Apr 11 2009

Die Besten der kostenlosen VST Plugins

Auf so eine Liste habe ich ja förmlich gewartet, allerdings wollte ich sie selbst erstellen und zu jedem Plug-In schreiben, ob es nützlich ist oder nicht. Dennoch, ich bin vorhin auf eine recht umfangreiche Liste kostenloser VST-Effekte gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten kann:

Free VST Plugins: Die Besten der kostenlosen free VST Plugins.

Einigermaßen übersichtlich, da nach Funktion sortiert, allerdings ohne nähere Beschreibung. Als erste Anlaufstelle aber sicher sehr empfehlenswert.


Mrz 6 2007

Acusticaudio: Nebula2

Der Hersteller Acusticaudio stellt eine Freeware Version seines Reverbs für Windows-User zur Verfügung. Nach allem was ich höre soll das Ding wohl ganz brauchbar sein. Hier ist der Link.


Feb 7 2007

Finally!!!

Ich hab mich heute endlich mal daran gemach, ein kleines FreeAmp2 Demo einzuspielen. Lange haben wir darauf warten müssen und eine Offenbarung ist es sicher nicht aber um sich einen kleinen Eindruck des Plug-Ins zu verschaffen sollte es reichen (meine Timingschwierigkeiten überhören wir natürlich großzügig).

Das Ganze kommt als kurzes Instrumentalstück mit drei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Ich wollte nicht zuviel daran herumschrauben, damit man sich einen Eindruck vom Rohklang verschaffen kann, ein wenig Summenkompressin (mit dem Classics Master Limiter) mußte aber dennoch sein.

Also hier das Demo

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

So und weil ich so eine verdammt nette Sau bin stelle ich das Demo unter die CCL. Macht damit, was ihr wollt.

Creative Commons License

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Feb 7 2007

Helian Bassamp VSTi

Den Gitarrenamp Simulator von Helian (bzw. FrettedSynth, ich weiß noch immer nicht, wie sich der Hersteller eigentlich nennt) haben wir ja schon kennen gelernt (wobei ich natürlich immer noch die Soundbeispiele schuldig bin), jetzt habe ich mal kurz mit dem Bassamps von Helian herumgespielt und bin ebenso begeistert. Die Simulation von Bassamps fällt sogar besser aus. Liegt wohl einfach daran, das hier keine Zerrsounds benötigt werden (die zwar eingebaut aber aus meiner Sicht nicht wichtig sind). Der Klang ist rund und satt. Mir gefällt er außerordentlich, genau das Richtige für Rockgeschichten. Der Autor hat zwei Versionen von diesem Effekt erstellt, die sich klanglich unterscheiden sollen. Bisher habe ich nur den 1st Bassamp ausprobiert, über den anderen gehe ich morgen mal drüber, wenn Thomann meine Ersatzsaiten geliefert hat.

Wie immer ist auch dieser Effekt kostenfrei. Also selbst antesten kein Problem….


Jan 27 2007

Glace Verb – kostenloser Halleffekt

Dieses Produkt ist mir heute empfohlen worden. Angeblich soll es sehr gute Ergebnisse erzielen und kostenfrei sein (also kostenlos ist es…). Ich will die Tage mal etwas damit herumspielen und dann vielleicht einen kleinen Bericht verfassen. Zunächst nur der Download Link:

Glaceverb

Hierbei scheint es sich wieder um Promotion für andere Effekte und Instrumente zu handeln. Deshalb gehe ich mal davon aus, das dieser Effekt auch gut zu gebrauchen ist (sonst wäre es wohl keine Werbung…). Ein Test meinerseits steht allerdings noch aus.


Jan 20 2007

Free Amp 2

Was sind das immer für Menschen, die derart viel Zeit und Energie in ein Softwareprojekt stecken und es dann kostenfrei ins Internet stellen? Ziemlich nette auf jeden Fall, in diesem Fall auch richtig fähige.

