Regged Time

Wie man manchmal auf die Titel für seine Stücke kommt, wenn man keinen Text dafür entwirft, ist immer wieder erstaunlich. Bei dieser Nummer war es mal wieder etwas verwirrend. So stand eine Reggea Nummer im Raum, deren Gitarrenbegleitung sehr an die Arbeit von Police-Gitarrist Andy Summers erinnerte. Da mich persönlich die Gitarrenarbeit von Andy Summers immer an “Rag Time” (diesem Klavierstil vom Ende des 19 Jahrhunders, deren bekanntester Vertreter wohl Scott Joplin ist: “The Entertainer”) erinnert, wurde die lautliche Ähnlichkeit von Reggea und Rag zu einem Titel, der sich nur noch durch diese Erklärung erschließen läßt und selbst dann noch nicht so richtig Sinn machen will, es seie denn, man ist geneigt, meinen persönlichen Assoziationen zu folgen, und Summers Gitarrenarbeit mit Scott Joplin zu vergleichen…

Ich kann verstehen, wenn dem geneigten Leser hier die Geduld verläßt. Dennoch, so kam es zu dem Titel. Der Song selbst ist nicht weiter bemerkenswert. Ganz im Stile typischer Reggea Stücke passiert im Grunde nicht viel, das aber lang und ausdauernd. Den Sound fand ich immer sehr gelungen auch wenn er auf Otto-Normal-PC-Lautsprechern sicher nicht gut zur Geltung kommen wird. Er ist halt sehr Basslastig geraten.

Dennoch, für die Interessierten:

Regged Time

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