Nachtigall, ich hör Dir tappsen…

Gegen wen im Zuge eines Wettbewerbsstreits eine Verfügung erlassen wurde, die besagt, man habe es zu unterlassen, gegenüber Kunden des Konkurenten zu sagen, der Mitbewerber “bescheisse” seine Kunden, der kann in Zukunft auf die Floskel ausweichen: “Der Konkurent verarscht Sie!“.  Umgekehrt geht es natürlich auch, weil “verarschen” ungleich “bescheißen” ist. Das eine zieht auf das “zum Narren halten” ab, das andere auf betrügerische Absichten. Höchstrichterlich durch das Landesgericht Frankfurt am Main festgestellt.

Und wenn der nächste Titel wegen des “verarschens” kommt bleibt ja immerhin noch: betuppen, ausfuchsen oder verkackeiern. Wobei sich mir umgehend die Frage stellt:  Was sind eigentlich Kackeier?

via Lawblog

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