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	<title>Tyrbedarf &#187; Medien</title>
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		<title>Nette Spielerei</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 13:43:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Amazon so ein lustiges Partnerprogramm hat, wu&#223;te ich ja. Das es das Ganze jetzt auch mit lustigen Bildchen zum Aufpeppen der eigenen Internetseite gibt, finde ich nat&#252;rlich doppelt gut. Da kann ich ja endlich mal eine Liste meiner Lieblings-CDs und B&#252;cher aufbauen und habe auch gleich die passenden Bildchen in ansprechender Form dazu. By [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Amazon so ein lustiges Partnerprogramm hat, wu&#223;te ich ja. Das es das Ganze jetzt auch mit lustigen Bildchen zum Aufpeppen der eigenen Internetseite gibt, finde ich nat&#252;rlich doppelt gut. Da kann ich ja endlich mal eine Liste meiner Lieblings-CDs und B&#252;cher aufbauen und habe auch gleich die passenden Bildchen in ansprechender Form dazu.</p>
<p>By the Way:  &#8220;The Southern Harmony and Musical Companion&#8221; f&#252;r 1,25€ gebraucht? Meine Fresse, das ist immer noch eines meiner Lieblingsalben. Ich kann es mir schon nicht mehr von CD anh&#246;ren, da die Schreib zu zerkratzt ist&#8230;</p>
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		<title>Und, wer war schuld?!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 07:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer war schuld an den Krawallen in Rostock? Dieser Frage gingen die Journalisten der Tagesthemen gestern Abend nach und sind nat&#252;rlich zu keiner befriedigenden Antwort gekommen. Es ist schon bemerkenswert, das mal wieder alle Beteiligten mit den Finger aufeinander zeigen und wirklich niemand bereit ist, auch nur eine Spur von Verantwortung zu &#252;bernehmen. Diese Spielchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer war schuld an den Krawallen in Rostock? Dieser Frage gingen die Journalisten der Tagesthemen gestern Abend nach und sind nat&#252;rlich zu keiner befriedigenden Antwort gekommen. Es ist schon bemerkenswert, das mal wieder alle Beteiligten mit den Finger aufeinander zeigen und wirklich niemand bereit ist, auch nur eine Spur von Verantwortung zu &#252;bernehmen. Diese Spielchen kennen wir ja zur Gen&#252;ge aus Politik, Arbeitswelt und Kindergarten. Die Organisatoren der Anti-G8 Demonstrationen werfen der Polizei vor, sie h&#228;tten sich nicht ausreichend um Deeskalation bem&#252;ht und die Polizei beklagt, die Organisatoren w&#252;rden sie bei etwaigen Ermittlungen nicht ausreichend unterst&#252;tzen. Da ist der Kommentar des Innenministers fasst schon salomonisch: Schuld seien die Demonstranten, die von einem friedlichen Protest abgesehen haben. Wohl war. Allerdings kommt seine Erkenntnis nicht ohne den Hinweis aus, das er, der Innenminister, diese Ausschreitungen vorhergesehen hat und eigentlich noch viel mehr f&#252;r die Inneresicherheit tun wollte, ihm aber keine freie Hand gew&#228;hrt wurde. Ich freue mich schon auf die Diskussionen w&#228;hrend der kommenden Monate, in denen Sch&#228;uble immer wieder darauf hinweisen wird, das es nur zu diesen Ausschreitungen hat kommen k&#246;nnen, weil sein und das Sicherheitskonzept der L&#228;nder immer wieder ausgeh&#246;hlt wurde, durch Gerichtsurteile zum Beispiel. Jedesmal, wenn es mal wieder um Vorratsdatenspeicherung oder Geruchsproben geht, wird jeder Kritiker mit den Worten abgeb&#252;gelt:&#8221;Sie m&#246;chten also lieber Zust&#228;nde wie in Rostock oder Heiligen Damm?&#8221; Wir sollten uns jetzt schon mal &#252;berlegen, wie man solche <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument" target="_blank">Totschlagargumente</a> aushebelt und mir graust es auch schon vor den Intellektuellen Verrenkungen, die man daf&#252;r anstellen muss. (Sprich: Wechsel auf die Metaebene einer Kommunikation und erl&#228;utern der Sinnlosigkeit solcher Schein-Argumente. Das dauert in der Regel l&#228;nger, als die 1:30 min, die Fernsehstationen f&#252;r Statements reservieren und wird vom Otto-Normal-Zuschauer nur noch schwer nachzuvollziehen sein.)</p>
