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	<title>Tyrbedarf &#187; VST und DX Effekte</title>
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		<title>Drum-Programming Teil IV: erstmal Ideen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rhythmik]]></category>
		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz &#252;ber das Schlagzeug gesprochen, den Drummer als Musiker kennengelernt und kurz einen Ausflug in die MIDI-Welt unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu f&#252;gen. Machen wir endlich Musik!
Wir brauchen Bass!
Um den ganzen Prozess m&#246;glichst anschaulich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser kleines Tutorial gewinnt an Fahrt. Wir haben uns ein wenig theoretisches Hintergrundwissen angeeignet, wobei wir kurz &#252;ber das <a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-01-16/drum-programming-teil-i-die-drums" target="_self">Schlagzeug </a>gesprochen, den <a href="http://www.tyrbedarf.de/2007-02-09/drum-programming-teil-ii-der-drummer" target="_self">Drummer als Musiker</a> kennengelernt und kurz einen Ausflug in die <a href="http://www.tyrbedarf.de/2009-04-14/drum-programming-teil-iii-der-sequenzer" target="_self">MIDI-Welt </a>unternommen haben. Jetzt versuchen wir das Ganze sinnvoll zusammen zu f&#252;gen. Machen wir endlich Musik!</p>
<p><strong>Wir brauchen Bass!</strong></p>
<p>Um den ganzen Prozess m&#246;glichst anschaulich zu halten, habe ich mir gedacht, das ich einen kleinen Tutorialsong schreibe, an dem wir das Programmieren der Drums beoabachten k&#246;nnen. Als Ausgangspunkt dient mir folgender Basslauf:</p>
<div id="attachment_450" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-450" title="Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_1-300x44.jpg" alt="Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2" width="300" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Tutorialsong Bassline Takt 1 und 2</p></div>
<div id="attachment_452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-452" title="Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/bassline_2-300x42.jpg" alt="Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4" width="300" height="42" /></a><p class="wp-caption-text">Tutorialsong Bassline Takt 3 und 4</p></div>
<div class="audio-player"></div>
<p style="text-align: left;">Ein durchaus anspruchsvoller Basslauf und eigentlich eine Spur zu aufdringlich f&#252;r einen richtigen Popsong; er soll mir dennoch als Strophenpart dienen. Beginnen wir also zun&#228;chst damit die Strophe auszuarrangieren (Wirklich wahr, ich beginne nie mit dem Intro&#8230;).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>H&#228;nde hoch!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei allem, was wir bisher &#252;ber die Drums gelernt haben, stellt sich zun&#228;chst die Frage, welchen Automatismus wir f&#252;r die beiden H&#228;nde w&#228;hlen wollen. Wir kennen ja schon ein paar und k&#246;nnen sie jetzt einfach ausprobieren und mal schauen, welcher uns am besten gef&#228;llt.</p>
<p style="text-align: left;">Der Einfachste besteht nur aus einer Achtelfigur auf der HiHat und Snareschl&#228;gen auf der 2 und 4.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_842" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-842" title="Tutorialsong Automatismus 1" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1-300x52.jpg" alt="Einfachster Automatismus f&#252;r die beiden H&#228;nde" width="300" height="52" /></a><p class="wp-caption-text">Einfachster Automatismus f&#252;r die beiden H&#228;nde</p></div>
<div class="audio-player-right"></div>
<p style="text-align: left;">Da ich immer bem&#252;ht bin, m&#246;glichst viel selbst &#252;ber das Keyboard einzuspielen, kommt mir das Herangehen &#252;ber Automatismen sehr zu Pass. Die Figur oben l&#228;&#223;t sich prima auch am Keyboard so einspielen. Eine Hand spielt die HiHat-Figur, die Andere bedient die Snare (-taste).</p>
