Apr 17 2009

Game Booster

Der “Game Booster” (wie “Advanced System Care” ebenfalls aus dem Hause IOBit) ist ein nettes, kleines, kostenloses Tool, was auch für Computermusiker interessant sein kann. Prinzipiell ist es ein Hilfsmittel, das vor dem Starten eines Spiels alle überflüssigen Dienste und Prozesse stoppen kann, die bei Windows im Hintergrund laufen und Arbeitsspeicher sowie Prozessorleistung belegen. Dadurch soll der Spielfluß verbessert werden. Wenn man das Programm startet, bekommt man eine Auswahl an Prozessen, die das Programm beenden wird. Diese wählt man aus (oder behält die vorgegebene Auswahl bei) und wechselt dann in den “Gaming Mode”. Das Programm stoppt daraufhin die Prozesse und läßt sich anschließend minimieren. Will man normal weiterarbeiten, verläßt man den “Gaming Mode” wieder und das Programm reakiviert die vorher beendeten Prozesse.

Da Spiele ganz ähnliche Anforderung wie Multimedia Anwendungen haben, kann man das Tool auch prima als “Music Booster” mißbrauchen, und betrachtet den “Gaming Mode” einfach als “Composing Mode”, in den man wechselt, bevor man den Sequenzer startet. Das Tool ist kostenfrei und durchaus einen Test wert.


Apr 16 2009

Fragementierte Festplatten – Smart Defrag

Wer anspruchsvolle Anwendungen auf seinem Rechner laufen läßt (und Computermusiker gehören dazu, wie alle, die sich mit Multimedia beschäftigen), braucht ein gut gewartetes System. Heute werfen wir mal einen Blick auf die Festplatten, denn diese müssen bei multimedia Software gehörige Datenmengen in kurzer Zeit, zuverlässig an den Cache-Speicher weiter reichen. Ein hoher Datendurchsatz ist dabei unerläßlich. Der größte Teil dieser Geschwindigkeit ist dabei von der verwendeten Hardware ab, welche Busarchitektur zugrunde liegt, welche Festplatten letztlich verwendet werden etc. Diese Größen lassen sich also nur durch den Austausch von Hardware beeinflussen. Ein Problem haben allerdings alle Systeme gemein und es ist eines, dessen Einfluß auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit auch der Anwender minimieren kann. Die Frage, nach welchen Schema die Daten letztendlich auf der Festplatte gespeichert werden.

