Apr 10 2009

Nette Spielerei

Das Amazon so ein lustiges Partnerprogramm hat, wußte ich ja. Das es das Ganze jetzt auch mit lustigen Bildchen zum Aufpeppen der eigenen Internetseite gibt, finde ich natürlich doppelt gut. Da kann ich ja endlich mal eine Liste meiner Lieblings-CDs und Bücher aufbauen und habe auch gleich die passenden Bildchen in ansprechender Form dazu.

By the Way:  “The Southern Harmony and Musical Companion” für 1,25€ gebraucht? Meine Fresse, das ist immer noch eines meiner Lieblingsalben. Ich kann es mir schon nicht mehr von CD anhören, da die Schreib zu zerkratzt ist…


Apr 21 2007

Orwell`s Shop

Ja, da haben wieder einige die Zeichen der Zeit erkannt und machen sich an der Thematik “Überwachungsstaat” diesmal etwas zynisch zu schaffen. Nette Seite unbedingt anschauen. Hier ist der Link.


Apr 12 2007

Die Blogszene feiert sich selbst…

…zumindest kommt es mir so vor, wenn ich in allen Blogs dieser Tage Kommentare zur re:publica lese. Vielleicht war es an der Zeit, das sich die Blogger nicht nur virtuell, sondern auch mal im richtigen Leben austauschen. Fragen des Rechts erörtern und über ihr Tun nachdenken. Allerdings habe ich immer das Gefühl, das das “über das Bloggen bloggen” ohnehin schon viel zu viel Raum einnimmt. Eigentlich bin ich ja mehr an den Gedanken der Schreibenden interessiert, als an irgendeinem (teils) esoterischen Überbau. Gut, die Blogger sehen sich als Speerspitze einer neuen Medienwelt; solange die Avantgarde nicht weiß, wo sie hin will, ist die Gefahr groß, nur im Kreis zu laufen. Hin und wieder muss man reflektieren, was man da eigentlich treibt. Allerdings: Das Wörtchen “Medien” impliziert eigentlich die Stellung, die Techniken zur Verbreitung von Informationen einnehmen. Sie sind ein Medium. Ohne Inhalte erscheint selbst das modernste, facettenreichste und weitreichenste Medium hohl und albern. Wenn ich dann feststelle, das die Berichterstattung aus der Bloggerszene über die Bloggerszene scheibar völlig ohne Inhalte auskommt und nur Überschriften präsentiert, dann wirkt die große Digitalerevolution so, als würde sie würde sie nur in den Köpfen von ein paar Vordenkern existieren, die nicht genau wissen, was sie damit eigentlich anfangen wollen.

Natürlich: Demokratisierung der Meinungs- und Deutungshoheit über das aktuelle Tagesgeschehen. Warum deuten die Blogger dann so wenig? Und warum beschäftigt sich die Hälfte der Blogs mit Fundstücken aus dem Internet? Warum ignorieren die hard-core Blogger die etablierten Medien so geflissentlich, wenn sie eine Art “Gegenöffentlichkeit” aufbauen wollen? In Deutschland scheint mir der Otto-Normal Bürger schon ziemlich übersättig mit dem vorherschenden Medienangebot. Die überwiegende Zahl der Zeitungen und Nachrichtenredaktionen machen einen guten Job und sind durchaus in der Lage, die Nöte der Bürger zu erfassen und in die politische Situation einzufügen. In weniger freiheitlichen Staaten mag das Bloggen tatsächlich ein Möglichkeit zu sein, um auf Misstände aufmerksam zu machen, die von den etablierten und gleichgeschalteten Medien im Lande ignoriert werden. Aber bei uns?

Oder ist es immer so, das man eine Revolution um der Revolution willen macht, um dann zu gucken, was man mit dem gewonnen Freiraum anstellen möchte? Muß wohl.

Und die drängenste Frage zum Schluß: Darf das Ganze mittlerweile nicht mehr einfach nur Spaß machen? Muß ich gleich die Welt retten müssen, wenn ich hier hin und wieder meinen Gedankengängen in narzistischer Weise fröne?


Apr 6 2007

Frohe Ostern!

Ich finde es ja immer wieder bemerkenswert, was Wochenenden im Netz immer so bewegen. Eigentlich war ich immer der Meinung erlegen, durch die Globalisierung wäre auch der normale Wochenryhthmus in der Auflösung begriffen. Aber weit gefehlt. Jedesmal, wenn ich am Wochenende meine eMails checke, stelle ich fest, das sogar die Spammerbranche am Wochenende pausiert. Die Anzahl der täglichen Spammails sinkt ab Freitag Nachmittag von 50 auf nahezu 10 und so bleibt es in der Regel, bis der Montag wieder vor der Tür steht.

An diesem Osterwochenende sank die Spamrate auf Null. Naja, Spammer sind auch nur Menschen ;-).

Also, entspanntes Wochenende!


Mrz 6 2007

Geschützt: Generation Praktikum – oder warum ich nicht unentgeldlich arbeite

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Jan 24 2007

Wie mache ich mein Blog bekannter?

Sobald diese Überschrift erscheint sind Blogger augenblicklich bereit, den Artikel zu lesen. Ich glaube, ich setze in Zukunft immer diese Überschrift über meine Artikel und nummeriere sie nur noch durch (das eigene Blog wird damit auf alle Fälle bekannter, ob man auch Leser hinzugewinnt steht natürlich auf einem anderen Blatt.). Schon bemerkenswert, wie sehr auch die Bloggerszene von Narzismus durchdrungen ist und wie sehr es darum geht Aufmerksamkeit zu bekommen. Zugegeben, ich habe es auch ganz gern, wenn meine Beiträge gelesen werden aber mehr als mich bei diversen Verzeichnissen anzumelden und saubere Arbeit abzuliefern, wenn ich schreibe, mute ich mir an Arbeit nicht zu. Da wähle ich lieber den schweren Weg und versuche durch interessante Beiträge zu glänzen.
Davon ganz ab, gäbe es ein Rezept von heute auf morgen ein super erfolgreiches Blog zu haben, wären die Otto-Normal-User sicher die letzten, die davon erfahren. Also ab mit euch Jungs, schreibt was feines und hört auf darüber nachzudenken, wie man mehr Leser bekommt (Deshalb lest ihr doch diesen Artikel, richtig?).


Jan 18 2007

Irgendjemand hängt sich immer dran…

Das der ein oder andere Versucht Werbung für sein Blog zu machen kann ich nachvollziehen. Aber wenn, dann doch bitte mit Reaktionen auf die verfassten Texte und nicht bloß mit Copy und Paste Auszüge aus dem eigenen Blog einfügen oder Plug-Ins bemühen, die anderer Leute Blogs dicht Spamen (als Blogger will man sich ja auch ernst genommen fühlen).

Hilfreich war es dennoch. So habe ich mal wieder Erfahren, was man mit Out-Sourcing noch so alles machen kann. So fiel mir beim Blick auf Gabriele Paulis Blog auf, das die Gute scheinbar nicht selbst schreibt, sondern lieber eine Medienfirma damit beauftragt ihre Sicht der Dinge in Blog-Konformen Non-Sense zu bringen (Hinweis am Ende des Blogs beachen.).

Da ham wa´s mal wieder. In Bayern ist die politische Willensbildung schon von den Parteien  in private Hände gefallen. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis die Parlamentarier in Berlin auf die selbe Idee kommen. Wie wär´s mit studentischen Hilfskräften für die Sitzungen (einen “Miet-einen-Demonstranten”-Dienst gibt´s ja schon.), und Titanic-Redakteuren für die Prüfung von Gesetzes-Vorhaben?