Wie viel doch liegen bliebt..!
…wenn man mal so richtig beschäftigt ist. Und im Zuge der Renovierungsmaßnahmen in meiner neuen Wohnung bin ich augenblicklich mehr als nur ‘beschäftigt’. So war ich fast zu beschäftigt, um zu merken, das das Semester begonnen hat und ich jetzt wieder Vollzeit-Student bin, zumindest was mein Arbeitspensum angeht.
Der ein oder andere weiß ja vielleicht schon, das ich das Politik und Germanistik-Studium letztes Jahr habe sausen lassen. Eigentlich sollte es zugunsten des Studiengangs ‘Veranstaltungstechnik und -Management’ an der TFH Berlin gehen, die haben jedoch nicht so viele Studienplätze, als das es für mich hätte reichen können. Eine Ausbildung in diesem Bereich war auch schon angedacht, da ich aber gesehen habe, wie schnell ‘Veranstaltungstechniker’ in der Regel das Ende ihrer beruflichen Fahnenstange erreichen (bei manchen Produktionen laufen sogar Hands mit Meistertitel herum, das kann es ja auch nicht sein), schien mir ein Studium unumgänglich, um nicht allzu schnell in eine berufliche Warteschleife zu geraten, in der man dann festhängt und hofft, das mal wieder etwas Neues kommt. So bin ich bei meiner Suche nach etwas Passendem auf ein Fernstudium gestoßen und hier dann auf den Bachelor der Informatik. Der Gedanke, Informatik zu studieren ist eigentlich nicht so neu. Mit Rechnern habe ich schon seit der Grundschule Umgang und auch relativ früh angefangen einzelne Programmiersprachen zu lernen; ohne ein tieferes Verständnis von der Funktionsweise eines Rechners könnte ich mein kleines Projektstudio sicher auch nicht so gut warten. Was mich allerdings immer von einem Studium abgehalten hat, war der hohe Anspruch an die mathematischen Fähigkeiten der Studenten; komischerweise hätte ich diesen Anspruch im Zuge des Studiums an der TFH einfach in Kauf genommen. Da liegt der Verdacht nahe, das ich mich einfach nur vor der Pflicht habe drücken wollen, weil mich die Kür nicht so gereizt hätte. (Sprich: Informatik erschien mir als Studienfach nicht reizvoll genug, um Mathe zu pauken.)
Im Großen und Ganzen hält sich die Komplexität des Informatik-Studiums (zumindest im Augenblick) noch in Grenzen. Themen wie, ‘Einführung in die imperative Programmierung’ oder ‘Betriebssysteme und Rechnernetze’ stellen sich nicht so komplex dar, wie es klingt, zumal sie für jemanden, der viel mit Computern zu tun hat gerade am Anfang nicht viel Neues beinhalten. Dennoch stocke ich immer wieder an den Stellen, wo es um Mathematik geht. Meine Furcht vor dem Fach war also nicht unbegründet; immerhin weiß ich so, auf welchen Teilbereich ich den Fokus legen muss, damit ich einigermaßen durchs Studium komme.
Tja, und dann wäre da ja noch die Wohnung. Zum Glück ist das Schlafzimmer mittlerweile fertig. Die Einbauküche steht auch zum Großteil, da fehlen noch die Arbeitsplatte und ein Schrank für die Spüle. Flur muss noch Laminat verlegt werden, was wir wohl morgen in Angriff nehmen werden. Am Ende muss dann noch das Wohnzimmer tapeziert und gestrichen werden. Ich hoffe mal, das das allermeiste bis Mitte nächster Woche erledigt sein wird. Dann habe ich auch endlich wieder Zeit etwas mehr Musik zu machen. Ist doch ein Unding, das ich seit fast zwei Monaten keine Komposition mehr fertig bekommen habe! Wird schon, gestern habe ich mal wieder einen Tag lang an meinem Arbeitsrechner gesessen und ein paar Takte komponiert.
Aber sonst bleibt im Augenblick fast alles liegen, neben Studium und Renovierung muss ich ja auch noch Geld verdienen. Immerhin habe ich es heute geschafft mal wieder einen kleinen Beitrag für das Blog zu verfassen. Obwohl ich festgestellt habe, das ich eigentlich viel mehr Zeit dafür aufbringen sollte, schließlich hatte ich mir viel vorgenommen, was so musikalisches Rüstzeug angeht, was ich auf der Seite unterbringen wollte. Bei der Durchsicht meiner Textentwürfe fiel mir auf, das eine ganze Reihe von Beiträge nie veröffentlicht wurden. Einfach aus Zeitmangel, vielleicht komme ich in ein paar Monaten ja mal wieder dazu ein wenig Urlaub zu machen. Dann kann ich auch wieder mehr Beispiele und Infos zum Komponieren und Arrangieren am PC bringen. Im Augenblick ist das alles viel zu aufwändig.
Ach und a propos Blog: Zeit ein Update auf WordPress 2.3 zu machen habe ich im Augenblick nicht genauso wenig, wie ich es die nächsten Tage schaffen werde, mein anderes Blog in dieses zu integrieren, es dann still zulegen (also das andere Blog) und dann mit dem neuen Blog auf einen neuen Server umzuziehen.
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