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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Artikel der Kategorie ‘News’

Status quo

April 13, 2007 Von: admin Kategorie: News, Sonstiges Noch keine Kommentare →

Der ein oder andere mag sich gefragt haben, warum es hier so still geworden ist. Nun, das hat in der Hauptsache damit zu tun, das ich im Augenblick verstärkt an neuen Songs arbeitet und deshalb nicht so viel Lust und Zeit habe dieses Blog in der ihm gebührenden Intensität zu pflegen. Außerdem habe ich noch einen weiteren Job angenommen. Man mag es kaum glauben, jetzt reinige ich auch noch Industriemaschinen. Das ist auch ein Grund, weswegen sich hier alles etwas verzögert. Eigentlich wollte ich auch längst einen weiteren Teil der Drumm Programming Serie fertig haben. Das Wörtchen “eigentlich” wird langsam eines meiner liebsten.

Ich gelobe natürlich Besserung, wenn ich die Songs fertig habe. Und wenn ich sie fertig habe, will ich sie euch natürlich nicht vorenthalten.

Die Zukunft der Musik

April 09, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Dieser etwas plakative Artikel zum Thema, zielt leider nicht auf die musikalische Seite der Thematik ab, sondern nur auf die Vermarktung von Musik. Es ist ein Interview mit den Betriebern des Podcast Nerotunes im Rahmen einer Diplomarbeit.
Sicher interessant, allerdings nicht wirklich neu und am Ende bleibt wieder die alte Erkenntnis: “Der Markt ist gesättigt und alle Spielereien, die das Internet bereit hält, können nur spärlich darüber hinweg täuschen.”

Ein Beitrag zum Umweltschutz – Keine Demos auf CD mehr!

April 02, 2007 Von: admin Kategorie: News 2 Kommentare →

Endlich sind auch die Großkonzerne auf dem richtigen Weg, um unsere Erde einigermaßen gesund durch dieses Jahrtausend zu bringen. SonyBMG will keine Demo Einsendungen auf CD mehr berücksichtigen. Stattdessen sollen sich die angehenden Großverdiener des Musikgewerbes lieber über ein Blog bei dem Konzern bewerben.

Das scheint kein verspäteter Aprilscherz zu sein, sondern tatsächlich ein Vorhaben. Die Vorteile für den Konzern liegen auf der Hand. Die Musiker üben sich in Öffentlichkeitsarbeit, bauen sich auch im Internet einen gewissen Ruhm auf, die monatlichen Müllgebühren dürften fallen und sowieso, da sich hauptsächlich Musiker die Blogs anderer Musiker anschauen und sicher auch viel über andere Veröffentlichungen reden, schafft man sich so eine Redaktion der Willigen, die die eigene Präsenz am Markt erhöhen.

Ich weiß ja noch nicht, was ich davon halten soll. Gut, der Konzern will sein Geschäft mehr mit dem Internet verzahnen, eine Idee, die vielleicht etwas zu spät kommt. Vielleicht kommt so noch die ein oder andere Entdeckung hoch, die sonst vielleicht verloren gegangen wäre, weil das Internet doch eher Basisdemokratisch funktioniert. Allerdings: Genau wie bei Google, wird hier mit Standardblogs gearbeitet, die es den Künstler schwer machen werden, sich wirklich eigenständig zu präsentieren.

Lassen wir es doch einfach auf uns zu kommen.

via Tonspion

April, April!

April 01, 2007 Von: admin Kategorie: News 1 Kommentar →

Auf Grund extrem guter Witterungsbedingungen hier im Norden, fallen die Aprilscherze heute aus.