<p>Ich achte beim Einspielen sehr auf die Anschlagsdynamik der einzelnen T&#246;ne. Im Soundbeispiel habe ich diese nach dem Einspielen auch noch nachbearbeitet, da mir der Dynamikumfang meines Keyboards nicht ausreichte. Achtet mal darauf: Alle HiHat-Schl&#228;ge auf den &#8220;Und&#8221;-Z&#228;hlzeiten sind deutlich leiser. Ob es an einem normalen Schlagzeug auch so klingen w&#252;rde oder ob ein echter Schlagzeuger auch so penibel w&#228;re, sei mal dahingestellt. Es macht beim H&#246;ren aber einen deutlischen Unterschied. Es ist so, das die meisten virtuellen Instrumente bei &#228;hnlich starken Anschl&#228;gen immer den selben Sound abspielen und nur die Ausgangslautst&#228;rke dieser Sounds etwas anpassen. Das ist auf dauer sehr erm&#252;dend, eine gewisse Bandbrreite bei den h&#246;rbaren Sounds macht wirklich eine Menge aus.</p>
<p>Das Pattern oben ist nat&#252;rlich einigerma&#223;en albern, wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, wie komplex der Basslauf dazu sein soll. Dennoch, die obige Figur findet sich in schier endlosen Schlagzeugbegleitungen land auf, land ab. Viele Schlagzeuger leiten auch immer wieder von dieser Figur ab und varieren sie. Also unbedingt einpr&#228;gen.</p>
<p>Mach wir es etwas spannender und f&#252;gen ein paar Taps hinzu:</p>
<div id="attachment_851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_A_taps.jpg"><img class="size-medium wp-image-851" title="Tutorialsong Automatismus I_B" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_A_taps-300x44.jpg" alt="Takt 1-2 mit Taps" width="300" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 1-2 mit Taps</p></div>
<div id="attachment_852" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_B_taps.jpg"><img class="size-medium wp-image-852" title="Tutorialsong Automatismus I_B" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_2_B_taps-300x37.jpg" alt="Takt 3-4 mit Taps" width="300" height="37" /></a><p class="wp-caption-text">Takt 3-4 mit Taps</p></div>
<p class="audio-player" style="text-align: left;">
<p>Auch hier habe ich wieder sehr auf die Lautst&#228;rke der Schl&#228;ge geachtet. Die Taps sind fast nicht h&#246;rbar, aber eben nur fast. Die Snare Taps habe ich einfach dazu aufgenommen und nicht die Figur nochmal neu eingespielt. In diesem Fall einfach Bequemlichkeit, manchmal st&#246;&#223;t man aber an die Grenzen, wenn man nur mit einem Keyboard arbeiten kann. Wir nehmen diese Figur als Grundger&#252;st und f&#252;gen die Base hinzu.</p>
<p><strong>Bumms!</strong></p>
<p>Beim Ausarbeiten einer Figur f&#252;r die Base habe ich mich an der Basslinie orientiert und eine eher dezente Figur genommen. Der Basslauf in dem Ganzen wird eine tragende Rolle spielen und dem Schlagzeug kommt die Funktion zu, diese Rolle zu st&#252;tzen. Man h&#246;rt es dem Basslauf sofort an, das der erste Schlag in jedem Takt f&#252;r die Linie einigerma&#223;en wichtig ist. Also setzen wir auch hier einen Kick. Um etwas Abwechslung zu schaffen spielt die Base in jedem ersten Takt den Auftakt auf der &#8220;4 und&#8221; mit. Das sieht dann in etwa so aus:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_854" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1_B_Base.jpg"><img class="size-medium wp-image-854" title="Tutorialsong mit Base" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Auto_1_B_Base-300x43.jpg" alt="wenige Schl&#228;ge f&#252;r die Base" width="300" height="43" /></a><p class="wp-caption-text">wenige Schl&#228;ge f&#252;r die Base</p></div>
