Kurz in die Welt gerufen

Nachdem ich mich jetzt anderthalb Stunden mit meinem Sequencer herumgeplagt und mich geärgert habe, weswegen er ein bestimmtes Projekt nicht abmischen wollte, habe ich die Lösung nun gefunden. Und da ich meinen Mitmenschen solch nervige Eskapaden von Anwendungssoftware ersparen möchte, hier kurz mein Tip:

Wenn Cakewalk Sonar irgendwann mal aus heiterem Himmel den Export oder das Abmischen von Projekten mit Verweis auf zu wenig Arbeitsspeicher verweigert, schaut mal kurz, ob vielleicht die ASIO-Treiber gerade mit sehr geringer Latenz arbeiten. Die Lösung kann sein, die Latenzzeit auf 100 ms zu stellen.

Offenbar kompensiert die ASIO-Architektur Rechenleistung mit massivem Speichereinsatz (bzw. die Hersteller der Soundkarten, beim Programmieren der ASIO-Treiber). Und die Informatiker unter euch wissen jetzt zum Einen, weswegen ich die Prüfung “Theoretische Informatik” vor mir herschiebe und zum Anderen, wie dämlich ich mir vorkomme, nachdem ich das Problem gelöst hatte. Die begrenzte Austauschbarkeit von Rechenleistung durch Speicherplatz ist eigentlich eine der wichtigsten Erkenntnisse, die man nach dem Studium der “Theoretischen Informatik” internalisiert haben sollte. Jetzt habe ich es glaube ich begriffen.

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