…und sie dreht sich doch!

…und meistens schneller als man will, zum Glück immer wieder zu meinen Gunsten. Der Kunde von neulich hat sich gemeldet, nachdem ich eine Rechnung verschickt habe. Die Rechnung kam zwar zurück, da der Adressat angeblich verzogen war, dennoch war eine Nachfrage per eMail immerhin so erfolgreich, als das ich eine neue Rechnungsadresse habe. Vermutlich war der Auftraggeber tatsächlich nur im Urlaub und ich wieder zu voreilig. Ich werde noch bis Montag warten, bevor ich eine neue Rechnung stelle, dann hat der Kunde Zeit sich die Arbeit noch einmal in Ruhe anzusehen.

Der Kauf der Wohnung geht mit großen Schritten voran, naja, eigentlich ist sie ja schon gekauft. Die Organisation drumherum wird allerdings immer weniger. Wir haben gerade die letzten Details mit der Bank geklärt, da stand noch eine Löschungsbewilligung aus, die Vorbedingung für die Bewilligung des Kredites war. Da bei dieser Sicherheit mittlerweile drei Banken involviert sind, ist es einigermaßen kompliziert geworden. Anscheinend begnügt sich die Bank, welche den Kredit bereitstellt jedoch mit unserem ‘Bemühen’ und schickt uns eine Mitteilung darüber. Im Grund ist dies aber auch keine Großtat, denn bei dem Grundbucheintrag handelt es sich um eine verhältnismäßig geringe Summe. Anschließend muss ich nur noch einziehen, die Fenster austauschen und mich wohlfühlen. Die Einweihungsparty ist auf alle Fälle für Anfang Oktober geplant, Einladung erfolgt gesondert.

Tja, und dann wundere ich mich immer wieder, wer alles mit Aufträgen an mich heran tritt. Heute bin ich von einer lokalen Veranstaltungsagentur als Barkeeper angefordert worden. Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich eine ganze weile Cocktails geschüttelt habe und eigentlich gar keinen Bock mehr auf den Gastromist hatte…na, so ein riesen Arsch voll Schulden verändert bisweilen die Sicht auf die Dinge, außerdem: was soll`s hab ja sonst nichts zu tun. Allzu oft werden solche Einsätze allerdings wohl nicht vorkommen. Nö, da kann ich meine Zeit auch anders nutzen. Zugegeben, mich interessiert schon ein wenig, ob ich das überhaupt noch kann, und den Stattstrand wollte ich ja eigentlich schon den ganzen Sommer über einmal besuchen, andererseits: Im Augenblick habe ich weiß Gott andere Sorgen, neue Jobs sind mein geringstes Problem!

Oh, dann durfte ich heute wieder eine Rechnung von der Art schreiben, die mir im Grunde am liebsten ist. Eine Rechnung für die Erteilung einer Lizenz über Soundtaxi. Zugegeben, im Bereich ‘Musik’ werde ich noch einige Jahre warten müssen, bis mal ein nennenswerter Umsatz erzeugt werden wird, einer der zumindest den Aufwand rechtfertigt. Immerhin, wurde mal wieder eine Nummer von mir für so gut befunden, das jemand bereit war Geld auszugeben, um sie für sein Pod-Cast zu nutzen. Hat doch was!

Wie dem auch sei. Ich werde jetzt erstmal einen Lieferschein für den Job heute Abend entwickeln auch wenn ich die Leute kenne, wissen kann man ja nie. Nach den Querelen mit dem Kunden aus Frankfurt und den Schauergeschichten, die Sascha regelmäßig auspackt werde ich da jetzt etwas konsequenter werden. Danach noch zur Post und ein paar Arbeitsutensilien besorgen. Wir hören nächste Woche voneinander.

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