<p>Schuld waren in der Tat diejenigen, denen Demonstrationen eine willkommene Gelegenheit sind, sich in plumper Hooligan-Manier auszutoben. Wobei ich davon ausgehe, das wir bei jeder Demonstration auf derlei Individuen treffen d&#252;rften. Diese wild gewordene Minderheit von Leuten, die ihre Anliegen (so sie welche haben) nicht in ad&#228;quater Art und Weise artikulieren m&#252;ssen wir erdulden. Das empfinde ich als das Risiko der Freiheit. Das sind Lebensrisiken, die man nie zur G&#228;nze abstellen kann. Dasselbe gilt eigentlich auch f&#252;r Spitzenpolitiker. Diese sollten sich eigentlich dar&#252;ber im Klaren sein, das sich das private Risiko erh&#246;ht, Ziel von Anschl&#228;gen zu werden, sobald sie ein &#246;ffentliches Amt bekleiden. Risiken, die man bereit sein sollte zu tragen. Wir treiben allerdings auf unhaltbare Zust&#228;nde zu, wenn der Eindruck entsteht, die Polizei sei in der Hauptsache f&#252;r den Schutz von Spitzenpers&#246;nlichkeiten und nur nebenher f&#252;r die Aufrechterhaltung der &#246;ffentlichen Ordnung verantwortlich. Bei dem Aufwand, der in heiligen Damm betrieben wird, dr&#228;ngt sich der Eindruck fast auf.  Vielleicht ist ja weniger manchmal mehr.</p>
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		<title>Wer suchet, der findet!</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2007 14:53:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Oder wer nichts findet hat nur noch nicht richtig gesucht. Gerade stie&#223; ich auf der Online-Pr&#228;senz der taz auf diesen Kommentar des Hamburger Verfassungsschutz-Chef Heino Vahldieck. Dagegen r&#228;umt Hamburgs Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck durchaus ein, dass die Ermittler nach wie vor weitgehend im Dunkeln tappen. &#8220;Das sind abgeschottete Gruppierungen, die wie Profis agieren&#8221;, sagt Vahldieck. &#8220;Kriminaltechnisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder wer nichts findet hat nur noch nicht richtig gesucht. Gerade stie&#223; ich auf der <a class="previewlink" href="http://www.taz.de/dx/2007/05/25/a0028.1/text" target="_blank">Online-Pr&#228;senz </a>der taz auf diesen Kommentar des Hamburger Verfassungsschutz-Chef Heino Vahldieck.</p>
<blockquote><p>Dagegen r&#228;umt Hamburgs Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck durchaus ein, dass die Ermittler nach wie vor weitgehend im Dunkeln tappen. &#8220;<strong>Das sind abgeschottete Gruppierungen, die wie Profis agieren&#8221;, sagt Vahldieck. &#8220;Kriminaltechnisch verwertbare Spuren werden nicht hinterlassen.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Irgendwie habe ich das Gef&#252;hl, die Herren aus dem Staatssch&#252;tzer-Metier sind etwas paranoid geworden. Wenn man partout keine Spuren findet, liegt das daran, das man noch nicht tief genug gew&#252;hlt hat. Nie aber daran, das man eventuelle gar nichts finden kann, weil niemand vorhat ein Verbrechen oder vielleicht nur eine Ordnungswidrigkeit zu begehen.</p>
<p>Dialektik ist was wunderbares&#8230;</p>
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		<title>Gestern im Spiegel&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2007 08:34:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich mich gestern kurz auf ein paar Pilz in eine meiner Lieblingskneipen zur&#252;ckgezogen und mir den Spiegel vorgekn&#246;pft habe, durfte ich mit erstaunen feststellen, das einer meiner Lieblingsblogger mittlerweile von einem meiner Lieblingsmagazine zitiert wird. Hier ist der Auszug: Alles ganz harmlos. Gleichwohl gibt es Strafverteidiger wie den D&#252;sseldorfer Udo Vetter, die ihren Mandanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Als ich mich gestern kurz auf ein paar Pilz in eine meiner Lieblingskneipen zur&#252;ckgezogen und mir den Spiegel vorgekn&#246;pft habe, durfte ich mit erstaunen feststellen, das einer meiner Lieblingsblogger mittlerweile von einem meiner Lieblingsmagazine zitiert wird. Hier ist der Auszug:</p>