Als Gitarrist ist mir in den letzten Jahren schon einiges an Gitarrenamp Simulationen über den Weg gelaufen. Vom legendären (Hardware gestützen) POD über den (ebenfalls Hardware gestützten) V.Amp bis hin zu reiner Software wie dem Guitar Rig oder Warp VST. Für alle habe ich weit mehr gezahlt als für den Free Amp und nicht alle haben mich so überzeugt. Ja, das Teil klingt und ist sicher für die ein oder andere Produktion, wo die Gitarre nicht im Vordergrund steht, zu gebrauchen. Aber alles der Reihe nach.

Der Free Amp bietet alles, was man von einer Ampsimulation gewohnt ist. Verschiedene Amps und Speaker (die Position des Mikros vor dem Speaker kann variiert werden), diverse Gitarrentypische Effekte (Wah, Chorus, Flange, Auto-Wah, Reverb, Hall, Phaser, Compressor, Gitarrensynth, Noisegate) eine übersichtliche (grafische) Benutzeroberfläche und Sync2Host und Taptempo für zeitbasierte Effekte.

Die Bedienung des Racks läuft, wie man es von realen oder anderen virtuellen Gitarrenracks gewohnt ist. Das Signal kommt vom Host und wird durch Vorverstärker und Effektsektion bis zu den Boxen (der Speakersimulation, um genau zu sein) durchgeschliffen. Dabei stehen 7 verschiedene Amps (jeder mit drei verschiedenen EQ´s) und 6 Cabinets zur Verfügung. Das Signal kann vor oder nach dem Rack (oder vor und nach dem Rack) mit einem Kompressor bearbeitet und durch ein Noisegate geschickt werden. Die Effekte werden als Bodentreter dargestellt und quasi per Maustritt dazugeschaltet. Das Wah-Wah läßt sich über MIDI ansteuern oder per Auto-Wah bedienen. Das Drive-Padel bietet 7 verschiedene Drive-Typen an. Wem das nicht reicht, der schaltet noch einen Guitarsynth dazwischen, mit dem sich dann die richtig abgefahrenen Sachen machen lassen.

Die klangliche Vielfalt ist also enorm. Die Autoren haben darauf verzichtet uns bei den Amps über die Namen an bekannte Vorbilder zu erinnern, wohl auch, weil sie nicht genauso klingen. Damit wird es etwas schwieriger, sich mit dem Plug-In vertraut zu machen (weil man alles neu entdecken muß), dafür wird einiges an Presets mitgeliefert, die für einen ersten Höreindruck ausreichen.
Das Klangergebnis kann sich wirklich hören lassen (ich werde die Tage noch ein paar Beispiele anfügen) und das Spielgefühl ist gut. Der Free Amp scheint nicht ganz so viel Rescourcen zu beanspruchen, weshalb er sich auch für weniger leistungsstarke Maschinen eignet. Allerdings gilt auch hier wieder das Problem, das man die Gitarrenbretter eher nicht so gut hin bekommt (obwohl mit vielen Overdubs und separatem Kompressor müßte eigentlich auch das gehen).

Wenn ich mir überlege, das ich mal für das “Warp VST” aus dem Hause Steinberg 20 € gezahlt habe (irgendein Restposten), hätte ich mich auch gleich an den Free Amp halten können. Mithalten kann er damit alle mal. Für Produktionen, die nicht soviel Gewicht auf den Gitarren haben wird er ausreichen (Soundbeispiele reiche ich nach).

Hier der Link zum Hersteller.


Jan 19 2007

Das kostenlose Softwarestudio im Selbstversuch… (Teil I)

Bei www.kvraudio.com gibt es einen kleinen Wiki-Artikel in dem Programme (kostenlose Programme) vorgestellt werden, die für die Musikproduktion geeignet sein sollen. Wie sehr sie geeignet sind, will ich mal kurz darlegen.

