Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

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NWZ und so

Februar 15, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Das die Lokalzeitung in Oldenburg keinen Pfifferling wert ist, ist eigentlich hinlänglich bekannt. Gerade, wenn es um Themen geht, die über das Oldenburger Land hinausreichen, wird einem schnell mal komisch. Die meisten Leute kaufen die NWZ, jedoch der Artikel über die Region wegen. Wobei diese Artikel auch schnell mal verkürzend und damit (gelinde gesagt) verfälschend daher kommen. Diesen Ansatz verfolgt die NWZ seit Jahren und die TAZ hat das heute mal aufgegriffen. Lesenswerter Artikel.

Ergänzen kann man nur noch: Um die Abozahlen hoch zu halten und damit den Preis für die Anzeigen im Blatt selbst, ist es unbedingt anzuraten viele kostenfreie Kuzrabos zu vergeben. Mindestens einmal im Quartal sind dazu alle Nicht-Abonennten, deren Kontaktdaten sich dennoch in den Datenbanken befinden, anzurufen und zwei wöchige Abos aufzuquatschen.

Aufopferungsvolle Staatslenker

Januar 18, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Gerade lese ich in der Taz, das der neue Innenminister in den Dialog mit der “Internetgemeinde” treffen möchte, da er sich um die Handlungsfähigkeit des Staates im Internet sorgt. Bemerkenswert ist folgender Abschnitt:

Die Bürger seien beim Selbstschutz ihrer Daten und Computer überfordert – Staat und Provider müssten sie dabei unterstützen. “Es ist falsch, im Staat eine bedrohende Instanz zu sehen. Er ist eine beschützende Instanz”, schrieb de Maizière.

Es ist schon länger klar, mit welchem Filter die üblichen Verdächtigen auf die Welt blicken; der unmündige Bürger ist dabei so etwas wie der Klassiker und das schon seit Adenauers Zeiten. Nichts anderes bedeutet es ja, wenn jemand den Menschen die Fähigkeit abspricht sich selbst um ihre Belange zu kümmern, um sich anschließend selbst für deren Erledigung ins Gespräch zu bringen. Der Bürger ist dumm und muß vor sich selbst beschützt werden. Dabei ist es unerheblich, ob nun gute Absicht vorherrscht oder nicht, ob uns jemand beschützen will oder nicht. Ob er es ermst meint oder ihn Hintergedanken plagen, die in der Durchsetzung ganz anderer Interessen begründet sind. Er erklärt mich für unfähig und bringt sogar noch dritte ins Gespräch, die dann meine Angelegenheiten bestellen sollen. Konzerne. Kopfschütteln reicht da eigentlich nicht mehr aus, ich liege schon mit dem Kopf auf der Tischplatte und hoffe, das der Schmerz nachläßt.
Von Erich Mielke ist der Satz überliefert: “Ich liebe doch alle Menschen.” und ich vermute, er hat damit nicht einmal gelogen. Sogar unser Innenminister will nur unser Bestes, was er nicht begreifen kann und will ist: Es liegt nicht in seiner Hand. Daran ändert sich auch nichts, wenn dem Minister laufend die Branchen- und Interessenverbände, undedarfte Internetnutzer und Industriekonzerne in den Ohren liegen und anmerken, man müsse mal was tun. Anstatt den Ministerflüsterern mal zu sagen, das sie ihre Angelegenheiten gefälligst selbst bestellen sollen (so wie man es von mündigen Bürgern erwartet), fühlt sich der gerade Berufene geehrt und rennt los und macht halt irgendwas. Und redet halt mal ein wenig. Nur, es liegt nicht in seiner Macht.
Reden wir über die Daten und Computer der Bürger, verlassen wir den Bereich der Inneren Sicherheit und sind direkt im Privaten; im ganz Privaten. Dafür ist keiner der Berliner Minister zuständig. Weder Minister, noch Kanzler, noch Bundespräsident, noch alle Zusammen und auf einmal. Das ist Sache der Bürger und nur der Bürger. Und sind diese nicht in der Lage ihre Angelegenheiten zu regeln, dann haben wir kein Problem in Sachen Innere Angelegenheiten, sondern ganz banal ein Bildungsproblem. Damit ist es Sache von Frau Schavan. In der Tat ist ganau das das Einzige, was ich unserem Gemeinswesen an Eingriff gestatten würde. Fortbildung in Sachen Internet. Solche kann das Innenministerium gern und zu hauf finanzieren und für alle Mitbürger kostenfrei halten. Herr  de Maizière könnte meinem Arbeitgeber auch die Kosten für meine Arbeit erstatten, damit ich auch in Zukunft den Internetnutzern das Internet erklären kann. Dummerweise habe ich nicht den Eindruck, das der Innenminister mit Mitteln winkt um die Situation zu verbessern. Nein, er und seines Gleichen wollen Gesetze machen. Der einzige Unterschied zu vorher ist, sie haben in den letzten ein einhalb Jahren Gegenwind verspürt und wollen wieder etwas Ruhe in die ganze Sache bringen. Da will jemand Ruhe in ein Medium bringen, welches von Unruhe lebt. Dummerweise ist dies nicht das einzige Mißverständnis.