<blockquote><p><span> Alles ganz harmlos. Gleichwohl gibt es Strafverteidiger wie den D&#252;sseldorfer <a class="previewlink" href="http://www.lawblog.de/" target="_blank">Udo Vetter</a>, die ihren Mandanten raten w&#252;rden, &#8220;die Geruchsabnahme nicht zu dulden&#8221;. Wenn die Obrigkeit im Schwei&#223; ihrer Untertanen schn&#252;ffle, sei das &#8220;ein Eingriff in die Intimsph&#228;re von erheblichem Gewicht&#8221;</span></p>
<p align="right"><em>Aus: Spiegel Nr. 21/2007 Seite 33</em></p>
</blockquote>
<p>Ich finde es bruhigend zu wissen, das die (teils als narzistisch bel&#228;chelte) Blogszene auch in etablierten Medien langsam zur Kenntniss genommen wird. Das hie&#223;t f&#252;r mich: die Blogs werden gelesen. Damit tragen sie zur Meinungsbildung bei und es wird auch Menschen mit weniger weitreichenden M&#246;glichkeiten eine T&#252;r ge&#246;ffnet, abseits des Mainstreams an der Willensbildung mitzuwirken (Sprich: Ihre Meinung zu sagen). Das kann durchaus positive Folgen haben (und, wenn nur die H&#228;lfte dessen, was ich w&#228;hrend meines Politikstudiums &#252;ber Demokratietheorie gelernt habe stimmt, m&#252;sste es richtig hei&#223;en: Dann muss das positive Folgen haben. Aber lassen wir uns lieber &#252;berraschen.).</p>
<p>Da der Spiegel leider vers&#228;umt hat, auf Udo ihm sein Blog hinzuweisen, mache ich das jetzt. Das <a class="previewlink" href="http://www.lawblog.de/" target="_blank">Lawblog</a> von Vedder besch&#228;ftigt sich &#252;berwiegend mit juristischen Fragen und Anekdoten aus dem Leben eines Verteidigers. Erfreulicherweise verzettelt er sich dabei nicht in langatmigen, juristischen Erkl&#228;rungen sondern schafft es, sich allgemein verst&#228;ndlich auszudr&#252;cken und l&#228;sst dabei auch den Spa&#223; nicht zu kurz kommen.</p>
<p>Inhaltlich ging es in dem Spiegel Artikel &#252;brigens um den Einsatz von Sp&#252;rhunden zur Ermittlung von potenziell Gewaltt&#228;tigen Demonstranten innerhalb einer Menschenmenge. Diese Ma&#223;nahme steht in einer ganzen Reihe von Erlassen und Verordnungen seitens des Innenministers Sch&#228;uble, die geeignet sind, die Grundfesten unserer Republik zu ersch&#252;ttern. Pikanterweise geh&#246;rten spezielle Sp&#252;rhunde und Geruchsproben von B&#252;rgern auch zum Reportoire der Stasi, was wohl viele Ost-Deutsche etwas (gelinde gesagt) irritiert hat. Da Udo das &#228;hnlich sieht und fast t&#228;glich neue Beitr&#228;ge zum Thema &#8220;B&#252;rgerrechte&#8221;, &#8220;Freiheit&#8221; und &#8220;Sicherheitspolitik&#8221; schreibt, muss ich abermals auf das Lawblog verweisen und empfehlen, t&#228;glich dort vorbeizuschauen. Viele seiner Beitr&#228;ge sind sehr nah dran am Geschehen, da er, wie erw&#228;hnt, die Erfahrungen aus der t&#228;glichen Anwaltst&#228;tigkeit mit einflie&#223;en l&#228;sst.</p>
<p>Da f&#228;llt mir aber noch der gute Westerwelle ein. Verst&#246;renderweise bezichtigt der Vorsitzende der Liberalen Partei all jene als unf&#228;hig Demokratie zu begreifen, die den (historisch &#252;brigens belegten) Vergleich des heutigen Sp&#252;rhunde Einsatzes mit Stasi-Methoden wagen. Wenn ausgerechnet der Vorsitzende einer Liberalen Partei Geschichtsbewu&#223;tsein und sensiblen Umgang mit selbiger als Unverst&#228;ndniss f&#252;r demokratische Prozesse diffamiert, kann ich sehr gut nachvollziehen, warum <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_Hamm-Br%C3%BCcher#Partei" target="_blank">Hildegard Hamm-Br&#252;chner </a>2002 ihr Parteibuch zur&#252;ckgegeben hat. Solche &#196;u&#223;erungen sind haneb&#252;chen und bed&#252;rfen keines weiteren Kommentars.</p>
<p>So, jetzt ist der heutige Beitrag mal wieder so richtig chaotisch geworden, daf&#252;r aber mal wieder ein kleiner Rundumschlag. Das waren mit Sicherheit die Themen, die mich diese Woche am meisten besch&#228;ftigt haben.</p>