Beim Schreiben von Daten auf die Festplatte (ich gehe hier mal von Windows aus, denke aber, das andere Betriebssysteme nicht viel anders ticken) geht der Rechner nämlich auserordentlich primitiv vor. Um eine geeignete Stelle für die Daten zu finden, wird einfach die Festplatte vom Anfang an (physikalisch gesehen: von der Mitte bis zum Rand der Magnetscheibe) durchsucht und an der erstbesten Stelle, die vom Betriebssystem als “frei” markiert wurde, werden die Daten abgelegt. Das funktioniert recht gut, solange die Platte leer ist. Die Daten werden alle hintereinander weg auf dem Datenträger platziert und finden zusammenhängend Platz. Probleme treten auf, wenn später Informationen wieder gelöscht werden und diese nicht jene sind, die auch als letztes gespeichert wurden (was eher die Ausnahme ist). Dann entstehen Lücken zwischen den Blöchen der gespeicherten Daten. Damit nicht haufenweise Plattenspeicher verschwendet wird oder für das Schreiben der Daten ein komplizierter Algorithmus implementieren werden muß, der für jede Information ein passendes Plätzchen berechnet, schreibt das System einfach Teile der Daten in diese Lücken, wenn es bei einem Speichervorgang an eine solche Stelle gerät. Die Lücken werden aufgefüllt und ein Vermerk gemacht, das die Informationen nicht vollständig sind, damit auch die übrigen Teile der Datei ausgelesen werden. Man kann sich vorstellen, das durch dieses Verfahren bald ein gewaltiges Chaos auf dem Datenträger befindet. Die Information liegen nur noch gestückelt vor. Das ist für den Rechner kein Problem, die verwendeten Daten lassen sich sicher rekonstruieren. Dadurch aber, das die Daten (physikalisch) nicht mehr zusammenhängend auf der Festplatte zum Liegen kommen, verlangsamt sich das auslesen. Denn der Schreib/Lesekopf (bzw. die Köpfe) müssen für jedes Fragment einer Information ihre Position über der Magnetplatte verändern. Die Köpfe sind zwar fix, bei ausreichend großen Datenmengen verlangsamt sich die Arbeit der Festplatten aber dennoch spürbar. Große Datenmengen sind aber gerade unser Geschäft. Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach: Man schreibt die Daten wieder so auf die Platte, das Daten, die zusammen gehören auch nahe beieinander stehen. Windows bringt von Haus aus schon ein Tool mit, welches die Festplatte defragmentieren kann. Dummerweise muss man dran denken, es hin und wieder auszuführen, sonst bringt das beste Wartungstool nichts. Daneben bleibt der Rechner schnell mal einige Stunden ungenutzt, während er das Programm ausführt. Das Windows-Tool duldet es nämlich nicht, das auf die Festplatte zugegriffen wird, während es seine Arbeit verrichtet. Das schreckt schonmal davon ab, das Programm durchlaufen zu lassen. Besser sind da Tools, die im Hintergrund laufen und immer dann, wenn gerade keiner am Rechner arbeitet oder die Auslastung des Systems es zuläßt, ein paar Dateien wieder an seinen richtigen Platz rückt. Ein (kostenpflichtiges) Tool ist “Magical Defrag” aus dem Hause Ashampoo. Es hat bei mir einige Zeit seine Runden gedreht, mittlerweile bin ich aber auf die Firma IOBit aufmerksam geworden, die ein ähnliches Programm anbietet. Wie alle Produkte aus deren Haus ist auch die Nutzung dieser Software für den Privatanwender kostenlos. Hir ist der Download:

Defragment Disk | Smart Defrag | Free Disk Defragmenter Download.

Das Tool unterstützt auch die sofortige Defragmentierung. Allerdings treten dabei die selben Phänomene auf, wie auch bei dem Windows-Tool. Die automatische Defragmentierung erscheint mir da sinnvoller. Man kann festlegen, ab welcher Ressourcen Belegung das Tool seine Arbeit einstellt und nach wievielen Minuten Inaktivität es seinen Dienst beginnt. Idiotensicher. Einfach mal antesten.


Apr 15 2009

Advanced SystemCare Free

Ein gut gewartetes System ist sicher für jeden Anwender wichtig. Für Leute, die mit ihrem Computer auch noch Musik machen wollen, ist es fast doppelt bedeutend, da moderne Musikanwendungen den Rechner in vielerlei Hinsicht stark fordern. Arbeitsspeicher wird für zügige Berechnungen benötigt, eine flotte Festplatte für die Versorgung des Arbeitsspeichers und zum Wiedergeben und Speichern der aufgenommenen Daten. Daneben nervt es auch, wenn der Rechner eine halbe Eweigkeit braucht um herauf oder wieder herunter zu fahren.

Advanced Systemcare kann hier ganz gute Dienste leisten. Es enthält verschiedene Module, mit denen man den Rechner nach Spyware absuchen und diese dann entfernen lassen kann. Es räumt in der Registry auf und kann einem helfen, die Autostartsequenz von Windows von unnötigem Rotz zu befreien, damit man wieder ein einigermaßen schlankes uns schlagfertiges System bekommt. Für die private Nutzung ist der Spaß kostenlos und aus meiner Sicht durchaus empfehlenswert.

PC Repair with Advanced SystemCare Free | System Care, Windows Care, Free Download.