<p class="audio-player" style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Auch die Basedrumfigur habe ich einfach mal dazu gespielt, ebenfalls aus Bequemlichkeit. Den Aufwand mit dem h&#228;ndisch Einspielen mache ich mir &#252;brigens, damit es etwas n&#228;her an einen echten Drummer kommt. So genau, wie es der Sequenzer abspielen w&#252;rde, wenn man die Noten einfach setzt, spielt numal niemand. Es klingt auch wesentlich nat&#252;rlicher, wenn Anschl&#228;ge auf mehreren Instrumenten nicht genau zur selben Zeit erfolgen. Der leichte Versatz l&#228;&#223;t es etwas nat&#252;rlicher klingen.</p>
<p style="text-align: left;">Im letzten Takt des H&#246;rbeispiels kam schon der Arrangeur in mir durch. Ich habe gleich eine kleine Variation entworfen, die die Strukturen etwas auflockern sollte. Es schaut so aus:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_856" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Drum_Bass_First_Break.jpg"><img class="size-medium wp-image-856" title="Drum_Bass_First_Break" src="http://www.tyrbedarf.de/wp-content/uploads/Drum_Bass_First_Break-300x180.jpg" alt="Das erste kleine Break. Nur durch Ver&#228;ndern der Bassfigur" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste kleine Break. Nur durch Ver&#228;ndern der Bassfigur</p></div>
<p style="text-align: left;">Hier spielen die Drums etwas gegen die Bassfigur, erlaubt ist was gef&#228;llt. Ob es mir auch im Laufe der Arbeit am Song noch gef&#228;llt wird sich zeigen.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Setzen von Breaks kann man sich gut an der <a class="previewlink" href="http://www.lehrklaenge.de/html/die_klassische_periode.html" target="_blank">&#8220;8-taktigen Periode orientieren&#8221;.</a> Hier geht es zwar eigentlich um Harmonielehre, das Prinzip ist aber gut &#252;bertragbar. Die Regel der 8-taktigen Periode besagt einfach, das nach vier Takten harmonisch die Dominante zu stehen hat und am Ende des achten die Tonika. Es geht hier nat&#252;rlich nicht um Harmonien. Mir geht es nur um die Aufteilung der Takte und die Struktur, die damit erzeugt wird. Oft teile ich den Song in Bl&#246;cken à 8 Takte ein. Wobei in jedem vierten Takt ein kleines, in jedem Achten Takt ein umfangreicheres Break kommt. Das dient Nat&#252;rlich nur der Orientierung, hilft aber dem Song etwas Struktur zu verleihen. Wenn es pa&#223;t, durchbricht man das Schema einfach.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zusammen!</strong></p>
<p style="text-align: left;">H&#246;ren wir uns die ersten acht Takte der Komposition mal an. Bass und Schlagzeug zusammen. Ohne Schn&#246;rkel, grob zusammen gemischt. Als Groove kann man es fast schon so lassen, als Song nat&#252;rlich nicht. Dazu fehlen die gerade angesprochenen Breaks, Beckenschl&#228;ge etc. Als Ausgangspunkt f&#252;r die Strophe ist es aber schon mal gekauft:</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Die Besten der kostenlosen VST Plugins</title>
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		<description><![CDATA[Auf so eine Liste habe ich ja f&#246;rmlich gewartet, allerdings wollte ich sie selbst erstellen und zu jedem Plug-In schreiben, ob es n&#252;tzlich ist oder nicht. Dennoch, ich bin vorhin auf eine recht umfangreiche Liste kostenloser VST-Effekte gesto&#223;en, die ich euch nicht vorenthalten kann:
Free VST Plugins: Die Besten der kostenlosen free VST Plugins.
Einigerma&#223;en &#252;bersichtlich, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf so eine Liste habe ich ja f&#246;rmlich gewartet, allerdings wollte ich sie selbst erstellen und zu jedem Plug-In schreiben, ob es n&#252;tzlich ist oder nicht. Dennoch, ich bin vorhin auf eine recht umfangreiche Liste kostenloser VST-Effekte gesto&#223;en, die ich euch nicht vorenthalten kann:</p>
<p><a class="previewlink" href="http://www.delamar.de/free-vst-plugins/">Free VST Plugins: Die Besten der kostenlosen free VST Plugins</a>.</p>
<p>Einigerma&#223;en &#252;bersichtlich, da nach Funktion sortiert, allerdings ohne n&#228;here Beschreibung. Als erste Anlaufstelle aber sicher sehr empfehlenswert.</p>
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