Jaaa!

Januar 17, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

CoverDie Winterpause ist beendet. Das ist allerdings nicht der Grund der Freude, vielmehr ein Grund, genervt zu sein; jetzt drängt wieder das Studium. Grund der Freude, eigentlich ist es eher Erleichterung, ist vielmehr der Umstand, das ich die Winterpause genutzt habe, um endlich ein paar Songs fertig zu machen, die schon seit geraumer Zeit auf ihre Vollendung warten (oder zumindest mal neu eingespielt werden mußten). Die Arbeit war derart Zeitinitensiv, das ich zwischenzeitlich überhaupt nicht mehr mit der Außenwelt kommuniziert habe. Gerade noch per Mail war ich hin und wieder erreichbar. Den Jahreswechsel habe ich auch nur am Rande erlebt, als ich aufmerkte, da draußen der dritte Weltkrieg losbrach. Die Nachbarn schienen aber ihren Spaß gehabt zu haben.

A propos: Nachbarn. In den letzten drei Wochen fiel mir auf, das ich beim Verlassen der Wohnung immer häufiger mit einem teils freundlichem, teils mitleidigem Lächeln bedacht wurde. Ob ich da beim Einträllern zwischendurch das Fenster offen gelassen habe? Zugegeben, einige Gesangsparts müssen ohne die Instrumentalbegleitung einigermaßen skuril gewirkt haben (vgl: “Eier! Oh!”). Sei´s drum, am Gesang wird es nicht gelegen haben, wenn die Aufnahmen nicht immer so klingen, wie ich mir das vorgestellt habe. Vielmehr war ich aus Rücksicht auf die Mitbewohner gezwungen, die Lautstärke insbesondere beim Mischen schön gering zu halten. Hoffentlich kommen die Songs dennoch einigermaßen zur Geltung. Im Zweifel einfach die Lautstärke runter drehen, dann entspricht es wieder der Mixingsituation.

Nachdem ich gestern Vormittag die letzten Feinheiten an zwei, drei Songs gemacht habe, bin ich nun der Meinung, das ich fertig bin. Wobei man eigentlich nicht von fertig reden kann, ich habe nur einfach keine Zeit mehr. Am 25. muß ich noch eine Ausarbeitung für ein Referat im Februar abgeben; das ist dann das Folgeprojekt für die nächsten zwei Wochen.

Hier also erstmal acht fluffige Songs aus der Hexenküche. Downloadmöglichkeiten folgen vermutlich im Laufe dieser Woche und zwar hier. Kleiner Tip für alle, die nach den ersten beiden Nummern schon erschlagen werden: Ab der vierten Nummer wird es insgesamt popiger.

1. Gib laut – Text

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2. Zimmer frei – Text

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3. Sie ist – Text

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4. Was ging – Text

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5. Sei so frei – Text

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6. Terror ist – Text

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7. Eier – Text

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8. Lauf der Zeit – Text

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Ach und, erspart mir fragen, was mit den Texten gemeint ist. Wenn ihr einen Text nicht versteht, seid ihr prinzipiell nicht allein mit dem Problem.

Update: Downloads sind jetzt verfügbar.

Nachtigall, ich hör Dir tappsen…

Dezember 31, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Gegen wen im Zuge eines Wettbewerbsstreits eine Verfügung erlassen wurde, die besagt, man habe es zu unterlassen, gegenüber Kunden des Konkurenten zu sagen, der Mitbewerber “bescheisse” seine Kunden, der kann in Zukunft auf die Floskel ausweichen: “Der Konkurent verarscht Sie!“.  Umgekehrt geht es natürlich auch, weil “verarschen” ungleich “bescheißen” ist. Das eine zieht auf das “zum Narren halten” ab, das andere auf betrügerische Absichten. Höchstrichterlich durch das Landesgericht Frankfurt am Main festgestellt.

Und wenn der nächste Titel wegen des “verarschens” kommt bleibt ja immerhin noch: betuppen, ausfuchsen oder verkackeiern. Wobei sich mir umgehend die Frage stellt:  Was sind eigentlich Kackeier?

via Lawblog

Wieder im Sattel

Dezember 29, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Vollbracht. Nachdem ich jetzt fast drei Wochen gebraucht habe, meinen Rechner wieder auf den alten Stand der Dinge zu bringen (Grüße an Steinberg und GData), ist jetzt auch die DAW wieder einsatzbereit. Und da ich Urlaub habe und es sowieso mal wieder Zeit war, habe ich auch gleich noch einen Song fertig gemacht. Naja, es fehlt noch der Gesang und das Solo aber die Nummer macht auch so schon ein wenig her:

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Frohe Weihnachten!

Dezember 24, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Erstmal allen ein Frohes Fest. Laßt euch reich beschenken und sauft nicht so viel!

