gesagt funktionieren, wenn man nicht davon ausgeht, das man mit dem Verkauf von Musik Geld verdient, sondern eher als Live-Musiker mit eigenen St&#252;cken (oder man ist so gut, das irgendwann Unternehmen auf einen zukommen und die Musik kommerziell nutzen m&#246;chten, zum Beispiel f&#252;r Werbung. Was eher selten der Fall sein d&#252;rfte aber auch denkbar ist.) Ich habe immer wieder das Gef&#252;hl, das das Publikum eher bereit ist f&#252;r einen Abend mit Live-Musik zu zahlen, als den selben Inhalt als CD-Gepresst zu Hause (ja, das sind zwei Paar Schuhe.). Worauf ich hinaus will ist: Mir scheint es als sollte man sich bei Musik und Geld eher auf die Live-Musik verlagern und versuchen seine Kompositionen einfach bekannt zu machen, um sp&#228;ter &#252;ber bezahlte Gigs die Unkosten wieder herauszuholen. Anstatt auf ein Label zu hoffen, das mit viel Geld im Hintergrund (haben eh nur eine halbe Hand voll), einen K&#252;nstler aufbauen (und auch schnell wieder fallen lassen, wenn die Performance nicht stimmt. Wobei hier nicht die Live-Performance gemeint ist.)</p>
<p>F&#252;r alle die Neugierig geworden sind. Hier das Link zum deutschen Ableger:</p>
<div align="center"><a title="Deutsche Seite der CCL" target="_blank" class="previewlink" href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons Licence</a></div>
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