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		<title>Orwell`s Shop</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 09:46:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, da haben wieder einige die Zeichen der Zeit erkannt und machen sich an der Thematik &#8220;&#220;berwachungsstaat&#8221; diesmal etwas zynisch zu schaffen. Nette Seite unbedingt anschauen. Hier ist der Link.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da haben wieder einige die Zeichen der Zeit erkannt und machen sich an der Thematik &#8220;&#220;berwachungsstaat&#8221; diesmal etwas zynisch zu schaffen. Nette Seite unbedingt anschauen. <a class="previewlink" href="http://www.orwellsshoppe.com/" target="_blank">Hier</a> ist der Link.</p>
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		<title>Seltsame Wege&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 19:59:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manchmal finde ich es erstaunlich, welche Wege man gehen muss, um im Internet mal wieder die ein oder andere Erkenntnis zu erlangen. Von der Bloggerei ging es heute bei mir &#252;ber DIE LETZTE SEITE zu Basic Thinking. Robet verweist in einem seiner Beitr&#228;ge auf ein Wiki in dem endlich mal ein paar &#252;bersichtliche Zeilen &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal finde ich es erstaunlich, welche Wege man gehen muss, um im Internet mal wieder die ein oder andere Erkenntnis zu erlangen. Von der <a class="previewlink" href="http://www.bloggerei.de" target="_blank">Bloggerei</a> ging es heute bei mir &#252;ber <a class="previewlink" href="http://dieletzteseite.blogspot.com/2007/04/und-bloggen-lohnt-sich-doch.html" target="_blank">DIE LETZTE SEITE</a> zu <a class="previewlink" href="http://www.basicthinking.de/blog/" target="_blank">Basic Thinking</a>. Robet verweist in einem seiner Beitr&#228;ge auf ein<a class="previewlink" href="http://re-publica.de/wiki/index.php/Presse-Spiegel" target="_blank"> Wiki</a> in dem endlich mal ein paar &#252;bersichtliche Zeilen &#252;ber die, auf der re:publica bearbeiteten Themen gelistet sind. Von dort bin ich auf das Blog <a class="previewlink" href="http://www.readers-edition.de/" target="_blank">Readers Edition</a> aufmerksam geworden, das sehr umfangreich &#252;ber die Geschehnisse informiert. Allerdings kamen dabei wohl Themen zur Sprache, die ich wegen Mangel an Bedeutung niemals f&#252;r besuchenswert gehalten h&#228;tte.</p>
<p>Immerhin, die ersten Blogger schein wieder Heim zu kehren und bringen vielleicht neue Impulse mit.</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (XII)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 08:48:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach drei Tagen in verschiedenen Jobs, habe ich es endlich mal wieder geschafft die NWZ zu lesen und ich finde es immer wieder erstaunlich, in welcher Reihenfolge die ihre Artikel sortieren. Vielleicht habe ich einen v&#246;llig anderen Blick auf das Weltgeschehen aber, wenn ich sehe, das Meldungen &#252;ber neue Schulformen und Krebsoperationen tats&#228;chlich wichtiger sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach drei Tagen in verschiedenen Jobs, habe ich es endlich mal wieder geschafft die NWZ zu lesen und ich finde es immer wieder erstaunlich, in welcher Reihenfolge die ihre Artikel sortieren. Vielleicht habe ich einen v&#246;llig anderen Blick auf das Weltgeschehen aber, wenn ich sehe, das Meldungen &#252;ber neue Schulformen und Krebsoperationen tats&#228;chlich wichtiger sein sollen, als der Widerstand gegen einen &#220;berwachungsstaat nach George Orwell, dann fallen mir tats&#228;chlich die Toastkr&#252;mmel aus dem Spitzbart.</p>
<p>Aber so stellt es sich mir heute dar. Die Meldungen auf Seite eins legen den Verdacht nahe, das sich gestern nur eine wildgewordenen Minderheit im Irak daran gemacht hat, die Entwicklungen der letzten Jahre zu revidieren. Sonst scheint nichts passiert zu sein. Erst auf Seite 4 kommen die Berichte &#252;ber die aktuellen Kommentare zu Sch&#228;ubles &#220;berwachungswahnsinngestetz. Die Politik scheint n&#228;mlich langsam aufzuwachen, und die Wunschliste des Innenministers nicht mehr einfach schlucken zu wollen. Eigentlich positiv, allerdings steht das Ganze unter einer Karikatur, die eher einen laxen Umgang mit dem Datenschutz fordert. Da komme ich nicht umhin, die NWZ als Bef&#252;rworter des &#220;berwachungsstaates wahrzunehmen.</p>