Da ich für meine Bedürfnisse unbedingt eine funktionierende MIDI-Engine brauche (mit kompletter VSTi-Einbindung), um Schlagzeug und Perkussion zu programmieren, war dies eines meiner Hauptanliegen, beim Ausprobieren der Software. Insofern habe ich die reinen Audioeditoren (auch wenn sie mehrere Spuren unterstützen und vielleicht als virtuelles “Studio” taugen) ausgelassen. Ausprobiert habe ich folgende:

LUNA free

LUNA`s Entwickler bezeichnen das Programm als Lightweight-Software. Also ohne Schnick-Schnack und damit ultra klein. Das stimmt: der Download war unter 5 MB groß. LUNA free ist die kleine Schwester (die Light-Version des Lightweight-Programms) LUNA, welches einen größeren Funktionsumfang aufweist, bzw. die Freeware-Version ist eingeschränkt. Die Einschränkung besteht in der Anzahl der Spuren und Effekte, die man verwenden darf. 4 VST Effekte und 8 Spuren. Damit fällt LUNA als Kandidat für brauchbare Produktionen aus. Mit 8 Spuren bekomme ich gerade mal die Gitarren und den Bass auf die Beine. Mehr als ein Notizblock kann LUNA free also nicht sein.
Dennoch ist LUNA free das einzige der Programme, die nach dem ersten Test noch auf meinem Rechner installiert ist. Ich habe bei allen Programmen versucht, den Synthesizer “Surface” einzubinden und über mein MIDI-Keyboard zu steuern. Luna war das einzige Proramm (bisher) mit dem ich zu einem Ergebniss gekommen bin. Allerdings war es nicht sehr berauschend (vielleicht muß ich weiter tüfteln). Das Programm scheint immer mehr als nur ein Event aufzunehmen und die Events werden nicht sauber Quantisiert (Latenzen variabler Länge). Ich habe es auch nocht nicht geschafft, das aufgenommene Datenmaterial nachzubearbeiten (kann aber auch an mir liegen, abspielen tut er es).

Look und Feel bei LUNA sind eigentlich ganz angenehm. Und die nötigesten Tools zum Bearbeiten bringt es auch mit. Es läßt sich leicht installieren und erkannte auch alle VST-Effekte anstandslos (habe allerdings nicht getestet, ob man sie auch alle verwenden kann).

Sequitur

Sequitur befindet sich noch im Beta-Stadium. Vor der Installation wird darauf hingewiesen, daß das Programm bei einigen VST-Effekten noch abstürzt (bzw. bei deren Erkennung). Damit hatte ich keine Probleme, die Installation und Einbindung der Effekte (also der, die ich verwenden wollte) lief reibungslos. Danach bin ich nicht mehr weiter gekommen. Die Dokumentation ist eher mager, die Verwendung von Softwaresynthies scheint gar nicht vorgesehen zu sein. Nun gut. Beta. Ich habe es dabei bewenden lassen und mich dem nächsten Kandidaten zugewandt.

Kristal

Die Kristal-Audioengine bringt mit, was sie verspricht. Audio-Funktionalität, leider keine MIDI-Unterstützung. Das fiel mir erst nach dem Download auf, kein Problem, der war nicht sehr groß.

Nach den ersten drei Programmen und dem Vierten, welches ich nur kurz angetestet habe (Music Studio Producer) ist mir für´s erste die Lust vergangen. Es scheint so zu sein, als das es noch keinen, in irgendeiner Weise brauchbaren Ersatz für die kostenplichtigen Programme am Markt zu gibt (Sonar, Cubase, Logic). Schade eigentlich. Schließlich bezahlt man bei diesen Programmen immer auch für Features, die man vermutlich nie braucht. Wie Komponieren zum Video, Suround-Sound und ellenlange Listen von Effekten, die man unter Umständen erstmal mit kostenlosen Plug-Ins ersetzen kann, etc. Alles Features die erst für Profis interessant sind, Leute, die Musik für Film und Werbung schreiben.

Bleibt mir erstmal nur mein Sonar 5 und die Hoffnung bald genug Kohle für das 6er Update zu haben.

Ich werde mir die anderen beiden Programme auch noch anschauen, die Tage. Bin allerdings nicht unbedingt frohen Mutes.