Apr 11 2009

Die Besten der kostenlosen VST Plugins

Auf so eine Liste habe ich ja förmlich gewartet, allerdings wollte ich sie selbst erstellen und zu jedem Plug-In schreiben, ob es nützlich ist oder nicht. Dennoch, ich bin vorhin auf eine recht umfangreiche Liste kostenloser VST-Effekte gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten kann:

Free VST Plugins: Die Besten der kostenlosen free VST Plugins.

Einigermaßen übersichtlich, da nach Funktion sortiert, allerdings ohne nähere Beschreibung. Als erste Anlaufstelle aber sicher sehr empfehlenswert.


Dez 22 2007

OpenSong

Mir ist heute ein Programm in die Hände gefallen, von der Art ich schon lange eines Suche. Wenn ich mich gelegentlich zurückziehe und die ein oder andere Nummer nur mit Gitarre und Gesang schmettere, dann habe ich gern ein Leadsheet der entsprechenden Nummer vor mir liegen. Also nur den Text mit passend darüber geschriebenen Akkordsymbolen. Diese zu erstellen war bisher immer etwas mühselig, wenn man dafür lediglich Word oder OpenOffice bemühte. Auch beim Schreiben von Songs finde ich es immer wieder angenehm, den Text mit Akkordsymbolen in gedruckter Form vor mir zu sehen, wenn ich Arrangiere oder einfach etwas übe und an einer Nummer herumfeile. Gefunden hatte ich bisher nie ein Programm, welches dabei behilflich sein kann, zum Selbstschreiben fehlte mir bisher Know-How, Zeit und Nerven.
Jedenfalls bin ich heute auf OpenSong aufmerksam geworden. Dieses kleine Freeware Tool gehört wohl auf jeden Musikrechner. Das Programm unterstütz einen sehr zuverlässig, beim Erstellen dieser Leadsheets. Dabei wird einfach beim Eingeben der Daten vor jeder Textzeile ein Leerzeichen gelassen und vor jeder Zeile mit Akkordsymbolen ein Punkt gesetzt. Strukturiert werden kann das Ganze dann mit Hilfe von ‘Sections’, diese werden in eckige Klammern gesetzt und beim Ausdruck dann passend hervorgehoben. Sind die Daten erst einmal eingegeben, dann kann man die entsprechenden Songs relativ einfach transponieren. Eigentlich ist das Programm wohl gedacht, um einen Teleprompter zu ersetzen, denn ausgegeben werden können die Texte dann auch (allerdings ohne Akkordsymbole) in einer Art Slideshow (ein zweiter Monitor wird dabei unterstützt), bei der man sich dann durch drücken einer Taste durch den Text wühlen kann. Vielleicht etwas für die älteren Semester, wenn das Gedächtnis nicht mehr so will, wie man selbst meint

Ich habe mal das Erstellen eines Leadsheets an einem meiner Songs durchexerziert. Ich habe lieber ein eigenes Stück genommen, um hier keinen Stress mit Urheberrechtsverletzungen zu bekommen. Hier ist das Ergebnis und für meine Begriffe schon recht ordentlich.


Dez 15 2007

Warten, warten, warten!

Manche Leute berufen sich beim Thema “Instrumente warten”, auf die Etymologie des Wortes “warten”, welches durchaus auch “ausharren” und nicht bloß “seine Aufmerksamkeit auf etwas richten” bzw. “etwas pflegen” bedeuten kann. So geht es ja auch mir. Bevor ich eine Reparatur angehe, warte ich lieber, ob sich dieses Problem nicht vielleicht von selbst erledigt. In aller Regel erledigt sich aber nicht das Problem (zum Beispiel, schnarrende Saiten oder zu hohe Saitenlage), sondern man selbst als Spieler gewöhnt sich lediglich daran, die Mängel der Gitarre zu kompensieren. Das ging neulich bei mir so weit, das ich tatsächlich versucht habe, das Schnarren einer Saite per EQs aus einer Aufnahme zu tilgen. Dafür ist die Tontechnik gewiss nicht gedacht und als mir bewusst wurde, was ich da eigentlich trieb (manchmal hängt man halt in seinem Trott), ging´s erstmal ans Ersatzteile bestellen und recherchieren. Ich meine:”Hey, kochen und backen habe ich doch auch komplett im Internet gelernt, da wer ich mich doch online sicher noch zu einem Gitarrenbauer weiterbilden können, oder?!” In der Tat gibt es da einige Links und einen will ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Die Seiten der hannoveraner Firma “Rockinger” sind bekannt für ihr umfangreiches Ersatzteilsortiment und ihre Gitarrenbausätze (meine erste Klampfe war/ist eine Rockinger Explorer), jetzt habe ich bei denen auch ausführliche und gut Illustrierte Anleitungen zu Themen wie Bünde auswechseln gefunden. Sehr empfehlenswert.