Nachgefasst

März 27, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

So, nachdem ich des Wartens überdrüssig wurde, habe ich mal bei www.fitclubmusic.de nachgefragt, wie der Status des Systems ist. Das Positive zuerst, die antworten zügig. Das finde ich immer sehr positiv. Entgegen meiner Erwartung scheint es so zu sein, das meine Stücke längst bei denen in der Verwertung stecken. Eigentlich sollten die Musiker in die Lage versetzt werden, selbst zu überprüfen (mithilfe eines Accounts), wie die Sache gerade läuft. Diese Accounts werden aber wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Der Geschäftsführer sagte, bis zum Ende des Quartals würde eine Abrechnung kommen, darauf bin ich jetzt mal richtig gespannt.

The waiting

März 22, 2007 Von: admin Kategorie: News 2 Kommentare →

Der ein oder andere wird dieses Blog vielleicht schon länger verfolgen. Dann wird er vielleicht wissen, das ich schon Anfang Dezember neue Stücke an die Jung von Soundtaxi.de geschickt habe. Ich war gerade nochmal auf der Seite und musste feststellen, das sich noch immer nichts getan hat. Bleibt wohl nichts weiter als warten, doch es nervt.

Allerdings befinden sich die Leute in guter Gesellschaft. Auch die anderen Verwerter, die ich angeschrieben habe (und teilweise sogar anfragen an mich gerichtet hatten), rühren sich nicht weiter. Da vergeht einem schon mal die Lust an offenen Lizenzen, wie der Creative Commons. Nun gut, warten wir weiter und bauen weiter Kontakte auf.

Stagehand bei Jan Delay

März 10, 2007 Von: admin Kategorie: News 3 Kommentare →

Lange habt ihr warten müssen; heute habe ich endlich mal Zeit und Muse kurz zu berichten. Wie schon mal erwähnt habe ich letzten Sonntag meine erste große Veranstaltung als Stagehand hinter mich bringen können. Im Großen und Ganzen lief es ja ganz gut. Das Problem, welches den Abend dominierte, war der Umstand, das die Firma, die für die Hands zuständig war, ziemlich klein ist und insofern eigentlich zu wenig Leute hat, um solch große Veranstaltungen über die Bühne zu bringen. Ursprünglich war das Konzert auch für eine 800er Halle geplant, und ist erst drei Wochen vor Beginn in die Ewe-Arena umgezogen. Dadurch ist der Personalaufwand von 6 plötzlich auf 14 Leute angewachsen. Woher nehmen und nicht stehlen? So kam es auch, das viele der Hands nicht nur beim Auf- und Umbau geholfen haben, sondern auch noch den Einlass gemacht und die Eingänge während der Veranstaltung kontrolliert haben. Das heißt keine Zeit für Erholung während des Konzertes, von den Sicherheitsschuhen in das Ordner T-Shirt und wieder zurück. Vom Arbeitspensum her viel zu viel, und ich müsste Lügen, wenn ich sagte, ich hätte nicht mit Müdigkeit zu kämpfen gehabt.

Der Aufbau war dabei noch das Leichteste. Die Roadcrew hat den Aufbau fast allein umgesetzt und im Grunde nur für das Ausladen des LKW´s ein paar Leute gebraucht. Die übrige Zeit war mehr Kaffee trinken und “klön schnack”, wie Big S es immer so schön sagt. Wobei ich es ja immer wieder bemerkenswert finden, wieviel Equipment man in einem handelsüblichen LKW so verstauen kann. Dummerweise habe ich keine Bilder gemacht, es einfach beschreiben wirkt ja nicht so berauschend. Die Jungs haben jedenfalls eine ganze Menge aufgefahren, wobei die Lichttechnik ganz eindeutig überwog (Böse Zungen würden behaupten, muss hier jemand mit der Show von der Musik ablenken?). Während des Aufbaus war die Crew noch ziemlich entspannt, was sich auch während der Veranstaltung fortsetzte. Eigentlich war mir die Crew samt den VIP-Gästen im Backstagebereich sogar zu entspannt. Die haben es nämlich geschafft, alle belegten Brötchen weg zu futtern, die eigentlich für die Abbau-Crew gedacht waren. Nun gut, wieder was dazu gelernt: das nächste Mal, Fressalien für die Leute vom Abbau, gleich irgendwo wegsperren.

