Aug 20 2008

Zitat des Tages XIV

Neulich habe ich mich mal wieder mit einem meiner ehemaligen Kollegen über den Umstand unterhalten, das so viele Menschen in Deutschland so komische Hemmungen haben, ab der magischen Altersgrenze von 30 Jahren ihren Arbeitgeber zu wechseln oder einen neuen Beruf zu erlernen. Ein typisch deutsches Phänomen und einigermaßen schwer nachvollziehbar, gerade, wenn man, wie im Falle des Kollegen, als Angestellter regelmäßig mit seinem Job oder den Arbeitsbedigungen unzufrieden ist. Jenseits der dreizig ist Schluß; Ende der Fahnenstange. Viele scheinen zu glauben, sie könnten wohl als sprunghaft gelten, wenn sie ab einem gewissen Alter nochmal ihr Leben umkrempeln. Obwohl ich mich immer frage, ob das sein kann. Mit anfang, mitte Dreizig hat man in der Regel noch mindestens 30 bis 35 Jahre zu arbeiten, da fallen ein paar Jahre für eine Umschulung oder vielleicht sogar für ein Studium doch echt nicht ins Gewicht. Stattdessen aber reichen viele die innere Kündigung ein und warten auf die Rente oder wahlweise das Wochenende. Und trampeln so auf den angestammten Pfaden weiter, nur weil die sich so schön vor einem Abzeichnen. Ich kann mir nicht vorstellen, das das wirklich Spaß macht oder gesund sein kann.

In diesem Zusammenhang fiel mir neulich wieder das gute, alte Indianersprichwort ein, das man jedem mit einem solchen oder ähnlichen Problemen zu rufen möchte:

“Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.” – Indianisches Sprichwort


Jan 30 2008

Zitat des Tages XII und XIII

Ja, die Wahl läßt mich nicht los. Da habe ich Gott sei dank noch einen netten Ausspruch von Willy Brandt entdeckt:

“Wir sind keine Erwählten, wir sind Gewählte. Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie bemühen.”

Willy Brandt, Regierungserklärung, 28. Oktober 1969

Mit derselben Begründung könnte die FDP in Hessen in eine Ampelkoalition eintreten, bzw. Rot-Rot-Grün den/die nächste(n) Ministerpräsidenten(in) stellen. Deshalb noch ein weiteres:

“Die Politiker werden auch nicht sauberer im Bad der Menge.”

Gedankenreich, Erhard H. Bellermann

Wohl war, aber Schweine nehmen in der Regel lieber Schlammbäder. Da ich mich selbst zwar oft, abr andere nur ungern als Dreck abqualifiziere kommt noch mein Lieblingsspruch:

“Das schöne an der Demokratie ist: Man kann jederzeit und mit recht behaupten, jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Ob es will oder nicht.”

Dirk Becker

In diesem Sinne: Legt euch wieder hin.


Mai 10 2007

Zitat des Tages (XI)

Gestern war Weltfrauentag und passend dazu ist mir heute ein Zitat zum Thema “Zeit” in die Hände gefallen, was zunächst mal Frauen am allerbesten verstehen werden.

Die Zeit ist eine wunderbare Heilerin, aber eine lausige Kosmetikerin.” – Sam Ewing


Apr 2 2007

Zitat des Tages (X)

Selbst bei Wikiqoute sind sich die Autoren nicht immer ganz sicher, wer welchen Satz, wann mal gesagt hat. Sie nennen die Zitate dann dennoch und vermerken es als “zugeschrieben”. Folgendes Zitat wird Aristoteles zugeschrieben und passt heute, wie der Hahn in den Korb.

“Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave.”

Ähnliche Sätze sollen auch Thomas Jefferson und Benjamin Franklin schon geäußert haben. Plötzlich wird einem Bewusst, wie alt der Konflikt um Sicherheit und Freiheit ist. Und, wie wichtig der fortlaufenden Einsatz für den Erhalt der Freiheit ist. In diesem Sinne: “Legt euch wieder hin!”


Mrz 28 2007

Zitat des Tages (IX)

Ha, da fällt mir noch ein nettes Zitat von Henry Miller ein:

Den Reichtum eines Menschen kann man daran ermessen, wie laut er im Theater schnarcht.

In diesem Sinne, legt euch wieder hin..


Mrz 27 2007

Zitat des Tages (VIII)

Ja, so kann man es auch sagen:

“Der Frühling wird überbewertet.” – Douglas Adams

In diesem Sinne:”Legt euch wieder hin!”


Mrz 12 2007

Zitat des Tages (V)

Aus dem Fenster geschaut, Sonne gesehen, kurz gestöbert und ein passendes Zitat gefunden. Diesmal von Birgittta von Schweden:

“Die Sonne ist nicht verschwunden, weil die Blinden sie nicht sehen.”


Mrz 6 2007

Zitat des Tages (IV)

Das Zitat des Tages kommt von Friedrich Nietzsche und klingt, selbst mit fast 150 Jahren auf dem Buckel, noch immer top aktuell. Insbesondere, wo es um Medienkritik geht.

“Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.”


Mrz 5 2007

Zitat des Tages (III)

Wenn Clemens Brentano recht hat muss ich unbedingt, alsbald nach Berlin umziehen. Schon aus purer Eitelkeit ;-)

Berlin ist vielleicht die einzige Stadt, wo die sogenannten genialen Menschen nicht für Narren gehalten werden.”


Mrz 3 2007

Zitat des Tages (II)

Heute von Erhard H. Bellermann, einem deutschen Ingenieur und Autor (*1937).

“Die Entwicklung der Schrift vollzog sich von der Keilschrift über die Eilschrift zur Vorschrift.”

Es lebe www.wikiquote.de!