<p>Aber im Grunde interessiert es ja eh kein Schwein. Im Spiegel dieser Woche las ich, das auch die FDP nicht mehr viel von B&#252;rgerrechten h&#228;lt und der Ausweitung von &#220;berwachung den Weg ebnet. Liegt wohl nicht zuletzt an der Anpassungsf&#228;higkeit des Vorsitzenden Westerwelle, leider bekommt er aus seiner Partei keinen Gegenwind. Und so bl&#228;st alles zum Aufbruch in eine sch&#246;ne, neue Welt.</p>
<p>Ich kotz im Strahl!</p>
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		<title>Die Blogszene feiert sich selbst&#8230;</title>
		<link>http://www.tyrbedarf.de/2007-04-12/die-blogszene-feiert-sich-selbst</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 11:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;zumindest kommt es mir so vor, wenn ich in allen Blogs dieser Tage Kommentare zur re:publica lese. Vielleicht war es an der Zeit, das sich die Blogger nicht nur virtuell, sondern auch mal im richtigen Leben austauschen. Fragen des Rechts er&#246;rtern und &#252;ber ihr Tun nachdenken. Allerdings habe ich immer das Gef&#252;hl, das das &#8220;&#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;zumindest kommt es mir so vor, wenn ich in allen Blogs dieser Tage Kommentare zur re:publica lese. Vielleicht war es an der Zeit, das sich die Blogger nicht nur virtuell, sondern auch mal im richtigen Leben austauschen. Fragen des Rechts er&#246;rtern und &#252;ber ihr Tun nachdenken. Allerdings habe ich immer das Gef&#252;hl, das das &#8220;&#252;ber das Bloggen bloggen&#8221; ohnehin schon viel zu viel Raum einnimmt. Eigentlich bin ich ja mehr an den Gedanken der Schreibenden interessiert, als an irgendeinem (teils) esoterischen &#220;berbau. Gut, die Blogger sehen sich als Speerspitze einer neuen Medienwelt; solange die Avantgarde nicht wei&#223;, wo sie hin will, ist die Gefahr gro&#223;, nur im Kreis zu laufen. Hin und wieder muss man reflektieren, was man da eigentlich treibt. Allerdings: Das W&#246;rtchen &#8220;Medien&#8221; impliziert eigentlich die Stellung, die Techniken zur Verbreitung von Informationen einnehmen. Sie sind ein Medium. Ohne Inhalte erscheint selbst das modernste, facettenreichste und weitreichenste Medium hohl und albern. Wenn ich dann feststelle, das die Berichterstattung aus der Bloggerszene &#252;ber die Bloggerszene scheibar v&#246;llig ohne Inhalte auskommt und nur &#220;berschriften pr&#228;sentiert, dann wirkt die gro&#223;e Digitalerevolution so, als w&#252;rde sie w&#252;rde sie nur in den K&#246;pfen von ein paar Vordenkern existieren, die nicht genau wissen, was sie damit eigentlich anfangen wollen.</p>
<p>Nat&#252;rlich: Demokratisierung der Meinungs- und Deutungshoheit &#252;ber das aktuelle Tagesgeschehen. Warum deuten die Blogger dann so wenig? Und warum besch&#228;ftigt sich die H&#228;lfte der Blogs mit Fundst&#252;cken aus dem Internet?  Warum ignorieren die hard-core Blogger die etablierten Medien so geflissentlich, wenn sie eine Art &#8220;Gegen&#246;ffentlichkeit&#8221; aufbauen wollen? In Deutschland scheint mir der Otto-Normal B&#252;rger schon ziemlich &#252;bers&#228;ttig mit dem vorherschenden Medienangebot. Die &#252;berwiegende Zahl der Zeitungen und Nachrichtenredaktionen machen einen guten Job und sind durchaus in der Lage, die N&#246;te der B&#252;rger zu erfassen und in die politische Situation einzuf&#252;gen. In weniger freiheitlichen Staaten mag das Bloggen tats&#228;chlich ein M&#246;glichkeit zu sein, um auf Misst&#228;nde aufmerksam zu machen, die von den etablierten und gleichgeschalteten Medien im Lande ignoriert werden. Aber bei uns?</p>
