Wo war ich stehen geblieben?
In den letzten anderthalb Monaten nach der EM ist bei mir wieder so dermaßen viel passiert, das ich gar nicht genau weiß, was ich schon alles vermerkt und was ich noch unterzubringen habe. Zu allererst: Ich habe vorgestern bei Hertz gekündigt. Die Kündigung wurde nur widerwillig angenommen, was mich natürlich einigermaßen gefreut hat. Ja, sowas ist Bestätigung, das man seine Arbeit einigermaßen gut gemacht hat. Die Kündigung hat natürlich einen Grund: Ich werde wohl ab dem 15. bei der EWE-Tel anfangen und dort beim technischen Kundendienst arbeiten. Es war für mich wichtig sich frühzeitig nach etwas neuem umzusehen, da Hertz aufgrund von rechtlichen Erwägungen darauf verzichtet Aushilfen länger als zwei Jahre zu beschäftigen. Sprich: Im Februar wäre für mich Schluß gewesen und ich hätte ohne ein regelmäßiges Einkommen dagestanden. Allerdings hat mich mein zukünftiger Arbeitgeber mit seinem Tempo überrascht (und sich selbst wohl auch, ich warte noch auf den neuen Vertrag, der diese Woche bei mir eintrudeln soll), im Grunde war nämlich der Wechsel so für Oktober, November anvisiert. Jetzt werden sich die Dienstzeiten bei Hertz und der EWE-Tel noch etwas überschneiden und ich habe das Gefühl, das nochmal zwei ziemlich anstrengende Monate auf mich zu kommen. Denn im September steht auch noch eine Klausur in Hamburg auf dem Programm, für die ich sicher auch noch ein wenig Zeit werde einplanen müssen.
A propos Klausur: Dieses Wochenende, genauer Samstag, muss ich ebenfalls in die schöne Hansestadt um einen Leistungsnachweis zu erbringen. In diesem Fall eine Klausur über Datenstrukturen, sowie Such- und Sortieralgorithmen. Ein ziemlich weites Feld und ebenfalls eine Angstklausur, da es tendenziell ein sehr Mathelastiges Metier ist. Die Klausur am letzten Samstag (algorithmische Mathematik) habe ich zunächst ausfallen lassen, da mir die Vorbereitungszeit ausgegangen ist, ohne die ich niemals auch nur in den Bereich einer ausreichenden Punktzahl gekommen wäre. Ich kann und werde diese Klausur im Februar nachholen, das sollte als Vorbereitungszeit für eine zwei stündige Klausur wohl reichen.
Letzten Mittwoch und Donnerstag hatte ich mal wieder ein nette kleine Veranstaltung, die ich mit freuden mitgenommen habe. Zwar kannte ich den Künstler vorher nicht, war nach dem ersten Gig am Mittwoch allerdings schon recht begeistert. Im Rahmen des Kultursommers Inside hat der Thomas Keirut Wenzel, einen kölner Stand-Up-Comedian, nach Oldenburg geholt und ich durfte die Künstlerbetreuund übernehmen und mich ein wenig an der Technik vergehen. Alles in allem ein netter kleiner Spaß und das das Bier nach der Show zu einer regelrechten Kneipentour wurde, passiert mir natürlich auch nicht oft. Alles in allem ein sehr sympathisches, kleines Kerlchen und eine handwerklich gute Show.
So, vielen Dank für die Aufmerksamkeit; ich werde mich so langsam mal wieder an die Bücher begeben, damit das mit der Klausur diesen Samstag auch was wird.
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