Frohes Fest!

Dezember 23, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Gordons Adventskalenderquiz hat seine kleine Runde durch die Bloglandschaft vollendet. Und eine Runde wäre keine Runde, wenn man nicht am Ausgangspunkt wieder ankäme. In meinem Blog stand der erste Hinweis, hier steht nun auch der letzte:

Andere singen Quark, die singen über Quarks.

Wer die Lösung kennt, kann die Kommentarfunktion nutzen.

Ansonsten wünsche ich erstmal allen ein entspanntes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bass!

Dezember 19, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Heute habe ich mir mal den Basslauf von “Ist es wichtig” heraus gegriffen. Selig zählt ja noch immer zu einer meiner absoluten Lieblingsbands, deshalb muß hier selbstredend auch ein Stück von denen auftauchen.

Die grundlegende Figur "Ist es wichtig".

Die grundlegende Figur "Ist es wichtig".

Darüber, was bei dem Basslauf harmonisch passiert, bin ich mir nie ganz klar geworden. Eigentlich bin ich mir aber sicher, das es sich am besten als II-V-I-Verbindung deuten läßt. Das ganze steht dann in D-Dur. Beim Notieren habe ich mal einen einfachen Schlagzeugpart dazu geschrieben (ist nicht der, den der Stoppel, da spielt. Sollte aber schon nahe dran sein, man hört es in dem Video nicht so genau) der zeigen soll, wie man so eine Figur schlagzeugmäßig begleiten lassen kann. Den besonderen Drive macht meiner Meinung nach der Synkope auf der letzten Sechzehntel vor der Drei aus. Der Bass zieht den Schlag hier vor und die Basedrum unterstützt es, indem es auch hier einen Akzent setzt.

Abgang nach 7 Takten.

Abgang nach 7 Takten.

Als ich vorhin das Video gesehen habe, war ich erstmal überrascht, da ich den Basslauf anders in Erinnerung hatte. Im Grunde aber auch nicht überraschend, da bei Selig auch gern mal ein wenig improvisiert wird, vermutlich war der Basslauf auch mal anders. So wird auch im Video unten laufend Variiert und die Figur wieder aufgelockert. Eine Figur fällt ziemlich auf, weil sie oft wiederkehrt, deshalb habe ich sie hier auch nochmal aus notiert. Er spielt sie meist beim vierten Durchgang, also im achten Takt. Und da wäre sie wieder, unsere achttaktige Periode.

Hier das Video, ein Live-Mitschnitt von “Rock am Ring”:

Bass!

Dezember 18, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Eines der wichtigesten Instrumente in den gängigsten Poparrangements ist der Bass, leider ist es auch eines der am meisten überhörten und ignorierten. Ich fange an mal eine kleine Serie mit den besten Bassläufen anzulegen, die ich kenne. Heute geht es los mit dem Klassiker “Stand by me”. Dieser Basslauf ist gleichermaßen einprägsam und dezent, daneben finde ich ihn auch ziemlich groovy, zumindest als Begleitung für eine Ballade:

Der Basslauf "Stand by me" Takt 1 bis 4

Der Basslauf "Stand by me" Takt 1 bis 4

Takt 5 und 6

Takt 5 und 6

Insgesamt wird der gesamte Song von diesem Lauf getragen (wenn man von dem Gesang einmal absieht). Bei der Struktur handelt es sich wieder um eine 8-taktige Periode. Die Takte 7 und 8 entsprechen den Takten 1 und 2. Ich habe also mal wieder geschludert und ein paar Takte eingespaart. Ich habe das ganze hier in G notiert.

Der prägnante Rhythmus kommt nicht zuletzt durch die “Ratschgurke” zustande, die laufend auf der Zwei spielt. Dadurch wirkt die Synkope auf der “Zwei-und” erst richtig dominant. Hier ist das ganze nochmal als Video auf YouTube:

Das Video entstannt wohl zusammen mit dem Film “Stand by me” für dessen Roman-Vorlage Stephen King verantwortlich zeichnet. Der Film ist übrigens auch eine Empfehlung wert.

Advent, Advent!

Dezember 01, 2009 Von: admin Kategorie: Allgemein

Es ist soweit, der Advent ist da und damit das große Rätselraten. Ich mache den Auftakt bei der advents Blogparade von Gordon. Der erste Hinweis lautet:

Auf dem gesuchten Bild sind vier Personen abgebildet!

Na, das dürfte ja nich so schwer sein ;-). Wer einen ersten Tip abgeben möchte, kann dazu die Kommentarfunktion nutzen. Den nächsten Tip gibt es morgen beim Radtouren Verzeichnis. Dem Gewinner winkt zwar nur ein kleiner Gewinn, dafür viel Ruhm und Ehr. Außerdem haben alle Mitspieler endlich mal die Gelegenheit die angestammten Gefilde zu verlassen und ein paar neue Blogs kennen zu lernen.

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