Nächste Woche mach ich mich dann mal daran, mein Soundcraft Mischpult zu erneuern.

Ach so, ich habe bei mir lediglich den Hals neu justiert und bin mit etwas Kontaktspray über die Poti und Buchse gegangen. Das hat schon gereicht für ein völlig neues, wohltuendes Spielgefühl. Ich denke, ähnliches werde ich auch mal bei den anderen Klampfen in Angriff nehmen, macht echt Spaß die alten Dinger wieder auf Vordermann zu bringen.


Mrz 27 2007

Ernüchterung?

Hmm, vielleicht sollte man keine fertig produzierten Stücke bei www.digitalmusician.net hochladen, dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, das auf der Seite noch nicht sonderlich viel los ist, und im Großen und Ganzen zunächst nur als Werbeträger für verschiedene Firmen aus der Musiksoftware Branche her hält.

Auf meinen Versuchsballon gab es keine Reaktion. Aber auch im Forum herrscht überwiegend flaute, dabei scheint die Idee durchaus ausgereift zu sein. Allerdings gehen auch wohl auch hier die Hobby-Produzenten zunächst mal auf die Suche nach Sängern, weshalb für den Rest der Musikergilde nicht viel übrig bleibt.

Wie dem auch sei, ich schau mir das Ganze nochmal in einem halben Jahr an. Vielleicht hat sich bis dahin noch einiges getan.


Mrz 27 2007

Wieder ein Fundstück

Die Wikipedia kennt jeder, jetzt gibt es das Ganze auch für die Indie-Szene. Auf

www.indiepedia.de

ist jeder eingeladen, die Independent-Szene zu kartografieren und Werbung für Untergrundmusik zu machen. Auf geht`s! Schreibt euch die Finger wund!


Mrz 16 2007

Endlich mal online Jammen

Gestern fiel mir der Link zu dem Projekt Digitalmusician in die Hände und ich war hellauf begeistert. Ein solches Projekt hat mir quasi schon immer gefehlt; aber alles der Reihe nach.

Bei Digitalmusician handelt es ich um eine Plattform für Musiker und Produzenten, die Online an gemeinsamen Projekten arbeiten wollen. Dafür steht ein Tool zur Verfügung, das sowohl als Stand-alone Applikation, als auch als VST-Plug-In betrieben werden kann und eine Verbindung mit dem Internet herstellt. Die Daten werden nicht zwischengespeichert, sondern können direkt mit den Projekt-Partnern ausgetauscht werden. Leider ist dies (zumindest in der kostenlosen Variante des Dienstes) nicht für Qualitativ hochwertige Audio-Formate möglich. Für professionelle Anwendungen wird eine monatliche Gebühr fällig, dann wird diese Beschränkung aufgehoben. Dann empfiehlt sich allerdings eine sehr breite Internetverbindung.

Aus meiner Sicht ein sehr spannendes Projekt, das ich jedem mindestens zur Kenntnisnahme empfehle.


Mrz 6 2007

Acusticaudio: Nebula2

Der Hersteller Acusticaudio stellt eine Freeware Version seines Reverbs für Windows-User zur Verfügung. Nach allem was ich höre soll das Ding wohl ganz brauchbar sein. Hier ist der Link.