Dez 30 2006

Kjaerhus Audio: Classics Serie

Einleitung

Warum ich erst jetzt darauf komme ein kurzes Review über die Kjaerhus Audio Plug-Ins zu schreiben? Ich weiß es nicht genau, vielleicht liegt es daran, dass diese Effekte bei mir einfach mit auf jede Musikrechner-Installation gehören und sie dann so schön unkompliziert ihren Dienst verrichten, sodas mir gar nicht mehr auffällt, wie oft ich sie benutze. Vielleicht gehe ich deshalb davon aus, das sie jeder kennt. Kennen sollte sie auf alle Fälle jeder. Also, laßt uns pflichtbewußt selbiger nachkommen.

Die Kjaerhus Classic Serie ist eine Sammlung von mehreren VST-Effekten, die für verschiedene Einsatzgebiete taugen, dabei wird alles an klassischen (daher wohl auch der Name…) Outboard Effekten abgedeckt. Also Compressor (zusätzlich ein Master Limiter), Delay und Reverb Effekte, Chorus, Flanger, Phaser und natürlich EQs (7-Band Stereo EQ und ein Auto Filter). Der Hersteller scheint mit dieser Sammlung auf seine kostenpflichtigen Plug-Ins aufmerksam machen zu wollen, die sich ebenfalls auf der Seite von Kjaerhus finden. Diese Plug-Ins liegen als Demo-Version vor und sind sicher auch einen Blick wert (Allerdings auch ziemlich teuer, deshalb ist es bei mir bei einem oder zwei Blicken geblieben.). Das schöne ist: Alle Effekte kommen mit einem .pdf, in welchem die Effekte erklärt und Tips für deren Verwendung gegeben werden (allerdings in englisch). Also nicht bloß herunterladen und installieren, sondern auch mal kurz die beiligenden Informationen lesen!
Das besondere an dieser Sammlung (und der Grund weswegen sie sich über viele andere kostenfreie Effekte und Compilationen erhebt) ist neben der leichten Bedienbarkeit natürlich der Klang. Kjaerhus versieht alle Virtuellen Prozessoren mit algorythmen, die dem Ausgangssignal eine gewisse analoge Wärme verleihen sollen. Wobei mir persönlich nicht die Urteilskraft zusteht, zu bewerten, inwieweit dies geglückt ist. Dazu fehlt mir die Routine und Erfahrung in Sachen analoger Singnalverarbeitung. Dennoch ist ein gewisses Maß an klanglicher Gefälligkeit bei mir zu verzeichnen, wenn ich diese Effekte (meist sehr dezent) in meinen Produktionen einsetze.

Für Mac User habe ich noch einen kleinen (oder großen) Wermuttropfen. Die Effekte gibt es nur für die Windows-Plattform und dort wohl auch nur für die 32-Bit Umgebung (Wie es sich mit der 64-Bit Plattformen verhält kann ich nicht sagen, magels Testmöglichkeiten.).

Ich persönlich nutze nicht alle Effekte aus dieser Sammlung (habe aber alle Installiert, man weiß ja nie), deshalb beschreibe ich nur kurz die, die ich auch kenne. Wie ich schon sagte, die anderen sind auch gut zu gebrauchen und gehören auf jedes System (zumindest aus meiner Sicht), eine brauchbare Anleitung ist auch jedesmal dabei. Also probiert selbst aus!

Aber laßt mich die Effekte im Einzelnen durchgehen und beschreiben.

Classic Master Limiter

Interface des Master LimitersMein persönlicher Favorit aus der Classic Sammlung ist sicher der Master Limiter. Im wesentlichen ein kleiner Limiter für die Stereo-Summe (taugt auch für anderes, wie Bass und Base Drum, ich nutze ihn allerdings meistens für den Final Mix). Die Bedienung besteht im wesentlichen aus einem Thresholdregler. Das war`s auch schon. Hier stellt man ein, ab welchem Level der Limiter seine Arbeit aufnehmen soll, das Ausgangssignal wird dann automatisch auf 0 db angehoben (Automatic makeup Gain). Der geneigte Techniker wird hier schreien: “Wo stellt ich jetzt die Regelzeiten und Ratio ein?” Gar nicht, wie gesagt, konzipiert ist das Teil für den Endmix, dem entsprechend sind diese Werte bereits vorgegeben. Auf dem Display des Effekts findet sich ein VU-Meter, der helfen soll den richtigen Threshold für den Limiter zu finden. Im Grunde aber auch nicht schwer, da man auch sehr schnell hört, wann der Limiter beginnt zu pumpen. Dann wird es Zeit den Gang wieder ein wenig runter zu schalten.