Während der Veranstaltung habe ich einen der Zugänge zum Backstagebereich gesichert. Dabei stand ich direkt neben der Bühne, quasi neben dem Monitor-Mann. Zum Glück gab es an dieser Position so gut wie nichts zu sichern, da vor mir noch vier Ordner standen, die die Bühne gesichert haben. Angenehm für mich, so konnte ich mich etwas aus dem Ganzen heraus halten und mir einen netten Abend machen (ich muss gestehen, das Konzert hat mich eigentlich weniger interessiert). Mir taten die Leute leid, die im Graben vor der Bühne ausharren mussten. Die Bässe waren, wie es sich gehört, links und rechts eben-erdig neben der Bühne aufgebaut und ziemlich weit aufgedreht. Einmal bin ich während des Konzertes daran vorbei gelaufen, und muss froh sein, ein Haarband getragen zu haben, sonst würde ich heute noch mit einer Bass-Fön-Frisur herum laufen. Wie haben es die Besucher geschafft, geschlagene eineinhalb Stunden nur 50 cm Meter von den Boxen entfernt durchzuhalten? Vom Gefühl her würde ich ohnehin sagen, die Veranstaltung war zu laut. Ein Kur-Mischer stand da jedenfalls nicht an der Konsole.

Der Abbau war dann hingegen nicht mehr so locker. Zwar blieb der Großteil der Crew auch hier entspannt und konzentriert (ein Zustand, der fast die gesamte Veranstaltung dominierte), allerdings ging es den Verantwortlichen mal wieder nicht schnell genug. Wobei man immer festhalten muss, beim Abbau kann man nie schnell genug arbeiten. Da versuchen alle irgendwie noch ein wenig mehr Tempo herauszuholen. Versuchen kann man`s ja mal. Insofern gebe ich nicht allzu viel auf die Kommentare und gut gemeinten Ratschläge, die im Anschluss noch verteilt wurden. Besonders dann nicht, wenn sich herausstellt, das die Crew selbst noch nicht so viele große Shows durchgezogen hat. Es ist zwar richtig, das Ordner und Hands nicht ein und dieselben Personen sein sollten, allerdings ist das auch eine redundante Information. Dies war uns schon im Vorfeld der Veranstaltung klar, nur, wo hätte man sonst die Leute herbekommen? Routiniers wären auch mit dieser Situation souverän umgegangen, genauso wie mit der großen Zahl “neuer”, die noch nie etwas vergleichbares gemacht haben. Aber gut, es ist halt leichter die Peitsche herauszuholen und dicke Eier zu markieren. Wie sagte Willy Brandt noch so treffend: “Wenn jemand mit der Faust auf den Tisch haut, interessiert das zunächst einmal nur den Tisch…”

Im Anschluss gab es noch ein nettes Jan Delay T-Shirt. Hmm….paßt nicht, ist wohl eher für den Durchschnittsabiturienten geschneidert worden…

Alles in allem eine nette Erfahrung auch wenn ich am nächsten Tag nicht unbedingt alle Sinne beieinander hatte.

Update

März 03, 2007 Von: admin Kategorie: Events 1 Kommentar →

Auch das Update auf WordPress 2.1.2 lief fast ohne Komplikationen. Mein Blog ist damit technisch wieder auf dem neuesten Stand und das, obwohl ich heute eigentlich nur etwas auspannen wollte.

Wir sehen uns morgen, dann berichte ich mal, wie es so ist, als Stagehand für eine so große Produktion wie Jan Delay zu arbeiten.

Jammen über`s Netz?