<p>Oder ist es immer so, das man eine Revolution um der Revolution willen macht, um dann zu gucken, was man mit dem gewonnen Freiraum anstellen m&#246;chte? Mu&#223; wohl.</p>
<p>Und die dr&#228;ngenste Frage zum Schlu&#223;: Darf das Ganze mittlerweile nicht mehr einfach nur Spa&#223; machen? Mu&#223; ich gleich die Welt retten m&#252;ssen, wenn ich hier hin und wieder meinen Gedankeng&#228;ngen in narzistischer Weise fr&#246;ne?</p>
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		<title>Morgenlekt&#252;re (XI)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 08:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ah, was f&#252;r ein Morgen! Der Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) will sich f&#252;r eine st&#228;rkere Entlastung der B&#252;rger bei Steuern und Abgaben einsetzen. Applaus! Das Finanzministerium weist wohl zurecht (bin kein Finanzexperte) auf eine ganze Reihe von Risiken hin, die im laufenden Haushalt noch anzufinden sind. Mir stellt sich da immer die Frage, weswegen die Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, was f&#252;r ein Morgen! Der Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) will sich f&#252;r eine st&#228;rkere Entlastung der B&#252;rger bei Steuern und Abgaben einsetzen. Applaus! Das Finanzministerium weist wohl zurecht (bin kein Finanzexperte) auf eine ganze Reihe von Risiken hin, die im laufenden Haushalt noch anzufinden sind. Mir stellt sich da immer die Frage, weswegen die Politik bei Entlastung immer die Steuerpolitik im Auge hat. Mu&#223; daran liegen, das sie sich hier nur &#252;ber einen Prozentsatz einigen m&#252;ssen und nicht &#252;ber die generelle Ausrichtung einer Politik streiten m&#252;ssen. Ich f&#252;r meinen Teil w&#252;rde n&#228;mlich sagen: &#8220;Wenn im Haushalt keine Luft ist, dann nehmen wir uns einfach der Belastungen durch die B&#252;rokratie an.&#8221; Denn auch diese stellen, wenn auch schwer beszifferbar, eine enorme Belastung f&#252;r die Unternehmen in Deutschland dar. So heisst es in <a class="previewlink" href="http://www.bankenverband.de/bankenverband/pressezentrum/channel/12121010/art/1057/index.html" target="_blank">diesem</a> Artikel, die Lasten l&#228;gen bei &#252;ber 40 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn sich also nur die H&#228;lfte alle b&#252;rokratischen Hemmnisse ausr&#228;umen lie&#223;e, w&#228;re das ein Konjunkturprogramm sondergleichen. Ganz ohne Arbeitsplatzabbau, Verzicht auf Transferleistungen, Lockerung des K&#252;ndigungsschutzes etc.</p>
<p>Aber wie gesagt:&#8221;Der Abbau von B&#252;rokratie erfordert eine Menge an &#220;berlegungen zur Gestaltung der Republik&#8221;. Das bedeutet &#8220;nachdenken&#8221; und gerade dies liegt der deutschen Politik eben nicht.</p>
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		<title>Frohe Ostern!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2007 11:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich finde es ja immer wieder bemerkenswert, was Wochenenden im Netz immer so bewegen. Eigentlich war ich immer der Meinung erlegen, durch die Globalisierung w&#228;re auch der normale Wochenryhthmus in der Aufl&#246;sung begriffen. Aber weit gefehlt. Jedesmal, wenn ich am Wochenende meine eMails checke, stelle ich fest, das sogar die Spammerbranche am Wochenende pausiert. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es ja immer wieder bemerkenswert, was Wochenenden im Netz immer so bewegen. Eigentlich war ich immer der Meinung erlegen, durch die Globalisierung w&#228;re auch der normale Wochenryhthmus in der Aufl&#246;sung begriffen. Aber weit gefehlt. Jedesmal, wenn ich am Wochenende meine eMails checke, stelle ich fest, das sogar die Spammerbranche am Wochenende pausiert. Die Anzahl der t&#228;glichen Spammails sinkt ab Freitag Nachmittag von 50 auf nahezu 10 und so bleibt es in der Regel, bis der Montag wieder vor der T&#252;r steht.</p>
<p>An diesem Osterwochenende sank die Spamrate auf Null. Naja, Spammer sind auch nur Menschen ;-).</p>
<p>Also, entspanntes Wochenende!</p>
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