Aus meiner Sicht eine nette “Fire and Forget” Lösung, wenn man den Limiter nicht allzu exzessziv benutzt. Einfach auf die Stereo-Summe, kurz hören, wieviel Kompression der Mix braucht, und schon wirkt das Ganze wie ein professionelle Produktion (Na gut, ganz so einfach ist das mit dem “Professionell” natürlich nicht…)

Hier noch kurz die Beschreibung des Herstellers und der Link für den Download (englisch und extern).

Classic Compressor

Interface des Classic CompressorsWie der Name schon sagt: ein Kompressor. Auf dem Interface finden sich alle gängigen Regler wieder, wie man sie auch von den “echten” Geräten her kennt (bis auf ein VU-Meter…). Threshold, Ratio, Knee, Attack, Release, Output Level. Ob der Kompressor arbeitet oder nicht läßt sich nur an einer (virtuellen) LED ablesen. Wie gesagt, die Entwickler haben auf Schnickschnack verzichtet (um Entwicklungskosten zu sparen?!).
Die Verwendung von Kompressoren beschreibe ich hier nicht. Wohl aber den Klang des Classics. Ich habe festgestellt, das dieser teilweise sehr hart und punchy klingt. Was mich zu der Überzeugung gebracht hat, das er für komplexe Signal, wie Gesang einfach nicht taugt. Was ihn aber nicht sofort nutzlos macht. Zum Einsatz kommt er bei mir meist als Kompressor für die Snare (selten für die Base, aber hauptsächlich für die Drums). Die Veränderung des Klanges durch den Effekt kann man (bei dezenter Verwendung) gut durch EQs ausgleichen (so man will), der Sound bleibt dabei aber einigermaßen durchsetzungsstark. Es bleibt geschackssache, ob einem der Klang zusagt, für eine durchsetzungsstarke Snare mag ich ihn aber recht gern.

Hier nochmal die Beschreibung des Herstellers und der Link zum Download (wiederum englisch und extern.)

Classic EQ

Das Interface des Classic EQ. Ich frage mich manchmal, was manche Leute so hören, wenn sie von guten und von schlechten EQs sprechen. Für mich war es immer wichtig, das er nur die von mir eingestellten Klangveränderungen umsetzt ohne den Klang anderweitig zu beeinflussen, also neutral bleibt. Das kann man bei dem Classic EQ natürlich getrost vergessen. Hier geht es mit Warming und Saturation zur Sache, zwei Funktionen, die sich auch ausschalten lassen. Aber selbst dann scheint der EQ nicht völlig neutral zu arbeiten (Gut, macht vermutlich keiner). Desweiteren läßt sich das Equilizing für jeden der beiden Stereo-Kanäle separat bewerkstelligen. Für`s Paning über die Höhen und hohen Mitten. Ansonsten ist es ein normaler 7-Kanal EQ, den ich persönlich für kleinere Korrekturen im Mix benutze. Im Mix empfinde ich die Sättigung und Warmth Spielereien als weniger störend, manchmal sogar hilfreich.

Wie gehabt: Hier die Beschreibung des Herstellers und der Download (abermals englisch und extern).

Wer auch die anderen Effekte einmal kennen lernen will sollte sich auf dieser Seite umsehen.

Ansonsten kann ich nur sagen: Probieren geht über studieren. Schließlich bleibt das Preis/Leistungsverhältnis bei Freeware stets unschlagbar (Ja, vieles ist auch einfach nutzlos, die Classic Serie gehört jedenfalls nicht dazu).