Februar 28, 2007 Von: admin Kategorie: News Noch keine Kommentare →

Bin heute auf die Seite des Karlsruher Autoren Martin Miller gestoßen, der scheinbar eine Möglichkeit ersonnen hat, Jam-Sessions über die VST-Schnittstelle eines virtuellen Studios zu realisieren. Das Programm heißt VSTunnel und kostet 69.-€. Es soll die Möglichkeit bieten sowohl geschlossene als auch öffentliche Sitzungen abzuhalten, zu der sich verschiedene Musiker zusammenfinden können, um gemeinsam zu musizieren. Ich habe das Programm noch nicht getestet, es scheint allerdings nicht wirklich in Echtzeit abzulaufen, sondern mehr eine Integration eines Down- und Upload-Tools für (da über VST realisiert) alle VST-fähigen Host-Applikationen zu sein. Man kann also auf seinem Rechner eine Spur erzeugen und diese dann anderen zur Verfügung stellen, diese können dann wiederum ihre Ideen dazu geben und sie wieder in den Prozess einbringen.

Es gibt eine beschränkte, kostenfreie Version des Ganzen, also muss ich mir schleunigst mal jemanden suchen, mit dem ich das Programm testen kann. Wäre eine echt geile Möglichkeit, sich mit anderen musikalisch auszutauschen, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Nettes Telefonat mit der GEMA

Februar 27, 2007 Von: admin Kategorie: News 4 Kommentare →

Nachdem ich neulich die Zeitschrift “Songs Wanted” entdeckt habe und mir ein Probeexemplar habe zu schicken lassen, war ich doch überrascht, wie viel deutsch-sprachige Musik im Augenblick gesucht wird. Nicht zuletzt durch Bands wie Tokio Hotel und Stefan Raab samt seinem “Bundesvision Songcontest”. Da ich selbst auch viele deutsche Stücke geschrieben habe, spiele ich nach der Lektüre der Zeitschrift schon ein wenig mit dem Gedanken, diese vielleicht dem ein oder anderen Produzenten zwecks Verwertung zu kommen zu lassen. Da man dann aber nicht von dem Good-Will irgendwelcher Verlage und Produzenten abhängig sein möchte, wäre die Mitgliedschaft in der GEMA sicher geboten. Dann läuft die Abwicklung etwaiger Tantiemen sicher wesentlich geschmeidiger, als wenn man selbst bei den Radiostationen anruft und um Kohle bittet (was auch denkbar wäre…).

Da ich aber schon einige Stücke Verwerten lasse, ohne Mitglied der GEMA zu sein und die GEMA von seinen Mitgliedern fordert, alle jemals geschriebenen Stücke verwerten zu können, sah ich einen Konflikt heraufziehen, den ich geklärt wissen wollte, bevor ich weiter über reguläre Veröffentlichungen nachdenke.

Nach einer kurzen Mail und einem klärenden Telefonat (wobei der Mitarbeiter offenkundig wusste, wovon er sprach) sehe ich mittlerweile genauer, wie es laufen könnte. Rechtlich sähe es dann nämlich so aus, das ich der GEMA die Verwertungsrechte an den bereits lizenzierten Titeln nicht (exklusiv) übertragen könnte, das, so sagte der Mitarbeiter, wäre allerdings nicht das Problem, man müsse der GEMA allerdings mitteilen, das es diese Stücke gibt und andere Rechte daran haben. Erst ab dem Zeitpunkt der Mitgliedschaft ist man dann verpflichtet, alle seine Werke zu melden.

Das freut mich erstmal zu hören, heißt es doch, das ich generell noch immer alle Möglichkeiten habe, die sich im Musikgeschäft bieten. Nun gut, ich habe nichts Schriftliches, zwar kann ich mir nicht vorstellen, das man sich so etwas aus den Fingern saugt, um Mitglieder zu akquirieren, dennoch ist es ja möglich, das die GEMA im Zweifel die Mitgliedschaft verweigert, was ich mir nicht vorstellen kann.

Auf jeden Fall gut zu wissen, da bin ich gleich wieder motiviert weitere Songs zu schreiben.

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